Der §129 StGB

Heute eine besondere Serviceleistung für alle, die in das Geschäftsfeld „Organisierte Kriminalität“ einsteigen wollen.

Machen sie es nicht wie die Amateure. Setzen sie sich hin, formulieren sie ein p’litisches Programm und eine Satzung, wählen sie ordnungsgemäß einen Vorstand und wenden sie sich an den Bundeswahlleiter, um ihre Organisation als p’litische Partei eintragen zu lassen. Nachdem der Bundeswahlleiter geantwortet hat, können sie mit der Kriminalität in einem guten Stück rechtsfreien Raumes beginnen.

Profitieren auch sie vom Paragrafen 129 des Strafgesetzbuches in der derzeit gültigen Fassung vom 24. Juni 2005, in dieser Form durchgewunken von Mitgliedern p’litischer Parteien der BRD:

§129: Bildung krimineller Vereinigungen

(1) Wer eine Vereinigung gründet, deren Zwecke oder deren Tätigkeit darauf gerichtet sind, Straftaten zu begehen, oder wer sich an einer solchen Vereinigung als Mitglied beteiligt, für sie um Mitglieder oder Unterstützer wirbt oder sie unterstützt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Absatz 1 ist nicht anzuwenden,

1. wenn die Vereinigung eine politische Partei ist, die das Bundesverfassungsgericht nicht für verfassungswidrig erklärt hat, […]

Wer es nicht glaubt: Hier der Link auf ein Stück bundesdeutschen Rechtes mit leckerem Bananengeschmack zum Nachlesen.

Viel Erfolg!

Kurz verlinkt

Angela Merkel hat in den großen Fragen der jüngeren Zeit jeweils jeden Standpunkt vertreten, den man vertreten konnte: Für und gegen Atomkraft, gegen und für Hilfen für Griechenland, für und gegen die Wehrpflicht […]

Bei „Print Würgt“ weiterlesen!

Richtig gedichtet: Das Papstwort zum Sonntag

In wenigen Tagen werde ich zu meiner Reise nach Deutschland aufbrechen, und ich freue mich schon darauf. Ich freue mich besonders auf Berlin, wo es viele Begegnungen geben wird, und freue mich besonders natürlich auf die Rede im Bundestag und auf den großen Gottesdienst, den wir im Olympiastadion feiern dürfen.

Ich komme jetzt nach Deutschland, und ich freue mich darauf. Ich freue mich besonders darauf, dass mir so viel staatsreligiöser Wert eingeräumt wird, dass ich wie ein richtiges Staatsoberhaupt im Parlament sprechen darf, obwohl der heilige Stuhlgang ein nichtstaatliches Völkerrechtssubjekt ist. Ich freue mich darauf, dass Parlament und Gottesdienst ein Stück mehr zusammenwachsen, dass niemand mehr von Aufklärung und Trennung zwischen Staat und Kirche redet. Das ist schon wie die „gute“ alte Zeit, der wir im Vatikan bis heute nachtrauern. Danach gehts ins Olympiastadion. Das hat ja auch ein anderer frommer Katholik gern als Bühne benutzt. Und das war auch der, der mit uns dieses bis heute gültige Reichskonkordat gemacht hat, dass der Kirche und ihren Pfaffen bis heute in Deutschland die Pfründe aus Steuergeldern und jede Menge Sonderrechte sichert.

Ein Höhepunkt der Reise wird Erfurt sein: Im Augustinerkloster, in der Augustinerkirche, in der Luther seinen Weg begonnen hat, darf ich mich mit Vertretern der Evangelischen Kirche Deutschlands treffen. Wir werden dort miteinander beten, auf das Wort Gottes hören, miteinander denken und noch sprechen. Wir erwarten keine Sensationen.

Danach fahre ich auch mal durch Erfurt. Mit meinem kugelsicheren Papamobil, damit auch jeder sieht, wie groß mein Gottvertrauen ist. Da treffe ich mich mit den Abtrünnigen, die wegen dieses blöden Mönches Luther einfach eine eigene Kirche gegründet haben, die so tut, als wäre ich nicht Stellvertreter Gottes auf Erden. Da werden wir laut und mit viel Feiergetümel und Firlefanz zusammen beten, und ich werde währenddessen im Stillen beten, dass sich das noch einmal ändert und dass wieder alles Geld und alle Macht in meinem Verein zusammenfließt. Aber ganz ehrlich: Eine solche Sensation erwarte ich noch nicht.

Das eigentlich Große daran ist eben dies, dass wir miteinander an diesem Ort denken, das Wort Gottes hören und beten, und so inwendig beieinander sind und sich wahrhaft Ökumene ereignet.

Das eigentlich Große daran ist, dass wir trotzdem Friede, Freude, Eierkuchen spielen können, und dass die Evangelen sogar mitspielen. Der Jesusmarkt in Deutschland hat sich als groß genug erwiesen, um zwei große Jesusverkäufer fett zu mästen. Da können wir ruhig von Ökomene sprechen. Mein großes Vorbild Judas Iskariot war doch ein Idiot, sich mit dreißig Silberlingen zu begnügen.

Etwas Besonderes ist für mich die Begegnung mit dem Eichsfeld, diesem kleinen Landstrich, der durch alle Verwirrungen der Geschichte hindurch katholisch geblieben ist; und dann der Südwesten Deutschlands, mit Freiburg, der großen Stadt, mit vielen Begegnungen, die dort sein werden, besonders mit einer Vigil für die Jugend, mit dem großen Gottesdienst, der die Reise abschließt.

Etwas Besonders ist es für mich, durch die Regionen Deutschlands gefahren werden zu können, in denen mir die Menschen meine Lügen und meinen Hokuspokus immer noch abkaufen. Danke, liebe Bundesrepublik, für ein Schulsystem, dass die Menschen auch in größeren Städten so dumm hält, dass es immer wieder Nachwuchs gibt.

All dies ist nicht religiöser Tourismus, und noch weniger eine Show. Worum es geht, sagt das Leitwort dieser Tage: ‚Wo Gott ist, da ist Zukunft‘. Es soll darum gehen, dass Gott wieder in unser Blickfeld tritt, der so oft ganz abwesende Gott, dessen wir doch so sehr bedürfen. Sie werden mich vielleicht fragen: Gibt es Gott überhaupt? Und wenn es ihn gibt, befasst er sich überhaupt mit uns? Können wir bis zu ihm vordringen?‘.

Natürlich nenne ich meine große, in den Medien breit ausgetretene Show nicht eine Show. Sonst würde noch jemand bemerken, was der ganze hl. Firlefanz in letzten 16 Jahrhunderten in Wirklichkeit war, und die innere Verwandtschaft von liturgischer Kleidung zu einem Karnevalskostüm würde den Menschen den ganzen hl. Ernst austreiben. Stattdessen sage ich, dass der von mir vertretene mittelalterliche Aberglaube voller Kälte und Unmenschlichkeit „Zukunft“ ist. Es soll darum gehen, dass dieser mittelalterliche Aberglaube wieder in der Gegenwart geglaubt und wirksam wird. Damit das niemand so richtig bemerkt, nenne ich den von mir verkauften Aberglauben „Gott“ und stelle dafür einen Absolutheitsanspruch auf. Während ich für euch die eher nutzlose Frage stelle, ob wir bis zu Gott vordringen, dringen meine Bediensteten in viele Leibespforten junger Menschen ein, was wir gern wohlorganisiert und systematisch vertuschen.

Nun, es ist wahr: Wir können Gott nicht auf den Tisch legen, wir können nicht wie ein Gerät ihn anrühren oder wie irgendeine Sache in die Hand nehmen.

Ich muss aber leider zugeben, dass ich euch diesen „Gott“, von dem ich rede, nicht zeigen kann. Und dass er sich auch nicht in meinem Leben oder in den Taten der hl. röm.-kath. Kirche manifestiert.

Wir müssen die Wahrnehmungsfähigkeit für Gott, die in uns da ist, wieder neu entwickeln. In der Größe des Kosmos können wir etwas ahnen von der Größe Gottes.

Deshalb sage ich euch: Ihr müsst euch mit manipulativen, hypnotischen Psychotechniken so lange selbst bearbeiten, bis ihr glaubt, meinen „Gott“ wahrzunehmen. Und nachdem ich aus dem Weihrauchfass meines Schädels so viel schwer und geheimnisvoll duftenden rhetorischen Nebel in die Welt gepustet habe, ist es an der Zeit, die idiotische Idee…

Wir können die Welt technisch nützen, weil sie rational gebaut ist. In dieser großen Rationalität der Welt ahnen wir etwas von dem Schöpfergeist, von dem sie kommt, und wir können in der Schönheit der Schöpfung doch etwas von der Schönheit, Größe und auch von der Güte Gottes sehen.

…vom „Intelligent Design“ mehr als nur subtil herauszulassen, auf dass sie die benebelte Aufmerksamkeit überfalle. Und natürlich stelle ich das in einem unmitelbaren Zusammenhang…

Wir können im Wort der Heiligen Schrift Worte ewigen Lebens hören, die nicht einfach nur von Menschen kommen, sondern die von Ihm herkommen, in denen wir Seine Stimme hören.

…zu der antiken Legendensammlung, die ich die „Heilige Schrift“ nenne, um besser darüber hinwegtäuschen zu können, dass der Bullshit der von mir vertretenen Religion darin an keiner einzigen Stelle vorkommt. Und jetzt kann ich auch noch den totalen Hammer bringen:

Und endlich, in der Begegnung mit Menschen, die von Gott angerührt worden sind, sehen wir gleichsam Gott.

Ihr seht Gott in Menschen! Versteht ihr endlich?! Was meint ihr wohl, warum ihr mich mit dem Titel „Heiliger Vater“ ansprechen sollt; eine Formulierung übrigens, die in der gesamten Bibel nur ein einziges Mal vorkommt.

Ich denke nicht nur an die Großen: von Paulus über Franz von Assisi bis zu Mutter Theresa; sondern an die vielen einfachen Menschen, von denen niemand spricht.

Ich denke dabei aber nicht nur an diejenigen, die ich zusammen mit meinen pfäffischen Komplizen heiligspreche und zur Verehrung freigebe, damit ihnen auch ja keiner nacheifere, sondern an die vielen, die angesichts meines reaktionären geistigen Dünnpfiffs am liebsten aus meinem Jesusverkauf austreten würden, weil sie noch so etwas wie ein Gefühl von Wärme und Liebe in sich tragen. Diese sollen sich…

Und doch, wenn wir ihnen begegnen, geht von ihnen etwas von Güte, von Lauterkeit, von Freude aus, dass wir wissen, da ist Gott, und dass er uns anrührt.

…an dieser Stelle von mir angesprochen fühlen und sich sagen lassen, dass sie mein „Gott“ sind, der euch anrühren soll. Jetzt ist alles durcheinander genug, so dass ich endlich wieder das tun kann, was ich immer noch am besten beherrsche: Wörter so aneinander reihen, dass sie so lange Sätze zu formen scheinen, bis jemand darin einen Sinngehalt und eine Aussage sucht:

Darum wollen wir uns in diesen Tagen mühen, dass wir Gott wieder zu Gesicht bekommen, dass wir selber Menschen werden, von denen ein Licht der Hoffnung in die Welt herein tritt, das Licht von Gott her ist und uns leben hilft.

Kriegt Gott zu Gesicht! Bemüht euch darum! Egal wo! Und wenn ihr schließlich irgendetwas seht, glaubt gefälligst, dass das etwas mit meinem Jesusverkauf zu tun hat! Damit ihr zu Menschen werdet, die der von mir geleiteten kriminellen Organisation wieder Hoffnung auf bessere Zeiten machen. Diese Dunkelheit nenne ich Licht, und ich sage, dass es von Gott kommt. Denn Gott kann sich nicht dagegen wehren. Vom Ergebnis dieses Blendwerks erwarte ich, auch fernerhin gut leben zu können.

Bitte bleiben sie doof und gefügig und schauen sie niemals auf das Offensichtliche!

Prost… ähm… Amen!

Kurz verlinkt

Für deutsche Medien ist die Vorstellung, das verhasste MfS habe einen Beitrag zur Friedenssicherung geleistet, eine Ungeheuerlichkeit, die offenbar zensiert werden muss.

Schnell beim Rechtsanwalt Markus Kompa weiterlesen, wie das BRD-Staatsfernsehen ZDF geschichtliche Ereignisse „kreativ“ erzählt, es lohnt sich!

Der Triumph der Deutschen Zentral Inkasso

Akte 2011 (SAT.1) vom 13. September 2011 | YouTube-Direktlink

Ich verlinke wirklich nicht gern SAT.1, aber der musste sein. Und: Nicht zahlen! Niemals! Sogar SAT.1 sagt das. Keine Angst einjagen lassen.

Was von der im Beitrag ebenfalls angesprochenen „Button-Lösung“ unserer gegenwärtigen Ministerin für simulierten Verbraucherschutz zu halten ist, sollte an einer anderen Stelle weitergelesen werden. Vermutlich wäre es von den eher unterbelichteten SAT.1-Reportern schlicht zu viel verlangt gewesen, die Beglückungsideen deutscher Politiker aus den Parteien mit dem großem „C“ nach Sachkompetenz und Nutzen abzuklopfen. Aber der betrachtete Teil der gewerbsmäßigen Betrüger mit ihren Abzock-Unternehmen hat durchaus eine angemessene Würdigung erfahren.

Der klärt auf? Kaputtklagen!

Was passiert in der BRD, wenn juristisch gegen irgendwelche Kitschen vorgegangen werden soll, die vorsätzlich erpresserische Mahnschreiben zur Durchsetzung völlig unbegründeter Forderungen zehntausendfach als Serienbrief raushauen? Das kann man hier leider nachlesen.

Wozu da das Recht in der BRD noch taugt, wenn es die Menschen nicht vor gewerbsmäßigem Betrug schützen kann und keine Mittel gegen die Betrüger und ihre Schergen findet? Das kann man etwa auf Inside mega-downloads.net 3.0 nachlesen:

Nun schiessen die Abzocker aber nun wirklich aus allen Rohren: binnen nur einem Monat reichen sie gleich vier (!) Anträge auf Einstweilige Verfügungen gegen mich ein und schieben gleich noch einen Ordnungsmittelantrag hinterher. Hauptsache, Kosten produzieren – denn vor dem Landgericht herrscht schließlich Anwaltszwang. Ich nenne sowas Law Hunting in Reinkultur und kann mich des Eindrucks nicht erwehren, als dass das, was hier gerade passiert, Rechtsmissbrauch in Vollendung darstellt. Die Abofallen-Mafia zeigt ihr wahres Gesicht – nichts anderes habe ich bereits zu Beginn meines Blogs kommunziert.

Das Recht in der BRD taugt dazu, dass irgendwelche Verbrecher mit den zusammengerafften Millionen die wenigen andere Leute, die den Mut haben, im Internet über die Machenschaften der Verbrecher aufzuklären, in den finanziellen Ruin klagen können.

Wo das Recht nur noch die Verbrecher schützt, hat es längst jeden Sinn verloren.

Die Verhandlung vor dem Landgericht Bielefeld ist übrigens am Montag, den 10. Oktober 2011 um 11.30 Uhr; Adresse: Niederwall 71, 33602 Bielefeld; Sitzungssaal 16. Wer in Bielefeld oder Umgebung ist, hat vielleicht an dieser Verhandlung Interesse oder möchte durch seine Anwesenheit ein Zeichen der Solidarität setzen.

Nein, ihr Arschlöcher!

Screenshot evangelisch.de -- Worte finden: Kirche bittet Heimkinder um Verzeihung

Nein, ihr Herzmörder, Jesusverkäufer, Kinderquäler, Gewaltfreunde, Judasjünger, Heuchler, Lügner, Bimmelschwinger, weinsaufenden Wasserpreiser, Großräuber, staatstragenden Bibeldreher, Schwarzseelen, Lichtverneiner, Widerlinge, Religionsmafiosi, Witwenfresser, Todeshändler, Hoffnungshändler, Himmelsversperrer in eurem rechtsfreien Raum, der euch jede Gewalt ermöglicht! Ihr, die ihr an den Geldströmen zu Babylon wohnt, beim breiten Fluss des Geldes, das noch von euren zerschlagensten Opfern staatlich mit steuerlichem Zwang¹ eingezogen und in eure Taschen gespült wird — kurz: Ihr herrgottsriesengroßen Arschlöcher von der evangelisch-lutherischen Kirche!

Dafür verzeihe ich euch nicht.

Vielleicht verzeihe ich euch einmal in einer besseren Zeit, in der ihr friedlich mit einem Andenken aus Hanf um den Hals am Baume baumelt und mit eurem einst so unersättlichen, aufgedunsenen Fleisch die Raben füttert; diese Raben, die im Vergleich zu euch so licht und hell scheinen. Aber so nicht.

Und die Bildunterschrift im Artikel eures Lügenblattes: „Ehemalige Heimkinder wollen gehört und verstanden werden. Außerdem kämpfen sie für Entschädigungen“ — ein widerwärtiger, menschenverachtender Hohn, der mich erbrechen macht!

Ich will nicht von euch gehört und verstanden werden. Was glaubt ihr bis ins Mark zynischen Judasjünger eigentlich, wer ihr seid? Von euch gehört werden? Als gequälter Mensch mit euch Menschenquälern auch nur ein Wort reden wollen? Ein Wort aus Hanf vielleicht, aber nicht eines aus meinen Lippen! Ihr habt euch nicht durch verängstigtes Wimmern, nicht durch gequältes Schreien und nicht durch Suizide von Kindern erweichen lassen. Ihr habt jahrzehntelang systematisch vertuscht. Ihr habt euch schützend vor die Täter gestellt und sie weitermachen lassen. Auf allen Ebenen. Mit aller Gewalt. Weil sie euer Werk getan haben, ihr Teufel! Da ist nichts zwischen euren Ohren, was noch hören könnte. Da ist nichts von euch getan, was man „entschädigen“ könnte. Ihr gehört — wie jeder andere gemeingefährliche Verbrecher, dessen kriminelle Energie unerschöpflich zu sein scheint und dessen Selbstverblendung inappellabel ist — an einen Ort, an dem ihr niemanden mehr schaden könnt. Um die friedliebende und lebensbejahende Mehrheit der Menschen vor euren unheiligen Machenschaften und vor eurer Menschen- und Lebensverachtung zu schützen.

Und jetzt stellt ihr euch am Sonntag hin und bittet die paar Menschen, die sich noch nicht zum Freitod entschlossen haben, um Entschuldigung. Am besten vor den Kameras des Fernsehens und der Journaille, damit sich diese ganze Mühe auch gelohnt hat, dieser betroffene Gesichtsausdruck, so lange vorm Spiegel eingeübt…

Nein! Euer für die von euch angewendete Gewalt so nützliches Geseier von Vergebung kenne ich schon von dem Pfaffen, der fest zum Kinderzerbruchheim gehörte. Und wer nicht genug Angst vor Gott hatte, kriegte halt eine gelangt.

Fahrt in die Hölle, die ihr anderen Menschen bereitet habt und die ihr ihnen immer noch bereitet! Am besten jetzt!

Oder aber: Hört jetzt damit auf, mit euren schamlosen, teuflischen Lügen an den Speireflex eurer Opfer zu appellieren und tut endlich aufrichtige, echte Werke der Reue! Zum Beispiel überall dort, wo ihr jetzt in euren angeblich „sozialen“ Einrichtungen die Neuen Armen der BRD, die weitgehend entrechtet und euch hilflos ausgeliefert sind, ohne jede Hemmung ausbeutet, um das Geld für ausgebildete Fachkräfte einzusparen — da kommts euch aber sehr entgegen, dass die Fachkräfte deswegen in den Gängen des Arbeitsamtes sitzen und auch noch für einen Euro als Quasisklaven zu euch rübergeschoben werden. Und dann lasst ihr denen von einem eurer Dreckssozialarbeiter auch noch erzählen, wie wichtig Arbeit für ein gesundes Empfinden des eigenen Wertes ist. Klar doch! Nichts hat sich an euch verändert, ihr eisblauen Seelengefrierfächer! Wohltäter nennt ihr euch, Arschlöcher könnt ihr bleiben, Halleluja! Ein Lob dem Herrn der Selbstgerechten! Herrgottsgroße Arschlöcher.

Wie gut ists für eure Ruhe beim Fressen und Zerstören, dass ihr so genau wisst, dass eurer Gott nicht mehr einen zünftigen Feuerregen auf euerart Blaspheten runterlässt; wie gut ists doch für euch, dass ihr so genau wisst, dass Heuchler wie ihr nicht mehr umgehend wie in Apg. 5, 1ff tot umkippen. Nur euren Schäfchen sagt ihrs nicht, die sollen ruhig noch ein bisschen Angst vor eurem Gott haben, damit ihr ihnen dieses von euch geschaffene „Problem“ mit eurem Hokuspokus lösen könnt. Ist ja ein gutes Geschäft für Schwarzlichtseelen wie euch!

Zieht auch diese schamlose Show morgen noch ab und macht damit die Werke eures wirklichen Vaters, die Werke Satans, noch etwas voller, als ihrs schon getan habt! Und schaut euch genau an, wer so alles davon entzückt ist! Wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier.

Übrigens: Der beste Moment für einen Austritt aus der Kirche ist jetzt.

Quelle des Screenshots: www.evangelisch.de

¹Nein, ich meine damit nicht die so genannte Kirchensteuer.