Aus der Flickr-Hilfe

Hier ein kleines Zitat aus der Flickr-Hilfe:

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In einem so freien Land wie der BRD kann man als erwachsener Mensch bei Flickr natürlich nicht alles über die Suche finden, so wie dies etwa in Saudi-Arabien, dem Iran oder China ginge. Gut, dass es hier keine Zensur gibt, nur vielleicht ein kleines bisschen (und unbedingt immer mehr auszuweitenden) Jugendschutz, der eben auch ausgewachsene Jugendliche betrifft.

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Abstimmung mit dem Bauch

Und weiterhin stimmen die Menschen in der BRD mit dem Bauch, insbesondere mit dem Mutterleib, ab, wenn sie ehrlich die Aussichten für das zukünftige Leben in der BRD betrachten. Im Videotext-Dienst des BRD-Staatsfernsehens ARD liest sich das denn so:

Immer weniger Babys in Deutschland -- Beim Kinderkriegen fällt Deutschland im europäischen Vergleich immer weiter zurück. 2009 sei die Geburtenrate sogar doppelt so stark gesunken wie im EU-Schnitt, teilte das europäische Statistikamt Eurostat in Luxemburg mit... -- 6,5 Millionen Geringverdiener

Und wer wissen will, warum die Menschen die Aussichten so einschätzen, dass sie kein schutzloses neues Leben in die deutsche Hölle der totalitären und menschenverachtenden Vermarktung, Ausbeutung, Elendsarbeit, Lebensverneinung, Entrechtung, Lohndumperei, Lüge, Quasizwangsarbeit, Zensur, Angstdressur werfen wollen, der lese einfach den Titel der nächsten Videotext-Seite: 6,5 Millionen Geringverdiener

Welcher Mensch mit einem Rest von Verantwortungsgefühl will auch Kinder in ein Leben aussetzen, in dem sie nur eine Batterie im betrieblichen Produktionsprozess und leicht ersetzbares Menschenmaterial sein werden.

Ich frage mich ja…

Ich frage mich ja, ob die Abschlusskundgebung einer beliebigen politischen Demonstration, für die eine Million Teilnehmer erwartet werden, an einen Ort genehmigt würde, der nur einen einzigen Zugang für alle diese Menschen hat.

Aber so eine Demonstration wäre ja auch etwas völlig anderes als eine riesige, kommerzielle Musikveranstaltung, die auch verspricht, an einem wummernden Wochende Geld in die lokale Wirtschaft zu pumpen. Wo es um Geld geht, ist der Wert für ein Menschenleben gleich viel relativer, und die Sicherung der körperlichen Unversehrtheit der Menschen spielt dann keine so große Rolle mehr. Die Todesopfer der so genannten „Loveparade“ sind auch Kollateralschäden einer maßlosen Gier.

Und immer immer wieder grüßt das Murmeltier…

Und immer immer wieder grüßt das Murmeltier, wenn irgendwo in der BRD ein schreckliches Verbrechen geschehen ist und die Arschlöcher aus der classe politique dieses zum Anlass nehmen, ihre hirnfickenden und konditionierenden Lügen zum Thema Internet und Computer zu verbreiten — und wenn diese Form der Propaganda auch noch so eiskalt und menschenverachtend ist. Diesmal befleißigt sich die bayerische Justizministerin Beate Merk angesichts der Vergewaltigungen in einem Ferienlager und versucht die damit verbundene Empörung in die p’litsch gewünschten Kanäle zu leiten: Das liegt alles an den pösen pösen Killerspielen und übrigens war das Internetzensurgesetz einer Ursula von der Goebbels ja auch gar nicht so schlecht

Auf die Idee, dass die Verrohung von (nicht nur jungen) Menschen auch andere Ursachen als Computerspiele haben könnte, kommt die gute Frau offenbar nicht.

Alles, was zum trüben Thema der p’litischen Fehlsichtigkeit in Bezug auf die gesamte Computertechnik zu sagen wäre, ist bereits gesagt worden und sei hier nicht wiederholt.

Das Web macht es der Politik schwerer

Bundeskanzlerdarstellerin Angela Merkel hat eine besonders entlarvende Portion Bullshit abgesondert, die von der DPA in die gesamte Journaille gepresst werden wird. Hier eine Übertragung ihres Blahdeutsches in das deutliche Deutsch.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (56) sieht Probleme, Politik zu machen und zu vermitteln.

Die Bundeskanzlerdarstellerin, wandernde Beschwichtigung durch Hohlheiten und medial aufgerichtete Bundesmutti Angela Merkel (56) sieht Probleme, wie in den alten DDR-Zeiten im Agitations- und Propagandastil der FDJ weiterzumachen.

„Heute wird es durch die Vielzahl der Informationskanäle, und besonders durch das Internet, immer schwieriger, ein Gesamtmeinungsbild zu erkennen“, sagte die Kanzlerin der Illustrierten Bunte. Durch den „sehr großen technischen Wandel“ sei es schwerer geworden, „alle Menschen, alle Generationen zu erreichen, denn diese nutzen die einzelnen Medien mittlerweile sehr unterschiedlich“.

„Leider können wir mit der Propaganda und den Lügen in der agenturzentral gefütterten Medien der Contentindustrie nicht mehr alle Menschen erreichen, weil immer mehr Menschen sich auch aus anderen Quellen im Internet bedienen“, sagte die Kanzlerin dem bekannten Arsch- und Tittenblatt Bunte. Durch den „technischen Wandel, der mir sehr groß vorkommt“ sei es schwieriger geworden, „alle Menschen, alle Generationen und den letzten verkackten Ausbeutling der INSM mit den Durchhalteparolen, Heilsversprechungen, gefälschten Statistiken und Lügen zu erreichen, denn diese nutzten die verfügbaren Medien inzwischen sehr unterschiedlich“.

Erkenntnis der CDU-Politikerin: „Es gibt nicht mehr nur eine Öffentlichkeit, sondern viele Öffentlichkeiten, die ganz verschieden angesprochen werden müssen.“

Erkenntnis der CDU-Politikerin: „Es gibt nicht mehr nur eine Volksgemeinschaft, sondern immer mehr Individueen, die auf ihrem verdammten Lebensrecht bestehen. Und die können wir in der gewohnten Form des Lügens nicht mehr erreichen. Deshalb müssen wir neue Strategien für die Verbreitung von Propaganda entwickeln“.

Vor allem junge Menschen informierten sich „ausschließlich über das Internet“ – „und das oft sehr punktuell“.

Damit fing sie dann auch gleich an, als sie ansprach, dass sich vor allem junge Menschen ausschließlich über das Internet informierten, und dass sich dabei keineswegs an die massenstanzenden Relevanzkriterien des contentindustriellen Medienapparates hielten, sondern ihren individuellen Bedürfnis nach Informiert-Sein folgten. In der Folge wird die Propaganda aus dem „punktuellen Informieren“, von dem die Kanzlerdarstellerin hier sprach, ein „Informieren bei fragwürdigen, terroristischen und verschwörungstheoretischen Anbietern“ machen und diese Sprachregelung weit ausbreiten. Dieser Verunglimpfung wird dann als Quell der umfassenden Aufklärung, ausgewogenen Information und einzig wahren politischen Bildung unter der Herrschaft der Asozialistischen Deutschen Einheitspartei CDUSPDFDPGRÜNETC…

Diese jungen Leute könne die Politik über Zeitungen oder Nachrichtensendungen von ARD und ZDF immer weniger erreichen.

…der tägliche Auswurf des BRD-Staatsfernsehens gegenübergestellt.

„Mit dieser Veränderung muss die Demokratie in Deutschland und in den anderen westlichen Ländern umgehen lernen.“

Mit dieser Verschiebung in der Mediennutzung wird also die Propaganda der Asozialistischen Deutschen Einheitspartei CDUSPDFDPGRÜNETC und der INSM umgehen können. Was die Propaganda nicht erledigt, das wird der so genannte „Jugendschutz“, die p’litisch gewünschte Rechtsunsicherheit für jeden Websitebetreiber in der BRD und eine von niemanden kontrollierte Zensur- und Sperrinfrastruktur erledigen — die Gesetze einer Ursula von der Goebbels sind ja noch nicht aufgehoben.

Die Vielzahl der Medien verlange von Politikern „ein immer schnelleres Reagieren“. Merkels Erinnerung an früher: „Es ging alles ruhiger zu. Die Menschen unterhielten sich morgens am Arbeitsplatz über die gleichen Themen.“

Zum Abschluss ihrer Darlegung hat die Kanzlerdarstellerin noch ein wenig darüber gejammert, dass man inzwischen nicht mehr allen Menschen die Themen für ihre Gespräche und Gedanken vorgeben kann.

Niemals bezahlen! Die Content4U-Mahnung…

So sieht eine Mahnung der Content4U GmbH aus, einer Unternehmung, die sich in der BRD-typischen rechtlichen Grauzone bewegt und in erster Linie von der Überrumpelung von Website-Besuchern und der Irreführung über den wahren Charakter des „Geschäftes“ lebt (zum Vergrößern klicken):

Letzte Mahnung der Content4U GmbH

Diese Briefe sind bewusst einschüchternd formuliert, um darüber hinwegzutäuschen, dass die Content4U GmbH es niemals auf ein Verfahren ankommen lassen wird, um ihre dreisten Abzockversuche durchzusetzen. Stattdessen wird diffus mit einem Schufa-Eintrag gedroht.

Das Geschäftsmodell sieht so aus:

Die Webseite bietet sog. Freeware zum Download an (wie z. B. OpenOffice und den Adobe Reader), bei der der User zunächst einmal davon ausgeht, dass er für diese Programme nichts bezahlen muss, da allgemein bekannt ist, dass es sich um kostenlos erhältliche Software handelt.

Auf der Startseite von download-service.de oben rechts befindet sich zwar ein relativ deutlicher Hinweis, dass der Zugang zu Download-Service 8 € im Monat kostet, aber die bisherigen Erfahrungen mit anderen Abofallen haben gezeigt, dass die allermeisten User die Startseite nicht zu Gesicht bekamen, sondern direkt auf die Anmeldeseite gelockt wurden. […]

Mit einer Kostenpflichtigkeit muss unserer Ansicht nach wegen der irreführenden Aufmachung der Anmeldeseite nicht gerechnet werden. Der Anbieter hat es — wie schon mehrfach in der Vergangenheit (siehe z. B. Go Web Ltd., Gehaltsvergleich, Premium Content) — wieder einmal vermieden, sein Angebot transparent zu gestalten, so dass hier eine Irreführungsabsicht angenommen werden muss. Wer aber absichtlich in die Irre führt, macht sich strafbar.

Quelle des Ztates: verbraucherabzocke.info — und dort gibt es viele weitere Hinweise für Betroffene und Interessierte.

Bezahlen sollte man bei diesen Halunken niemals. Die Forderungen sind unbegründet. Die Briefe mit den unbegründeten Forderungen — wenn es sich nicht gerade um gerichtliche Mahnbescheide handelt, denen man immer fristgerecht widersprechen muss, damit daraus kein vollstreckbarer Titel entsteht — können dem Papierkorb anvertraut werden. Natürlich kann man auch weitere Schritte unternehmen, wenn man den Nerv dazu hat.

Wer mehr Informationen darüber haben will, wie diese ziemlich widerwärtigen Zeitgenossen mit Irreführung, Einschüchterung und erpresserisch anmutenden Briefen kostenlose und oft freie Software in klingende Münze umwandeln wollen, wird schon durch die einfachste Google-Suche fündig.

Typischerweise kommen nach der „Letzten Mahnung“ weitere, ebenfalls bedrohlich formulierte Briefe; zu den angedrohten Schritten kommt es jedoch nicht. Nichts wäre diesen Geschäftemachern so wenig erwünscht wie eine gerichtliche Prüfung, ob die eingeforderten Entgelte auch wirklich berechtigt sind — denn dann könnten sich diese Leute ihren verfeinerten Lebensstil auf Kosten argloser und von Terrorbriefen eingeschüchterter Internetnutzer nicht mehr leisten und würde bei der Fortsetzung ihres Geschäftsmodelles zu dem, was sie von ihrem Charakter her längst sind: Zu Betrügern.

Ein Dank für den Scan an F.

Nachtrag: Wer von diesem Vorgang allein noch nicht das richtige kalte Kotzen kriegt, sollte sich unbedingt anschauen, wie die Premium-Content GmbH (mit dem gleichen „Geschäftsmodell“) jetzt für tolle Reklame sorgt. Aber Spucktüte bereithalten, es ist ekelhaft!

Nachtrag Zwei: Wer den Infos aus „irgendwelchen Blogs“ nicht traut, bitte bei der Verbraucherzentale Schleswig-Holstein reinschauen. Es ist eben reine Abzocke ganz hart am Rande der Kriminalität.

Die Peilwanze in der Tasche

Ich rate ja jeden davon ab, ständig ein eingeschaltetes Mobiltelefon bei sich zu tragen. Nicht nur, weil ich es für einen Fehler und für jenseits der menschlichen Würde halte, sich ständig für andere Menschen auf Knopfdruck verfügbar zu machen, sondern auch, weil man damit freiwillig eine „Peilwanze“ mit sich herumträgt, die wenigstens dem Netzbetreiber eine permanente und recht präzise Ortung ermöglicht. Beim Zusammensein mit so genannten „Linken“ finde ich es immer wieder erstaunlich, dass diese Leute eine sehr große Skepsis gegenüber der RFID-Technik entwickeln, aber ständig eine solche Peilwanze eingeschaltet in ihrer Tasche haben. Und wenn ich ihnen dann mal sage, dass sie sich mit ihrer Quasselfunke den großen Bruder immer mitnehmen, denn halten sie mich für paranoid…

Nun gut, lassen wir das mit dem „technischen Verständnis“ in gewissen „linken“ Kreisen, das wird wohl nichts mehr. Vielleicht finden diese Menschen etwas interessanter, wenn das Neue Deutschland heute beschreibt, wie diese „Peilfunktion“ auch von Ermittlungsbehörden benutzt wird, wenn es auch in diesem Fall wegen der Unfähigkeit der Ermittler aufgeflogen ist:

Merkwürdige Einträge im Protokollverzeichnis seines Mobiltelefons ließen den politischen Aktivisten Andreas Blechschmidt aufhorchen. Sein Nokia 5700 listete über mehrere Wochen in regelmäßigen Abständen eingegangene SMS von der nicht existierenden Nummer 0123456789 auf. Unmittelbar nach jeder dieser elektronischen Kurznachrichten verschickte das Handy ein Datenpaket an einen unbekannten Adressaten. Es handelte sich nicht um eine Fehlfunktion seines Telefons oder des Netzbetreibers O2, sondern um eine staatliche Überwachungsmaßnahme, erfuhr Blechschmidt nach Rücksprache mit Experten. […]

Durch eine technische Panne konnten Blechschmidt und weitere Hamburger Linke jedoch den Nachweis erbringen, dass ihre Handys überwacht werden. Als Blechschmidt danach erstmals über seine Entdeckung derart kommunizierte, dass auch die Ermittlungsbehörden davon Wind bekommen mussten, blieben die mysteriösen SMS-Nachrichten plötzlich aus. Der 44-Jährige geht davon aus, dass die Panne behoben wurde und sein Telefon die Datenströme nun nicht mehr im einsehbaren Protokoll registriert.

Die ganze Geschichte beim Neuen Deutschland weiterlesen