Woran man in der BRD „Linksextreme“ erkennt

Hier ein Propagandasahnehäppchen des BRD-Staatsfernsehens ARD:

Screenshot ARD-Tagesschau mit der folgenden Meldung: Studie gegen Wissenslücke der Behörden: Keine Ahnung vom Linksextremismus -- Stand: 27.06.2014, 19:53 Uhr -- Gewalt von Links, das überfordert die Sicherheitsbehörden. Denn sie wissen nicht, was sie dagegen tun sollen, weil sie nicht verstehen, warum vor allem junge Menschen linksextrem werden, um gegen den Staat zu rebellieren; ob bei 'Stuttgart 21' oder im Hamburger Schanzenviertel. Nun soll eine wissenschaftliche Studie Polizei und Verfassungsschutz helfen, diese Wissenslücke zu schließen.

In der BRD erkennt man „Linksextreme“ daran, dass sie etwas gegen sinnlose Geldverschwendung durch Großprojekte wie den tiefergelegten Bahnhof von Stuttgart haben. Gleich ab ins Umerziehungslager, damit die mal „Demokratie“ lernen! :mrgreen:

Extremismusunverdächtig und „gute Demokraten“ sind natürlich im Gegenzug alle, denen es scheißegal ist, wie und wo sie leben und die jede Beglückungsidee ihrer classe politique mit einer hündischen Haltung gebückter Dankbarkeit entgegennehmen.

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Fassung

Im Unterschied zu Ihnen, werter Herr Bundestagspräsident und alle ihre genau so werten Kollegen, trage ich es mit Fassung, wenn intelligenzverachtende, volksverkaufende Politikverbrecher enthauptet und erschossen werden. Ja, ich trags sogar mit einer gewissen Heiterkeit.

Der kommende Krieg

Durch Welthandel und Technologie schrumpfe die Welt zu einem globalen Dorf, „das sich allerdings am Rande einer Revolution befindet. Während wir es mit einer immer stärker integrierten Oberschicht zu tun haben, sind wir gleichzeitig mit wachsenden explosiven Spannungen in den ärmsten Unterschichten konfrontiert.“ Auf solche Kriege bereitet sich die Europäische Union seit 1999 vor, als die europäischen Regierungschefs die Gründung einer eigenen Eingreiftruppe beschlossen.

Im Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (mit dem Lissabon Vertrag in Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik umbenannt) werden militärische und polizeiliche Zuständigkeiten zunehmend verwischt und Kapazitäten zur Bekämpfung von Aufständen aufgebaut

Nein, dieses Zitat stammt nicht von einer obskuren Verschwörungssite. Vielmehr war beim Deutschlandfunk der Zensor kurz pinkeln.

Da dieser Text — wie vieles in der BRD — wegen des von Presseverlegern durchgesetzten Zwangs zur „Depublizierung“ demnächst verschwinden wird, habe ich die Seite durch einen Screenshot archiviert. Die Internet-Spezialexperten beim Deutschlandfunk verhindern leider mit tollen Programmierkünsten eine Archivierung durch WebCite (es kommt — mutmaßlich wegen falscher HTTP-Header — dort nur Zeichensalat an). Der damit nebenbei eingestandenen Einschätzung dieser Websitemacher, dass der BRD-Staatsrundfunk nicht zitierfähig sei, mag ich nicht widersprechen.

Und jetzt hier weiterlesen: Ad sinstram: Rein in die Schulden

Tinnef (74)

Eine ausgesprochen hässliche Tinnef-Katze, batteriebetrieben, winkend, scheußlich

Gerüchte, dass das chinesische Schriftzeichen auf der industriell produzierten, batteriebetrieben winkenden Katze so viel wie „Ich hasse Katzen“ bedeutet, haben sich nicht bestätigt…

Überbewertet

Schlagzeile aus der Website der Frankfurter Allgemeinen -- Freihandelsabkommen: Demokratie ist überbewertet -- es folgt der Teaser: Hohe Importzölle oder saftige Exportsubventionen schädigen die Allgemeinheit. Freihandel soll verhindern, dass Staaten solchen Blödsinn beschließen. Das setzt der Demokratie Grenzen, doch der Rechtsstaat geht vor. Ein Kommentar.

Quelle des Screenshots: Internet. Dahinter steckt immer ein böser Kopf mit marktradikalem Gewaltdenken. [via @Kreuzer1965]

Das wahre Wort des Tages

Zitat @nerdcore: 1 Jahr nach Snowden wissen wir, dass 'Politiker sind Verbrecher' nicht nur irgend so ein Spruch ist. #ThankYouSnowden

Und einige aus diesem „wir“ wussten das schon lange lange vorher… der wichtigste Unterschied ist aber, dass es inzwischen jeder wissen muss!

Kurz verlinkt

Ohne weitere Worte: In Gedenken an die Opfer der Agenda 2010