Der „Expertenkreis Amok“…

Die vom Land Baden-Württemberg eingesetzte Kommission „Expertenkreis Amok“ empfiehlt als Präventionsmaßnahme gegen Amokläufe wie in Winnenden unter anderem ein Verbot sogenannter Killerspiele. Auch weitere Internetsperren stehen im Forderungskatalog des Fachkreises.

Ich weiß ja nicht, welche Qualifikation so einer haben muss, um in diesem „Expertenkreis“ zu einem „Amok-Experten“ werden zu können. Vielleicht reicht es ja schon aus, wenn man Pädagoge oder anderer Päderast ist. Oder Politiker, der auf seine Präsentation in der Bildzeitung bedacht ist. Oder Angehöriger eines Opfers eines der paar Mordläufe an einer Schule in der BRD. Es kann sich jedenfalls bei der Qualifikation weder um ein besonderes Wissen noch um eine besondere Einsichtsfähigkeit handeln. Er darf sich auch niemals mit den gut dokumentierten Hintergründen bisheriger Amokläufe beschäftigt haben, die sich trotz polizeilicher Willkürmaßnahmen (etwa nach Emsdetten) nicht unterdrücken ließen. Er muss einfach nur da sitzen und den Amok-Experten geben, wenn er zu dem Schluss kommt, der vorher schon festgestanden hat.

Denn Schuld an den Mordläufen sind Computerspiele und Gewaltdarstellungen im Internet. Oder noch etwas konformer für die Leser der Bildzeitung: Schuld sind Internet und Computer. Killerspiele und Killerinternet. Und das Mittel zum Frieden und zum erhaltenen Leben ist Zensur. In der Form von verbotenen Spielen. Und in der Form eines immer weiter mit Stoppschildern zugepflasterten Internet.

Und die kleine Auffälligkeit, dass alle verzweifelten, jugendlichen Mordläufer der Vergangenheit — auch der Axter von Ansbach, bei dem kein Häuchlein Worts von Computerspielen zu hören war — für ihren Mordlauf mit ermüdender Regelmäßigkeit an ihre Schule gegangen sind, die wird geflissentlich übersehen, wenn man das erwünschte Ergebnis eines solches „Expertenkreises“ hervorbringt. Das einer mordend durch die Schulen rennt, das wird ja nichts mit der Schule, diesem Ort der zwangsweisen Konformmachung und gesellschaftlichen Siebung, zu tun haben. Und dass man den Umgang mit einer Schusswaffe nicht etwa an einer Tastatur, sondern in jener sumpfspießigen Kombination von Suff und Waffenfetisch lernt, die sich in den Schützenvereinen komprimiert, das ist auch nicht weiter zu erörtern, sonst würde vielleicht einmal eine Mindestqualifikation für die Jugendarbeit dort gefordert. Alles unwichtig. Hauptsache, es wird zensiert, dann tritt endlich Ruhe und Frieden in der BRD ein. Dass bei solchen Maßnahmen der nächste Mordlauf eines Verachteten und Verzweifelten ohne persönliche Aussicht nur eine Frage der Zeit ist, dass ist diesen „Experten“ an ihrem Killerschreibtisch sowas von scheißegal, dass man es wegen der damit verbundenen Niedertracht kaum noch in angemessenen deutschen Worten ausdrücken kann.

Gute Nacht, Deutschland! Die „Experten“ machen das Licht aus.

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Ist eigentlich auch jedem aufgefallen…

Ist eigentlich auch jedem aufgefallen — ich mein ja nur mal so, weil das in den Medien überhaupt nicht erwähnt wird, obwohl das Gegenteilige immer wieder behauptet wird — also, ist eigentlich auch jedem aufgefallen, dass die geringe Wahlbeteiligung bei den heutigen Wahlen eben nicht dazu geführt hat, dass rechtsextreme Parteien profitiert haben.

Das wird ja sonst immer immer wieder gesagt. Die rechtextremen Parteien profitieren von geringer Wahlbeteiligung, also geht wählen! Das wird von irgendwelchen Typen gesagt, die sich dafür sogar als Wissenschaftler hinstellen. Nur, damit niemand sagen muss, dass es in der BRD so einen Anteil von drei bis fünf Prozent der Bevölkerung gibt, der auch mal etwas bräunliche Parteien wählt — und der das diesmal eher deshalb nicht getan hat, weil die NPD völlig abgewirtschaftet und selbst für die dümmste Fleischmütze erkennbar lächerlich ist und weil die DVU auch für den Merkbefreitesten als ein Instrument zur Verherrlichung des Möchtegern-Autokraten Gerhard Frey erkennbar ist. Die haben diese Parteien heute nicht etwa deshalb nicht gewählt, weil sie die Idee der Freiheit plötzlich ganz toll finden, sondern weil ihnen diese Parteien nicht mehr braun und völkisch genug sind.

Ich wollte ja nur mal darauf hinweisen. Denn mit notdürftig als wissenschaftlich verkleideter, medialer Verdummung und kollektiver Verdrängung der Wirklichkeit wird sich dieses Problem niemals behandeln lassen. Vielleicht schon eher mit der Schaffung von Lebensbedingungen, die jedem Menschen so viel Gefühl für seinen eigenen Wert geben, dass er diesen in einer Haltung von Selbstverständlichkeit jedem anderen Menschen auch zugestehen mag — denn die affektive Grundlage von mindestens einem Drittel der neofasischtischen Seele ist individuelle Aussichtslosigkeit und ein tiefes, jeden Tag bestätigtes Gefühl der persönlichen Wertlosigkeit. Ich weiß das, denn ich rede gelegentlich mit diesen Menschen.

Nur, um diese „Kleinigkeit“ mal an die ganzen blähvollen Analysen der Wahl anzuhängen…

Auch in Ansbach: Killerschulen

Und wieder einmal hat sich ein Mensch für einen Mordlauf — diesmal in Ansbach — ausgerechnet eine Schule als „Kulisse“ ausgesucht. Seltsam, dass dieses einzig eindeutige Muster in allen diesen Mordläufen verzweifelter junger Menschen niemals gesehen wird, nicht? Und so wird es weitergehen mit den Killerschulen.

Killerpornos

Das einst Aktuelle wird über das stets nachgeschobene Aktuellere ja schnell vergessen. Am 11. März dieses Jahres ist ein 17jähriger Schüler bewaffnet in seine Realschule zu Winnenden gegangen und hat mordlaufend ein weiteres Dokument der persönlichen Verzweilfung angesichts eines aussichtslosen Daseins abgelegt. Es wird angesichts der unverändert trüben Lebensumstände, der Brutalität der Zwangsbeschulung in der BRD und der völligen Gleichgültigkeit der classe politique, deren Betroffenheit nur medienwirksam in die Kameras inszeniert wird, nicht der letzte Mordlauf an einer Schule in der BRD geblieben sein — zumal man dort als Junge nur noch austicken kann.

Unglücklicherweise für die classe politique eignete sich dieser Mordlauf nicht so gut für die übliche Inszenierung. Von Killerspielen und vom Internet konnte nicht die Rede sein, eher schon von einem Umfeld des Waffenfetischs, der im Rahmen eines Sauf- und Schießvereins ziemlich offen gepflegt werden konnte. Die Waffen lagen offen herum, daran kann auch unser Bundesgeisteskranker Wolfgang Schäuble mit seinen technoiden Kontrollfantasien nichts ändern. Es war genau die Art von Irrsinn, die im Dunstkreis der so genannten „Schützenvereine“ immer wieder gepflegt wird — einschließlich eines Vaters, der nicht nur seinen eigenen Fetischismus auslebte, sondern diesen auch auf seinen Sohn übertrug und förderte. Solch Irrsinn darf aber nicht hinterfragt werden, es ist gesellschaftlich anerkannter Irrsinn, vor allem unter Wählern der Unionsparteien — dann schon lieber Internet und Computerspiele.

Die Bildzeitung, dieses schwarzbraune Verdummungsblatt für Spießer, Schützen und sonstige Sklaven der eigenen Angst, sie musste sich heute angesichts der abgeschlossenen Ermittlungen im „Fall Winnenden“ der Aufgabe entledigen, etwas zu schreiben, das diesen Sachverhalt möglichst gut verdeckt. Und sie hat in der Tat einen ganz besonderen Schwerpunkt gesetzt…

Amoklauf von Winnenden: Tim K. schaute am Abend vor der Tat Pornos

…indem sie darauf hinwies, dass der Mordläufer doch Pornos geschaut habe. Fehlt eigentlich nur noch die Forderung nach einem Pornoverbot, bevor noch mehr „unschuldige Menschen“ sterben müssen.

Bachelor-Studium macht krank

Nur, weil gerade so schön auf allen Wahlplakaten so tolle Wortkombinationen wie „Wachstum“ und „Bildung“ stehen, hier mal eine Meldung aus dem Staatsfernsehen der BRD, was nach dem rot-grünen Umbau der Universitäten zu höheren Berufsschulen wirklich wächst: Die Anzahl der psychischen und neurologischen Krankheiten unter den Stunden und die Anzahl der — durch die Studiengebühr oft teuer erkauften — akademischen Abschlüsse ohne Wert.

Studie: Bachelor-Studium macht krank - Zehn Jahre nach der Einführung der Bachelor- und Master-Studiengänge hat die Bildungsgewerkschaft GEW einen radikalen Kurswechsel gefordert. Nach einer Studie der gewerkschaftsnahen Max-Traeger-Stiftung führt der Erfolgsdruck im Bachelor bei den Studen überdurchschnittlich oft zu Nervenkrankheiten und psychischen Erkrankungen.

Nur mal als Gegenpol zu dem grünen, ins Plakat reinlugenden Babykopf und den tollen Spruch „Wachstum durch Bildung“ darüber. Wenn ich Märchen hören möchte, denn doch lieber von talentierten Erzählern.

JAKO erklärt sich…

JAKO UNSPORTLICHER RECHTSMISSBRAUCHDer Bekleidungshersteller JAKO AG, der sich so sehr in der Geste gefallen hat, einen Menschen für einen veröffentlichten Text systematisch fertigzumachen, obwohl diese Sache längst gütlich und sehr zum Vorteile JAKOs beigelegt wurde, hat jetzt reagiert. Die Presseerklärung ist zurzeit auf der Homepage des Unternehmens nachzulesen, sie wird hier bewusst nicht verlinkt, weil ich die Tätigkeit asozialer und gewaltätiger Lügner nicht mit meinem Schreiben zu fördern gedenke.

Hier nur einige Ergänzungen zu den Lügen und dreisten Euphemismen, die schön für die Journaille formuliert wurden, damit sie auch direkt in die Printmedien übernommen werden können. Die folgende Presseerklärung ist von meiner Seite unverändert und ungekürzt und spiegelt dem Stand der JAKO-Website vom 3. September 2009, 21:30 Uhr wider:

„Wir haben ganz offensichtlich überreagiert“, […]

Ach nee, das merkt ihr jetzt erst, nachdem die Sache öffentlich geworden ist? Schon klar.

[…] erklärt Rudi Sprügel, Vorstandsvorsitzender der JAKO AG, und schafft damit alle Voraussetzungen, um die vor allem im Internet geführte Auseinandersetzung […]

Die Auseinandersetzung ging nicht um sein Unternehmen, sondern sein Unternehmen hat Anwälte beauftragt, mit einer Abmahnung einen Blogger in die Gefahr des finanziellen Ruins zu bringen. Als der Blogger Frank Baade dann nachgab, einen Haufen Geld hinlegte und seinen Text entfernte, hat das JAKO noch nicht gereicht, sondern es kam zu einer besonders widerwärtigen Äußerung der den bei JAKO arbeitenden Menschen offenbar eigenen Lust an der Gewalt. Es kam nämlich ein zweites teures Briefchen von der gleichen Rechtsanvergewaltigern im Auftrage JAKOs hinterher, weil ein Aggregator sich den Text des Bloggers angeeignet hatte, und zwar in einem automatischen Vorgang.

Das ist keine im Internet geführte Auseinandersetzung, das ist juristisch verkleidete, abstrakt verpackte, aber für einen davon als Opfer betroffenen Menschen sehr konkrete und überdem vollkommen sinnlose Gewalt. Und zwar Gewalt von Seiten JAKOs.

[…] um sein Unternehmen schnell zu beenden.

Und jetzt wollen diese asozialen Gewalttäter mit ein paar wohlgesetzten Worten so tun, als sei das alles gar nicht so schlimm gewesen und könne einfach so vergessen werden.

Der Sportartikelhersteller aus dem Norden Baden-Württembergs, der vor allem Sportmannschaften in 40 Ländern der Welt sehr erfolgreich mit Trikots, Hosen, Stutzen, Bällen, Trainingsanzügen und Schuhen ausstattet, […]

Ist es nicht „schön“, wie sehr die Hirnficker PR-Leute von JAKO darauf vertrauen, dass selbst zu diesem trüben Anlass von so genannten „Journalisten“ noch ein Reklametext für JAKO in die Zeitungen reinkopiert wird? Hinter solchem Vertrauen muss eine lange Erfahrung mit dem zahmen, dummen und geldhörigen Printjournalismus in der BRD stehen.

[…] hatte sich mit dem Blogger Frank Baade auseinandergesetzt.

Nein, er hat sich nicht auseinandergesetzt, sonst hätte JAKO vielleicht mal angerufen. Er hat einen für Frank Baade teuren zweiten Anwaltsbrief diktieren lassen, der in seiner Begründung meines Erachtens nur als hanebüchen bezeichnet werden kann. Aber wenn man anlässlich einer solchen Presseerklärung in einer solchen Situation schon die Eier hat, Reklame für die eigene Gewaltunternehmung zu machen, denn kann man ja auch gleich dick auftragen und fröhlich weiterlügen.

Der Fußballtrainer aus Nordrhein-Westfalen hatte das zum 20jährigen Firmenjubiläum kreierte neue JAKO-Logo mit Worten aus der Fäkalsprache kritisiert. Das ärgerte die Verantwortlichen bei JAKO. Sie beauftragten daher eine Anwaltskanzlei mit dem Ziel, dass Baade diese verunglimpfenden Äußerungen zurücknimmt und aus dem Internet entfernt.

Na bitte, geht doch mit der Wahrheit! Und, warum habt ihr den guten Blogger nicht einfach mal angemailt, bevor ihr die juristische Eskalation gesucht habt? Soll ich es euch sagen, ihr (Achtung: Fäkalsprache!) Arschlöcher? Weil ihr genau wisst, dass das Recht in der BRD auf der Seite des Geldes steht und dass die Aussichten eines Menschen mit normalem Einkommen in solchen Dingen eher trübe sind. Deshalb interessiert ihr euch einen Scheißdreck für wirkliche Kommunikation, wie man übrigens auch an eurer Presseerklärung bemerkt…

Nach Verhandlungen unter den Anwälten war Baade dazu bereit.

…die mal eben aus der Zustellung einer kostenpflichtigen Abmahnung (mit einer für Normalverdiener durchaus in den Bereich des Existenzbedrohenden reichenden Kostennote) und einer zu unterschreibenen Unterlassungserklärung durch eure Rechtsanvergewalterin eine „Verhandlung“ macht. Allein an diesem Schönsprech der von euch ausgehenden Gewalt wird deutlich, dass es euch immer noch nicht um das friedliche Miteinander als Grundlage einer menschlichen Gesellschaft geht, sondern um den Erhalt und die breite Verherrlichung eurer geldherrschaftlichen Willkür.

Er verpflichtete sich per Unterschrift, im Falle einer Zuwiderhandlung zur Zahlung einer Vertragsstrafe. Als nach einigen Wochen Baades überzogene Kritik noch immer im Internet abrufbar war, erhielt Baade erneut Post von den JAKO-Anwälten. Sie waren davon ausgegangen, dass sich der Hobby-Fußballtrainer nicht an die Absprache halten wollte und teilten ihm daher mit, dass bei einer schuldhaften Wiederholung der beanstandeten Aussagen eine erhöhte Vertragsstrafe anfalle.

Genau das war, nach der fragwürdigen Vorgehensweise einer vermutlich völlig unnötigen Abstrafung mit der Jurakeule und dem von euch gepflegten Verzicht auf jede Kommunikation, die richtige, ganz große und stinkende Arschlochnummer, die jedem Menschen durch bloßes Hinschauen die Augen dafür öffnet, was ihr für ein widerwärtiges Gesäuge seid.

Erst hinterher stellte sich heraus, dass der tschechische Nachrichtenaggregator „Newstin“ den inzwischen von Baade gelöschten Text kopiert hatte und weiterhin verbreitete.

Ich verstehe. Ihr in eurer nach Gutsherrenart auftretenden Geldherrlichkeit erwartet also von allen anderen Menschen größtmögliche Sorgfalt in jeder nur erdenklichen Formulierung, seid aber selbst nicht einmal zu dem Quäntchen Recherche fähig, in das (offen als Link angebotene) Impressum der Website „Newstin“ zu schauen und den wirklichen Sachverhalt durch schlichtes Hinschauen oder das Verfassen einer kurzen E-Mail zu klären. Dass ihr diese arschlochhafte Haltung so offen in eurem unverschämten Lugtext einräumt, als sei sie euer selbstverständliches Privileg, das freilich, das verrät Charakter. Und was für einen!

Ohne die endgültige Klärung des Sachverhalts unter den Rechtsanwälten abzuwarten, alarmierte Baade daraufhin die Bloggerszene.

In der Abmahnung, die dem Menschen Frank Baade zugestellt wurde, gab es keine Option zur Kommunikation mit den von euch mit dieser Zerstörung beauftragten Rechtsanvergewaltigern. Zudem waren diese Rechtsanvergewaltiger im Urlaub, so dass eine solche Kommunikation, selbst wenn Frank Baade sie gesucht hätte (ich weiß nicht, ob er es tat), gar nicht möglich gewesen wäre, da die Rückkehr der Rechtsanvergewalterin Blutegel Sanguinette aus ihrem gewiss erholsamen Urlaub bereits außerhalb der in ihrem Schreiben gesetzten Frist lag.  Diese Fakten sind jedem Nutzer des Internet bekannt, der nur Google bedienen kann, es ist also sicher, dass sie erst recht JAKO bekannt sind. Was diese Formulierung mit dem „Abwarten der Klärung des Sachverhaltes“ auf diesem Hintergrund bedeutet, zeigt sich ebenfalls durch schlichtes Hinschauen — aber man möchte angesichts des aufsteigenden Ekels seinen Blick ganz schnell wieder abwenden.

Das Wort „alarmierte die Bloggerszene“ erweckt den Eindruck eines Sirenengeheules, das niemals vorlag. Er hat von Mensch zu Mensch mitgeteilt, was ihn bedrückt; und wer schreiben konnte und ansehen musste, wie sich die hinter der Firmierung JAKO AG verschanzten Gewaltmenschen aufführen, der schrieb halt darüber. Ihr kennt so etwas wie Kommunikation von Mensch zu Mensch und solchen „primitiven Regungen“ wie Mitgefühl ja nicht mehr, ihr habt längst eurer Herz gegen eine Addiermaschine ausgetauscht. Aber ihr solltet doch wenigstens damit rechnen, dass solche menschlichen Regungen bei anderen Menschen auftreten könnten — wenn sie auch in eurer geldherrlichen Parallelgesellschaft keinen Platz mehr haben.

Von den Bloggerseiten fand die Geschichte den Weg in die großen Tageszeitungen.

Genau das ist eurer eigentliches Problem, sonst würdet ihr nämlich kein bisschen einlenken.

„Wir haben uns rein rechtlich überhaupt nichts vorzuwerfen“, betont Rudi Sprügel, „aber rückblickend betrachtet, wäre es viel besser gewesen, wir hätten mit Herrn Baade persönlich Kontakt aufgenommen und die Sache mit ihm direkt geklärt.“

Das „Rechtliche“ will ich gar nicht erst beurteilen, aber den zweiten Halbsatz: Sag ich doch! Und warum blahfaselt ihr euch denn die von euch in Auftrag gegebenen, kostenpflichtigen Gewaltschreiben als „Verhandlungen“ in eurer verlogenen, kalten und widerwärtigen Presseerklärung zurecht? Soll ich es euch sagen: Weil ihr gar nichts gelernt habt.

Sprügel bedauert, dass sich die „Auseinandersetzung unnötigerweise so aufgeschaukelt hat“.

Vor allem das Aufschaukeln in die Tageszeitungen wird wohl bedauert. Wenn JAKO hingegen mit der Arschlochnummer durchgekommen wäre, so wie derartiges  damals, vor dem Internet, ablief; wenn die geldherrschaftliche Gewalt vom Erfolg gekrönt gewesen wäre und ein atomisiertes Einzelwesen (oder im Sprech der „Church of Scientology“: ein „Ärgernisverursacher“) unbeachtet zerschmettert worden wäre, denn wäre gar nix für diesen kalten Apparatschik im Vorstand der JAKO AG zu bedauern gewesen, sondern es wär schon so in Ordnung gewesen. Nicht alles, was zwei Backen hat, ist ein Gesicht.

Es sei unglücklich gewesen, nicht sofort auf die Anfragen von Bloggern und Journalisten zu reagieren: „Wir haben ja schließlich nichts zu verbergen.“ Die Verzögerung einer Antwort hänge unter anderem auch mit der Urlaubszeit und der Abwesenheit wichtiger Entscheidungsträger zusammen.

Ah ja, und von einem Blogger mit dünnen, persönlichen Ressourcen die großen kommunikativen Leistungen erwarten! Ein wahrer Herrenmensch ist dieser wenig koschere Herr Sprügel, der erwartet, dass alle unter unendlichen Anstrengungen und in gebückter Haltung zu ihn kommen, aber von ihm selbst kommt da gar nichts. Bis auf ein paar Gesten der Gewalt. Ein echter Meudalist, einfach nur zum Kotzen!

Sprügel kündigt an, er werde den Logo-Kritiker in die Firmenzentrale nach Mulfingen-Hollenbach einladen. Dabei werde man sehr gerne mit ihm über das neue Logo diskutieren und Baade könne sich ein eigenes Bild vom JAKO-Spirit und der Qualität der Produkte machen.

Aber Frank Baade hat sich doch schon ein eigenes Bild von eurem amöbenhaften Logo und von der „Qualität“ eurer Produkte gemacht, ganz ohne eine Reklameveranstaltung bei euch zu besuchen. Er hat sogar in deftig deutschen Worten darüber geschrieben. Deshalb wolltet ihr ihn doch fertigmachen, ihr schamlosen und asozialen Lügner! Ihr wollt ihn wohl jetzt mit einem bisschen Bimbes und ein paar Geschenken dazu bringen, dass er auch noch Reklame für euch macht, was? Ich wünsche Frank Baade ein extrastarkes Rückgrat!

Rudi Sprügel, der in jungen Jahren selbst in der zweiten deutschen Fußballliga spielte, will sich dafür einsetzen, dass Baade aus dieser Auseinandersetzung „keine finanziellen Nachteile erwachsen.“

Ach, wie toll! Und warum nicht gleich so? Klar, weil es keine Öffentlichkeit gab, als ihr Frank Baade in aller Stille fertiggemacht habt.

Sprügel wörtlich: „Ich bin mir sicher, dass beide Seiten aus dieser unerfreulichen Geschichte gelernt haben.“

Dass ihr nichts, aber auch gar nichts gelernt habt, dokumentiert ihr gerade vor der ganzen lesekundigen Welt in eurer stinkenden Presseerklärung…

JAKO sei, so Sprügel, ein „junges mittelständisches Unternehmen, das ehrliche, faire Sportkultur mit Begeisterung lebt.“

…die so richtig wertneutral beflissen keine Gelegenheit zum Transport hohler und in diesem Zusammenhang widerlicher Reklamesprüche auslassen will.

Vor allem eure „Fairness“ habt ihr jetzt deutlich und völlig unmissverständlich dokumentiert. Aber ihr müsst euch ja unbedingt noch mit ein paar billigen Werbephrasen selbst den Weihrauch in die Nase treiben, damit es nicht ganz so fürchterlich nach Scheiße stinkt. Denn genau das ist der aufdringliche Odeur in der Nähe von Kotaustrittsöffnungen.

Diese Unternehmensphilosophie, die von rund 160 Mitarbeitern mit einem Altersdurchschnitt von 34 Jahren gelebt werde, bringe auch das neue Logo mit der Aussage „JAKO Living Sports“ zum Ausdruck. JAKO konnte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2008 erneut um zehn Prozent auf 63,8 Millionen Euro steigern. 2008 verkaufte JAKO unter anderem 1,5 Millionen Trikots, 1 Million Trainingsanzüge und eine halbe Million Bälle. Auch 2009 liegt JAKO trotz Wirtschaftskrise auf Wachstumskurs.

Blah, blah, blah… und immer darauf spekulieren, dass die Journaille diesen Strunz jenseits der eigentlichen Sache brav abschreibt, das ist nämlich billiger als das Schalten einer Annonce. Schließlich muss man ja immer und ausschließlich auf seinen eigenen Vorteil bedacht sein, scheißegal, wie viele Leichen den Weg pflastern.

JAKO ist Ausstatter von Bundesliga-Mannschaften wie Eintracht Frankfurt, Greuther Fürth, Rot-Weiss-Ahlen, FC Rot-Weiss Erfurt, SSV Jahn Regensburg, Dynamo Dresden sowie von Fußball-Erstligamannschaften in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien.

Einige dieser Mannschaften könnten demnächst wegfallen — ich habe in den letzten Stunden das erste Mal ausgiebig in den Foren von Fußballfans gelesen, und sehr viele dieser Menschen waren aus für mich völlig nachvollziehbaren Gründen sehr ungehalten. So sehr ihr auch versucht, die Menschen mit euren dreckigen Lügen einzulullen und zu blenden, das kann schnell dazu führen, dass genügend Druck auf die Vereinvorstände entsteht, einen anderen Sponsor zu wählen.

JAKO stattet aber auch bekannte deutsche und internationale Handball-, Basketball- und Volleyballmannschaften komplett aus. Gerade diese Mannschaften wissen die Qualität der JAKO-Produkte, die höchsteAnsprüche erfüllt, zu schätzen und vertrauen auf die Kompetenz des JAKO-Teams.

Klar, noch ein bisschen mehr Werbung jenseits der Sache, in der man sich zu äußern vorgibt, damit man zum Abschluss noch einmal so richtig Frank Baade ins Gesicht scheißt und ihm und jedem Mitleser klar macht, dass es euch wirklich nur auf euren eigenen Vorteil ankommt.

Jeder mache sich selbst ein Bild! Ich kann hier mit dem allerbesten Willen und vollem Verständnis dafür, dass JAKO auch ein bisschen Gesicht wahren will, nicht einmal eine Spur von Einsicht herauslesen, sondern nur kaltes Geschäftemachen und völlig unangemessenes, gutsherrenartiges Auftreten. Wer diesen Leuten von JAKO durch den Kauf ihrer Produkte (es gibt ja zum Glück Alternativen) noch Geld in den Anus pustet, sollte nach dem Lesen dieses Textes wissen, was für ein Pack er unterstützt. Da hilft alles herzduselige Faseln vom Sportsgeist nicht, es ist reine Fassade, hinter der die rohe und kaum zu bremsende Lust an der Gewalt steht.

Diese Leute bei JAKO und alle ihre Schergen sollen bitte ganz schnell sterben gehen! Niemand würde sie vermissen. Was die Zukunft der JAKO AG betrifft, ist der richtige juristische Beistand ja schon gefunden

„Wir haben ganz offensichtlich überreagiert“, erklärt Rudi Sprügel,Vorstandsvorsitzender der JAKO AG, und schafft damit alle Voraussetzungen,um die vor allem im Internet geführte Auseinandersetzung um sein Unternehmen schnell zu beenden.

JAKO!

Aktuelle Ergänzung: Jako hat inzwischen gegenüber der  Presse offiziell zu diesem Vorgang Stellung genommen. In dieser Stellungnahme wird vor allem „bedauert“, dass sich diese Sache, in der man sich selbst „nichts vorzuwerfen“ hat, so sehr „aufgeschaukelt“ hat. Auf Klardeutsch heißt dieses geschwollene, arrogante Gefasel: Es wird bedauert, dass das hochgradig asoziale, gewalttätige und einzig auf das Kaputtmachen eines Menschen gerichtete Verhalten dieser Firma einer größeren Öffentlichkeit bekannt geworden ist, man hält es aber weiterhin für gerechtfertig und einzig wegen der verheerenden Folgen für die Reputation und damit für das Geschäft  nachträglich für ein bisserl überzogen. Auf diesem Hintergrund ist auch das Einlenken Jakos zu sehen, vor allem, wenn die Ergänzungen am Ende des folgenden Textes betrachtet werden, insbesondere der mit juristischem Druck vorangetriebene Erpressungsversuch, um einen Menschen gefügig zu machen. Das Ganze bleibt also weiterhin dreist, gewalttätig und arschlochhaft.

So, jetzt aber zum eigentlichen Text, der mir auf dem ganzen Hintergrund inzwischen fast schon zu milde in seinen Formulierungen erscheint:

JAKO UNSPORTLICHER RECHTSMISSBRAUCH

Ja, ihr seid gemeint. Ihr mit eurer tollen AG, die irgendwelchen Laufheinis irgendwelche Wäsche zum Vollschwitzen verkauft. Bis heute abend habe ich nicht einmal gewusst, dass ihr existiert. Ich habe nämlich wirklich besseres mit meinem schmerzhaften Dasein zu tun, als irgendwelchen gedopten Deppen beim Rennen zuzuschauen und dazu auf verkümmerten Waden zu stehen und besoffen herumzubrüllen, während mir das Rückenmarksfutter eurer Drecksreklame in die Augen und in das Herz gestanzt wird.

Da ihr jeden nicht unmittelbar bejubelnden Ausruf zu euch, eurem Marketing und eurer amöbenhaft dummen Firmierung für eine „unzulässige Schmähkritik“ gegen euer kropfhaft überflüssiges Wirtschaftsunternehmen haltet; und da ihr ferner so meudalistisch und arrogant geldherrschaftlich drauf seid, dass ihr eure speichelleckenden Restriktionsjuristen sogar dann noch gegen irgendwelche Blogger auflaufen lasst, wenn diese angesichts der Wucht geldherrschaftlicher Zensurwünsche auf ihrem notvollen Dasein völlig kooperativ sind und ihre Inhalte entfernen, und das angeblich nur, weil die Texte hinterher noch in irgendwelchen ziemlich unbeachteten Aggregatoren in der fernen tschechischen Repubik herumliegen; da ihr eure widerlich willfährige Juristenbrut gegen solche Blogger aus diesem „Grund“ extraüble Briefe mit extrafetten beigefügten Kostennoten diktieren lasst, genau aus diesen Gründen ist jedem Beobachter der von euch rechtsmissbräuchlich ausgeübten Gewalt völlig klar, dass es euch nur darum geht, Menschen fertigzumachen. Es ist wohl auch jedem klar, was von Canaillen wie euch und jedem Brschloch, das euch zuarbeitet — ja, das gilt auch und gerade für Sie, Frau Rechtsanvergewaltigung Blutegel Sanguinette — zu halten ist.

Ich will euch deshalb gern den Gefallen tun, weiteren Schaden von eurer brotdummen Firmierung fernzuhalten, denn ihr glaubt ja schon, dass ein kaum gelesener Blogeintrag euch „erheblichen wirtschaftlichen Schaden“ bereiten kann. Alles, was ich im Folgenden meine, ist ausschließlich persönlich zu verstehen und meint jeden, der daran direkt, mittelbar oder durch Unterlassung beteiligt ist. Jeden!

Ihr seid widerliche, nichtsnutzige, lästige Fäkalmaden! Wenn es euch nicht gäbe, würde euch niemand — vielleicht mit Ausnahme eurer Mütter, aber darüber bin zumindest ich mir nicht völlig sicher — vermissen. Ihr habt euch für ein zivilisiertes Miteinander von Menschen disqualifiziert, denn ihr lehnt die Grundlage eines solchen Miteinanders, den Willen zum Frieden, kategorisch ab und gefallt euch in der Geste, andere Menschen für eine längst gütlich beigelegte Sache völlig kaputt zu machen. Wenn ihr euch in einem etwas anderen Kontext so aufführen würdet, denn würdet ihr zur Abwehr eines größeren Schadens durch einen gezielten Schuss gebremst werden müssen — und weil ihr euch zudem in vollständigem Denkverzicht übt, wäre es besser, nicht auf den Kopf zu zielen, um den gewünschten Effekt zu erreichen. Dass ihr zurzeit in eurer völlig maßlosen und unersättlichen Lust an der abstrakten Gewalt von niemandem gestoppt werdet, ist leider Teil der allgemeinen zu Recht erklärten Pöbelherrschaft in der BRD. Es macht euer Tun nicht besser, sondern beweist, dass ihr opportunistisch jede Gelegenheit nutzt, eurer widerlichen, asozialen Ader zu folgen. Wenn ich lesen würde, dass ihr demnächst massenhaft und qualvoll verreckt, denn würde ich mich darüber freuen.

Geht bitte sterben, aber ganz schnell!

Und falls ihr das wirklich wollt, könnt ihr auch gern für mein kurzes, persönliches Werturteil zu eurem arschlochhaften Gehabe einen eurer hingekackten Juristentexte diktieren lassen. Ihr werdet nur in meinem Fall Probleme haben, diesen Text zuzustellen, da ich keine ladefähige Anschrift und nix mehr zu verlieren habe.

Diesen Text werde ich nur unter Androhung direkter körperlicher Gewalt entfernen. Ein solches Entfernen brächte euch übrigens gar nichts, selbst, wenn ihr in eurer unverhohlenen Lust an der Gewalt irgendwie hinbekämet. Falls ihr es noch nicht gemerkt habt: Das Internet ist eine gewaltige Kopiermaschine, und der Feed dieses Blogs wird von verschiedenen Menschen dazu benutzt, die Beiträge dieses Blogs vor genau dieser Art von wirtschaftlich durchgesetzter Zensur durch massenhafte Spiegelung zu schützen, die ihr gerade zu betreiben versucht. Darauf habe ich keinen Einfluss, aber ich begrüße es und schreibe hier nur aus diesem Grund unter Piratenlizenz. Ferner wird sich der Text noch eine erhebliche Zeit im Google-Cache befinden, und ferner wird er von der Wayback-Machine dauerhaft archiviert und legt hoffentlich auch noch in ein paar Jahrzehnten für alle Interessierten Zeugnis davon ab, welche verbrecherischen Gewaltmenschen zur Jetztzeit das Miteinander der Menschen in der BRD bestimmen. Eure Scheiß-Firmierung brauche ich gar nicht mehr in den Dreck zu ziehen, das habt ihr bereits selbst durch euer asoziales Verhalten erledigt, und zwar hoffentlich nachhaltig genug, dass mittelbar der Insolvenzverwalter mit euch zu tun bekommt.

So, genug zu euch geschrieben! Sterbt so qualvoll und einsam, wie ihr es euch verdient!

Ach ja, ein Nachtrag muss noch: Jako twittert (oder so ähnlich) auch. Vorsicht beim Klicken, akute Gefahr von Kopfklatschen und Scherzinfarkten! Und ein wichtiger Nachtrag zum Nachtrag: Ach nein, da hat es mich erwischt und ich scheine selbst auf einen Fake reingefallen zu sein. Na ja, ist hier jetzt richtiggestellt.

Noch ein Nachtrag: „Will Jako auf Baade zugehen? Firma könnte sich Bloggerdruck beugen.“ bei den Ruhrbaronen.

Und einen habe ich noch, nämlich wie Ja, K.O. (oder so ähnlich) reagiert, wenn sie unter Bezug auf diese Arschlochnummer angemailt werden:

…der Sachverhalt, wie er derzeit auf diversen Internetseiten dargestellt ist, stimmt nicht. Bitte warten Sie die Stellungnahme ab, die voraussichtlich heute noch von Trainer Baade selbst und/oder von JAKO herausgegeben wird. Aus dieser werden die Erklärungen zum Sachverhalt hervorgehen.

Ist also nach Stellungnahme von JAKO alles Lüge, und die Leute von Allesaußersport haben sich die ganze Geschichte aus den Fingern gesogen. Schon klar. Irgendetwas anderes hätte ich von diesem Gelumpe als Stellungnahme auch gar nicht mehr erwartet. Und morgen versucht die Hirnfick PR-Abteilung dieses leider öffentlich gewordene Kaputtmachen eines Menschen als riesengroßes Missverständnis und die JAKO AG als einen Haufen selbstloser Wohltäter hinzustellen, die in ihrer unendlichen Liebe gleich nach Jesus Christus kommen. Bastarde sinds!  👿

Und noch ein Nachtrag zum Nachtrag: Aha, das hat sich ja schnell aufgeklärt, was JAKO da versucht, um die Menschen über die eigene, asoziale Lust an der willkürherrschaftlichen Gewalt irrezuführen. Und zwar nicht auf irgendeinem obskuren Websitechen, sondern in der Internetpräsenz des furztrockenen und hochseriösen Handelsblattes, wo es angesichts des fröhlichen wirtschaftlichen Selbstmordes von JAKO auch hingehört:

[…] Frank Baade dagegen verrät: Die zweite Forderung über 5 100 Euro hat Jako schon fallen lassen. Auch die erste könne man vergessen, wenn Baade einen Blog-Artikel veröffentliche, in dem er dem Unternehmen ein freundliches Verhalten bescheinige. „Aber das stimmt einfach nicht“, sagt Baade: „Die sind nur eingeknickt, weil es eine Öffentlichkeit gibt.“ Nun wartet er ab. […]

Schon klar, den fetten juristischen Knüppel rausholen und damit schweren Schaden an die Wand malen, um dann anzubieten, dass man nicht zuschlägt, wenn doch nur geschrieben wird, dass man sich echt total freundlich verhalten hat. Die Ähnlichkeit eines solchen „Verhandelns“ zu einer so genannten Schutzgelderpressung sieht man nur beim Hinschauen. Die hören mit ihrer grenzenlos ausgelebten, asozialen Gewalt einfach nicht auf. Sollte „Trainer Baade“ unter diesem enormen Druck doch noch nachgeben, so weiß jeder, der lesen kann, was von diesem Vorgang zu halten ist und was hinter eventuellen freundlichen Worten für eine manifeste „Unfreundlichkeit“ steht. Das ist ein ganz übler, widerwärtiger Haufen, der sich da hinter der Firmierung „JAKO AG“ verschanzt! Und jeder Sportverein, der mit diesen Bastarden irgendwie zusammenarbeitet, stützt derartige Machenschaften und dokumentiert damit, wie sehr er die Menschen verachtet.