Das p’litische Allheilmittel

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Hirnwäsche funktioniert wie richtige Wäsche…

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via NachDenkSeiten

Massenmordanschläge in Paris

Ohne auch nur einen einzigen Hintergrund zu kennen, aus dem Bauch und aus meiner bisherigen Erfahrung mit dem Terrorismus in Europa heraus, wage ich folgende Voraussage, was in den nächsten Tagen geschehen wird und dokumentiere sie an dieser Stelle:

  • Es wird sich herausstellen, dass die Strukturen, aus denen heraus ein derartiges Verbrechen geplant und durchgeführt wurde, seit Jahren von Geheimdiensten beobachtet und teilweise sogar infiltriert wurden. Die meisten beteiligten Personen waren bei den Geheimdiensten gut bekannt.
  • Niemand wird davon sprechen, dass die immer weiter ausgeweitete Überwachung aller Menschen nicht den geringsten Beitrag dazu geleistet hat, dieses Verbrechen zu verhindern.
  • Als politische Reaktion wird trotz dieser Unwirksamkeit von Überwachungsmaßnahmen die Ausweitung der allumfassenden und allgegenwärtigen Überwachung und der geheimdienstlichen Sonderbefugnisse gefordert und durchgesetzt werden — und zwar keineswegs nur in Frankreich, sondern überall in der Europäischen Union.

Schaut selbst, was davon stimmen wird.

Nachtrag, 14. November, 15:45 Uhr

Einer der mutmaßlichen Attentäter in der Pariser Konzerthalle Bataclan ist identifiziert worden. Es handele sich um einen Franzosen, der dem Geheimdienst bekannt war, hieß es aus Ermittlerkreisen

Screenshot: Liveticker auf der Tagesschau-Website.

Wer glaubt, dass eine Ausweitung Überwachung „gegen den Terrorismus“ hilft, lese bitte einfach diesen fünfeinhalb Jahre alten Text von mir.

Nachtrag: 14. November, 19:45 Uhr

Pariser Anschläge: Polizei ruft nach erweiterter Vorratsdatenspeicherung

Screenshot: Heise Online

Das ging ja schnell… und mechanisch wie die Willkür des Überwachungsstaates.

Nachtrag: 16. November, 11:30 Uhr

28-Jähriger aus Drancy verübte Attentat auf Konzerthalle -- Identifiziert wurde zudem ein weiterer Selbstmordattentäter, gegen den 2012 in Frankreich ein Ermittlungsverfahren wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung eingeleitet worden war. Laut der Staatsanwaltschaft handelt es sich bei dem anderen Attentäter um einen 28-Jährigen aus Drancy bei Paris namens Samy Amimour, der an dem Angriff auf die Konzerthalle Bataclan beteiligt war. Er wurde demnach am 15. Oktober 1987 in Paris geboren und war im Oktober 2012 Ziel von Ermittlungen wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, weil er in den Jemen ausreisen wollte. Er stand unter richterlicher Überwachung, doch entzog er sich im Herbst 2013 der Überwachung, woraufhin ein internationaler Haftbefehl gegen ihn ausgestellt wurde. Damit wurden nunmehr fünf der sieben getöteten Attentäter identifiziert.

Nachtrag: 16. November, 14:00 Uhr

Nach dem Terror in Paris: "Wir müssen unsere Sicherheitsdienste stärker machen" -- Die Terroranschläge von Paris seien eine Erinnerung daran, dass "wir im Sicherheitsbereich besser werden und noch mehr tun müssen", sagte der CDU-Politiker Karl-Georg Wellmann im DLF. Der BND etwa dürfe nicht noch mehr eingeschränkt werden. Auf europäischer Ebene sei klar, dass die gegenwärtige Herausforderung kein Land alleine für sich lösen könne.

Breivik-Ausstellung spaltet Norwegen…

Rd. vier Jahre nach dem Massenmordanschlag des rassistisch motivierten Mörders Anders Behring Breivik wurde eine Ausstellung eröffnet, die Dinge zeigt, die der Massenmörder bei seinen Morden benutzte.

Anlässlich dieses Ereignisses möchte ich es mir nicht entgehen lassen und eine andere, ganz kleine Ausstellung im Web zeigen: Wörter, die ein Qualitätsjournalist anlässlich eines solchen Massenmordanschlages benutzt hat, um von einem BRD-Verlagsmilliardär bezahlt die gewünschte p’litische Propaganda voranzutreiben. Ich halte den folgenden, meinem Archiv entnommenen, am Abend des 23. Juli 2011 in der Fuldaer Zeitung veröffentlichten Artikel des Qualitätsjornalisten Manfred Schermer für ein bedeutsames Dokument der Zeitgeschichte, weil es an einem „bedauerlichen Fehlschlag“ bei einem contentindustriellen „Schnellschuss“ überdeutlich macht, mit welchen psychischen Mechanismen die Menschen von Journalisten vorsätzlich manipuliert werden. Diese Kommunikationsmuster im zeitgenössischem Journalismus zu erkennen — zum Beispiel bei der Berichterstattung zur Ukraine, zu Griechenland, zum Nahen Osten, zur Sozialp’litik in der BRD, zu so genannten „Befreiungskriegen“ und „Friedensmissionen“ des ehemaligen Verteidigungsbündnisses NATO und zum Abbau der menschlichen Grundrechte im Zuge einer überwachungsesoterischen Sicherheitsp’litik — sei jedem Leser als tägliche Aufgabe und leidige Pflicht der Intelligenz gegen die dräuende Übermacht der Verdummung gegeben.

Ich bitte um die massenhafte Archivierung dieses entlarvenden Dokumentes — und darum, dass es so viele Menschen so oft wie möglich vor Augen bekommen!

Zunächst der Artikel in seinem Originallayout in der Website der Fuldaer Zeitung vom 23. Juli 2011, 17:59:20 UTC. Zum Vergrößern auf Originalgröße einfach das Vorschaubild klicken:

Screenshot der Website der Fuldaer Zeitung

Und nun der vollständige Text dieses Artikels, ohne Layout-Elemente:

Keine Entwarnung

Fulda
Kommentar zum Terroranschlag in Oslo und der Schießerei auf der Insel Utøya von Manfred Schermer.

Der Terror ist zurück in Europa. Auch wenn die Urheber des verheerenden Anschlags von Oslo und der Schießerei auf der Insel Utøya noch nicht feststehen — es deutet vieles auf einen islamistischen Hintergrund hin. Norwegische Medien hatten die dänischen Mohammed-Karikaturen nachgedruckt, vor rund einem Jahr erst war eine islamistische Terrorgruppe aufgeflogen, und Norwegen ist als Nato-Mitglied am Afghanistan-Einsatz beteiligt. Man war also gewarnt, vor allem auch nach den missglückten Anschlägen von Stockholm im Nachbarland Schweden vom Dezember des vergangenen Jahres.

Bislang waren die Norweger stolz auf ihre offene Gesellschaft. Die Mitte-Links-Regierung mit Regierungschef Jens Stoltenberg an der Spitze hat im Gegensatz zur Regierung im benachbarten Dänemark auf eine liberale Ausländerpolitik und einen Dialog mit muslimischen Zuwanderern gesetzt. Nun muss sie bitter erfahren, wie ihnen ihre Liberalität gedankt wird. So sympathisch eine offene Gesellschaft ist — sie lässt eben nicht nur ihren gesetzestreuen Mitgliedern, sondern auch Kriminellen und Terroristen Freiheiten, die in etlichen anderen Ländern seit den Anschlägen von New York, London und Madrid teils drastisch eingeschränkt worden sind. Offensichtlich nicht ohne Grund. Diesem feigen Terrorpack mit Großzügigkeit zu begegnen, hieße, ein Feuer mit Benzin löschen zu wollen. Wer diesen Fanatikern versöhnlich kommen will, muss damit rechnen, dass ihm dies als Schwäche ausgelegt und skrupellos ausgenutzt wird.

Der Anschlag auf das Herz des Osloer Regierungsviertels lässt nur einen Schluss zu: Es kann für Europa und auch für Deutschland keine Entwarnung geben. Die Gefahr weiterer Attacken bleibt bestehen — und damit leider auch das Paradoxon, dass wir unsere Freiheit offenbar nur schützen können, indem wir sie beschneiden.

Ich gratuliere den Presseverlegern, die solche Propaganda unter die Menschen bringen, dazu, dass sie von der p’litischen Klasse der BRD mit einem so genannten „Leistungsschutzrecht für Presseverleger“ belohnt wurden.

Die Frage, aus welchem Sumpf die übelriechenden Gase aufsteigen, die sich dann entzünden und plötzlich zu brennenden Flüchtlingsunterkünften in der BRD führen, sollte sich damit ebenso leicht beantworten lassen wie die Frage, warum die eine Form des Terrors als ständiges Schreckgespenst zur Rechtfertigung tiefgreifender und alldurchwaltender Überwachung aller Menschen immer und immer wieder vor jedes Auge gestellt wird, während andere mörderische Formen des Terrors, zum Beispiel solcher mit rassistischer Motivation und jahrelangem Gedeihen in einem mit Geheimdienstmitarbeitern durchsetzten Sumpf keine tiefgreifende Beachtung findet und während die dritte Form des Terrors, das BRD-staatliche Entziehen von Geld (zum Beispiel zum Kauf von lebensnotwendigen Medikamenten) (siehe auch „Wer kein Geld hat, der stirbt“ im Tagesspiegel), niemals medial als Terror bezeichnet, sondern als alternativlos, vernünftig, gerecht etc. bezeichnet wird.

Die so zu findende Antwort macht vieles klarer. Auch, wenn man nicht zur Verschwörungstheorie neigt.

Das Gras ist hoch gesprossen, man sieht die Scheiße nicht

Wisst ihr noch, was ARD-Sportjournalismusdarsteller Hans-Joachim Seppelt vor gut drei Jahren in der 20-Uhr-Tagesschau zum Thema „Tour de France“ von sich gegeben hat?

Das hier:

Ihre Gebührengelder — auch wenn das natürlich keiner so beabsichtigt hatte — sind letztlich indirekt in ein kriminelles System von Doping und Korruption geflossen, denn die immensen TV-Gelder und die lange Sponsorenpräsenz auf dem Bildschirm sicherten der verlogenen Branche hohen Profit.

Aber hey, diese peinliche Betroffenheitssimulation eines Apparatschiks des BRD-Staatsfernsehens ist jetzt drei Jahre her, da wächst in Alzheim ganz viel und hoch das Gras über die Scheiße. Wie ich eben gerade zu meinem größten Missvergnügen und Widerwillen mitbekommen habe, ist es mittlerweile wieder genug Gras, dass das BRD-Staatsfernsehen wieder jede Menge mit Zwangsmitteln eingezogenes Geld — sogar von Rundfunkverweigerern eingezogenes Geld — dafür ausgibt, stundenlang diese als Sportveranstaltung getarnte Dauerwerbesendung ins Drecksprogramm zu verklappen und dabei so zu tun, als sei niemals etwas gewesen.

(Bei einer kurzen Meldung würde ich mich ja gar nicht weiter drüber auslassen.)

Vermutlich gibt das inzwischen gar kein Doping und gar keine organisierte Kriminalität im Radsport mehr, die da mit der BRD-Rundfunkquasikopfsteuer mit dem Schweiß und der Mühe der Rundfunkquasibesteuerten gemästet werden… so sollen die Zuschauer jedenfalls denken. Wer wirklich denken kann, weiß genau, woran man sicher und völlig unzweifelhaft erkennen kann, dass ein Profi-Radfahrer dopt: Daran, dass er an dieser „Tour de France“ teilnimmt und unter anderem auf seinem Fahrrad die Alpen hochfährt. Wenn bei Tests nichts gefunden wird, zeigt das nur, dass die Mannschaftsärzte etwas davon verstehen. Aber dafür werden sie ja auch gut bezahlt.

Ach!

Andreas L. — Ein spekulativer Kommentar

Ich frage mich jetzt schon seit mehreren Tagen, wie bei Andreas L. — der mutmaßlich¹ vor einigen Tagen bei seinem Suizid ein mit 150 Menschen besetztes Flugzeug zum Absturz brachte — wohl die Depressionen behandelt wurden? In der Regel geschieht dies heute, weil es schön billig und oft wirksam ist, rein medikamentös, und Fluoxetin ist ein hierfür sehr häufig eingesetztes, modernes Antidepressivum. Es hat für ein Psychopharmakon bemerkenswert erträgliche Nebenwirkungen, was auch eine langfristige Behandlung depressiver Menschen mit Fluoxetin ermöglicht, aber dafür vor allem zu Anfang einer Behandlung zuweilen eine bei Depressiven ganz besonders unerwünschte Nebenwirkung:

In den USA laufen Schadenersatzklagen gegen die Firma Lilly mit einem Gesamtstreitwert von mehreren 100 Millionen DM. Ihr wird vorgeworfen, Fluoxetin vor der Markteinführung nicht genügend geprüft und nicht deutlich genug darauf hingewiesen zu haben, daß Fluoxetin aggressives, gewalttätiges Handeln bis zum Amoklauf mit Totschlag oder suizidales Verhalten auslösen kann […] Gefordert wird eine auffällige Warnung auf der Arzneipackung vor intensiven Suizidgedanken, die auch auftreten können, wenn entsprechende Hinweise in der Anamnese fehlen. Hierüber sollten auch die Angehörigen Bescheid wissen.

Quelle des Zitats: Arznei-Telegramm 6/1991², Hervorhebung von mir.

Und, habt ihr in der ganzen medialen Berichterstattung mit ganz vielen Laberexperten für jeden nur erdenklichen Bullshit auch nur ein einziges Mal diese eine Frage gehört, die man übrigens relativ leicht durch eine Frage an den Arzt klären könnte? Nein? Ich übrigens auch nicht. Die scheinen ja alle in Alzheim zu leben, diese Journalisten. Wie kann das nur kommen? An Recherche kann es jedenfalls nicht liegen.

Aber depressive Menschen in ihrer existenziellen Not zusätzlich verteufeln und als ganz große Gefahr darstellen, das können diese verkackten, menschenhassenden, asozialen Schreibtischtäter!

Ich weiß nicht, wie es Andreas L. mit seiner Depression ergangen ist, aber ich weiß, dass seine Lebensumstände es aus seiner Sicht erfordert haben, sich trotz einer ausgestellten Krankschreibung — na, wurde vielleicht vom Herrn Doktor die Medikamentierung auf Fluoxetin umgestellt? — zur Arbeit zu schleppen. Vermutlich musste er den Verlust seines Arbeitsplatzes befürchten, wenn er sich krankgemeldet hätte, und danach wäre für den als „psychisch krank“ abgestempelten Menschen nur noch Hartz IV, Jobcenter-Willkürherrschaft, Aussichtlosigkeit und Elend bis zu Tod gekommen. Dies zusammen mit einem Medikament, das zumindest in einigen Fällen suizidal und aggressiv macht, erklärt das, was Scheißjournalisten in ihren Texten und Reportagen regelmäßig als „unfassbar“ bezeichnen, ziemlich gut.

Aber wie klänge das auch in den Staats- und Wirtschaftsmedien der BRD: 150 Menschen sind möglicherweise an den Nebenwirkungen eines Medikamentes kombiniert mit dem von CDUSPDCSUFDPGRÜNETC geforderten und geförderten Hartz-IV-Staat gestorben. Da spricht Mitmensch Arschloch als Journalist lieber vom ominösen „Unfassbaren“ und heizt schön ablenkende Gefühle und allerlei nichtssagende Bullshit-Themen an, um den Content zu produzieren, mit dem Menschen zum eigentlichen Geschäft von Presse und Glotze gelockt werden: Zur Reklame.

Übrigens auch zur Reklame der Pharmaunternehmen, die ganz sicher gut zahlen, denn sie machen ein Mordsgeschäft.

Macht die verdammte Glotze aus, lasst nicht mehr Journalisten auf eurer leicht aufheizbaren Psyche Klavier spielen und informiert euch!

¹So, wie es im Moment aussieht, ist das eine beinahe gesicherte Tatsache.

²Es gibt auch aktuelle Quellen für den Zusammenhang einer Behandlung mit Fluoxetin und erhöhter Suizidneigung, zudem steht dies auch auf dem ziemlich erschröcklichen Beipackzettel von Flouxetin-Medikamenten. Ich habe das Arznei-Telegramm zitiert, weil es sich dabei um eine anerkannte und seriöse Fachpublikation handelt, in der — im Gegensatz zum gewöhnlichen Journalismus in den Staatsmedien und in den Medien der Contentindustrie — keine haltlosen Spekulationen weitergegeben werden.

Wir wollen nicht spekulieren, aber…

Die Emotionskochplatten der Fernsehsender werden hochgestellt, auch, wenn gar nichts an Informationen im Topfe ist.

Gar nicht auszudenken, was die journalistischen Hirnwaschmaschinen wohl mit gleicher Methodik, wenn auch für die meisten Menschen weniger durchschaubar, drauflos spekuliert hätten, wenn der Copilot nur ein Moslem gewesen wäre… und nach wie wenigen Minuten irgendein Scharfmacher, der alle Menschen in der BRD als Feind betrachtet, auf diesem Hintergrund und auf den Schwingen hochgekochter Irrationalität (der Fernsehzuschauer, nicht der Politiker-Arschlöcher) mit gut gespielten Affekten in der Stimme irgendeine Totalüberwachung und irgendeine Einschränkung von Grundrechten gefordert hätte. Aber dass Menschen an technik-gewordener Terrorangst und an der Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes und dem dann folgenden Hartz-IV-Terror der Jobcenter sterben, ist ja für die Propaganda nicht so ausbeutbar und wird deshalb eher verschwiegen.

Auf jedem Fernseher und jeder Zeitung müsste eine Warnung stehen: Vorsicht, Gehirn kann beim Waschen kleiner werden…

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