Das Gras ist hoch gesprossen, man sieht die Scheiße nicht

Wisst ihr noch, was ARD-Sportjournalismusdarsteller Hans-Joachim Seppelt vor gut drei Jahren in der 20-Uhr-Tagesschau zum Thema „Tour de France“ von sich gegeben hat?

Das hier:

Ihre Gebührengelder — auch wenn das natürlich keiner so beabsichtigt hatte — sind letztlich indirekt in ein kriminelles System von Doping und Korruption geflossen, denn die immensen TV-Gelder und die lange Sponsorenpräsenz auf dem Bildschirm sicherten der verlogenen Branche hohen Profit.

Aber hey, diese peinliche Betroffenheitssimulation eines Apparatschiks des BRD-Staatsfernsehens ist jetzt drei Jahre her, da wächst in Alzheim ganz viel und hoch das Gras über die Scheiße. Wie ich eben gerade zu meinem größten Missvergnügen und Widerwillen mitbekommen habe, ist es mittlerweile wieder genug Gras, dass das BRD-Staatsfernsehen wieder jede Menge mit Zwangsmitteln eingezogenes Geld — sogar von Rundfunkverweigerern eingezogenes Geld — dafür ausgibt, stundenlang diese als Sportveranstaltung getarnte Dauerwerbesendung ins Drecksprogramm zu verklappen und dabei so zu tun, als sei niemals etwas gewesen.

(Bei einer kurzen Meldung würde ich mich ja gar nicht weiter drüber auslassen.)

Vermutlich gibt das inzwischen gar kein Doping und gar keine organisierte Kriminalität im Radsport mehr, die da mit der BRD-Rundfunkquasikopfsteuer mit dem Schweiß und der Mühe der Rundfunkquasibesteuerten gemästet werden… so sollen die Zuschauer jedenfalls denken. Wer wirklich denken kann, weiß genau, woran man sicher und völlig unzweifelhaft erkennen kann, dass ein Profi-Radfahrer dopt: Daran, dass er an dieser „Tour de France“ teilnimmt und unter anderem auf seinem Fahrrad die Alpen hochfährt. Wenn bei Tests nichts gefunden wird, zeigt das nur, dass die Mannschaftsärzte etwas davon verstehen. Aber dafür werden sie ja auch gut bezahlt.

Ach!

Twitter-Suche vom 8. Juli 2014, 23:51 Uhr

(Kurz nach dem Abpfiff des WM-Fußballspieles gegen Brasilien, 1:7)

Screenshot der Twitter-Suche nach 'Sieg Heil' mit teils erschreckenden Äußerungen, die ich hier nicht noch einmal als Text wiedergeben möchte

Ohne Worte.

Und nun zum Fußball!

Die NSA hört 375 Gigabyte unserer Daten pro Sekunde ab. Umgerechnet sind das ca. 362 Millionen CDs täglich. Nebeneinander gelegt würden sie 730 FIFA-Fußballfelder bedecken. Täglich!

Und nein: Es geht dabei nicht um „normale“ Spionage, wie der gerade so aufgebauschte Fall eines Aktenträgers, der den NSA-Ausschuss für die USA ausspioniert hat. Es geht um permanente, jeden Menschen betreffende, anlasslose und totalitäre Überwachung, um ein Vorgehen, das in dieser Form eher für mörderische Regimes steht.

Auch weiterhin viel Spaß beim Brüllball!

Erst ’ne Haustür, dann werden wir Weltmeister!

Ohne weitere Worte. Danke, E.T.!

FIFA-Fußball-WM 2014 in Brasilien

Don't come to Brazil 2014

Deine „Rundfunkgebühr“ bei der Arbeit…

Das Wort „Rundfunkgebühr“ steht hier in Anführungszeichen, weil es sich seit der Umstellung auf eine Haushaltsabgabe um eine Quasikopfsteuer handelt, die selbst noch von denjenigen Menschen unter staatlicher Gewaltandrohung eingezogen wird, die sich nicht einmal mehr den Strom für ihre Bude leisten können.

Und so ist dieses Geld dann bei der Arbeit:

In Buenos Aires tagt gerade das IOC und wählt heute auch einen neuen Präsidenten. Darüber, na klar, muss öffentlich-rechtlich in aller Opulenz berichtet werden: 34 Mitarbeiter hat die ARD geschickt.

[…] darüber und über die Vergabe der Olympischen Spiele 2020 nach Tokio und dass Ringen olympische Sportart bleibt, kann natürlich nicht ausführlich genug berichtet werden. Da scheinen 34 ARD-Akkreditierte nur zu angemessen, inklusive lokaler Mitarbeiter, zweier Sportchefs (vom BR und vom SWR), einer großen WDR-Truppe plus Liveschaltungen zu Gerhard Delling, unserem Mann in der Pampa

Kopfsteuer-Erpresser finanzieren sich ihren gehobenen Lebensstil.

Schon GEZahlt?! 😦

Eine typische Fußballsendung

Die quasistaatliche Scheiß-ARD, die das mit Zwangsmitteln von jedem Menschen in Deutschland eingezogene Geld sonst mit närrischen Händen dafür zum Fenster hinauswirft, dass sie obszön hohe Forderungen der Rennzugaffvermarkter bezahlt, um die Dauerwerbesendungen der Sportsponsoren ausstrahlen zu können, liefert mit einem anderen Teil dieses Geldes eine kleine, im Nischenprogramm versteckte und gelungene Satire auf die typische Fußballsendung.

So wird jedes Unten-Haltungsbedürfnis befriedigt. Auch weiterhin viel Spaß beim Zahlen der Quasikopfsteuer zum Erhalt des Alimentierungsbetriebes für p’litische Günstlinge, zu dem der öffentlich-schreckliche Schundfunk lange schon verkommen ist!