Das zurzeit beste Wort zum Sonntag…

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Zwölf Jahre Beschulung für die Katz

Der Anteil der Kinder, die die Schule ohne ausreichende Kenntnisse des Lesens, Schreibens und Rechnens verlassen, liegt bei rund 20 Prozent

Süddeutsche.de — Ja, es stimmt: Ich bin zornig

Dieser absehbare Moment…

Dieser absehbare Moment, den man in der CDU und in der gesamten Classe politique haben wird, wenn man dort einsehen muss, dass auch durch dieses jetzt wie die Weihnachtsbotschaft durch die Medien getragenes „Prämien- und Anreizsystem für Hartz-IV-Empfänger“ zusätzlich zum „Hartz Fear“ nach den Träumen der Sozialdemokratie keine einzige offene Stelle mit angemessener Bezahlung für die Arbeit entsteht.

Leider wird sich dieser Moment nicht mit einer Einsicht in das eigene Versagen, die eigene Unfähigkeit und die eigene Menschenverachtung paaren.

Schland ist Weltmeister!

Deutschland ist Weltmeister beim Lohndumping -- Zwischen 2000 und 2010 sind die Reallöhne in Deutschland um 4,5 Prozent gesunken! Beschäftigte mit einem durchschnittlichen Verdienst haben in zehn Jahren real, also preisbereinigt, weniger in der Tasche gehabt. Und das in einem Land, das weltweit zu denen mit der modernsten Industrie und produktivsten Wirtschaft gehört.

Wer braucht denn noch ein Finale, wenn er schon den Hartz-Fear-Staat mit sozialdemokratisch eingeführtem Elendsarbeitsstrich zur Garantie des Lohndumpings hat?!

Hallo?! Hackts?!

Der deutsche Generalbundesanwalt wird angeblich keine Ermittlungen im Zusammenhang mit den NSA-Skandal einleiten. Grund sei die Unmöglichkeit, an belastbare Quellen beziehungsweise Zeugen zu gelangen.

Quelle ist Heise Online — NSA-Skandal: Generalbundesanwalt wird wohl nicht ermitteln

Aber einen Zeugen wie Edward Snowden an die USA auszuliefern drohen, wenn er eine Aussage im Rechtsraum der BRD macht — und das, obwohl es um eine millionenfache und grundgesetzwidrige Kriminalität geht! Sollte sich, Herr Generalbundesanwalt, dieses „angeblich“ im Zitate als ein tatsächlich entpuppen, können wir zum Kotzen aufgelegten Rechtsgenießer in der BRD nur sagen: Danke, Herr Generalbundesanwalt, wir haben verstanden! Das deutsche Wort, das dann am trefflichsten beschriebe, was für ein Loch von Mensch sie widerwärtiger Scherge der USA-Enddarmkriecher-Junta der BRD wären, hätte sich damit auch erübrigt.

Hoffentlich erleben sie und ich noch Umstände, unter denen sie sich für ihr Tun und Lassen verantworten müssen!

Danke, Süddeutsche Zeitung!

Man kann darüber streiten, ob Markus Lanz versucht hat, eine unbequeme Meinung mit reaktionärem Geplapper wegzudrängen, oder ob es wirklich eine Unverschämtheit war, dass er Sahra Wagenknecht übers Maul fuhr. Höflichkeit gehört schließlich nicht zur Berufsbeschreibung von Journalisten. Eigentlich gehört es sogar zu den grundlegenden Moderatorenpflichten, dass sie den Redefluss von Politikern stoppen, die stur ihr Parteiprogramm herunterbeten.

Man könnte Markus Lanz sogar vorwerfen, dass sein öffentliches Bedauern am Freitag der eigentliche Fehler war, weil er, ähnlich wie Marietta Slomka beim Interview mit Sigmar Gabriel, doch nur sauberes Handwerk bewiesen hat.

Quelle: Sueddeutsche.de — Simulierte Demokratie: im Internet Klick, Maus und Shitstorm [Der Link geht auf eine dauerhaft archivierte Version, ich kenne ja die Zeitungsmacher im Internet]

Danke, Süddeutsche Zeitung, dass dein Qualitätsjournalist Andrian Kreye in seiner nur sparsam gebremsten Verbalgewaltverherrlichung mal deinen Lesern diese Sache mit diesem Journalismus und vor allem mit diesem „sauberen Handwerk“ darin erklärt hat. Solch „sauberes Handwerk“ sieht also so aus:

Dieser kleine Einblick in deine qualitätsjournalistische Messlatte hilft doch sehr dabei, deine — und deiner Kollegen im verfaulten Herzen und verrotteten Geiste — täglichen Tätig- und Tätlichkeiten zu beurteilen.

Wahl-o-Mat

Ein mit breitmedialer Reklame in die Hirne getragenes Internet-Angebot für alle dummen BRD-Wahlberechtigten, die nicht dazu imstande sind, einfache Schlüsse aus der P’litik der letzten dreißig bis vierzig Jahre zu ziehen und deshalb immer noch dem naiven Glauben anhängen, dass die Worte in den Wahlprogrammen der zur Wahl antretenden Parteien etwas mit der P’litik zu tun haben werden, die von diesen Parteien mit aller Gewalt vorangetrieben wird, wenn sie erst einmal mit den üblichen Lügen das Privileg errungen haben, vier Jahre lang Macht auszuüben. Einige Wahl-o-Mat-Benutzer sind sogar so unfähig, einfachste Muster zu erkennen, dass sie sich jeden Abend erschrecken, weil es auf einmal dunkel wird…