Schland sagt Ja

Was für eine durchschaubare Jubelpropaganda der quasistaatlichen ARD, die so klingt, als sei sie für die Fußball-Geldmeisterschaft geschrieben worden!

Zweidrittelmehrheiten für Fiskalpakt und ESM: Deutschland sagt ja zu Euro-Verträgen -- Nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat den Fiskalpakt und den dauerhaften EUro-Rettungsschirm ESM gebilligt - und zwar jeweils mit Zweidrittelmehrheit. Zuvor hatte es hitzige Debatten gegeben. Das Verfassungsgericht kann noch sein Veto einlegen, in Karlsruhe liegen bereits Klagen vor.

Quelle des Screenshots: Internet

Erstens sagt nicht „Deutschland“ irgendwas dazu, sondern die Classe politique der Bundesrepublik Deutschland. Die Menschen hat niemand gefragt. Mit gutem Grund, denn sie würden sich nur schwerlich davon überzeugen lassen, dass es gut ist, von der Allgemeinheit — und damit von den Menschen in Deutschland und Europa — erwirtschaftete Gelder auf Kosten der Gemeinschaft und ihrer Zukunft dafür auszugeben, dass privatwirtschaftliche Kreditinstitute eine Profitgarantie haben.

Und zweitens hat das BVerfG kein Vetorecht in irgendeiner Weise. Es kann nur nach Klageerhebung feststellen, dass ein von der Classe politique der BRD in Rechtskraft gesetztes Gesetz im Widerspruch zum Grundgesetze für die Bundesrepublik Deutschland steht. So etwas sollte eigentlich eine Ausnahme sein, ist aber beim gegenwärtigen Stand der „Staatskunst“ der alternativlosen asozialistischen Einheitspartei CDUSPDCSUFPDGRÜNETC beinahe zum Regelfall geworden. Den Skandal dieses Regelfalls im Worte „Veto“ zu verlarven und damit den Eindruck von Normalität zu erwecken, ist billige Propaganda von der Redaktion der Aktuellen Kamera Tagesschau.

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Wozu macht man eine Arbeitslosenstatistik?

Wozu macht man mit einem gewissen Aufwand eigentlich diese Statistik der Bundesanstalt für Armut und Elendsarbeit?

Wie hoch sind die Arbeitslosenzahlen wirklich? -- Wie viele Jobs in Deutschland fehlen, lässt sich nur schätzen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) addiert zu diesem Zweck die registrierten Arbeitslosen und die so genannte Stille Reserve

Ganz einfach: Damit man die wirklich interessierenden Zahlen für die BRD nur schätzen kann, während sich die öffentliche Aufmerksamkeit und der mediale Betrieb vor allem mit recht künstlichen Bullshit-Zahlen beschäftigt.

Quelle des Screenshots: Website der Tagesschau.

Macht doch bitte eine Volksabstimmung!

Macht doch bitte eine Volksabstimmung über den so genannten „Fiskalpakt“! Und macht sie bitte so kurzfristig wie möglich!

Keine andere politische Option könnte so sehr ein Betrag dazu werden, p’litisches Bewusstsein unter den Menschen in der BRD zu bilden, wie ein solches Referendum.

Natürlich würde der herrschende p’litisch-ökonomische Apparat, der aus verständlichen Eigeninteressen heraus unbedingt den „Fiskalpakt“ haben will, alles dafür tun, damit die Menschen in der BRD auch in seinem Sinne abstimmen. Es wäre dermaßen hochinteressant, in den Wochen vor der Abstimmung jeden verdammten Tag die Presse zu lesen. Die gleichen „qualitätsjournalistischen“ Machwerke, die seit Monaten und jetzt immer noch allerlei absurde Ressentiments gegen Menschen aus anderen Staaten der Europäischen Union anheizen, um davon abzulenken, dass die eigentlichen Asozialen und Schmarotzer in der Finanzindustrie sitzen, sie müssten auf einmal ganz anders klingen. Die in der BRD verbreiteten Vorbehalte gegen die europäische Währung, die momentan mit großer psychologischer Perfidie zur Verhinderung solcher Einsichten ausgebeutet werden, wären, wenn es um die Errichtung eines so genannten „Fiskalpaktes“ und damit um den langfristigen Erhalt des Euros ginge, ausgesprochen hinderlich. Sie würde im simulierten Jo-Hur-Nalismus ziemlich plötzlich keine Rolle mehr spielen. Das Gerede von den „faulen Griechen“ in Springers Blutblättern würde so schnell verstummen! Stattdessen würden zunächst zaghaft, und dann mit immer stärkeren Mitteln die großen „Vorteile“ der Europäischen Union und der Gemeinschaftswährung für die Menschen in Deutschland vermittelt — natürlich ebenfalls in psychologisch manipulativer Weise.

Jeder könnte unmittelbar und an einem deutlichen Bespiel bemerken, wie die Journaille jeden Tag „mit gespaltener Zunge spricht“. Die Einsicht, wessen Stimme im Newsbetrieb verstummen gemacht und wessen Stimme industriell verstärt wird, entstünde auch bei Menschen mit schwachem Denkmuskel ganz von allein — und sie hülfe sehr dabei, auch den Rest der Berichterstattung als das zu verstehen, was er ist: Täglicher Hirnfick.

Und genau das ist auch der Grund, weshalb es eine solche Volksabstimmung in der BRD niemals geben wird…

39. Kriegsspektakel im Stadtpark Hannover

Ja, ist ja gut, Bruder, ich bringe den Aufruf… das folgende ist ein weitgehend unverändertes Zitat des Aufrufes einer antimitaristischen Aktionsgruppe:

Sie hören nicht auf!

Sie hören nicht auf damit, Kriege zu feiern.

Immer und immer wieder feiert die 1. Panzerdivision ihr „Sommerbiwak“. Zusammen mit Repräsentant_innen* aus Politik und Wirtschaft feiern sie, damit sie Krieg führen können. Die­ses Jahr findet die Feier am 29. Juni [in Hannover] statt.

Sie verändern viel!

Die 1. Panzerdivision soll nach Oldenburg abziehen. Dieser Umzug ist aber nur ein weiterer Teil der Umstrukturierung der Bundeswehr zu einer Interventionsarmee. Und auch wenn die 1. Panzerdivision nach Oldenburg umzieht, bleiben ihre Einheiten in Munster und Luttmer­sen/Neustadt a. Rbg. In Wunstorf ist der Ausbau des Fliegerhorstes zum Drehkreuz für welt­weite kriegerische Interventionen in vollem Gange. Mit der neuen Feldjägerschule befindet sich in Hannover ein Zentrumg der Ausbildung von in- und ausländischen Militärs zur Auf­standsbekämpfung.

Sie reden auch viel!

Mit dem Umbau zur Berufsarmee sieht sich das Militär gezwungen, mehr für sich zu werben. An Schulen versuchen sie, Schüler_innen* zu überreden, sich rekrutieren zu lassen. In Arbeitsagenturen werden junge Arbeitsuchende durch „sichere“ Ausbildungen und Jobs gekö­dert. Durch Marketing versuchen sie, ihr Kriegshandwerk schön zu reden.

Sie reden auch vom Abzug aus Afghanistan. Während die Regierungen der Nato-Staaten vom „Abzug“ und der „Übergabe der Verantwortung an die afghanische Regierung“ reden, eskaliert der Krieg.

Sie produzieren auch viel.

Die deutsche Kriegsindustrie ist inzwischen drittgrößter Rüstungsexporteur der Welt. Sie verdienen am Krieg.

Wir hören nicht auf!

Wir hören nicht auf mit unserem Widerstand und Protest gegen alle öffentlichen Aktivitäten und Auftritte der Bundeswehr.

Wir hören nicht auf damit, die Besucher_innen* des Sommerbiwaks mit unserem Widerstand und Protest zu konfrontieren.

Leisten wir überall Widerstand gegen die Kriegsschauplätze — egal ob am Fliegerhorst in Wunstorf, an der Feldjägerschule in Hannover oder bei der ersten Panzerdivision in Olden­burg!

Darum:

Aufzug statt Abzug – laut, bunt, mit Tammtamm, Dschingderassa und großem Hallo und Tschüss!
Sofortiger Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan und anderswo!
Keine Rüstungsproduktion!
Keine Interventionsarmee!
Keine Bundeswehr!

Demonstration und Kundgebung am Tag des Sommerbiwak

29. Juni 2012 in Hannover

[Achtung: Die Links in der folgenden Planung gehen auf Google Maps — wer ganz sicher gehen möchte, keine Spur für die „werten Sparringpartner“ aus Polizeien und Geheimdiensten zu hinterlassen, sollte bei einen Klick darauf unbedingt Tor verwenden!]

16.30 Uhr Kröpcke: Auftakt und Demostartpunkt
18.00 Uhr Kundgebung am HCC
19.30 Uhr Freundallee: Abschlusskundgebung

Weitere Informationen und aktuelle Hinweise gibt es auf der Website des AMAK. Eventuelle Rückfragen, Organisation von Fahrgemeinschaften oder sonstige Kommunikation rund um diese Demonstration gegen die p’litisch gewünschte Selbstinszenierung der Bundeswehr bitte ebenfalls dort (es gibt direkte Kontaktmöglichkeiten und PGP-Keys für verschlüsselte Mail-Kommunikation) — ich gehöre nicht zu den Veranstaltern, sondern gebe nur auf Bitte eines Freundes diesen Aufruf weiter, damit er möglichst viele Menschen erreiche.

*Ich habe den originalen Aufruf zwar an der einen oder anderen Stelle präzisiert und mit Links angereichert, die ortsfremden Menschen bei der Orientierung helfen, aber die in meinen Augen unerträgliche Verwendung des Underscores zur Schreibung „genderneutraler“ Bezeichnungen habe ich trotz meiner Abneigung unverändert belassen.

Zwei Jahre auf Bewährung…

…hat Michael Burat (Content4U, iContent, Outlets.de und diverse andere Namen des gewerbsmäßigen Beschisses im Internet mit einem Schaden von schätzungsweise einer halben Million Euro im Monat) aufgebrummt bekommen.

Warum so wenig für einen dreisten und gefährlichen Gewohnheitsverbrecher, wenn andernorts (etwa hier in der niedersächsichen Landeshauptstadt Hannover) ein Drittel der JVAs mit „Schwarzfahrern“ belegt ist? An Einsicht und tätiger Reue kann es wohl nicht liegen:

Festzuhalten ist wohl die Aussage von Herrn Burat auf die Frage von SAT 1 „Werfen Sie nun wieder ihre Maschinen an?“, gemeint sind wohl die Drucker für die Mahnungen. Burat meinte dazu „Natürlich“.

Und ich hatte mich gerade darüber gefreut, dass es hier im Wutblog so ruhig geworden ist…

Ich sage es schon einmal vorausblickend: Die Mahnungen von seltsamen Klitischen wie Content4U GmbH und iContent GmbH einfach in den Papierkorb werfen. Außer natürlich, man hat bewusst und absichtlich einen Vertrag über ein zweijähriges, kostenpflichtiges Abonnement auf diese Nulldienstleistungen gemacht und wollte nicht einfach nur Software herunterladen, die es überall anders im Internet kostenlos gibt.

Wohl dem, der nicht in der BRD lebt, wo solche Formen der Internetkriminalität politisch explizit erwünscht sind. In anderen Staaten sieht das anders aus. Die BRD bleibt eine Hätschelstube für derartige Widerlinge.

Befußballert (4)

Fußball Frikadellen

Anstelle eines Kommentares:

Auch weiterhin einen gesegneten Appetit!

Befußballert (3)

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Auch die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung möchte zum allgemeinen Brüllballwahn nicht mehr ganz so seriös wirken und erfreut mit dieser tollen Werbung in Popup-Fenstern. „Zielgruppe“ sind wohl Leute, die in etwa Folgendes denken: „Bis eben hat mich die FAS ja nicht weiter interessiert, aber nachdem ich das Popup gesehen habe, muss ich die einfach abonnieren. Tor!“

[Danke K., ich hab extra mal meinen Werbeblocker ausgeschaltet. Mann, war der Link, den du mir gegeben hast, ungenießbar! Wie hältst du das nur aus, ohne Werbeblocker zu surfen? Magst du flackernde Scheiße und Popup-Fenster, die dich von dem abhalten, was du eigentlich willst?]