Journalisten…

Journalisten müssen sich stärker damit auseinandersetzen, dass – selbst wenn sie nicht viel Geld verdienen – sie in aller Regel wohlhabender sind als die Menschen, über deren Wahlverhalten sie sich nun wundern. Journalisten würde mehr Empathie gut tun, um zu spüren, wie es sich anfühlt, mit grösster Wahrscheinlichkeit nie mehr einen Job zu bekommen, oder dass auch die eigenen Kinder wahrscheinlich nie eine Festanstellung bekommen werden, wie man sie selbst einmal hatte

Was der werte Herr „Medienmanager“ namens Wolfgang Blau hier „übersieht“: Jemand, der auch nur eine Spur Empathie hat, jemand, der auch nur ein bisschen stärker als ein Betonbrocken fühlt, wenn seine Mitmenschen vor die Hunde gehen, ist auf keinen Fall ein Journalist, der mit seinem Geschreibe im Brote von Milliardären die Werbeplatzvermarktung der Contentindustrie sichern soll. Er wird auch nicht seine Standpunkte ändern und keine Empathie heucheln, wenn irgendwelche „Medienmanager“ das wollen, um wieder etwas erfolgreicher Werbeplätze vermarkten zu können.

Ein Mensch mit auch nur einer Spur Mitgefühl ist vielleicht ein Autor, der schreibt, was raus muss, aber er ist niemals, niemals, niemals so ein feindseliges, nach vergorener Scheiße duftendes Riesenarschloch wie ein Journalist.

Das Auto ist Frau Petry wichtiger als Menschen

E-M@IL AN FRAUKE PETRY – In der Nacht auf Samstag zündeten Unbekannte Ihr Auto an. 'Wo sind wir nur hingekommen?', twitterten Sie. Es gibt keine Entschuldigung für Brandstiftung, grundsätzlich nicht. Als vor Monaten in Deutschland von Unbekannten Flüchtlingsunterkünfte abgefackelt wurden, fragten viele: 'Wo sind wir nur hingekommen?' Sie nicht, Sie äußerten Verständnis für die Brandstifter. In derselben Nacht, in der Ihr Auto angezündet wurde, erfolgte in der Nähe von Ulm ein Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim, fünf Menschen erlitten leichte Verletzungen. Sie erwähnen nur Ihr Auto. Ja, Frau Petry, wo sind wir hingekommen? -- christian.weniger@kleinezeitung.at

Quelle des Fotos: Presseverlagsprodukt (leistungsschutzrechtgeschützt).

Das p’litische Allheilmittel

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Tinnef (77)

Zeitlos elegant, unfassbar günstig! Das Gehäuse ist mit geschliffene Strass-Steinchen gefasst, die facettenreich funkeln. Das fuchsia-farbene Ziffernblatt veredeln drei Chronografen und das flexible Kunststoff-Armband trägt sich wunderbar angenehm! Länge 24 cm, Gehäuse-Durchmesser 3,5 cm, Quarzuhrwerk. Trend-Armbanduhr Nr. 6339.395.517 -- Preis-Sensation -- Trend-Armbanduhr nur 4,99 Euro

Zeitlos hässlich, unfassbar billig!

Auf das Gehäuse sind völlig unpassende Gitzersteinchen geklebt, deren Funkeln die ausgesprochene Kälte und Hässlichkeit noch hervorhebt. Das Ziffernblatt wurde mit dem ätzendsten Farbton aus der Grauzone zwischen Magenta und Lila eingefärbt, der von der chemischen Industrie lieferbar ist. Darauf sind drei kleine Zeiger, von denen man nichts richtig ablesen kann, sowie die übliche Darstellung von Stunde und Minute. Das Armband, dessen Farbe in ihrer Ähnlichkeit und Verschiedenheit zum Ziffernblatt so schmerzhaft gewählt wurde, dass selbst unaufmerksamere Blindenhunde sofort aggressiv zu kläffen beginnen, ist natürlich genau wie der Rest dieser Uhr aus geschmacklosem Kunststoff — allerdings mit Weichmachern, damit man sich das Machwerk besser ums Handgelenk legen kann. Diese Verwertung von Industrieabfällen (minderwertige Quarzwerke) und recycletem Plastikmüll ist dermaßen billig, dass die Anbieter mit der Zielgruppe „totalverdummtes und geschmacksverirrtes Konsumisten-Weibchen“ sogar beim Preis von rd. fünf Euro noch satten Reibach machen.

Wir leben in einem großen Krieg

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Tinnef (76)

In ewigem Gedenken! Ein kleiner, weißer Engel der Gnade wacht betend über dem Grab. Sobald es dunkel wird, leuchten seine zarten Flügel in sanftem Licht. Inklusive Akku. Kunststein. Gesamthöhe ca. 25 cm. Mit An-/Ausschalter

Ohne Worte.

Panama Papers

Ein „Leak“ kommt nicht als Berichterstattung von Presseschreibern, die für ihre Tätig- und Tätlichkeit von Milliardären bezahlt werden, sondern als Torrent oder Magnet-Link.