Ein empörter Arbeiter

Leserbriefe -- Ein empörter Arbeiter -- (Zu unseren Berichten über die Diskussionen zur Rente mit 63) -- Mit 15 Jahren das Arbeitsleben begonnen in der Holz verarbeitenden Industrie. Gehe gerne mit Holz um. Bin ja ein guter deutscher Arbeiter. -- Dazu mit meiner Frau vier Kinder zu brauchbaren Menschen erzogen. Generationenvertrag erfüllt. Bin ja ein guter deutscher Arbeiter. -- Aus Betriebsinteresse auf manches verzichtet. Bin ja ein guter deutscher Arbeiter. -- Habe in etwa einem Jahr meine 45 Beitragsjahre erfüllt. Bin jetzt physisch ziemlich am Ende... schwerste Arbeit, Krach, Staub, Kälte, Wärme, Lackdämpfe, Bandscheiben kaputt, Oberarmbeschwerden, Knieprobleme... nur mit Schmerzmitteln ist mir Arbeiten noch möglich. Würde mich freuen, mit 63 in Rente gehen zu können. -- Da bin ich ein Sozialschmarotzer. Das muss ich mir von den Sesselfurzern der Jungen Union, des Arbeitgeberflügels..., von Leuten, die ihre Diätenerhöhungen selbst bestimmen, dazu noch ohne Abschläge, und von jungen Leuten, welche eventuell nach dem Studium vielleicht erst mit 25 Jahren das Berufsleben beginnen und bis zu ihrer Rente kaum die 45 Jahre Beitragszeit erreichen, nicht vorwerfen lassen. -- Jetzt bin ich ein empörter Deutscher.

Quelle: Zeitung (das sind diese leistungsschutzrechtgeschützten Druckwerke, die immer wieder “Quelle: Internet” unter Fotos oder auch Videos auf ihrer Homepage schreiben…)

Rechtsfreier Raum Kinderpsychiatrie

Schläge, Beruhigungsmittel, Einzelarrest – seine Kindheit beschreibt Karl-Heinz Großmann als Hölle auf Erden. Mit 13 Jahren kam er als gesunder Junge in die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Marsberg. Diagnose: Debilität, also Schwachsinn.

Jahrelang war er Gewalt durch das Pflegepersonal schutzlos ausgeliefert, wurde mehrmals in dieser Zeit missbraucht, durch eine Nonne. Karl-Heinz Großmann hat darüber fast 50 Jahre geschwiegen – bis heute.

Auch Wolfgang Petersen kann seine Zeit in der Kinderpsychiatrie nicht vergessen. Als Neunjähriger war er lebhaft, gab oft Widerworte. Das reichte aus, um ihn vom Kinderheim in die Psychiatrie nach Schleswig zu verlegen. Schläge durch Pfleger waren auch hier an der Tagesordnung. Sie pressten ihn in eine Zwangsjacke, drückten ihn unter Wasser. Wenn sich Petersen oder Großmann beschwerten, hagelte es weitere Strafen. Und es hieß: “Euch Idioten glaubt ja eh keiner.”

Leider nur noch wenige Tage in der Mediathek des WDR verfügbar, dank der Qualitätsjournalisten, die Papier bestempeln und eine Pflicht zur “Depublikation” mit Lobbyarbeit durchgedrückt haben. So dass es in diesem Fall nicht nur bei einem Vergessen bleibt. Was — auch nach Meinung ihres Arschloches von Verleger ihrer bevorzugten Zeitung — vergessen werden soll, sei hier in einem Screenshot konserviert.

Gruß auch an alle ganz großen “Kinderfreunde” — zumindest solange es um den emotionellen Unterbau der Zensurwünsche fürs Internet geht — in der classe politique!

Ekel

Es ekelt mich nur noch vor diesen Menschen mit fünfstelligem Monatseinkommen, die schamlos darüber feilschen können, wem ein Mindestlohn zustehen soll.

Gustl Mollath: Wir sind alle von Psychiatrisierung bedroht

Direktlink zum Video

Die das “Freihandelsabkommen” beschließen…

Die das “Freihandelsabkommen” beschließen, werden auch in Zukunft weder Genmais noch Chlorhühner fressen, denn sie bekommen auch in Zukunft von ihren Komplizen aus der besitzenden Kaste immer ausreichend Geld zugesteckt, um den Luxus einer Auswahl zu haben. Wehe den Beherrschten.

Zersetzung durch Arbeit oder lieber Mord durch Armut?

“Ganz aktuell treibt mich der Fall eines Diabetikers um”, beginnt Hannemann. “Der Mann ist zwar hochqualifiziert, hat aber einen Behinderungsgrad von 90 (von 100, Anm. d. Red.). Trotzdem sollte er eine Stelle als Lagerlogistiker antreten, was körperlich für den Mann fast unmöglich wäre — noch dazu bei einem Stundenlohn von fünf Euro brutto. Er hat abgelehnt — was ich absolut nachvollziehen kann – und wurde in der Folge voll sanktioniert.” Was das heißt, erklärt Hannemann stante pede: “Sperrung sämtlicher geldwerter Leistungen inklusive der Miete. Der Mann bekommt also gar nichts mehr. Was schon gesunde Menschen verzweifeln lässt, wird bei dem Diabetiker zur existenzbedrohenden Katastrophe: Denn wer nicht zumindest einen Euro an Geld- oder Sachleistungen bekommt, hat auch keinen Anspruch auf eine Krankenversicherung. Und wovon sollte der Mann sein Insulin selbst bezahlen? Er hat mich dann gefragt, ob ihm denn wirklich kein anderer Weg außer dem Suizid bleibt.”

Inge Hannemann, zitiert nach n-tv.de “Für mehr Empathie: Hartz-IV-Rebellin kämpft im Bundestag”

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