Zwölf Jahre Beschulung für die Katz

Der Anteil der Kinder, die die Schule ohne ausreichende Kenntnisse des Lesens, Schreibens und Rechnens verlassen, liegt bei rund 20 Prozent

Süddeutsche.de — Ja, es stimmt: Ich bin zornig

Systematische Volksverdummung

Georg Schramm | YouTube-Direktlink

Bachelor-Studium macht krank

Nur, weil gerade so schön auf allen Wahlplakaten so tolle Wortkombinationen wie „Wachstum“ und „Bildung“ stehen, hier mal eine Meldung aus dem Staatsfernsehen der BRD, was nach dem rot-grünen Umbau der Universitäten zu höheren Berufsschulen wirklich wächst: Die Anzahl der psychischen und neurologischen Krankheiten unter den Stunden und die Anzahl der — durch die Studiengebühr oft teuer erkauften — akademischen Abschlüsse ohne Wert.

Studie: Bachelor-Studium macht krank - Zehn Jahre nach der Einführung der Bachelor- und Master-Studiengänge hat die Bildungsgewerkschaft GEW einen radikalen Kurswechsel gefordert. Nach einer Studie der gewerkschaftsnahen Max-Traeger-Stiftung führt der Erfolgsdruck im Bachelor bei den Studen überdurchschnittlich oft zu Nervenkrankheiten und psychischen Erkrankungen.

Nur mal als Gegenpol zu dem grünen, ins Plakat reinlugenden Babykopf und den tollen Spruch „Wachstum durch Bildung“ darüber. Wenn ich Märchen hören möchte, denn doch lieber von talentierten Erzählern.

Doktorkauf in der BRD

Betrugsverdacht gegen Professoren - Bundesweit stehen rund 100 Professoren unter Verdacht, Bestechungsgeld angenommen zu haben. Sie sollen im Gegenzug Akademikern schnell zum Doktortitel verholfen haben. Die Staatsanwaltschaft Köln bestätigte die Ermittlungen wegen Betrugsverdachts. Es handle sich um Hochschullehrer aller Fachrichtungen. Laut einem Focus-Bericht sollen die Honorarprofessoren von einem Institut für Wissenschaftsberatung zwischen 4.000 und 20.000 Euro erhalten haben.

Es ist ja so eine tolle Idee, alles immer weiter zu privatisieren. Was das BRD-Staatsfernsehen hier in seinem Videotext verschweigt, indem es die Information unter dem für viele Menschen unverständlichen Wörtchen „Honorarprofessoren“ herausrückt, ist die Tatsache, dass es sich um Privatdozenten handelt, die an den zu höheren Berufsschulen rückgebauten Universitäten der BRD Professor spielen, und nicht um beamtete Professoren im klassischen Sinne.

Und die haben halt mal ganz ordentlich die Hand aufgehalten. Endlich kehren die Zustände der Verbrecherwirtschaft auch in Forschung und Leere Lehre ein, endlich sind die Universitäten kein abgehobener Ort jenseits des gesellschaftlichen Prozesses mehr. Wer Geld genug oder hinreichen vermögende Eltern hat — das ist alles, worauf es noch ankommt — kann sich eben seinen Doktortitel kaufen, und wer nicht genug hat, dem wird schon durch die Studiengebühren eine ordentliche Hürde hingelegt, die viele Menschen trotz vorhandener Befähigung abschreckt. Schließlich wohnt und isst ein Mensch gern.

Das sind die Zustände, die in Deutschland p’litisch gewollt sind.