Warum 2012 noch rasch die Welt untergehen sollte

Weil am 1. Januar 2013 der so genannte „Europäische Stabilitätsmechanismus“ in Kraft tritt, der die weitere Umverteilung aller Güter von den Mittellosen zu den eh schon Besitzenden zum Gesetz macht — und weil die Arschlöcher, die sich für dieses Schandgesetz die Taschen mit Bestechungsgeld vollgestopft haben, anlässlich ihres Hochverrats in obszöner Weise einen von Zukunft, Wirtschaft, Wachstum, Wohlergehen für alle und vor allem von Demokratie und Menschenrechten in Europa erzählen werden.

Weil man ab 2013 selbst dann noch eine so genannte „Rundfunkgebühr“ zum Erhalt des staatlichen Verdummungs- und Propagandaprogrammes bezahlen muss, wenn man sich nicht einmal mehr den Strom für seine Wohnung leisten kann.

Weil die CeBIT 2013 unter dem Motto „Shareconomy“ laufen wird und damit zementhaft klar wird, dass nach den Jahren des freien Flusses von digitalen Gütern und der immer weiter zunehmenden Kriminalisierung dieses freien Flusses endlich wieder die gute alte Enteignung, Verdummung und Abzocke ausgebreitet werden kann.

Weil auch 2013 die P’litiker und die Großkopferten der Contentindustrie vom Internet sprechen werden wie ein Blinder vom Lichte.

Weil 2013 ein Leistungsschutzrecht kommt, bei dem schon der Name vollständig falsch ist. Das Wort ist ein Kompositum, und weder „Leistung“ (für das halbautomatische Übernehmen von Agenturmeldungen), noch „Schutz“ (für ein absurdes Standesrecht, das von Lobbyisten gegen die Bevölkerung in Deutschland durchgesetzt wurde) noch „Recht“ sind für diesen Scheiß angemessene Wörter.

Weil auch 2013 noch die Gestalten frei herumlaufen werden, die betrügerische Abzock-Geschäftsmodelle im Internet betreiben und damit jeden Monat mindestens eine halbe Million Euro ergaunern; weil diese Riesenarschlöcher auch 2013 jederzeit unter Vorlage ihres Personalausweises irgendwo ein neues Bankkonto eröffnen können, ohne dass sich ein Staatsanwalt für sie interessiert, während sich die Gefängnisse in der BRD mit Schwarzfahrern füllen.

Weil 2013 die hundertste Tour du Dopage Tour de France stattfindet, diesmal zwar ohne stundenlange Drogenmissbrauchsshow im BRD-Staatsfernsehen, aber im Hintergrund wird bei den (auch von Leuten, die sich nicht einmal mehr den Strom für ihre Bude leisten können, bezahlten) Dummsendern bereits alles dafür vorbereitet, dass spätestens die 103. derartige Veranstaltung wieder als Dauerwerbesendung für die Radsport-Sponsoren stundenlang in die Hirne ätzen kann. Und zwar, indem man nicht für die Werbung kassiert, wie das sonst üblich ist, sondern indem man einen größeren zweistelligen oder dreistelligen Millionenbetrag für die Senderechte an der Dauerreklame bezahlt.

Weil die Journaille und die Glotze im Juli drei Wochen lang während der Europameisterschaft im Frauenfußball so tun können, als hätte der Frauenfußball auch sonst (außer für die Spielerinnen) irgendeine größere Bedeutung, und weil bei der contentindustriellen Aufführung dieser Lüge an nationaltümendelndem Jubelgebrüll zum Vergessen der deutschen Trübnis nicht gespart werden wird.

Weil 2013 die Wahl zum achtzehnten Deutschen Bundestag ist, in der das gleiche, alternativlose p’litische „Programm“ fünf verschiedene Namen trägt und von fünf verschiedenen Werbefirmen in idiotische Slogans und psychomanipulative Bilder umgesetzt werden wird.

Weil auch nach der Bummstagswahl 2013 von den P’litkverbrechern aller Couleur wieder einmal alles vergessen werden wird, was vorher in prollen Worten von großen Plakaten herab und mit gut geübter ernster Geste in die Kameras der Journaille und der Glotze hinein versprochen wurde.

Weil auch 2013 keiner dieser Hochverräter vor einem Gericht stehen wird, der für die verfassungswidrige Installation des Staatstrojaners 0zapftis auf Computern verantwortlich war.

Weil auch 2013 keiner dieser Staatsverbrecher und Mordbrennergehilfen eines deutschen Inlandsgeheimdienstes vor Gericht stehen wird, der jahrelang eine braune Mörderbande aktiv unterstützt und anschließend die Beweise geschreddert hat.

Weil auch 2013 fast jeder Mensch in der BRD still für sich darauf hoffen wird, dass es mit ihm schon nicht so schlimm kommen wird, wenn er sich nur unauffällig und ruhig genug verhält und ja niemals etwas zu den immer übleren Zuständen in Deutschland sagt oder gar Widerstand dagegen leistet — und nachdem sein Kollege entlassen wurde und jetzt der Willkür deutscher Hartz-IV-Elendsämter ausgeliefert ist, wird er gleich noch etwas duckmäusiger und unauffälliger und stiller, obwohl das kaum möglich erscheint.

Weil auch 2013 die paar Menschen, die das alles nicht hinnehmen wollen, in ihrer Mehrzahl daran glauben, dass sie innerhalb dieses komplett kaputten Systemes wirksamen Widerstand leisten könnten, statt dass sie den gebieterischen Zwang sehen, dieses komplett kaputte System abzutun. Vielleicht werden sogar einige von ihnen eine neue Partei gründen, die Farbe türkis wäre etwa noch frei…

Würde Niburu doch 2012 noch kommen und schmetternd auf diesen kranken Planeten stürzen! Oder die Sonneneruption! Oder irgendwas, hauptsache, es beseitigt diese ganze Scheiße, die sonst so sicher kommen wird, bevor sie richtig entstehen kann!

Die Welt muss einfach 2012 noch untergehen! Jede Hoffnung ist sinnlos.

Für die Welt bin ich verloren – bald schon ganz vergessen
Lebe unter Schatten – suche Überzeugung
Doch mein Zorn ist vergangen und der Amboss zerbrochen
Die Stücke auf den Boden – ein Schmelzen in der Stille

Ich halte meinen Kopf über der Oberfläche
Versuche zu atmen… halt Ausschau nach Land
Ich richte ein Auge auf den fernen Horizont
Warte auf Hilfe… klammre am Firmament

Die Angst ist mein Kreuz – schwer auf meinen Schultern
Lerne geduldig zu sein – verbrenne um frei zu sein
Mein Geist ist so stark doch mein Körper zerbrochen
Mein Vater im Feuer – ein Sterben um zu Überleben

Covenant: Phoenix (Album: Sequencer) | YouTube-Direktlink

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Brights - Die Natur des Zweifels

Es gab eine Rezension zum Buch bei der Südwest Presse,mit dem Hinweis auf die Frankfurter Buchmesse. Stunden später war sie nicht mehr verfügbar, und nein ich habe mich beim Eingeben der URL nicht vertippt.  Die Autorensuche, im Suchfeld der Südwest Presse, war ergebnislos. Da haben die Waldörfler wohl ganz tolerant Druck ausgeübt und die Redaktion hat zensiert. Soviel zur Freiheit der Presse. Im Ländle sind solche Dinge aber durchaus möglich.  Eine Vermutung.

Der Link bringt kein Ergebnis mehr.

Hier nun der Vorankündigungstext vom Denkladen:

Irene Wagners Buch leistet eine umfassende Kritik der sogenannten Praxisfelder der Anthroposophie: der Waldorfpädagogik, des biologisch-dynamischen Landbaus und der anthroposophischen Medizin. Durch zahlreiche Quellenangaben gestützt zeigt sie, dass Rudolf Steiners Ideen bis heute wie ein Schatten über den Aktivitäten der Anthroposophen liegen. Hinkten dessen Auffassungen bereits zur Zeit ihrer Entstehung dem Stand des Wissens hinterher, erscheint es heute völlig schräg, wenn sich Ärzte, Landwirte…

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Tinnef (68)

Raffinierte Regaluhr - Die Regaluhr in silber-mattem Antik-Finish ist einer Uhr aus dem Werk des Surrealisten Salvador Dali nachempfunden und kann auf einer Schrank- oder Regalecke platziert werden. Auf dem Ziffernblatt ist ein Ausspruch von Papst Johannes XXIII. zu lesen. Kunststoff, 11x17x13cm, Batterie-Betrieb

Die Plastik-Regaluhr für anspruchslose Augen tut so, als wäre sie etwas anderes als eine billige Plastik-Regaluhr. Sie ist besonders geeignet für Menschen, die keinen Nagel in die Wand kriegen und bei Benutzung einer Bohrmaschine zu Kandidaten für Trash-Fernsehsendungen wie „Tausend Wege ins Gras zu beißen“ würden. Dort ist liegt sie genau so surrealistisch herum wie das bekannte Gemälde „Die Beständigkeit der Erinnerung“ von Salvador Dali, das an das Vergehen der Zeit gemahnt. Sehr schön dazu passend der draufgestempelte Spruch eines röm.-kath. Gottesvertreters als richtiger Seelen-Fast-Food für alljene, die immer noch nicht wahrhaben wollen, dass das Mittelalter schon vorbei ist.

Quelle des Fotos: Aktueller Katalog von Vivat!, einem christlichen Kitschversand mit katholischem Hintergrund.

Solidarität

Wie leicht doch allen P’litikern das Wort „Solidarität“ über die Lippen kommt — in der Formulierung „Solidarität mit unseren Bündnispartnern“ — wenn es um einen von ihnen gewünschten Kriegseinsatz der Bundeswehr irgendwo in der Welt geht.

Tinnef (67)

Hallo, ich bin Herbert das Erdmännchen! Das reckt sein drolliges Köpfchen in die Höhe, schaut sie mit seinen treuen Augen an und hofft, in ihrem Garten ein schönes Plätzchen zu finden. Aus wetterfestem Kunststein, 14cm groß. Zeigt, dass sie tierlieb sind

Hallo, ich bin Herbert,

die übliche Karikatur eines Lebewesens, die von Mitmensch Spießer (nachdem er seine Psyche in der Kindheit mit Disneys Bambi-Film zurechtgeätzt hat) für ein niedliches Erdmännchen-Surrogat gehalten wird. Dieses reckt sein nach Kindchenschema optimiertes Köpfchen in die Höhe und schaut sie mit toten Augen an und hofft, dass es in ihrem gleichfalls toten „Gartenparadies“ ein passendes Plätzchen findet. Leider aus schwer verrottbarem Beton, so dass es auch lange erhalten bleibt. Belegt nachdrücklich, was sie vom Leben halten und in welchem Zustand sie Lebendiges erst liebenswert finden.

Quelle des Fotos: Katalog „Die moderne Hausfrau“

Der sagt die Wahrheit! Der ist irre!

Gustl Mollath behauptete, die HypoVereinsbank sei in Schwarzgeld- und andere dunkle Geschäfte verwickelt. Als er in die Psychiatrie eingewiesen wurde, schwieg die Bank. Dabei wusste sie da bereits, dass einige seiner Vorwürfe stimmten […] Gutachter attestierten ihm einen Verfolgungswahn und begründeten dies – nicht ausschließlich, aber auch – damit, dass Mollaths Gerede von den Schwarzgeldgeschäften seiner Frau und anderer HVB-Mitarbeiter krankhaft sei, ein Ausdruck von Verfolgungswahn

Weiterlesen bei sueddeutsche.de

Das ist natürlich auch eine gute Methode, mit Menschen umzugehen, die von einer großen Maßstab ausgeübten Kriminalität im Bereich derjenigen Unternehmen, die den p’litischen Apparat der BRD bezahlen und schmieren, Kenntnis erhalten und diese im dummen Vertrauen auf den so genannten „Rechtsstaat“ bei den Behörden anzeigen: Einfach von einem Psychiater für verrückt erklären lassen (irgendeines dieser nicht objektiv begründeten und damit anhand der Subjektivität des Untersuchers festgestellten Krankheitsbilder passt ja immer) und mit dem Zwang der Staatsgewalt hinter die Mauern wegschließen, hinter denen die Grundrechte nicht mehr existieren. Ein bewährtes Verfahren, das schon in der DDR reichlich Anwendung fand.

Wie viele mit stark dämpfenden und äußerst ungesunden „Medikamenten“ vollgestopfte Insassen der psychiatrischen Kliniken in der BRD aus solchen oder ähnlichen Gründen in den „Rechtsfreien Raum“ geschoben wurden, wäre eine sehr interessante Frage. Denn im Regelfall fliegt eine derartige Behandlung nicht auf, und einem „Gutachten“, das weder von Güte noch von Achtung vor dem Menschen geprägt ist, werden kaum jemals wirksame Zweifel entgegengebracht.

Ach ja, wenn ich so etwas äußere, bin ich natürlich (nach Meinung der bayerischen Staatsministerin für Justiz, Beate Merk) ein Verschwörungstheoretiker, und im Zweifelsfall auch krank, in jedem Fall jedoch in meiner Wahrnehmung irgendwie gestört und sonderbar, weil das alles keine reale Substanz hat. Am besten, gar nicht mehr hier weiterlesen! Ist eh alles das Gestammel eines Irren.

Nachtrag: Der Bericht aus „Report Mainz“ und weitere Materialien zum Thema.

Nachtrag Zwei: Psyche und Politik.

Kostenlose Grundausbildung für Schlagetots

Wieland schilderte dem Ausschuss den Fall eines jungen Rekruten, der Wikinger-Köpfe auf seinen Oberkörper tätowierte, weiterhin die Initialen A.H. – die für Adolf Hitler stehen. Zudem hatte der Mann seine Begeisterung für die SS kundgetan. „Dem musste man es doch bei der Musterung schon ansehen!“, sagte Wieland. Der junge Mann habe trotzdem ungehindert seinen Wehrdienst leisten können.

Vermutlich hat er bei der Musterung gesagt: Ich bin Nazi und will lernen, wie man mit Waffen umgeht. So einen kann die Bundeswehr doch nicht ablehnen!