Brechmittel des Tages: Beate Merk, bayerische Justizministerin

Zitat Beate Merk, CSU, zur Wideraufnahme des Verfahrens gegen Gustl Mollath:

Die Justiz hat nun Gelegenheit, in einem weiteren öffentlichen Verfahren zu klären, ob Herr Mollath zu recht untergebracht ist oder nicht – und damit auch die Zweifel [auszuräumen], die viele Menschen an dieser Entscheidung haben

Zur Erinnerung an den Einwohner Alzheims… so klang die gleiche Fot… ähm… Frau Justizministerin Beate Merk noch im November letzten Jahres:

Direktlink zum Video.

Übrigens: Diese Staatsanwaltschaft, von der Frau Merk da faselt, ist politisch weisungsgebunden.

Big Brother ist alternativlos! Wegen der KINDER!

Die bayrische Justizministerin Beate Merk (CSU) forderte vom Bundesjustizministerium, die EU-Richtlinie zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs aus dem Jahr 2011 endlich umzusetzen. Dazu müsse auch die Vorratsdatenspeicherung eingeführt werden. Sie sei „ein absolut notwendiges Instrument für Ermittler“, sagte Frau Merk der F.A.S.

Quelle: Internet

Wie seltsam, dass man wegen der Kinder immer nur dieses Internet überwachen muss, und zwar präventiv alle seine Nutzer in der BRD oder womöglich gar weltwelt. Seltsam, dass man wegen der Kinder niemals die größte kriminelle Organisation von Kinderfickern in Westeuropa, die hl. röm.-kath. Kirche, überwachen muss. Und seltsam, dass niemals, niemals, niemals im Lande der C-Parteien ein kinderfickender Pfaffe in den Knast geht…

Zensursula 2.0, ich hör dich durch die Presse trapsen! Im schamlosen und kalten politischen Kindesmissbrauch geübt ist ja seit den Stoppschildwünschen die gesamte classe politique, und jetzt ist es an der Zeit, es noch einmal zu probieren — schließlich ist das mit der „Netzpolitik“ jetzt endlich auf dem absteigenden Ast, nachdem ohne nennenswerte Probleme ein Leistungsschutzrecht und eine Kriminalisierung des Datenschutzes zum geltenden Recht gemacht werden konnte. Also nochmal den bewährten psychischen Hebel rausholen, scheiß auf die Kinder, hauptsache, die kriegen das Internet weg.

Und immer immer wieder grüßt das Murmeltier…

Und immer immer wieder grüßt das Murmeltier, wenn irgendwo in der BRD ein schreckliches Verbrechen geschehen ist und die Arschlöcher aus der classe politique dieses zum Anlass nehmen, ihre hirnfickenden und konditionierenden Lügen zum Thema Internet und Computer zu verbreiten — und wenn diese Form der Propaganda auch noch so eiskalt und menschenverachtend ist. Diesmal befleißigt sich die bayerische Justizministerin Beate Merk angesichts der Vergewaltigungen in einem Ferienlager und versucht die damit verbundene Empörung in die p’litsch gewünschten Kanäle zu leiten: Das liegt alles an den pösen pösen Killerspielen und übrigens war das Internetzensurgesetz einer Ursula von der Goebbels ja auch gar nicht so schlecht

Auf die Idee, dass die Verrohung von (nicht nur jungen) Menschen auch andere Ursachen als Computerspiele haben könnte, kommt die gute Frau offenbar nicht.

Alles, was zum trüben Thema der p’litischen Fehlsichtigkeit in Bezug auf die gesamte Computertechnik zu sagen wäre, ist bereits gesagt worden und sei hier nicht wiederholt.