Die Open-Source-Verbrecher

Jetzt wird endlich der Gehirnpflug gegen die Anwender quelloffener und freier Software angesetzt, da muss doch endlich einmal eine richtige Kriminalisierung her, damit ein etwas weniger heterogenes Netzwerk von Computern die Allbespitzelung erleichtert. Bei der EU wird schon gut vorgeprescht (Hervorhebungen von mir):

[…] im Zeichen der Globalisierung“ wird vor „bislang nicht gekannten Bedrohungen“ durch „Open-Source-gestützte Internetportale und –dienstleistungen“ gewarnt. Die damit einhergehende Verletzung „geistiger Eigentumsrechte“, „Produktpiraterie“ und „unerlaubte Digitalisierung“ müsse aufmerksam beobachtet werden. […] angesichts dieser Bedrohung sei die Kommission gefordert, „geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um den Schutz der Rechte am geistigen Eigentum […] zu stärken, um Fälschungen und Produktpiraterie auszumerzen“

Klar doch, die ganzen Linuxer, BSD-Anwender und Blogger mit Open-Source-Software sind alle potenziell kriminell. Die verursachen Bedrohungen. Es ist zwar eine interessante Tatsache, dass es vor allem Windows-Installationen sind, auf denen ich permanent leechende Filesharing-Clients sehe, aber Windows ist gut für den allmächtigen wirtschafts-faschistischen Staat, der ganz genau weiß, was wir wirklich wollen. Und diese Open-Source-Terroristen (das kommt noch, glaubt es mir), die sind echt gefährlich, vor allem, wenn sie auch noch bloggen. Da erklärt man das ganze, gegen die Enteignung des Computers gerichtete Zeug am besten mit flotten Formulierungen und falschen Informationen für Teufelszeug, um die nächste Welle der Unterdrückungsgesetze im Großeuropäischen Reich durchzusetzen.

Wartet noch ein paar Jahre, schaut euch die tägliche massenmediale Konditionierung an und wartet auf die Gesetze, die diese Freunde der Content-Mafia und der Geheimdienste jetzt schon in der Schublabe haben, und schon ist der Rechner, mit dem ich gerade arbeite, etwas Illegales geworden. Und das ich blogge, ist auch schon grenzwertig. Und das tollste daran: Ein großer Anteil der Bevölkerung hält das auch noch für richtig und für eine „eigene Meinung“. Wartet es nur ab!

Dank an Fefe

Unverschämtheit des Tages!

Könnte irgend jemand klarer machen, dass er Arbeiter und Angestellte als sklavenhaftes Verfügungsmaterial sieht…

NOKIA will den Bochumern den Vorschlag machen, nach Rumänien zu ziehen und dort zu arbeiten.

…oder war das nicht schon längst vorher klar. Zu Beispiel, in dem die Personalabteilung schon seit langer Zeit für „human resources“ zuständig sein soll, also zu deutlich Deutsch für Menschenmaterial.

Rainer Beckmann schreibt

Es ist ja immer noch Landtagswahlkampf in Niedertrachten Niedersachsen, und es wird in Hannover immer noch der gesamte öffentliche Blickraum mit populistischer Gewalt-Reklame vorgemüllt. Als wenn das allein noch nicht übel genug wäre, gibt es jetzt auch jede Menge populistisches Gammelfleisch in die Briefkästen, dass es einem nur so stinkt.

Der sozialdemagogische Kandidat hat seine diesbezügliche Schrotmunition schon verschossen, und angesichts solcher hilflosen Formulierungen

[…] für das neue Jahr wünsche ich ihnen von Herzen alles Gute, Gesundheit und das nötige Quäntchen Glück. Für vieles andere, was sonst noch zählt, müssen wir allerdings alle selbst sorgen.

…die noch die stumpfeste Seele an der Armutsgrenze in ihrem gnadenlosen Zynismus erkennen muss, halte ich Jüttners Erfolgsaussichten nicht mehr für besonders hoch.

Der Brief von Rainer Beckmann, offenbar sehr zielgruppengerecht...Das heißt jetzt aber nicht, dass Gegenkandidat Rainer Beckmann (ein Mitglied der Nachfolger des Judas Iskariot, auch unter der Abkürzung „CDU“ bekannt) nicht seine gewappneten Werbebatallione in Bewegung setzen würde, um den Kampf um die Briefkästen aufzunehmen.

Allerdings sind die stark personalisierten Briefe aus den Werbebüros der CDU wesentlich „professioneller“ — so nennt man das doch im Neusprech, wenn man im p’litischen Zusammenhang so etwas wie unverschämt, arschlochhaft, angstverkäuferisch, populistisch, brauntümelnd und stammtischbewusst sagen will.

Mir liegt als ein drastisches Beispiel der postalischen CDU-Angstkampagnen die Ausführung dieses Briefes für die ältere Generation vor. (Es gibt ganz gewiss auch weitere Versionen für andere Zielgruppen, ich als Obdachloser bin allerdings mangels Briefkasten verschont geblieben.) Da schon die dreisten und zynischen Formulierungen des Jüttner-Briefes bei einigen Lesern auf Unglauben gestoßen sind, habe ich diesmal darauf geachtet, dass ich den Schrieb auch in eingescannter Form veröffentlichen kann. Die Empfängerin dieses „Briefes“ — eine über 70jährige Frau, die es sich wegen ihrer kleinen Rente und der allgemeinen Verteuerung des Lebens kaum noch leisten kann, notwendige medizinische Behandlungen in Anspruch zu nehmen und mit der ich beim Betteln in ein längeres Gespräch gekommen bin — hat mich allerdings gebeten, dass ich ihren Namen und ihre Anschrift unkenntlich mache, was für mich ohnehin eine Selbstverständlichkeit ist. Weniger selbstverständlich und sehr bedrückend finde ich es allerdings, wenn mir ein reifer Mensch sagt, dass er mich aus Angst darum bittet. Angesichts des Inhaltes des Briefes wirkt diese extreme emotionale Reaktion aber doch auf eigentümliche Weise passend.

Der Text des Briefes ist — mit Ausnahme des unkenntlich gemachten Namens der Empfängerin — unverändert. Dieses beachtliche Dokument der Zeitgeschichte ist es wert, bekannt zu werden, um zu dokumentieren, wie die Werber der CDU es verstehen, auf den Ängsten der Menschen „zielgruppengerecht“ Klavier zu spielen. Und. Wie leicht sie sich dabei der Formen des Populismus bedienen, die sonst eher aus dem Lager rechtsradikaler Splitterparteien vertraut sind.

Das Beachtliche in dieser Kampagne beginnt bereits damit, dass es sich um einen frankierten und persönlich adressierten Brief handelt:

Familie
xxxxxxxxxx xxxxxxx
xxxxxxxxxxx. xxx
30173 Hannover

Die Empfängerin hat gar nicht verstanden, woher „die“ überhaupt ihre Adresse haben, hat sie doch niemals in ihrem Leben etwas mit der „CDU“ zu tun gehabt. Ich musste sie daraufhin fragen, ob sie gelegentlich bei Preisrätseln oder Ähnlichem mitmacht, was sie verneinte. („Das ist doch alles Betrug„, sagte sie dazu — eine durchaus vernünftige Einstellung.) Meine nächste Frage, ob sie schon einmal ein kostenloses „Probeabo“ einer Zeitung oder Zeitschrift in Anspruch genommen habe, bejahte sie allerdings. Ebenso räumte sie ein, dass sie Dinge bei Versandhäusern bestellt.

Daraufhin musste ich ihr erklären, dass es zurzeut einen regelrechten Handel mit Adressdaten gibt, der die Grundlage dafür schafft, Werbung gezielt zustellen zu können und dass so ein einzelner Adressdatensatz, wenn er nur gut genug ist und mit genügend weiter führenden Informationen daher kommt, bereits seine 50 Cent wert ist. Das war der Frau bislang nicht bewusst, und sie hätte niemals gedacht, dass auf solchem Hintergrunde eine derart empörende Form der p’litischen Werbung durchgeführt werden könnte. Nun, man lernt nie aus, kann ich da nur sagen — Datenschutz geht eben alle an.

Angesichts der Tatsache, dass sie sich ebenfalls manchmal in bettelnder Weise durch das Leben schlagen muss, fand sie es aber schon bemerkenswert, dass die p’litische Kaste Deutschlands für eine derartige Form der Werbung massenhaft Geld zur Verfügung zu haben scheint.

Sehr geehrte Familie xxxxxxx,

Allerdings hat man bei der CDU wohl doch ein bisschen gespart; die Datensätze sind nicht mehr ganz „frisch“ und von der „Familie“ ist mittlerweile nur noch ein von Neuer Armut geprägtes Trümmerfeld übrig. Aber solche „Kollateralschäden“ der legalen, für den Briefkasten bestimmten Spam nimmt man eben in Kauf, wenn es nur bei einem ausreichend großen Anteil der Zielgruppe „passt“. Hinter solcher Haltung zeigt sich ja auch ein Menschenbild, und zwar keineswegs zum Vorteil derer, die so vorgehen.

Sie gehören zu der Generation, die in den vergangenen Jahrzehnten mit ihrer Leistung und ihrem Engagement unser Niedersachsen in besonderer Weise geprägt hat. Zu Recht erwarten Sie jetzt Respekt und Zukunftssicherheit, insbesondere aber auch, dass das von Ihnen Erreichte gewahrt bleibt und weiter entwickelt wird.

Der Empfängerin wäre bereits damit gedient gewesen, wenn sie nicht im Alter verarmen müsste — was übrigens, wie sie selbst klar erkennt, zu den Daseinsbedingungen gehört, die ihr von der CDU geschaffen wurden und werden. Die ganzen Blah-Worte, die weder satt machen, noch Medikamente kaufen noch eine Wohnung heizen können, empfindet sie als sehr respektlos und verletzend.

Wir haben Niedersachsen gemeinsam vorangebracht, Bürokratie abgebaut, die Finanzen saniert, mehr denn je Polizisten und Lehrer eingestellt, den beitragsfreien Schulkindergarten eingeführt und den größten Rückgang der Arbeitslosigkeit seit fünfzehn Jahren erzielen können. Niedersachsen hat aufgeholt. Auf diesem Weg wollen wir weitergehen. Dies ist auch mein ganz persönliches Ziel.

Ach, wie die doch immer vom „wir“ sprechen, wenn die Menschen Scheiße fressen sollen und die Komplizen dieser Verbrecherkaste in die eigene Tasche wirtschaften. „Bürokratie abgebaut“ heißt vor allem, dass zumindest auf hannöverscher kommunaler Ebene mit der ungefähren Hälfte des Personalbestandes etwas mehr als die gleiche Arbeit durchgeführt werden muss. „Polizisten und Lehrer eingestellt“ mag ja sein, aber die Polizisten wird man auch bald brauchen, um auf die Bevölkerung schießen zu lassen, wenn es so wie im Moment weitergeht. „Der größte Rückgang der Arbeitslosigkeit“ ist vor allem eine Verlagerung von der direkten Arbeitslosigkeit zu staatlich subventionierten Elendsarbeitsplätzen unter der Knute der rot-grünen Hartz-IV-Entrechtung, die in der Praxis durchaus eine gewisse Nähe zur Sklaverei hat.

Aber wenn man das alles nur sehr sportlich als eine Art „Wettrennen“ ansieht, bei dem man um jeden Preis „aufholen“ muss, denn nimmt man die Verluste menschlicher Lebensmöglichkeiten zu Gunsten der übergeordneten Ziele ja zu gern in Kauf. Vor allem, wenn es Verluste sind, die vor allem andere Menschen erleiden. Heil dem im Siegerkranz! So und nicht anders argumentiert auch jeder Faschist.

Ach ja, Faschist, das kommt ja noch. Und zwar gleich im nächsten Absatz:

Und darum passt es auch nicht in diese Welt, wenn wir heute immer wieder erfahren, wie schonend der Staat mit hochaggressiven jugendlichen Intensivstraftätern umgeht, die gerade ältere Menschen brutal angegriffen und verletzt haben. Dass wir dies heute verstärkt erleben müssen, zeigt, dass Grundlegendes versäumt wurde und jetzt Grundlegendes getan werden muss. Ob man das nun mit Erziehungscamps, „Warnschussarrests“ oder anderen Maßnahmen erreicht, ist nicht so wichtig. Hauptsache, es wird überhaupt entschlossen gehandelt.

Heil heil! Hauptsache entschlossen handeln, scheiß auf das Recht. Genau so redet ein Faschist oder ein Stammtischfischer der NPD. Ob man dafür Erziehungslager, erzieherische Verknastungen ohne Rechtsgrundlage oder vielleicht auch mal andere Maßnahmen wie Vergasungen benötigt, ist nicht so wichtig. Das heißt, es ist doch noch wichtig genug, dass man es mal gesagt und aufgezählt haben muss. Um völlig klar zu machen, dass man Gnadenlosigkeit vor Recht ergehen lassen will. Sei es gegen die Judentlichen, Moslems oder jeden anderen, der nicht in die Welt passt, wenn das „Erreichte gewahrt“ werden soll.

Nun, ich habe die Empfängerin dieses Briefes mal gefragt, welche Kriminellen für ihr Leben die größte Bedrohung sind. Und sie hat keine Jugendlichen genannt, sondern jene viel ausgewachseneren und meist gut gekleideten „Intensivverbrecher“, die dafür gesorgt haben, dass sie heute jeden Tag fühlen kann, dass sie nur noch halb so viel Geld in der Tasche hat. Aber diese hört sie jeden Tag in der Glotze reden, die kommen in keinen Knast und in kein Lager, sondern zu höchstem Ansehen.

Sie musste übrigens dabei weinen, die gute Frau. Verstehst du, Beckmann, du widerlicher Vertreter der P’litmafia?! Sie musste weinen, weil sie sich an längst verdrängte „Argumentationsschemata“ aus der Zwangsbeschulung ihrer Jugend in der Nazizeit erinnert fühlte. Und sie sagte dabei immer wieder mit erstickter Stimme so etwas wie: „Dass ich das nochmal erleben muss. Dass man solchen Ganoven die Macht in Deutschland gibt. Warum kann ich nicht einfach tot sein.“

Vor diesem Hintergrund ist es nicht nachvollziehbar, wenn SPD-Justizministerin Zypris und SPD-Kandidat Jüttner weitergehende Erziehungsmaßnahmen gegen gewalttätige jugendliche Serienstraftäter ablehnen. Das verstößt nach ihrer Meinung gegen die Menschenwürde. Von der Menschenwürde der zu Schaden gekommenen unschuldigen Opfer sprechen sie nicht.

Schon klar, Nazi-Beckmann! Auch hier greifst du ein Argumentatiosschema auf, das in gleicher Form schon Hitlers Getreuen kannten und das sich durch die gesamte Geschichte des deutschen Faschismus nach dem Ende des Dritten Reiches zieht. Als Rechtfertigung für die angewandte Gewalt im rechtsfreien Raum immer wieder das gleiche Gejammer. Man ist doch selbst Opfer, unschuldiges Opfer. Da kann man gleich noch etwas härter zuschlagen, wenn man sich seine Hände so in Unschuld gewaschen hat. Aber wenn du dich schon so bei den Parolen der NPD bedienst, warum denn nicht gleich noch die gleiche Opferpose bedienen.

Wenn Sie auch wollen, dass diese Zustände geändert werden, geben Sie mir bitte Ihre Stimme bei der Landtagswahl am 27. Januar 2008.

Und bloß nicht versehentlich das Original wählen! Das hier ist die CDU, nicht die NPD, die Republikaner oder die DVU.

Ich verspreche Ihnen, dass ich mich, wie u.a. auch beim Kampf gegen die vollkommen überzogenen Gaspreiserhöhungen der Stadtwerke Hannover oder beim jahrelangen Kampf für den Wiederaufbau des Schlosses in Herrenhausen, mit ganzer Kraft in diesem Sinne einsetzen werde. Es darf nicht sein, dass man sich nicht mehr in die Stadtbahn oder Stadt zu gehen traut, weil man befürchten muss, von aggressiven Jugendlichen angepöbelt und zusammengeschlagen zu werden.

Ach, weißte Beckmann! Ich muss — genau wie andere Entgleiste in einer brutalen, konformistischen Gesellschaft — jedes Mal auf den Kalender schauen, bevor ich gewisse Wege gehe. Denn ich kenne das Gefühl sehr wohl, angepöbelt und mit Schlägen bedroht zu werden, und zwar so ziemlich jeden zweiten Samstag, wenn irgendwelche brüllenden Barbaren unter Polizeischutz zum Stadion geleitet werden, dabei offen Nazi-Parolen von sich geben und jedem eine Faust anbieten, der nicht so dumpf und roh wie sie selbst ist. Die sind aber gar nicht mehr jugendlich…

Aber das mit dem Sport ist ja ein viel zu gutes Geschäft, um ausgerechnet dort Härte zu demonstrieren. Obwohl der gesamte Weg zum Stadion in eine scherbenübersäte Müllkippe verwandelt wird, obwohl es immer wieder zu offenen Ausbrüchen der Gewalt kommt und die Aggressivität in der Luft geradezu bedrückend ist. Nein, so etwas meinst du nicht. Das sind schließlich deine Wähler, du stinkendes Arschloch!

Interessanterweise hat mir die Empfängerin dieses Briefes in diesem Punkt auch zugestimmt, obwohl sie nicht auf dem ersten Blick „anders“ aussieht. (Auch das Wort „Arschloch“ für Beckmann kam ihr übrigens über die Lippen.) Aber sie war vor einigen Wochen zur Fußballzeit in der Bahn unterwegs, und sie hat dabei das erste Mal in einer Straßenbahn Todesangst gefühlt. Wie gesagt, dieser brüllende, mordbrandliebende Mob kriegt hier sogar Bullenschutz. Der steht ja auch auf der richtigen Seite. Und. Ist ein richtig gutes Geschäft für die wahren Freunde der Partei der Judasanhänger.

Auch weil ich zu Ihrer Generation gehöre, war es mir wichtig Ihnen hierzu meine Meinung zu sagen. Wenn Sie das ähnlich sehen, bitte ich ganz persönlich um Ihre Unterstützung. Mit Ihrer Erststimme unterstützen Sie mich und mit der Zweitstimme für die CDU unseren Ministerpräsidenten Christian Wulff. Bei ihm ist unser Land in guten Händen und die endlich so positive Entwicklung Niedersachsens würde ihre Fortsetzung erfahren.

Mit herzlichen Grüßen

Blau gedruckte Unterschrift

Vielen Dank für diese Offenbarung von Chrakter, Rainer Beckmann! Da weiß man wieder, was man hasst.

Fahr zur Hölle!

Das Mögliche tun

Was kommt da aus dem Mund einer Kanzlerin, die ihre besonderen „Qualitäten“ schon unter Beweis stellte, als sie noch bei der FDJ für Agitation und Propaganda zuständig war?!

Was technisch an Überwachung möglich ist, das muss der Staat auch umsetzen. Und darauf sind wir auch noch stolz.

Ich kann gar nicht genug davor warnen, dass man sich bei der Bewertung der gegenwärtigen, jeden Tag ein bisschen mehr vorangetriebenen, völligen Entrechtung der Menschen in der BRD nur auf diesen einen p’litischen Darsteller in seinem Rollstuhl konzentriert. Der ist schlimm, wirklich schlimm, sicher. Aber der Rest der Bande ist genau so schlimm und weiß genau, warum ein Schäuble im Ministeramte da die tägliche Aufmerksamkeit der Massen auf sich ziehen soll, um von der wenig beachteten, gemeinsam durchgeführten Entrechtung aller Menschen in der neuen Deutschen „Demokratischen“ Republik abzulenken.

Diese ganze Bande gehört beseitigt! Und zwar umgehend!

Kurz verlinkt (29)

Das Ganze ist längst kein Spaß mehr. Zwei Verlierergruppen der Gesellschaft, die chancenlosen Jugendlichen und die Alten, sind aufeinander losgelassen. Dazu gesellt sich eine Gruppe offenbar gewaltbereiter Spießer, die nichts unversucht lässt, die Diskussion bis aufs Blut zu führen.

Almosenarbeiter!

Was die so genannten „Reformen“ zur Ausbreitung der Massenarmut und staatlich geförderten Elendsarbeit wirklich gebracht haben, das meldet nun sogar schon das ehemalige Nachrichtenmagazin: Über 1,2 Millionen Menschen sind in der BRD am Arbeiten und müssen trotzdem zusätzlich die rotgrünen Knuten-Almosen (Hartz IV) in Anspruch nehmen.

Denn Leistung soll sich wieder lohnen. Vor allem für die, die von anderer Menschen Leistung leben. Das Terrorsystem des „reformierten Sozialstaats“ wird schon durch den Druck existenzieller Drohung jede wirksame Erhebung der neuen Sklavenkaste verhindern.

Glauben sollt ihr, glauben!

Bislang kannte man es vor allem von Pfaffen und ähnlichen Gottesverkäufern, dass gewisse Mysterien der inhärente Schwachsinn ihrer Weltanschauung einfach durch die imperative Aufforderung zum Glauben gefüllt wurde. Dieser Stil greift jetzt auch auf die neue Religion der Technikgläubigkeit über (Hervorhebung von mir):

[…] Aber es zeigt sich immer wieder, dass immer irgendwo eine Lücke bleibt, die mit einer gewissen Glaubenseinstellung gefüllt werden muss. […]

Und nein, es geht hier nicht um irgendetwas unwichtiges, sondern um die Manipulationssicherheit der derzeitigen Demokratie-Simulation durch Wahlen. Ist ja nicht ganz so nebensächlich, steht ja im Grundgesetz der BRD, dass man dieses Spektakel noch durchführen muss, um sich scheinbar zu legitimieren. Den nachweisbar leicht manipulierbaren Wahlcomputern, denen soll das blöde Stimmvieh einfach nur noch glauben. Um zu einem völlig unüberprüfbaren Ergebnis einfach nur Amen zu sagen. Das meinen jedenfalls diejenigen Helfershelfer der p’litischen Kaste im gesellschaftlichen Zerfall, die für den Einsatz dieser potenziellen Manipulationsverdunkelung zuständig sind.