Hallo?! Hackts?!

Der deutsche Generalbundesanwalt wird angeblich keine Ermittlungen im Zusammenhang mit den NSA-Skandal einleiten. Grund sei die Unmöglichkeit, an belastbare Quellen beziehungsweise Zeugen zu gelangen.

Quelle ist Heise Online — NSA-Skandal: Generalbundesanwalt wird wohl nicht ermitteln

Aber einen Zeugen wie Edward Snowden an die USA auszuliefern drohen, wenn er eine Aussage im Rechtsraum der BRD macht — und das, obwohl es um eine millionenfache und grundgesetzwidrige Kriminalität geht! Sollte sich, Herr Generalbundesanwalt, dieses „angeblich“ im Zitate als ein tatsächlich entpuppen, können wir zum Kotzen aufgelegten Rechtsgenießer in der BRD nur sagen: Danke, Herr Generalbundesanwalt, wir haben verstanden! Das deutsche Wort, das dann am trefflichsten beschriebe, was für ein Loch von Mensch sie widerwärtiger Scherge der USA-Enddarmkriecher-Junta der BRD wären, hätte sich damit auch erübrigt.

Hoffentlich erleben sie und ich noch Umstände, unter denen sie sich für ihr Tun und Lassen verantworten müssen!

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Immer die gleiche Leier!

Angesichts des heutigen PResseerklärungs-Bullshits der Bitkom Research, dass deutsche Unternehmen Nachwuchssorgen und einen „Fachkräftemangel“ haben, möchte ich nur kurz die Gelegenheit nutzen, noch einmal auffällig zu verlinken, was ich am 18. Januar 2006 zum Bullshit „Jahr der Informatik“ geschrieben habe.

Auch Unternehmern sei der Text wärmstens empfohlen.

Mit „Wissenschaftlern“ gegen die Wahrheit

Die beiden Zeitungsartikel von prominenten Wissenschaftlern und Wissenschaftsfunktionären bildeten nur den Auftakt zu einem erstaunlichen publizistischen Engagement, das bis zum Verhandlungstag vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf ungebrochen fortgesetzt wurde. Dabei setzten die Wissenschaftsgrößen nicht etwa auf Transparenz, indem sie überprüfbare Argumente vortrugen. Sie warfen vielmehr das ganze Gewicht ihrer Autorität in die Waagschale, und dieser Autorität musste man schon Vertrauen schenken, wenn man Wissenschaft in Deutschland für ein prinzipiell funktionsfähiges System zur Unterscheidung von wahr und unwahr halten wollte. Wie hätten diese Funktionäre es sonst bis an die Spitze des deutschen Wissenschaftsbetriebs schaffen können? Sie nutzten auch nicht bloß ihre persönliche Autorität, sondern äußerten sich regelmäßig ausdrücklich im Namen einflussreicher Wissenschaftsorganisationen, in denen sie wichtige Funktionen ausfüllten. Zu ihrem Problem wurde aber, dass sich immer dann, wenn man die öffentlich vorgetragenen Begründungen zur Entlastung Schavans von Plagiatsvorwürfen einer sachlichen Überprüfung unterziehen konnte, das Gegenteil des von den Wissenschaftsfunktionären Behaupteten als richtig erwies. Zuletzt hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf alle Argumente, die Schavan hätten entlasten können, eingehend geprüft. Es blieb nichts übrig außer Arglist.

Blamiert hat sich in der Causa Schavan daher weniger Annette Schavan, die einfach nur mit allen Mitteln versucht hat, ungeschoren aus der Sache herauszukommen. Das ist verständlich und in Plagiatsfällen die Regel, denn niemand gesteht gern tiefgreifendes Versagen und Gewissenlosigkeit ein, viele nicht einmal sich selbst. Vielmehr haben sich die Wissenschaftsorganisatoren blamiert, die mit bis zur Absurdität reichenden Begründungen versuchten, die Interessen ihrer Brotherrin durchzusetzen. Wenn das Wissenschaftssystem in Deutschland immer so funktioniert, dann hat es weder seinen Namen verdient, noch die Steuermittel, die Bund und Länder alljährlich zu seiner Finanzierung aufbringen.

So ungern ich politische Parteien verlinke, Quelle ist Piratenpartei Deutschland: ‚Die Causa Schavan – nur eine Plagiatsaffäre?‘. Der Klick lohnt sich, und der Text kommt auch von einem sehr guten Gastautor.

Stellt euch mal vor…

Stellt euch mal vor, ihr lebt in einer Scheindemokratie, in einem Staat, der sich zwar ein Parlament hält, dessen Organe praktisch uninformiert über das Treiben dieses Staates sind und auch keinen weiteren Einfluss darauf haben. In so einem Staat halten die Parlament-Arier schöne Sonntagsreden (und freuen sich über ihre leicht erworbenen Privilegien), während die Ausübung der Staatsgewalt völlig unkontrolliert durch einen verselbstständigten Beamten-, Geheimdienst- und Polizei-Apparat geschieht, dem die so genannten „Grundrechte“ scheißegal sind. Und nur ganz selten einmal kommt es dazu, dass das gewählte und doch machtlose Parlament etwas davon erfährt. Zum Beispiel, wenn im Dunstkreis und unter Beobachtung der Polizeien und Geheimdienste eine Mörderbande über ein Jahrzehnt lang morden kann und dabei vermutlich sogar von Polizeien und Geheimdiensten gedeckt wird, und wenn diese Mörder dann endlich erwischt werden, dann werden sehr zeitnah alle Akten in den Schredder geschoben, damit auch niemals mehr eine richtige Aufklärung möglich ist.

In so einer Scheindemokratie betreibt das Scheinparlament dann natürlich ein bisschen „Aufklärung“. Es setzt einen Untersuchungsausschuss ein, dem von den Untersuchten bei Polizeien und Geheimdiensten niemals freiwillig zugearbeitet wird und dem wesentliche Informationen vorenthalten werden. Der kommt dann, wenn der im Kalender dafür markierte Tag erreicht ist, zu einem Abschlussbericht als Untersuchungsergebnis, der auf geduldiges Papier gedruckt wird, um schnell vergessen zu werden. Und wer diesem Papier widerspricht, ist ein verrückter Verschwörungstheoretiker, den man nicht weiter beachten soll…

Und wenn in einer solchen Scheindemokratie dann mal ein Mitglied dieses Scheinunterschungs-Theaters deutlich und ehrlich spricht, dann bleibt ihm nichts anderes übrig, als einzugestehen, dass der „Abschlussbericht“ eines solchen Untersuchungsausschusses nicht das Papier wert ist, auf dem er gedruckt wurde. Da sieht dann zum Beispiel in so einem Unrechtsstaat mit Scheindemokratie und verselbstständigten Polizei- und Geheimdienstapparat so aus:

Screenshot tagesschau.de -- Neue Erkenntnisse zum NSU: U-Ausschuss zweifelt eigenen Bericht an -- Bestand der NSU nur aus drei Mitgliedern? Wurde die Polizistin Kiesewetter zufällig Opfer der Rechtsterorristen? Obleute des ehemaligen U-Ausschusses zum NSU glauben mittlerweile nicht mehr daran -- und stellen somit ihren eigenen Abschlussbericht in Frage

Oh!

Die Meldung des BRD-Staatsfernsehens ist hier, und falls sie demnächst „depubliziert“ werden sollte, ist hier ein Screenshot.

Kommentare, die bei tagesschau.de gelöscht werden

Leserkommentare, die im Kommentarbereich der Website tagesschau.de des BRD-Staatsfernsehens ARD — das ist der Bereich, über den zum zusätzlichen Hohn bei solche Praktiken der hübsche Text „Ihre Meinung“ drübergesetzt wurde — in Sekundenschnelle weggelöscht werden, damit sie niemand anders mehr lesen kann, sehen zum Beispiel so aus:

Weil die Krim mit über 90% eine demokratische Entscheidung getroffen hat, soll jetzt unsere Wirtschaft bluten. Was für ein Schwachsinn. Herr Gabriel, sorgen Sie lieber endlich dafür, dass die in unserem Land bereitgehaltenen US-Atombomben verschwinden, sonst bleiben „Atomausstieg“ und „Energiewende“ eine Farce.

Dieser Kommentar wird hier von mir ohne weitere Stellungnahme und Wertung als Beispiel für eine zumindest fragwürdige derartige Löschung wiedergegeben…