Ich habe ja manchmal den Verdacht…

Ich habe ja manchmal den Verdacht, dass alle, die hier in Bezug auf „Content4U“, „Outlets.de“ und vergleichbare Abzock-Unternehmen aus der Gosse des Internet einen Ratschlag wie: „Das hört erst auf, wenn du dir einen Anwalt nimmst“ in die Kommentare posten, dafür von Anwälten bezahlt werden.

Tatsächlich wird eine nicht existente Forderung der Abzockerbanden keine Spur weniger existent, wenn man sich einen Anwalt nimmt; und diese Betrüger wissen auch ganz genau, dass sie im Unrecht sind und dass die Forderungen nicht bestehen, ohne dass es dafür des Hinweises eines Juristen bedürfte. Aber dafür bekommt man eine hübsche Kostennote von einem Anwalt, der bemerkenswert wenig Arbeit mit dieser Angelegenheit hat (ein einziger Formbrief, der aus Textbausteinen zusammengesetzt wird und das beruhigende Wort in einer Beratung, dass die Forderung der Betrüger nicht besteht und nicht durchgesetzt werden kann).

Na, wer kann an solchen „Tipps“ also Interesse haben?

Wer sich das Geld für einen unnötigen Anwalt sparen möchte, weil er einfach Besseres mit seinem Geld anzufangen weiß, als es unnütz aus dem Fenster zu werfen, der sollte die dreisten, einschüchternden und erpresserischen Briefe der Nutzlosbranche, die übrigens auch an Menschen gehen, die niemals eine Dienstleistung dieser betrügerischen Firmen in Anspruch genommen haben, einfach ignorieren. Geld ist zu schade, um es aus dem Fenster zu werfen.

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Hartz IV

Der gute Weg

Ahmandinejad: Eine Pastorentochter als Kanzlerin und ein Pastor als Staatsoberhaupt. Die Deutschen sind auf einem wirklich guten Weg.

Der Abzocker über seine „Kunden“

Wie spricht ein Abofallen-Abzocker — übrigens ein Spezies des Kriminellen, die es nur in der BRD gibt und die in der BRD p’litischen Schutz genießt — eigentlich über seine „Kunden“?

So ein Abzocker wie ein Verantwortlicher für die Betrugssites online (strich) downloaden (punkt) de und 99downloads (punkt) de spricht zum Beispiel so über seine „Kunden“:

Wir wollen die Dummen und die Angstzahler

Glaube niemand, dass andere Vertreter der Nutzlosbranche anders über ihre Opfer „Kunden“ sprechen oder denken!

Und deshalb ist jede Kommunikation mit diesem Geschmeiß sinnlos, einfach nur eine Vergeudung beschränkter Lebenszeit und — im Falle von eingeschriebenen Briefen — beschränkter finanzieller Mittel. Diese Leute wissen genau, dass sie kein Recht auf ihrer Seite haben, sondern ihre Opfer „Kunden“ nur durch Verbreitung möglichst großer Angst zu gefügigen Zahlern machen können. Leider gelingt ihnen das auch.

Deutsche Zentral-Inkasso: Das ZDF will berichten

Eine ganz kurze Durchsage an alle, die Briefe von der „Deutschen Zentral Inkasso“ bekommen haben.

Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) möchte in einem seiner bekannten Magazine über die betrügerischen und psychisch erpresserischen Mahnserienbriefe der „Deutschen Zentral Inkasso“ berichten und die Hintergründe dieser Machenschaften an eine breitere Öffentlichkeit bringen und bittet daher Betroffene um eine Kontaktaufnahme.

Wer mit dieser Abzockhelferklitsche in letzter Zeit zu tun hatte, möge bitte direkt Kontakt über die E-Mail-Adresse

hintergrund65@googlemail.com

aufnehmen. Zurzeit bezieht sich die Recherche ausschließlich auf die „Deutsche Zentral Inkasso“ und damit weder auf andere Inkasso-Unternehmen der Nutzlosbranche noch auf die typischen Abzock-Geschäftsmodelle der Marke „Content4U“ oder „Outlets.de“.

Je mehr Menschen von den Zuständen und von der wirklichen Rechtslage wissen, desto besser — denn Unwissenheit erzeugt Angst, und Angst treibt Menschen dazu, dass sie unbegründete Forderungen bezahlen und mit diesem Geld den Abzockern ihren verfeinerten Lebensstil ermöglichen.

Bei Interesse: Bitte nicht von der abschreckenden Adresse bei einem Freemailer abhalten lassen! Ich habe mich natürlich vorher von der Seriosität dieser Anfrage überzeugt und kann versichern, dass es sich um eine Anfrage des ZDF handelt. Im Zeitalter der E-Mail-Spam ergreift jeder seine Vorsichtsmaßnahmen…

Ende der Durchsage.

Warum das erst ein Thema beim quasistaatlichen Fernsehen wird, wenn der Beschiss schon über ein Jahr gelaufen ist und die Mahnschreiben inzwischen von einer anderen Abmahnklitische namens „Deutsche Internet Inkasso“ kommen, gehört zu den Fragen, die ich nicht gestellt habe…

Der Betrug lohnt sich

Zitat aus der springerschen Welt Online:

Mit Abofallen sollen Internet-Betrüger fast 70.000 Nutzer geprellt und mehr als fünf Millionen Euro ergaunert haben.

Betrug im Internet, eine lohnende Sache. Die Bande von David. S. (29) kassierte damit innerhalb weniger Monate über fünf Millionen Euro. Die sieben Betrüger zockten mit Abo-Fallen über 68 000 Internet-Nutzer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ab.

Die Opfer zahlten unter anderem Gebühren für den Download von Gratis-Virenschutzprogrammen oder für die an sich kostenlose Software Adobe Flash Player. Der Zusatz, dass der Download etwas koste, war für die Nutzer nicht erkennbar.

So erfreulich es wäre, wenn derartige Halunken — die Masche ist die gleiche wie bei der Content4U GmbH oder der iContent GmbH — wenigstens für ein paar Monate an einen Ort verfrachtet werden würden, an dem sie mit ihrer Kombination aus krimineller Energie und eiskalter Arschlochhaftigkeit keinen Schaden anrichten können… es gibt da etwas, was die springersche Welt verschweigt: Dass derartige Leute teilweise über Jahre hinweg ihre betrügerischen Websites betreiben können und arglose Internetnutzer mit ihren Drohbriefen terrorisieren können, ist in der BRD ein p’litisch gewünschter Zustand. Deshalb können solche Widerlinge fröhlich Millionen für ihren gehobenen Lebensstil verprassen, und das wird vermutlich auch in Zukunft so bleiben.

Ob die Angeklagten wirklich verurteilt werden, gehört dabei noch zu den Dingen, an denen ich meine Zweifel habe. In anderen Ländern als der BRD sieht der Umgang mit einem derartig asozialen Pack sehr anders aus.

Daran kann man gar nicht oft genug denken, wenn man hört, wie Mitglieder der classe politique übers Internet reden.

Der „Rechtsfreie Raum“

Wenn das Internet wirklich ein rechtsfreier Raum wäre, dann könnte man auch in Deutschland jedes Video sehen. So, wie fast überall sonst auf der Welt.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte…