Solvenza 24 GmbH: Anderer Name, gleicher Beschiss

Die halbseidene, sich am Rande der organisierten Internetkriminalität bewegende Inkassoklitsche DIG Deutsche Internetinkasso GmbH, die der gleichfalls halbseidenen, sich am Rande der organisierten Internetkriminalität bewegenden Deutschen Zentralinkasso darin folgte, für angebliche Abos auf Nulldienstleistungen erpresserisch und verängstigend formulierte Inkasso-Briefchen zu versenden, hat inzwischen eingesehen, dass ihre Firmierung ein bisschen zu verrucht ist und schon bei den einfachsten Google-Suchen genauen Aufschluss über das verachtenswerte und sich am Rande der organisierten Internetkriminalität bewegende Geschäft gibt.

Das hat allerdings nicht dazu geführt, dass die Unternehmung DIG Deutsche Internetinkasso GmbH aufgelöst wird — ganz im Gegenteil, mit einem frischen, neuen Namen wird von vorne begonnen. Was sich in kommenden, einschüchternd und erpresserisch formulierten Inkassobriefen als Solvenza 24 GmbH bezeichnen wird, ist nichts weiter als ein neuer Name für die alte Nummer. Namen gibt es schließlich viele zur Auswahl

Und auch, wenn Solvenza 24 GmbH im Briefkopf steht: Briefe mit dem Inhalt „Zahlen sie ohne Grund hundert Euro (oder mehr), weil sie angeblich irgendwann einmal eine Dienstleistung im Internet in Anspruch genommen haben, oder wir machen ihr Leben kaputt“ sind es nicht wert, dass man sich mit ihnen beschäftigt; sie gehören in die passende Ablage. Besonders passend dafür ist übrigens die runde Ablage, die man gemeinhin als Papierkorb bezeichnet. Bezahlen sollte man unbegründete Mahnungen und Rechnungen niemals, egal, wie verängstigend sie formuliert sind! Es gibt bessere Verwendungen für hundert Euro, als das Geld einer kriminellen und arschlochhaften Bande zu schenken. Wer etwas mehr gegen diese Unverschämtheit tun möchte, als nur den lächerlichen Brief wegzuwerfen, schreibe bitte einfach die im Brief genannte kontoführende Bank an und bitte sie darum, die Geschäftsbeziehung mit diesem Geschmeiß zu beenden. Im Gegensatz zu den Verbrechern legt ein Kreditinstitut einen gewissen Wert auf seinen Ruf, so dass diese Vorgehensweise in aller Regel zur Kündigung von Konten führt. Eine kleine Formulierungshilfe gibt es hier im Blog. Das tut diesem Pack wegen der falschen Überweisungen an der einzigen Stelle weh, an dem dieses Pack noch etwas fühlt: Am Geldbeutel voller geraubten und erpressten Geldes.

Nur, wer eine Extraportion Nerven oder ein bisschen Spaß an solchen Dingen hat, geht damit zur Staatsanwaltschaft, erstattet seine Strafanzeige wegen gewerbsmäßigen Betruges und nimmt mit großem Missvergnügen wahr, dass die Ermittlungen einfach eingestellt werden. Was ich dazu zu sagen habe, habe ich schon 2011 gesagt und wiederhole es hier nicht noch einmal.

Borsigstraße 35, Michael Burats Firmenbriefkasten

Briefkasten für die Anschriften der Marketing and Branding Ltd, Michael Burat Vorat 001 GmbH, B+N Holding&Consulting GmbH, Date2Day GmbH, Content4U GmbH, iContent GmbH, Pro Payment GmbH, Vendis GmbH, Premium Content GmbH

Ein Bild, das sich selbst kommentiert | Quelle des Bildes

Wer jetzt von einer von Burats betrügerischen Drecksläden nach Jahren der Mahnungen, letzten Mahnungen und erpresserisch klingenden Androhungen juristischer Schritte mit hohen Kosten und schweren persönlichen Folgen einen inhaltlich und geistig höchst armseligen Brief bekommt, dass er doch einfach fünfzig Euro für einen „Vergleich“ berappen soll und dass sich die Sache damit erledigt, weiß hoffentlich nach Anblick dieses realsatirischen Briefkastens, in welcher Ablage ein solcher Brief am trefflichsten versenkt werden sollte. Mein Tipp: Das Wort zur Bezeichnung dieses Behältnisses ein Kompositum, dass mit „Papier“ anfängt und mit „Korb“ aufhört; Österreicher lesen bitte das in diesem Fall sehr viel treffendere „Mistkübel“.

Mit fünfzig Euro kann man nämlich schönere Dinge anfangen, als sie solchen Arschlöchern zu geben, damit die sich damit ihren verfeinerten Lebensstil finanzieren.

Wegen gewerbsmäßigen Betrugs verurteilt: Michael Burat

Michael Burat, vielen Lesern hier bekannt für seine Abzock-Klitschen Content4U GmbH und iContent GmbH, ist rechtskräftig wegen gewerbsmäßigen Betruges verurteilt worden — und das nicht etwa für seine im Internet ausgelegten Abofallen und seine zumindest in einigen Fällen völlig ohne jeden Grund zugestellten Rechnungen, Mahnungen, letzten Mahnungen, allerletzten Mahnungen, sondern für eine seiner älteren Betrugsnummern.

Michael Burat wurde vom LG Osnabrück wegen gewerbsmäßigen Betruges in 38 Fällen sowie wegen versuchten gewerbsmäßigen Betruges in 33 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Die Vollstreckung wurde zur Bewährung ausgesetzt […] Die Angeklagten haben 2004 und 2005 Firmen, Kommunen und Parteien abgemahnt, die in ihrem Internetauftritt die Möglichkeit einer e-card-Versendung vorsahen. Sie haben behauptet, dass sie unerwünscht per E-Mail eine e-card erhalten hätten. Diese Werbemails hatten sich die Angeklagten jedoch selbst zugeschickt, um die Betroffenen per Abmahnung durch den mitangeklagten Rechtsanwalt (jeweils 532,90 Euro Anwaltsgebühren, die zwischen den Beteiligten aufgeteilt wurden) zur Abgabe einer wettbewerbsrechtlichen Unterlassungserklärung aufzufordern

Herr Burat war eben schon immer sehr „geschäftstüchtig“. Nur für den Fall, dass ein Empfänger der Psycho-Erpresserbriefe von Burats Klitschen noch glaubt, dass es sich hier um seriöse Unternehmungen handeln könnte.

via Belugas Abzocker Blog

Burats IContent GmbH: Urteil des LG Frankfurt

Eine gute Nachricht für alle Menschen, die immer wieder diese dreisten, erpresserisch formulierten Inkasso-Drohbriefe von Abzockerklitschen wie der iContent GmbH oder der Content4U GmbH im Briefkasten vorfinden:

Das Gericht hat die Betreiberin der Webseite outlets.de gestern 10.12.2012 sinngemäß verurteilt,

1. es zu unterlassen, die e-mail Adresse des Widerklägers (eines Verbrauchers, der bestritten hatte, sich bei outlets.de zu angemeldet zu haben) bei Meidung eines Ordnungsgeldes von bis zu 25.000 € ersatzweise Ordnungsgeld ersatzweise Ordnungshaft, zu vollstrecken an ihrem Geschäftsführer, zu nutzen, insbesondere an die e-mail Adresse vorname.nachname@t-online.de (Name hier natürlich geändert) Zahlungsaufforderungen und Mahnungen wegen einer angeblichen Anmeldung bei outlets.de zu senden, ohne die Anmeldung verifiziert zu haben und hierbei einen negativen Schufa-Eintrag in Aussicht zu stellen.

2. Die entstandenen Anwaltskosten aus der Abmahnung in Höhe von (Betrag liegt noch nicht vor) zu erstatten.

3. festgestellt, dass die von dem Beklagten geltend gemachten Schadenersatzansprüche nicht bestehen.

4. Von den Kosten des Rechtsstreits trägt die Klägerin (Widerbeklagten) 95 % und der Beklagte (Widerkläger) 5 %.

Die gesamte Geschichte im Blog der RA Stefanie Hagendorff weiterlesen!

Und natürlich niemals auf die Idee kommen, eine völlig unberechtigte Forderung irgendwelcher (in meinen Augen) Betrüger aus Angst zu bezahlen — aber das sage ich hier ja schon seit Jahren…

[via Belugas Abzocker Blog]

Ordnungsgeld gegen IContent GmbH verhängt

Mal eine gute Nachricht für alle, die einen der unverschämten Briefe der IContent GmbH (outlets (punkt) de) bekommen haben:

Die IContent GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Michael Burat, muss nach einem Beschluss des Landgerichts Frankfurt a.M. ein Ordnungsgeld in Höhe von 14.000 Euro zahlen. Die Firma betreibt kostenpflichtige Internet-Portale wie zum Beispiel www (punkt) outlets (punkt) de. Das Ordnungsgeld hatte der vzbv durchgesetzt.
(Beschluss des Landgerichts Frankfurt a.M. vom 21.08.2012, AZ: 2-03 O 556/00)

Der vzbv hatte gegen die Betreiberin der Internetseite www (punkt) outlets (punkt) de bereits in der Vergangenheit auf Unterlassung geklagt. Mit Urteil vom 17. Juni 2010 hatte das LG Frankfurt dem Unternehmen unter anderem untersagt, auf der Internetseite eine Klausel zu verwenden, wonach die Vergütung für die Dauer von zwölf Monaten im Voraus berechnet wird. Hiergegen verstieß das Unternehmen mehrfach, woraufhin jetzt das Ordnungsgeld festgesetzt wurde.

Quelle: antiabzockenet, via Belugas Abzocker Blog.

Outlets.de – Zeugen für Prozess gesucht!

Bitte weitersagen!

Rechtsanwalt Thomas Rader sucht für seinen laufenden Prozess gegen den Abzocker IContent GmbH nach Zeugen, Screenshots und Webarchiven für die Gestaltung der Website Outlets (punkt) de in der Zeit bis zum April 2010. Ideale Screenshots umfassen meiner Meinung nach den gesamten Bildschirm und beinhalten auch eine Anzeige von Uhrzeit und Datum, aber zusammen mit einer Zeugenaussage und dem Timestamp der Datei sollten die Beweismittel auch ohne solche Angaben verwendbar sein.

Wer mithelfen kann und möchte, möge bitte Kontakt mit der Kanzlei Rader aufnehmen.

Danke.

Wer nicht weiß, was Michael Burats Outlets (punkt) de für ein Angebot ist, schaue sich einfach mal deren „Geschäftsmodell“ in der Praxis an. Den Hinweis auf diesen Aufruf habe ich über Belugas Abzocker-Blog bekommen, eine für Betroffene und Interessierte sehr empfehlenswerte Lektüre.

Zwei Jahre auf Bewährung…

…hat Michael Burat (Content4U, iContent, Outlets.de und diverse andere Namen des gewerbsmäßigen Beschisses im Internet mit einem Schaden von schätzungsweise einer halben Million Euro im Monat) aufgebrummt bekommen.

Warum so wenig für einen dreisten und gefährlichen Gewohnheitsverbrecher, wenn andernorts (etwa hier in der niedersächsichen Landeshauptstadt Hannover) ein Drittel der JVAs mit „Schwarzfahrern“ belegt ist? An Einsicht und tätiger Reue kann es wohl nicht liegen:

Festzuhalten ist wohl die Aussage von Herrn Burat auf die Frage von SAT 1 „Werfen Sie nun wieder ihre Maschinen an?“, gemeint sind wohl die Drucker für die Mahnungen. Burat meinte dazu „Natürlich“.

Und ich hatte mich gerade darüber gefreut, dass es hier im Wutblog so ruhig geworden ist…

Ich sage es schon einmal vorausblickend: Die Mahnungen von seltsamen Klitischen wie Content4U GmbH und iContent GmbH einfach in den Papierkorb werfen. Außer natürlich, man hat bewusst und absichtlich einen Vertrag über ein zweijähriges, kostenpflichtiges Abonnement auf diese Nulldienstleistungen gemacht und wollte nicht einfach nur Software herunterladen, die es überall anders im Internet kostenlos gibt.

Wohl dem, der nicht in der BRD lebt, wo solche Formen der Internetkriminalität politisch explizit erwünscht sind. In anderen Staaten sieht das anders aus. Die BRD bleibt eine Hätschelstube für derartige Widerlinge.