Die Nichtwahlempfehlung der Geldherrschaften

Was sind das eigentlich für Leute, die in Griechenland in die Regierung gewählt wurden und die so fürchterlich sein müssen, dass etliche Politiker und Politikerinnen aus der Europäischen Union sogar versucht haben, den Menschen in Griechenland zu erzählen, dass sie doch ja etwas anderes wählen sollen? Zum Beispiel eine durch und durch korrupte Kaste, die dann hätte weiterregieren können?

Syrizas erste Sparaktion:
Griechische Regierung schafft Minister-Limousinen ab

[…]

„Minister brauchen keine Staatskarossen“, sagt der Minister der griechischen Zeitung „To Vima“, auch er selbst werde für Dienstfahrten künftig seinen Privatwagen nutzen, ein alter MG Cabrio

Ah, ich verstehe! Die sind ja wirklich extrem gefährlich:mrgreen:

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Spiegel, nach Scheiße stinkender!

Da schreibst du hofberichterstattendes Arschblatt im Dienste der Herrschenden und Besitzenden also allen Ernstes…

Die Zukunft von Ex-Kanzleramtsminister Ronald Pofalla bleibt ungewiss

…weil eine winzigkleine Möglichkeit besteht, dass der vollumfängliche p’litische Versager Ronald Pofalla — trotz des ganzen klandestin ablaufenden Gemauschels der classe politique — keinen mit Millionengehalt dotierten Job im Vorstand der im Staatsbesitz befindlichen Unternehmens „Deutsche Bahn“ bekommen könnte, sondern einfach nur ein Abgeordneter des Deutschen Bundestages bleibt, dessen monatliche Vergütung mir ein ganzes Jahr lang zu einem für meine Verhältnisse außerordentlich fetten Leben reichte und dessen Pensionsansprüche niemand auch durch fünf Jahrzehnte ehrlicher, körperverschleißender Arbeit als Rentenanspruch erlangen könnte.

Mir fließen die Augen über vor Mitleid mit Ronald „Lass mich mit dieser Grundgesetz-Scheiße in Ruhe“ Pofalla, wenn ich das lese! Und mein Mund erstmal. Ich müsste tausend Münder haben, um diesem Kotzreiz nachgeben zu können.

Sollte es dem Herrn Pofalla in seinem Leben an Zukunft mangeln, erkläre ich mich zu gern solidarisch dazu bereit, mit ihm zu tauschen. Auf einen eigens für mich eingerichteten Alimentierungsposten im Management eines quasistaatlichen Unternehmen würde ich dabei gern verzichten.

Und ihr beim Spiegel: Geht verrecken, bevor man euch verdientermaßen teert, federt und aufknüpft! Eine Welt ohne eure menschenverachtende Drecksschreibe ist eine bessere Welt! 👿

Wulff und Spiegel machen Satiriker arbeitslos

Staatsbesuch in Italien: Wulff lobt deutsche Antikorruptionsgesetze

Quelle des Screenshots: Spiegel Online

Die „Freiheit“ der Journalisten

Viele Journalisten stellen nicht das zur Debatte, was die Gesellschaft bewegt, sondern das, was die Gesellschaft ihrer Meinung nach bewegen sollte. Ausdruck der Publizistenideologie ist die als Ethos kostümierte Auffassung, man dürfe doch X oder Y kein Podium bieten. Wem ich ein Podium biete, sagen viele Journalisten, entscheide ich selbst. Die Folge ist eine immer größer werdende Kluft zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung.

Peter Glotz

Nein, die Journalisten sagen das nicht einmal, sie bekommen es gesagt. Manchmal mehr, und oft weniger direkt, auf dass ihnen auch schnell die Schere im Kopfe wachse:

YouTube-Direktlink

Der „Fachkräftemangel“

Ich habe im Datenverarbeitungszentrum in Chemnitz gearbeitet […] betriebswirtschaftliche Weiterbildung zum Controller […] zum Multimediafachmann weiterqualifiziert […] 83 Bewerbungen für den Raum München abgeschickt. Das einzige Angebot kam von einer Zeitarbeitsfirma, die nur ein Profil erstellen wollte.

Wenn ich Fachkräftemangel höre, kann ich nur lachen. Mich auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bewerben, habe ich aufgegeben. Mein persönliches Ziel ist jetzt, im Garten Gemüse zu produzieren, so dass wir uns mehr oder weniger selbst versorgen können.

Ein 57jähriger Informatiker

Wenns im eigenen Land bergab geht…

Wenns im eigenen Land bergab geht und das Leben von immer mehr Menschen immer aussichtsloser und bescheidener wird, denn ists ja im Rahmen der EU p’litisch sehr bequem, populistisch hoch wirksam und gewünscht brandbeschleunigend, den dummen Neid der bierseligen Stammtische auf die Menschen in anderen Staaten der EU zu schüren — vor allem, wenn diese gerade mit Finanzhilfen (also Steuergeldern) aus einer Krise geholt werden, die vor allem von einer entfesselten Finanzwirtschaft verantwortet wurde. Die leerherzige Frau Angela Merkel, die das Handwerk der Agitation und Propaganda noch in der DDR gelernt hat, mag sich da auch nicht zurückhalten, wenn sie folgende Worte in die Mirkofone spricht:

Es geht auch darum, dass man in Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal nicht früher in Rente gehen kann als in Deutschland, sondern dass alle sich auch ein wenig gleich anstrengen — das ist wichtig.

Ein Teil der Wirklichkeit hinter diesen Worten lässt sich bei Print Würgt nachlesen. Und danach bitte gleich zum Oeffinger Freidenker weitergehen!

Ein reines Brüderle der besitzenden Klasse

Rainer Brüderle, so genannter „P’litiker“ und gegenwärtig Hauptdarsteller im Wirtschaftsministerium, um von den wahren Machtverhältnissen abzulenken, hat mal klar gemacht, wie es mit der P’litik in der BRD wirklich aussieht:

[…] Herr Dr. Keitel machte darauf aufmerksam, dass derzeit eine Meldung über die Ticker laufe, wonach die Bundesregierung am Nachmittag ein Moratorium der Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke bekannt geben wolle. Der Minister bestätigte dies und wies erläuternd darauf hin, dass angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen Druck auf der Politik laste und die Entscheidungen daher nicht immer rational seien. Er sei ein Befürworter der Kernenergie in Deutschland und für ihn sei klar, dass die energieintensive Industrie in der Wertschöpfungskette gebraucht werde. Es könne daher keinen Weg geben, der sie in ihrer Existenz gefährde.

Für den Rest der Menschen in der BRD ist damit zumindest klar geworden, dass solche Typen wie Brüderle und der ganze Rest dieses Politbüro gegenüber der Mehrheit der Menschen in der BRD mit gespaltener Zunge sprechen. Wenn der Wahlkampf durch ein schweres AKW-Unglück in Fukushima versalzen wird, denn wird halt rasch gegenüber dem Stimmvieh ein bisschen Nachdenklichkeit und Einhalten simuliert und davon gefaselt, dass die Nutzung der Kernenergie jetzt total gründlich auf dem Prüfstand kommt, damit auch weiterhin wenigstens diejenigen Menschen in Deutschland ihr Kreuz bei den Schwatzgelden schlagen, die sich leicht von ein paar Wörtchen dieser p’litischen Hütchenspieler beruhigen lassen, wenns brennt. Und gegenüber versammelten Wirtschaftsvertretern wird dann die Wahrheit über derartige Pläne ausgesprochen — ist ja klar, in der Runde dort beim BDI war so ziemlich alles an organisierter Wirtschaftskriminalität versammelt, was die P’litik in Deutschland finanziert. Nein, solchen Leuten gegenüber zeigt dieses Brüderle des großen Geldes keine Verachtung, der verachtet nur die Wahlberechtigten. Gegenüber seinen Freunden mit dem großen Spendenaufkommen verachtet er die Wahlberechtigten (und damit den größten Teil der Menschen in Deutschland) sogar ganz offen.

Und morgen reden wir wieder von der ach so schlimmen P’litikverdrossenheit.

Herr Minister Brüderle, als Wahlberechtigter möchte ich ihnen von der von ihnen nur versteckt gegebenen Verachtung gern offen etwas zurückgeben und ihnen sagen: Sie sind ein schmieriger Lügner und ein Arschloch! Meine „Verdrossenheit“ gilt verachtenswerten Halunken wie ihnen, und etwas anderes steht in der BRD leider nicht mehr zur Wahl.

Dieses Pack kann froh sein, dass die „Verdrossenheit“ sich sehr im Rahmen hält und noch nicht zu einem Ruck führt, der durch Deutschland geht — zum Beispiel unter dem Motto RAF DICH AUF! Dass mit diesen Halunken kein friedliches Miteinander möglich ist, das machen diese Halunken jedenfalls immer wieder einmal deutlich.