Frankensteins Badesommer

Werte Macher der “Freizeitwoche”, ihr hättet es fast geschafft, dass ich diesen “Artikel” mit seinen stümperhaften Bildbearbeitungen falsch zuordne, als ich ihn bei einer dieser herzkalten Frauen aufgeschlagen herumliegen sah; bei einer dieser Frauen, die sich am Leiden anderer Menschen ergötzen, die alles interessant finden, was aus dem sich über Jahrhunderte erstreckenden Inzucht-Experiment namens “europäischer Adel” hervorgeht und sich von euch in den Schlankheitswahn treiben lassen:

Ganz schön bunt - Das wird ein toller Badesommer

Fotos: HerstellerAllerdings hat ein Blick in die kleinen Buchstaben, die sich etwas schamvoll neben den bunten, großen Buchstaben versteckt haben, schnell klar gemacht, wie hier die Verhältnisse wirklich liegen.

Es handelt sich hier also nicht etwa um eure eigene redaktionelle Arbeit, sondern um einen “Artikel”, den ihr offenbar auf Wunsch und mutmaßlich auch auf Bezahlung eines Herstellers von Badebekleidung in eurem “redaktionellen” Teil unterbringt. (Ja, ich weiß, eine solche “Bezahlung” kann auch durchaus etwas indirekter sein.) Dies natürlich, ohne da so ein klares Wort wie “Anzeige” darüber zu setzen oder die Leserinnen auf eine andere Weise darüber in Kenntnis zu setzen, dass es sich hier um reine Reklame handelt. Der nur anpreisende und werbende Charakter des recht textarmen “Artikels” ist derart offensichtlich, dass er nicht zu übersehen ist. Das an sich ist schon übel genug, aber es ist leider zu gewöhnlich geworden — und übrigens einer der vielen Gründe dafür, dass ich den gesamten Auswurf der Journaille meinem Dasein nicht mehr hinzufüge.

Eine kleine Abschweifung

Dass da am Artikel keine Bestellkarte dranhängt, ändert nichts am Reklamecharakter — und ich würde eine recht hohe Wette darauf halten, dass jene Leserinnen, die für die Aussicht auf ein bisschen gewinnbares Kleingeld oder kitschduseligen Reisen an euren nicht sehr rätselhaften Preisrätseln teilnehmen und dabei ihre Anschrift, ihre Telefonnummer und ihre Mailadresse an euch verraten, schon sehr bald mindestens einen Katalog im Briefkasten finden werden, dessen Angebote ihnen zum Teil auf der Stelle vertraut vorkommen — und gleich hinterher einen freundlichen und sehr professionell geführten Anruf kriegen, der noch einmal ein bisschen “nachhakt”. Das Einverständnis eurer gewinnsüchtig gemachten Leserinnen zur werblichen Nutzung ihrer persönlichen Daten holen sich die Macher der “Freizeitwoche” ja auf relativ einfache Weise ein:

Rätsel-Coupon Nr. 25/09

Wie, das Kleingedruckte über den persönlichen Daten kann man kaum lesen? Stimmt, das kann man kaum lesen, auch im Druck ist es schon ein bisschen schwierig — deshalb der entscheidende Ausschnitt noch einmal etwas größer:

Ja, ich bin damit einverstanden, dass die Bauer Media Group mich bis auf Widerruf per Telefon oder E-Mail über interessante Angebote zu Medienprodukten informiert. Mit meiner vorstehenden Einverständniserklärung verpflichte ich die Bauer Media Group auf die Einhaltung der Grenzen dieser Zustimmung und auf den Datenschutz.

Immer noch nicht so einfach, sowohl von der Schriftgröße also auch vom Inhalt her.

Fangen wir einmal mit dem Inhalt an.

Dieser beginnt nämlich mit einem hübschen kleinen Quadrat, das erfolgreich den Eindruck erwecken kann, als müsse frau es ankreuzen, um ihre Zustimmung zu geben. Aber da ist vom Ankreuzen gar nicht die Rede, und der mit dem fröhlichen Wörtchen “Ja” beginnende Text da gilt auch ohne irgendein Kreuzchen als Willenserklärung. Ja, wirklich, wer mit diesem Text nicht einverstanden ist und am Gewinnspiel teilnehmen will, der muss da nicht irgendein Kreuzchen weglassen, sondern den Text deutlich durchstreichen.

Ich möchte wetten, dass hier weniger als ein Promille der eingehenden Rätsellösungen einen durchgestrichenen Text aufweisen, weil die meisten oberflächlichen Leserinnen angesichts dieser Präsentation glauben, dass es hinreicht, in diesem vorstehenden Quadrat kein Kreuz zu setzen. Und ich würde sagen, dass sich hier der Verdacht geradezu aufdrängt, dass dieses Quadrat da nur gesetzt wurde, um in solcher Weise missverstanden zu werden. Andere Erklärungen sind zumindest ein bisschen schwierig an den Haaren herbeizuziehen. Was meiner Meinung nach von einem solchem Verhalten gegenüber den Leserinnen zu halten ist, sage ich hier allerdings nicht, weil ich glaube, dass frau durchaus noch selbst denken kann — und wenn nicht, denn wird es höchste Zeit, das zu üben. ;-)

Das Zustellen eines Kataloges oder anderer werbender “Medien” durch die gewöhnliche Hauspost ist im Übrigenn keineswegs illegal, auch wenn man dazu niemals seine ausdrückliche Zustimmung gegeben hat. Wer mir das nicht glaubt, der gehe einfach zu seinem überquellenden Briefkasten, der jeden Tag aufs Neue mit Werbemüll zugestopft wird — und jeder dieser dummen Ausflüsse der Einwegkommunikation lässt eine klare und gerichtsfeste Identifikation des Absenders zu. Allein diese Tatsache zeigt die Legalität dieses Vorgehens.

Ob die “Bauer Media Group” auch gleich als Dienstleistung für gewerbliche Kunden die Reklame verschickt, weiß ich nicht, und ich habe auch keine Lust, das zu recherchieren — aber dass ihre Tätigkeiten weit über das Herstellen von billigen Heftchen für billige Frauen hinausgehen, dürfte schon an Hand der Firmierung und der ausgebufften, kleinen Tricks klar sein.

Was diese sehr leicht versehentlich zu gebende “Einverständniserklärung” also wirklich bedeutet, das ist ein Freibrief für die “Bauer Media Group”, die Empfängerinnen der zugestellten Werbung durch professionell geführte Telefonanrufe und Werbe-Mails (die in so einem Fall übrigens, so lästig sie auch werden mögen, keine Spam sind) “nachzubearbeiten”, um die Wirksamkeit der Reklame noch ein bisschen zu erhöhen — und der Bezug dieser “Erklärung” auf “Medienprodukte” ist derart allgemein gehalten, dass sich beinahe alles darunter verstehen lässt — vom Reklame-Katalog bis zum ständigen gemailten Hinweis auf gewerbliche Websites. Wer glaubt, dass ein in solchem Freibriefe eingeräumtes Recht nicht von der “Bauer Media Group” genutzt wird, der muss sich grenzenlose Naivität vorwerfen lassen. Der zweite Satz dieses Textes ist übrigens keineswegs eine Einschränkung, die von der Absenderin des “Coupons” gegeben wird, sondern diese Einschränkung wird von den gegenwärtig gültigen Gesetzen in der BR Deutschland erzwungen — es handelt sich hier also um eine nichts sagende Nebelgranate, die ebenfalls vom wahren Charakter dieser Erklärung ablenken soll, und auch das offenbart einen Blick in den Charakter der Menschen, die auf diese Weise vorgehen, um andere Menschen ein bisschen zu überrumpeln.

Vielleicht ist jetzt etwas klarer, worin ein zusätzliches Geschäftsmodell einer “Zeitschrift” bestehen könnte, die wegen ihres günstigen Preises kaum kostendeckend sein kann.

Ende der Abschweifung

Dennoch, das alles ist hier gar nicht mein Thema. Obwohl versteckt dargebotene und auf diese Weise die Kritik der Leserin überrumpelnde Werbung einen Charakter aufweist, der schon recht nahe bei einer vorsätzlichen Irreführung der Leserin steht. Offenbar vertraut ihr, die Macher der “Freizeitwoche” und anderer leser(innen)verachtender Periodika, darauf, dass eure Leserinnen schon genügend vom Selbsthass zerfressen oder total verdummt sind, um so etwas einfach über sich ergehen zu lassen und dafür auch noch 80 Cent herzugeben. Und ihr würdet wohl alles dafür tun, dass das auch in Zukunft so bleibt, denn diese Dummheit ist euer Geschäft.

Nein, mein Thema ist die himmelschreiende Stümperhaftigkeit der Bearbeitung der in diesem “Artikel” gezeigten Werbefotos — wenn ich eine Zeitschrift herausgeben würde, denn würde ich mich sogar weigern, so einen Schrott ganzseitig und unübersehbar zu drucken, um wenigstens ein bisschen guten Ruf zu behalten.

Wir wissen natürlich alle — oder wir sollten doch wenigstens alle wissen, vor allem sollten es alle Frauen wissen — dass die Frauen auf diesen Werbefotos so etwas ähnliches wie Frankensteins Monster in virtueller Form sind; dass sie in Photoshop so aus zerschnippelten Einzelteilen verschiedener Frauen zusammengesetzt wurden, bis sich das Idealbild der schlanken, sportlichen, ewig jugendlichen Frau der Werber ergibt, an dem sich alle Frauen dieser Welt messen sollen, auf dass sie dabei unglücklich und voller Selbstzweifel werden. Denn unglückliche Menschen sind nun einmal bessere Konsumenten, mit glücklichen Menschen ist neben dem Alltagsbedarf und ihren echten, intrinsisch entstandenen Wünschen kein gutes Geschäft zu machen. Die psychischen Erkrankungen, die beim ständigen Messen an einem surrealen Maß gerade bei den jüngeren Frauen wie von allein entstehen, sie werden von den Werbern gern in Kauf genommen, solange sich das Geschäft nur lohnt. Es ist eben ein verantwortungsloses und asoziales Mordsgeschäft, das die Werber da betreiben!

Das ist aber nichts Neues.

Neu ist hingegen, was die Werber neuerdings für Stümper mit Photoshop pfuschen lassen. Hier nur die augenfälligsten Stümpereien, die mir fast auf der Stelle den Magen umdrehten. Wer regelmäßig die mit Bildern überflutete Journaille aufschlägt, der weiß wahrscheinlich schon nach ein paar Wochen gar nicht mehr, was die Proportionen eines gewöhnlichen menschlichen Körpers sind.

Also, anonyme Werber und Herausgeber der “Freizeitwoche”, schaut euch das noch einmal gründlich an!

Offenbar weiß euer toller “Grafiker” nicht, dass man verschiedene Hautfarben irgendwie ein bisschen korrigieren sollte, wenn man schon eine andere Mittelhand und andere Finger an das posierende Modell dransetzt, damit es besser auf die strandhafte Sitzfläche passt:

Frankensteins Hand in der Freizeitwoche, Beispiel 1

Oder soll ich mir vorstellen, dass hier nur der Blindenhund eures “Grafikers” ein bisschen gejault hat. Die völlig unnatürliche Haltung der drangekleisterten Finger könnte man sich ja gerade noch gefallen lassen, auch das kleine Proportionsproblem gehört zu den täglichen Stümpereien, an die sich jeder Reklamebetrachter gewöhnt hat, ohne dass er sie deswegen schon erträglich findet — aber die weißen Fingerchen nach der deutlich sichtbaren Schnittkante sind eine unentschuldbare Stümperei.

Und da hat sich euer “Grafiker” dann wohl gesagt, wenn es einmal schon unentschuldbar ist, denn kommt es auf ein zweites Mal auch nicht mehr an:

Frankensteins Hand in der Freizeitwoche, Beispiel 2

Immerhin hat der Blindenhund beim zweiten Mal wohl so laut und schmerzvoll gejault, dass der “Grafiker” wenigstens versucht hat, die Schnittkante mit dem Verwischen-Werkzeug von Photoshop ein bisschen zu verbergen — so dass man beim Anblick dieser einen drangeklebten Hand an Frankensteins Photoshop-Monster noch denken könnte, dass die zugehörige Frau sich immer mit Handschuhen in die Sonne oder ins Solarium packt. :mrgreen:

Aber nicht nur Hände werden fröhlich drangeflickt bei dieser Leichenfledderei an lebenden Models, auch Köpfchen wechseln das Körperchen, wobei…

Dr. Frankenstein verpflanzt in der Freizeit-Woche auch mal einen Kopf

…hier die Farbe des Restkörpers zwar ganz gut getroffen wurde, aber die Größe des Kopfes nicht so recht passen will. Im Ergebnis sieht der Hals fast so angeschwollen aus, wie meiner anschwillt, wenn ich so etwas sehe. Na ja, Hauptsache, ihr habt das Kleidungsstück auf eine Frau mit ordentlich Holz vor der Hütte montiert, einen angemessen großen Kopf benötigt eine solche Frau bei solchen Titten doch gar nicht mehr — jedenfalls nicht nach Meinung der Reklameheinis, die sich hier als virtuelle Schüler Frankensteins betätigen.

Bei solchen Schwerpunkten nimmt man andere Dinge denn schon etwas leichter, zum Beispiel mal wieder die Hand der gleichen Frau:

Dr. Frankenstein in der Freizeitwoche näht auch total verkrüppelte Hände an hübsche Körper...

Immerhin hat man hier als unvoreingenommener Betrachter eine gute Hypothese für die abweichende Hautfarbe, denn dieses Model scheint wirklich immer Handschuhe zu tragen. Und das täte ich auch, wenn mir einmal eine Dampfwalze über die Hand gefahren wäre. :mrgreen:

Sehr apart zu der deformierten Hand auch…

Frankensteins Photoshop-Monster in der Freizeitwoche: Bauchknick auf der rechten Seite

…der tiefe, vom rechten Unterarm allerdings verdeckte Bauchknick nur auf der rechten Seite des ziemlich mitgenommenen Körpers. Was Wunder, dass sich bei solchen Anblicken Frauen mit einem ganz normalen und gesunden Körper immer wieder schlecht und unangemessen fühlen und ihrerseits gern zu den anderen unter Dr. Frankensteins modernen Schülern gehen, zu den plastischen Chirurgen.

Wer hingegen — sei es als Frau, sei es als Mann — seine geistige und körperliche Gesundheit behalten möchte, der macht einen ganz großen Bogen um alle Schüler Frankensteins, sowohl jene in der Klinik als auch jene in den von Zynismus beherrschten Büros der Werbefirmen.

Quelle der Scans: Freizeitwoche 25/2009 vom 10. Juni 2009. Ich hätte gern einen Link auf eurer Journalismus-Surrogat gesetzt, aber da ihr nirgends in diesem mir vorliegenden Heft eine Internet-Adresse angegeben habt, scheint ihr auch kein Interesse an eine Verlinkung zu haben, und das respektiere ich nur zu gern. Wer für diese nicht als Anzeige gekennzeichnete Anzeige bezahlt hat und verantwortlich ist, geht aus dem Text nicht völlig hervor.

Ein fröhlicher Gruß an Claudia!

Werbung für mietfähige Elendsarbeit

Und immer, wenn du glaubst, die Menschenverachtung der ganz normalen Werbung könnte gar nicht mehr schlimmer werden, sitzt du mal wieder an einem anderen Rechner bei einem anderen Menschen ohne Adblocker und siehst du deinen nächsten Ad auf irgendeiner Website. Und in deinem Ohr hörst du das folgende fiktive Gespräch. Da sagt so ein Vampir zum anderen: “Wir haben jetzt ja so ein tolles Web Zwo Null, was machen wir mal, um daraus ein bisschen Profit zu schlürfen”, und der andere Vampir antwortet: “Machen wir daraus doch einen Strich für mies bezahlte Elendsarbeit”. Die Idee finden die beiden Blutsauger gut, und der Werber baut sein werbendes Bildchen, es einzubetten in etliche Websites, an denen sich die “Profis” treffen, die gern billiges “Menschenmaterial” im Zustand maximaler wirtschaftlicher Abhängigkeit haben — diese beiden Screenshots eines animierten Werbebanners sind von Golem:

Mitarbeiter ab 49 Cent!

Und, wer hat dermaßen günstige Sonderangebote zu bieten:

XING - POWERING RELATIONSHIPS - Effektives Recruiting mit XING! Jetzt Job einstellen!

Ob allerdings ein normaler und noch nicht vom totalen Selbsthass zerfressener Mensch ein Interesse daran haben kann, sich bei XING als extra preiswertes Sonderangebot zum Ramschverkauf an der Fleischtheke anbieten zu lassen, das gehört zu den Fragen, die sich jeder hier selbst beantworten muss.

Anwaltsbriefe beleidigter Kunstfleisch-Leberwürste

Da ist es also mal jemanden aufgefallen, dass man auf der Homepage für den von Campina hergestellten und vermarkteten Fleischersatz einfach die Seite Rezepte.aspx mit einem HTTP-Parameter Keyword aufrufen kann, und was immer dort auch als Text angegeben wird, das wird ganz direkt und völlig ungefiltert in die Website übernommen. Klar, denn über diesen brotdummen Mechanismus funktioniert diese Website. Das ist nicht nur ein Sicherheitsloch, das ist ein sperrangelweit offenes Scheunentor — und das Wort von der schlampigen Programmierung ist zur Bezeichnung der Campina-seitigen Webanwendung mindestens eine ganze Größenordnung zu harmlos. Man könnte mit so einer Entdeckung alles mögliche anstellen, zum Beispiel könnte man — wenn man die kriminelle Energie dazu mitbringt — an allen möglichen Stellen unverdächtig aussehende Links auf die Valess-Homepage setzen, um damit Leuten Links auf Downloads mit Schadsoftware reinzudrücken.

So etwas hat der Entdecker freilich nicht getan, er hat stattdessen die Lücke in folgender Weise demonstriert und als Screenshot in sein Blog gestellt:

Soylent Green Burger - man nehme: 500g Soylent Green (alternativ Soylend Red oder Yellow und Farbstoffe), 200g Sägemehl, 1 Seite aus Bocuse, Paul: Die neue Küche (Salatersatz), 1 Portion Verantwortungslosigkeit, 1 Portion Geschmacklosigkeit, 2 Blianzen von Campina als Brötchen - Man mische das Soylent mit dem Sägemehl, der Verantwortungs- und Geschmackslosigkeit. Anschließend die Masse 1 Stunde ruhen lassen. Wenn die Masse gut abgebunden ist, forme man kleine Burgerbratlinge und röste diese auf dem Verstand der Konsumenten. Den fertigen Bratling auf eine Bilanzseite geben, mit der Seite aus Bocuse Buch bedecken, das ganze anschließend mit gepfefferten Preisen würzen und dem verbleibenden Bilanzblatt abdecken. Als Getränk zum Burger empfehlen wir einen Saften aus Konsumentenverarsche, fehlendem Nachhaltigkeitsdenken und Gier, Gier, Gier...

Eine friedliche und harmlose Demonstration für ein schweres Sicherheitsproblem in einer kommerziellen Website, die übrigens wegen des Textes ein Härtetest für meine Lachmuskeln war. Man mag von so einem Fleischersatz halten, was man will, aber die begriffliche Nähe zu Albtraumwörtern wie “Soylent Green” kommt einem von allein, und für eine satirische Verwendung bietet sich das geradezu an.

Um es auch für völlige technische Laien völlig klar zu machen: Hier liegt kein Hack vor, und die Valess-Homepage wurde nicht verändert. Jeder Mensch kann mit dem URL-Eingabefeld seines Browsers jeden nur denkbaren Inhalt auf dieser Seite erscheinen lassen und den Link auch weitergeben. So etwas darf nicht passieren. Niemals. Und schon gar nicht bei einer kommerziellen Website, der von einer Mehrzahl der Menschen doch ein gewisses Vertrauen in die Inhalte entgegengebracht wird. Jeder auch mäßig talentierte Programmierer wird solche Lücken vermeiden. Wer auch immer diese Website zusammengepfuscht hat, er war ein gemeingefährlicher Stümper.

Natürlich hätte Campina sich bei jemanden dafür bedanken können, dass er ein solches Sicherheitsloch nicht in einer Weise missbraucht, die wirklich dem Ruf der Firma und der Marke schadet — zum Beispiel, indem er darüber die Angebote einer der vielen Betrugsapotheken im Internet präsentieren lässt und das mit massenhafter Spam bekannt macht oder in einem IFRAME eine Website mit angebotener Kinderpornografie einbettet. Alles in allem ist der satirische Screenshot wirklich ein harmloser Spaß, wenn man sich überlegt, was sich sonst hätte anstellen lassen. Allerdings versteht man bei Campina auch nicht den harmlostesten Spaß, führt sich wie eine beleidigte Leberwurst auf und lässt den Anwalt Florian Bischoff, LL.M. einen kalten und unfreundlich formellen Drohbrief schreiben. Der wird am Freitag per unsignierter (und damit juristisch völlig unverbindlicher) Mail zugestellt und setzt eine ob der fehlenden, juristisch verbindlichen Form ziemlich unverschämte Frist bis Montag mittag, diese Inhalte zu entfernen. Angesichts des vollen Rechtsschutzes für beleidigte Leberwürste — und bestehen diese auch nur aus Kunstfleisch — mit genügend juristischer Kampfkasse im angeblich so “rechtsfreien Raum des Internet” der BRD wird es für den betroffenen Blogger ein möglicherweise existenzbedrohendes Wagnis, diesen harmlosen Spaß mit gemeingefährlichen Stümpern des Internet in seinem Blog stehen zu lassen:

Das schlimmste ist aber das völlig unmenschlische Verhalten. Wer hier mitliest, weiß dass ich gerne an einen humanen Umgang miteinander appelliere. Mir hätte eine formlose E-Mail von Campina/Valess mit Bitte zur Löschung ja völlig genügt. Aber nein, die dicke Keule muss es sein. Wahrscheinlich soll ich nur eingeschüchtert werden. Ich lass das erstmal sacken. Mein spontanes Gefühl sagt mir, dass ich den Screenshot und den Link vielleicht löschen sollte und das ganze vergessen.

Und auf genau diese Weise verschwinden so viele Blogeinträge und sogar ganze Blogs in der BRD. Die meisten von ihnen allerdings um einiges stiller.

“Eine Zensur findet nicht statt” steht in irgendeinem Märchenbuch. Die Geldherrschaft bedarf in der p’litisch gewünschten und aufrecht erhaltenen Rechtsunsicherheit in der BRD gar keiner Zensursula.

Dass dieser Vorgang nicht gerade eine Empfehlung ist, die so vorgehende Firma durch das Kaufen ihrer Produkte zu unterstützen, hat man dort offenbar noch nicht bemerkt. Wenn diese Leute ihren Internetauftritt von jemanden hätten programmieren lassen, der sich damit auskennt, hätten sie sich den Spott des Internet ersparen können und auch nicht mit überhasteten und im Gehabe erpresserischen Mails ihres Rechtsanwaltes ihren eigenen Ruf in den Dreck ziehen müssen.

Aber ich hätte heute nicht derart herzlich gelacht, dass mir der ganze Bauch wehtut. Und ich bin gewiss nicht der Einzige, der laut lachen musste.

Übrigens habe ich es vor dem Absenden dieses Beitrages noch einmal ausprobiert — es ist immer noch möglich, über die Valess-Website beliebige Inhalte zu transportieren. Statt den Hausanwalt komische Briefe schreiben zu lassen, lege ich den technischen Idioten bei Campina sehr nahe, den gleichen Anwalt mal kurz zu befragen, was das Wort “Mitstörerhaftung” im Falle eines kriminellen Missbrauches dieses Fehlers bedeuten könnte und dann ganz schnell den Fehler zu beheben. Wenn euch die juristischen Konsequenzen für die Dösköppigkeit eurer Strunzprogrammierer schon scheißegal sind, denn tut es doch wenigstens schon wegen der vielen Leute da draußen, die jetzt über eure technisch schäbige Website alle möglichen Angriffe und Betrügereien erleben könnten.

Nachtrag, 30. Juni, 1.09 Uhr: Es ist immer noch möglich, beliebige Inhalte auf dieser Website erscheinen zu lassen, insbesondere funktioniert der Link auf den “Soylent Green Burger” noch. Der vom Anwalt angeschriebene Blogger ist angesichts der Rechtsunsicherheit eingeknickt, hat den Link entfernt und den Screenshot stark verfremdet. Campina nimmt es weiterhin billigend in Kauf, dass über eine Firmenwebsite beliebige Inhalte transportiert werden können und dass Internet-Nutzer über die Quelle der angezeigten Seite arglistig getäuscht werden können, was jedem denkbaren kriminellen Missbrauch Tür und Tor öffnet. Angesichts der dort gepflegten Haltung, andere Menschen sofort mit juristischen Einschüchterungen mundtot machen zu wollen, ist dieses grob fahrlässige Vorgehen nicht nur verantwortungslos, sondern auch widerwärtig. Wenn ihr bei Campina niemanden habt, der sich mit der Programmierung einer Website und der damit verbundenen Verantwortung auskennt, denn bezahlt gefälligst einen. In meinen Augen ist die Beseitigung dieser Missbrauchsmöglichkeit eine Angelegenheit von höchstens einer Arbeitsstunde — es reicht aus, anstelle des übergebenen Textes den Text “Kein Rezept gefunden” auszugeben, wenn das Resultset der Datenbankabfrage leer ist. Wenn eure Programmierer dazu nicht imstande sind, denn sucht euch gefälligst Programmierer, die sich mit der Programmierung eines Computers auskennen.

Nachtrag 30. Juni, 23.15 Uhr: Und die Tage ziehn ins Land und Campina agiert weiter ohne Verstand. Den ursprünglichen Blogeintrag haben die Anwälte im Auftrage von Campina jetzt mit einer Mischung aus juristischer Drohgebärde und Verhandlung entschärfen lassen, der leicht ausbeutbare, stümperhafte Fehler in der von Campina betriebenen Website steht Kriminellen aller Art nach wie vor zur Verfügung. Da sieht man, wo die Prioritäten Campinas liegen. Bleibt nur zu hoffen, dass ein Hersteller von Lebensmitteln wenigstens bei seinen eigentlichen Produkten etwas verantwortungsvoller mit den Menschen umgeht, auf die das Zeug losgelassen wird.  :mrgreen:

Vergesst “Zensursula”!

Die starke Konzentration der Aufmerksamkeit vieler Blogger und frisch politisierter Menschen auf die Person Ursula von der Leyens ist ein Fehler, der in eine Sackgasse führt. [...] Es ist kein besonderes Anzeichen von Intelligenz, in die Falle zu tappen, die einen gestellt wurde. Ursula von der Leyen ist austauschbar. Ich bin mir sogar sehr sicher, dass wir am Ende dieses Jahres immer noch eine Frau als Bundeskanzler, einen homosexuellen Mann als Außenminister und keine Frau von der Leyen mehr in irgendeinem Ministeramt haben werden — und wäre über jede andere Entwicklung eher angenehm überrascht.

Den ganzen Text bei Lumières dans la nuit lesen!

Ende des Miteinanders!

Und das einzige, was euch Politiktreibenden [...] einfällt, ist eine durchgehende Kriminalisierung ihres gesamten Lebens, eine ständige Haltung der Beschimpfung und eine zu Politik werdende Angst angesichts einer gesellschaftlichen Entwicklung, die ihr Politiktreibenden einfach nicht zu verstehen scheint.

Unbedingt vollständig lesen !

Zur Bundestagswahl 2009

Hier die Liste der Volkszertreter im Deutschen Bundestage, die gestern in namentlicher Abstimmung dem Internetzensurgesetz nach dem Geschmack der gegenwärtig regierenden Junta zugestimmt haben. Eine solche Namensliste kann helfen, das Fortschritts- und Freiheitsgelaber, das demnächst von allen Plakatwänden in der BRD herunterlügen wird, in angemessener Weise richtig zu stellen. Jeder dieser Abgeordneten hat mit seiner Stimme, die übrigens meist unter der Knute des so genannten “Fraktionszwanges” von einer kleinen Clique korrupter Arschlöcher erzwungen wurde, auch noch einen Beitrag dazu geleistet, dass das rechtsstaatliches Feigenblatt der so genannten “Gewaltenteilung” von der BRD-Staatsvergewalt genommen wurde. Die BRD tritt ihren Einwohner jetzt endlich und in großer Schamlosigkeit als vollständig entblößter Unrechtsstaat entgegen. Die Verantwortlichen für diese Entwicklung und ihre Wahlvereine, die so genannten “Parteien”, bauen offenbar darauf, dass in den Wochen bis zur kommenden Bundestagswahl das große Vergessen über die Menschen in der BRD fällt, dass ihr Gedächtnis in einer Flut von Bullshit-News dermaßen absäuft, dass sie sogar ihre persönliche Entrechtung vergessen. Für genügend Bullshit-News wird in den nächsten Tagen gesorgt werden. Gegen dieses Vergessen in der scheinbaren Aktualität des Betriebes der Contentindustrie hilft ein bewusster Akt des Daran-Denkens und Sich-erinnern-Wollens.

Die Liste ist nach Fraktionen und innerhalb der Fraktionen alfabetisch nach Nachnamen geordnet. Zu einigen Namen stehen Anmerkungen in eckigen Klammern, mit denen ich mir die Mühe dieser Aufbereitung ein bisschen versüßt habe.

CDU-Fraktion

  • Ulrich Adam
  • Ilse Aigner
  • Peter Albach
  • Peter Altmaier
  • Dorothee Bär
  • Thomas Bareiß
  • Norbert Barthle
  • Dr. Wolf Bauer
  • Günter Baumann
  • Ernst-Reinhard Beck (Reutlingen)
  • Dr. Christoph Bergner
  • Clemens Binninger
  • Renate Blank
  • Peter Bleser
  • Antje Blumenthal
  • Dr. Maria Böhmer
  • Wolfgang Börnsen (Bönstrup)
  • Wolfgang Bosbach
  • Klaus Brähmig
  • Michael Brand
  • Helmut Brandt
  • Dr. Ralf Brauksiepe
  • Monika Brüning
  • Georg Brunnhuber
  • Cajus Caesar [Der trägt übrigens auch den Vornamen Julius. Wer Eltern hat, die ihr Kind mit solchen Namen quälen, kann sich psychisch gar nicht normal entwickeln.]
  • Gitta Connemann
  • Leo Dautzenberg
  • Hubert Deittert
  • Alexander Dobrindt
  • Thomas Dörflinger
  • Marie-Luise Dött
  • Maria Eichhorn
  • Dr. Stephan Eisel
  • Anke Eymer (Lübeck)
  • Ilse Falk
  • Dr. Hans Georg Faust
  • Enak Ferlemann
  • Ingrid Fischbach
  • Hartwig Fischer (Göttingen)
  • Axel E. Fischer (Karlsruhe-Land)
  • Dr. Maria Flachsbarth
  • Klaus-Peter Flosbach
  • Herbert Frankenhauser
  • Dr. Hans-Peter Friedrich (Hof)
  • Erich G. Fritz
  • Jochen-Konrad Fromme
  • Dr. Michael Fuchs
  • Hans-Joachim Fuchtel
  • Dr. Jürgen Gehb
  • Norbert Geis
  • Eberhard Gienger
  • Josef Göppel
  • Peter Götz
  • Dr. Wolfgang Götzer
  • Ute Granold
  • Reinhard Grindel
  • Hermann Gröhe
  • Michael Grosse-Brömer
  • Markus Grübel
  • Manfred Grund [auch ein Grund für die Entrechtung in der BRD!]
  • Monika Grütters
  • Olav Gutting
  • Holger Haibach
  • Gerda Hasselfeldt
  • Uda Carmen Freia Heller
  • Michael Hennrich
  • Jürgen Herrmann
  • Bernd Heynemann
  • Ernst Hinsken
  • Christian Hirte [der Hirte, der die folgsamen Volksschafe zur Schlachtbank führt]
  • Robert Hochbaum
  • Klaus Hofbauer
  • Franz-Josef Holzenkamp
  • Joachim Hörster
  • Anette Hübinger
  • Hubert Hüppe
  • Susanne Jaffke-Witt
  • Dr. Peter Jahr
  • Dr. Hans-Heinrich Jordan
  • Dr. Franz Josef Jung
  • Andreas Jung (Konstanz)
  • Bartholomäus Kalb
  • Hans-Werner Kammer
  • Alois Karl
  • Bernhard Kaster
  • Volker Kauder
  • Siegfried Kauder (Villingen-Schwenningen)
  • Jürgen Klimke
  • Julia Klöckner
  • Jens Koeppen
  • Dr. Kristina Köhler (Wiesbaden)
  • Manfred Kolbe
  • Norbert Königshofen
  • Dr. Rolf Koschorrek
  • Gunther Krichbaum
  • Dr. Günter Krings
  • Dr. Martina Krogmann
  • Dr. Hermann Kues
  • Dr. Karl A. Lamers (Heidelberg)
  • Andreas G. Lämmel
  • Dr. Norbert Lammert
  • Helmut Lamp [der heißt schon Lamp', aber ihm geht kein Licht auf]
  • Katharina Landgraf
  • Dr. Max Lehmer
  • Paul Lehrieder
  • Ingbert Liebing
  • Patricia Lips
  • Dr. Michael Luther
  • Thomas Mahlberg
  • Stephan Mayer (Altötting)
  • Wolfgang Meckelburg
  • Dr. Michael Meister
  • Laurenz Meyer (Hamm)
  • Maria Michalk
  • Dr. h.c. Hans Michelbach
  • Philipp Mißfelder
  • Dr. Eva Möllring
  • Marlene Mortler
  • Dr. Gerd Müller
  • Carsten Müller (Braunschweig)
  • Stefan Müller (Erlangen)
  • Michaela Noll
  • Dr. Georg Nüßlein
  • Franz Obermeier
  • Eduard Oswald
  • Henning Otte
  • Rita Pawelski
  • Ulrich Petzold
  • Sibylle Pfeiffer
  • Dr. Joachim Pfeiffer
  • Beatrix Philipp
  • Ronald Pofalla
  • Ruprecht Polenz
  • Daniela Raab
  • Hans Raidel
  • Dr. Peter Ramsauer
  • Peter Rauen
  • Eckhardt Rehberg
  • Katherina Reiche (Potsdam)
  • Klaus Riegert
  • Dr. Heinz Riesenhuber
  • Franz Romer
  • Johannes Röring
  • Kurt J. Rossmanith
  • Dr. Norbert Röttgen
  • Dr. Christian Ruck
  • Albert Rupprecht (Weiden)
  • Peter Rzepka
  • Anita Schäfer (Saalstadt)
  • Hermann-Josef Scharf [da fehlt die Ergänzung "-richter"]
  • Hartmut Schauerte
  • Dr. Annette Schavan
  • Dr. Andreas Scheuer
  • Karl Schiewerling
  • Norbert Schindler [wer hat da das "w" vergessen]
  • Bernd Schmidbauer
  • Christian Schmidt (Fürth)
  • Andreas Schmidt (Mülheim)
  • Ingo Schmitt (Berlin)
  • Dr. Andreas Schockenhoff [hat auch auf dem Schock gehofft, den medial nochmal missbrauchte Kinder auslösen werden]
  • Dr. Ole Schröder
  • Bernhard Schulte-Drüggelte
  • Uwe Schummer [wer hat da das "l" vergessen]
  • Wilhelm Josef Sebastian
  • Kurt Segner
  • Marion Seib
  • Bernd Siebert
  • Thomas Silberhorn
  • Johannes Singhammer
  • Jens Spahn
  • Erika Steinbach
  • Christian Freiherr von Stetten
  • Gero Storjohann
  • Andreas Storm
  • Max Straubinger
  • Matthäus Strebl
  • Thomas Strobl (Heilbronn)
  • Lena Strothmann
  • Michael Stübgen
  • Hans Peter Thul
  • Antje Tillmann
  • Dr. Hans-Peter Uhl
  • Arnold Vaatz
  • Volkmar Uwe Vogel
  • Andrea Astrid Voßhoff
  • Gerhard Wächter
  • Marco Wanderwitz [der Name wird bald Wirklichkeit, wenn er mit seinem Witz von Demokratie durch seinen Wahlkreis wandert]
  • Kai Wegner
  • Marcus Weinberg
  • Peter Weiß (Emmendingen)
  • Gerald Weiß (Groß-Gerau)
  • Ingo Wellenreuther [reuthet auch auf jeder Welle mit, die die Berliner Schaumschläger schlagen]
  • Karl-Georg Wellmann
  • Anette Widmann-Mauz
  • Klaus-Peter Willsch
  • Elisabeth Winkelmeier-Becker
  • Dagmar Wöhrl
  • Willi Zylajew

SPD-Fraktion

  • Dr. Lale Akgün
  • Gregor Amann
  • Dr. h.c. Gerd Andres
  • Niels Annen
  • Ingrid Arndt-Brauer
  • Rainer Arnold
  • Ernst Bahr (Neuruppin)
  • Doris Barnett
  • Dr. Hans- Peter Bartels
  • Klaus Barthel
  • Sören Bartol
  • Sabine Bätzing
  • Dirk Becker
  • Uwe Beckmeyer
  • Klaus Uwe Benneter
  • Dr. Axel Berg
  • Ute Berg
  • Petra Bierwirth
  • Lothar Binding (Heidelberg)
  • Volker Blumentritt [tritt auf jedes zarte Pflänzchen, das in Freiheit erblühen will]
  • Kurt Bodewig
  • Clemens Bollen
  • Gerd Bollmann
  • Dr. Gerhard Botz
  • Klaus Brandner
  • Willi Brase
  • Bernhard Brinkmann (Hildesheim)
  • Marco Bülow
  • Ulla Burchardt
  • Martin Burkert
  • Dr. Michael Bürsch
  • Christian Carstensen
  • Marion Caspers-Merk
  • Dr. Peter Danckert [aber "Danke auch!"]
  • Karl Diller
  • Martin Dörmann
  • Dr. Carl-Christian Dressel
  • Elvira Drobinski-Weiß
  • Garrelt Duin
  • Detlef Dzembritzki
  • Sebastian Edathy
  • Siegmund Ehrmann
  • Hans Eichel
  • Petra Ernstberger
  • Karin Evers-Meyer
  • Annette Faße
  • Elke Ferner [hier nicht unter "ferner liefen", sondern in vorderster Front der totalitären Volksentrechtung]
  • Gabriele Fograscher
  • Rainer Fornahl
  • Gabriele Frechen
  • Dagmar Freitag
  • Peter Friedrich
  • Iris Gleicke
  • Renate Gradistanac
  • Angelika Graf (Rosenheim)
  • Dieter Grasedieck
  • Kerstin Griese
  • Gabriele Groneberg
  • Achim Großmann
  • Wolfgang Grotthaus
  • Wolfgang Gunkel
  • Hans-Joachim Hacker
  • Bettina Hagedorn
  • Klaus Hagemann
  • Alfred Hartenbach
  • Michael Hartmann (Wackernheim)
  • Nina Hauer
  • Hubertus Heil
  • Dr. Reinhold Hemker [Da steht wirklich ein "m" und kein "n"...]
  • Rolf Hempelmann [Ein gut geeigneter Hampelmann, das immer brav die Händchen hebt, wenn die Fraktionsspitze das will]
  • Dr. Barbara Hendricks
  • Gustav Herzog
  • Petra Heß
  • Gabriele Hiller-Ohm
  • Stephan Hilsberg
  • Petra Hinz (Essen)
  • Gerd Höfer
  • Iris Hoffmann (Wismar)
  • Frank Hofmann (Volkach)
  • Dr. Eva Högl
  • Eike Hovermann
  • Klaas Hübner
  • Christel Humme
  • Johannes Jung (Karlsruhe)
  • Josip Juratovic
  • Johannes Kahrs
  • Dr. h.c. Susanne Kastner
  • Ulrich Kelber
  • Christian Kleiminger
  • Hans-Ulrich Klose
  • Astrid Klug [der Zusatz "-scheißerin" fehlt leider]
  • Dr. Bärbel Kofler
  • Fritz Rudolf Körper
  • Rolf Kramer
  • Anette Kramme
  • Ernst Kranz
  • Nicolette Kressl
  • Volker Kröning
  • Dr. Hans-Ulrich Krüger
  • Angelika Krüger-Leißner
  • Jürgen Kucharczyk
  • Helga Kühn-Mengel
  • Ute Kumpf
  • Dr. Uwe Küster
  • Christine Lambrecht
  • Christian Lange (Backnang)
  • Waltraud Lehn
  • Helga Lopez
  • Gabriele Lösekrug-Möller
  • Dirk Manzewski
  • Lothar Mark [nimmt jetzt auch gern Euro entgegen]
  • Caren Marks
  • Katja Mast
  • Hilde Mattheis
  • Markus Meckel
  • Petra Merkel (Berlin)
  • Ulrike Merten
  • Dr. Matthias Miersch
  • Ursula Mogg
  • Marko Mühlstein
  • Detlef Müller (Chemnitz)
  • Gesine Multhaupt
  • Franz Müntefering [kein Kommentar]
  • Dr. Rolf Mützenich
  • Dr. Erika Ober
  • Thomas Oppermann
  • Holger Ortel
  • Heinz Paula
  • Johannes Pflug
  • Joachim Poß
  • Christoph Pries
  • Dr. Wilhelm Priesmeier
  • Florian Pronold
  • Dr. Sascha Raabe
  • Mechthild Rawert
  • Gerold Reichenbach
  • Walter Riester
  • Sönke Rix
  • Rene Röspel
  • Dr. Ernst Dieter Rossmann
  • Karin Roth (Esslingen)
  • Michael Roth (Heringen)
  • Ortwin Runde
  • Anton Schaaf
  • Axel Schäfer (Bochum)
  • Bernd Scheelen
  • Marianne Schieder
  • Otto Schily
  • Silvia Schmidt (Eisleben)
  • Renate Schmidt (Nürnberg)
  • Heinz Schmitt (Landau)
  • Reinhard Schultz (Everswinkel)
  • Swen Schulz (Spandau)
  • Ewald Schurer
  • Frank Schwabe
  • Dr. Angelica Schwall-Düren
  • Dr. Martin Schwanholz
  • Rolf Schwanitz
  • Rita Schwarzelühr-Sutter
  • Dr. Margrit Spielmann
  • Jörg-Otto Spiller
  • Dieter Steinecke
  • Andreas Steppuhn
  • Ludwig Stiegler
  • Christoph Strässer
  • Dr. Peter Struck
  • Joachim Stünker [Das "ü" sollte eigentlich ein "i" sein]
  • Dr. Rainer Tabillion
  • Jella Teuchner
  • Dr. h.c. Wolfgang Thierse
  • Franz Thönnes
  • Rüdiger Veit
  • Simone Violka
  • Jörg Vogelsänger
  • Dr. Marlies Volkmer [will beim Durchregieren kein Volk mehr]
  • Hedi Wegener
  • Andreas Weigel
  • Petra Weis
  • Gunter Weißgerber
  • Gert Weisskirchen (Wiesloch)
  • Hildegard Wester
  • Lydia Westrich
  • Dr. Margrit Wetzel
  • Andrea Wicklein
  • Heidemarie Wieczorek-Zeul
  • Dr. Dieter Wiefelspütz [der fleischgewordene Kotzreiz der SPD]
  • Engelbert Wistuba
  • Waltraud Wolff (Wolmirstedt)
  • Heidi Wright
  • Uta Zapf

Fraktionslose Abgeordnete

So lange man dieses lichtscheue Gesindel noch nicht problemlos teeren und federn kann, sollte man wenigstens davon absehen, es zu wählen.

Das Frau ZensUrsula von der Leyen, diese p’litische Kinderfickerin, nicht in der Liste erscheint, bedeutet übrigens nicht, dass sie gegen ihre eigenen Unterdrückungsideen gestimmt hätte. Sie war sich nur nach vielen verlogenen Talkshow-Auftritten und massiver Propaganda des Erfolges ihrer Bemühung sehr sicher.

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