Die nächste Frage bitte…

Bei diesem mafiösen Pack ist Deutschland in kofferfröhlich guten Händen — und bei einer hörigen Journaille, die sich so schnell abwimmeln lässt, bei so vielen professionellen Speichelleckern, Schmierheinis und Pressesimulatoren, von denen nicht einer auf die nahe liegende Idee kommt, diesen Ball anzunehmen und so lange energisch nachzuhaken, bis da aus der Kanzlerin Munde mal etwas anders als das blinde Gefasel von „Vertrauen“ gegenüber diesem — ähm — psychisch und unter Betrachtung seiner immensen kriminellen Energie völlig ungeeigneten Menschen herausblaht, bis dahin ist auch alles dafür getan, dass es noch lange lange so bleibt.

Gute Nacht in Alzheim Deutschland!

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Kinder in Haft

Kinder in Haft ist eine Seite über Kinder, die in psychiatrischen Anstalten einsitzen. Wir distanzieren uns von Antipsychatrie-Gruppen, die im Rahmen von Scientology oder anderen Sekten agieren. Ebenso sind wir nicht kommerziell. Hier wird nichts verkauft. Hier werden nur seriöse Sachen geschrieben, wir haben mit Werbung, Religionsgemeinschaften oder Sekten nichts zu tun. Wir wählen bewusst eine kostenlose Website, um unsere nicht-kommerzielle Einstellung zu zeigen (allerdings sagen wir auch, dass wir nicht viel Geld haben). Bei kostenlosen Webseiten gilt: Ignorieren Sie die Werbung! Ignorieren Sie Werbung immer! Hier haben Sie immerhin den Vorteil, dass die Werbung nur alle drei Stunden in einem neuen Fenster aufblinkt – wegklicken.

Neu in den Links auf dieser Site: Kinder in Haft.

Nachtrag: Die Website ist schon wieder verschwunden. Ich empfehle den Seitenmachern, hier auf WordPress.com ein Blog aufzumachen und das Material dort unterzubringen — hier habe ich noch keine willkürlichen Zensurakte erlebt, und lästige Reklame gibt es auch nicht.

Jack Wolfskin zum Zweiten

Es gibt zwei Arten von Internet. Es gibt das Internet in den USA, wo etwas von der Freiheit der Meinungsäußerung in der Verfassung steht, und es gibt das Internet in Europa, wo vor allem die Wünsche der Besitzenden mit der Rechtskeule gegen die Menschen durchgesetzt werden, damit auch der Letzte noch merkt, was das Gefasel der Sonntagsreden so wert ist. Und die Startseite einer niederländischen Website kann da schon einmal so aussehen:

Und warum das? Na, da ist eine Bärentatze drin. Und es gibt diesen Kack-Abmahner namens Jack Wolfskin, der alle Tatzen, Pfoten und Fährten dieser Welt für sich und seine amöbenhaften corporate identity beanspruchen will und deshalb der halben Welt mit der Jurafuchtel kommt. So ein Bär ist ja so leicht mit einem Wolfe zu verwechseln, und überhaupt gehört einem die ganze Vielfalt der Natur, wenn man alles nur durch die Brille dieser Rechtsmissbraucher sieht. Auch, wenn es da eine Einigung mit ein paar handarbeitenden Hausfrauen und eine halbherzige Entschuldigung gegeben hat, es gilt auch weiterhin:

Jack Wolfskin ist einer dieser Kack-Abmahner

Die immense „Verwechslungsgefahr“ beurteile bitte jeder an Hand der folgenden Gegenüberstellung:

Die Logos von bearwear.nl und Jack Wolfskin gegenübergestellt

Wenn man so ein Nebeneinader sieht, ist man beinahe froh, dass die Juristen im Auftrage von Jack Wolfskin sich nicht als fährtenlesende Jäger irgendwo durchschlagen müssen, sie würden gewiss auf der Jagd nach einer Gazelle einem ausgehungerten Löwen folgen — und damit bestenfalls die Ernährungslage von Großkatzen verändern. Obwohl: Eigentlich wäre es auch besser so, denn welcher Mensch braucht eigentlich solche Arsc Typen, zu denen mir kein angemessener Tiername mehr einfällt. Eine Mutter vielleicht, aber sonst…

Bei solcher Allgemeinheit des „Markenschutzes“ muss man ja befürchten, eine Abmahnung zu bekommen, wenn man ein Foto seiner Hand veröffentlicht. Und es glaube niemand, dass es hier nur um Kleinigkeiten geht, denn der Markenschutz erstreckt sich unter anderem auf die Warengruppen Luftfahrzeuge, Chirurgische Instrumente, Druckereierzeugnisse, Christbaumschmuck (!!!1!), Juristische Dienstleistungen (!!ELF!!!), Soziale Dienstleistungen (*stöhn!*)

Nun gut, ich gebe hier mal wieder, worauf ich in einem Kommentar von rabe hingewiesen wurde, das Original findet sich beim Stich des Skorpions:

Liebe Bären, Bärenfreunde und Bewunderer,

unsere Identität ist Gefahr.

Der Konzern „Jack Wolfskin“ ist der Meinung, dass die Bärentatze ihm gehört.

Unser Markenzeichen, dass von unserer Flagge, aus unseren Webseiten, Büchern, Magazinen, Postern und Flyern kaum noch wegzudenken ist, wird beansprucht von einer Firma, die überteuerte Ausrüstung für Extremsportler herstellt.

Ehrenamtlich engagierte Community-Clubs haben schon die scharfe Wolfspfote zu spüren bekommen, als ihnen untersagt wurde, die Bärentatze grafisch zu verwenden.

Ein tragisches Beispiel ist der Onlineshop http://www.bearwear.nl, der auf Drängen dieses Konzerns seine Geschäftstätigkeit einstellen musste, nur weil hier designte T-Shirts und Sweathirts mit bärigen Slogans incl. der Bärentatze verkauft wurden.

ES REICHT!
Hiermit werden alle aufgerufen, diesem lächerlichen Treiben die Stirn zu bieten und in Aktion zu treten.

Was kann der Einzelne tun?

  • Wendet Euch per Mail, Brief, Fax oder per Telefon an „Jack Wolfskin“ und macht denen klar, dass unser Symbol nicht mit einer Wolfspfote zu verwechseln ist! Ein Bär ist kein Wolf und fünf ist nicht vier.
  • Stellt ihnen die Frage, warum sie sich von Symbolen einer schwulen Community in ihren Rechten verletzt sehen!
  • Fordert die Rücknahme von Sanktionen gegen Shop-Betreiber, die die Bärenszene ausrüsten und macht ihnen klar, dass wir in Zukunft gemeinsam gegen Bestrebungen kämpfen, die die Vernichtung und kommerzielle Unterdrückung unserer Symbole zum Inhalt hat!
  • Informiert alle über diesen Skandal und bittet um Mithilfe!
  • Übersetzt diesen Aufruf in alle Sprachen und verbreitet ihn weiter!

Die Bärenflagge mit der Bärentatze ist ein Symbol der Freiheit, der Gemeinschaft und der Toleranz. Dieses kann man nicht markenrechtlich schützen lassen.

Kontakt zu JW:
Telefon allgemein: +49-(0)6126 9540
Pressesprecherin: Tel.: +49 (0) 6126 954-143
Fax: +49-(0)6126 954-159
e-mail: info (at) jack-wolfskin.com

Das nützliche hungernde Kind

Mein Zitat des Tages, ohne Anmerkung, weil ich gar nicht so viel essen könnte, wie ich gerade kotzen möchte:

Beim G-8-Gipfel im Juli flog die UN-Hilfsorganisation aus Werbezwecken arme afrikanische Kinder ein, damit die Ehefrauen der angereisten Toppolitiker diese mit Brei füttern konnten. Dies berichtet die ansonsten recht zahme, dem staatlichen schwedischen Entwicklungshilfedienst Sida angehörende, Zeitung „Omvärlden“ am Dienstag.

tagesspiegel.de [via]

Kurz verlinkt: Zur Zensur in der BRD

Wer Kinofilme gern an dem Ort sehen würde, für den sie gemacht sind, also im Kino, muss sowieso nach Frankreich fahren (Filmliebhaber ohne Französischkenntnisse haben Pech gehabt). Wenn ich auf einer frei zugänglichen Website wie der von Telepolis über einen indizierten Film schreiben will, oder in einer Zeitung, die man auch außerhalb von Pornoläden kaufen kann, muss ich darauf achten, nicht gegen das Werbeverbot zu verstoßen. Was gegen das Werbeverbot verstößt und was nicht, ist unklar. Man kann da schnell die Lust verlieren.

Unbedingt den ganzen Artikel in der Telepolis lesen!

Ein toller Erfolg: Killerspielverbrennung!

Die tolle Idee dieses „Aktionsbündnisses Winnenden“, dass man zukünftige Amokläufe doch unter Besinnung auf liebenswerte deutsche Traditionen mit einer öffentlichen Verbrennung von Büchern Vernichtung von Killerspielen verhindern könne, war ein epochaler Erfolg! Das Problem wurde an der Wurzel beseitigt, und jetzt können wir alle wieder beruhigt unsere Kinder zur Schule und dem dortigen ideologisch verblendeten Leerkörper schicken, ohne dass wir Angst haben müssen, die Kinder würden einfach von einem Verzweifelten und Gequälten des Systems erschossen oder geaxtet.

Und jetzt lösen wir bitte das nächste schwere, gesellschaftliche Problem! Zum Beispiel das mit der Armut, indem wir feststellen, dass einige verarmte Menschen vor ihrer Verarmung Pizza gegessen haben. Also erst eine Pizzenverbrennung, und dann der entschlossene Kampf für eine p’litische Lösung in Form eines Verbotes! Macht weiter so, ich habe so wenig zu lachen in meinem trüben Leben!  :mrgreen: