Ein Abschiedsvideo (nicht meines)…

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Der „Rechtsfreie Raum“

Wenn das Internet wirklich ein rechtsfreier Raum wäre, dann könnte man auch in Deutschland jedes Video sehen. So, wie fast überall sonst auf der Welt.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte…

Google, YouTube und das angebliche Copyright

Mir ist beinahe die Galle explodiert, als YouTube zur Auffassung gekommen ist, dass eine obskure Verwertungsgesellschaft die Rechte an einem Stück von mir haben soll — und deshalb damit beginnen wollte, wegen dieser behaupteten und nicht bestehenden Rechte Reklame neben dem Video zu schalten, von der die obskure Verwertungsgesellschaft profitiert hätte.

Dass ich der Urheber dieses Stückes bin und wo ich es veröffentlicht habe, war sowohl im Video als auch im Beschreibungstext des Videos vermerkt. Darüber hinaus stammte sämtliches Bildmaterial von mir.

Es handelte sich hier um einen Akt reiner Willkür. Offenbar werden auf Seiten von YouTube bei einem derartigen Missbrauch durch die Rechteverwertungs- und Kopierindustrie nicht die geringsten Plausibilitätsprüfungen durchgeführt, sondern die Nummer wird einfach mit aller technokratischen Kälte durchgezogen.

Zwar ist der Hinweis — nachdem ich eine geharnischte Mitteilung an den Support geschrieben habe — inzwischen wieder still entfernt, aber zu so einer Geste wie auch nur einer mechanisch formulierten Entschuldigung ist Google in seiner Erscheinungsform als YouTube nicht bereit. Auch würde es mich brennend interessieren, auf welcher Grundlage es zu dieser Einordnung meiner marginalisierten Computer-Klangbastelei durch YouTube, Google oder einen obskuren Rechteverwerter kam, da ich gern dazu Stellung beziehen würde. Denn tatsächlich bin ich sogar dazu imstande, meinen Status als Urheber allein durch existierende Projektdateien und das verbaute Samplematerial nachzuweisen. Was diesem möglichen Nachweis gegenübersteht, das würde zu gern mal sehen, damit ich es nicht nur vermuten muss. Ohne es gesehen zu haben, bleibt mir nur die Annahme, dass es sich um eine völlig unbelegte Vermutung von Vertretern der geldherrschaftlichen Willkür handeln muss — und diese wird dann einfach von Google mit technischen Zwangsmitteln durchgesetzt.

Kommt, Google und YouTube — so geht das nicht. Das heißt: Es geht schon, aber glaubt nicht, dass jemand ein so gestaltetes „Angebot“ noch attraktiv findet. Wenn ich ich einen Mangel an autokratisch handelnden Typen in meinem Leben empfinde, dann gehe ich nicht zu einem Internet-Dienstleister, sondern in die „Volksrepublik“ China.

Die im Video verwendete Musik, alle Texttafeln und das am Ende eingeblendete Testbild stammen von mir. Wenn dieses Videowerk — ja, ich betrachte diese Aufarbeitung als Kunst — also bei YouTube demnächst verschwindet, liegt das nicht an vorgeschobenen Urheberrechten, sondern daran, dass YouTube (im Besitz von Google) nicht will, dass derartige Vorgänge auf YouTube sichtbar werden. Was das bedeuten kann, lässt sich etwa bei Frau Streisand erfragen.

Vergesst kino.to!

Dieser Blogpost ist leer. -- Nee, tut mir nicht leid... -- Mit Gruß aus Deutschland, dem Land der verschwindenden Inhalte

Vergesst kino.to! Zensiert werden Jörg Kachelmann; AEP-D; Attac; Sportwetten; Radio Fritz; stets und überall in Deutschland alle Blogger; Internetbertreiber außerhalb der „Sendezeiten“; das Pottblog; Flickr; das ELO-Forum; alle Aufklärer über Euroweb; die Aktion Nazifreies Dresden; einige Aufklärer über Kindesmissbrauch in der röm.-kath. Kirche; Meine Zwangsanmeldung; Aufklärer über Bauernfänger mit Schneeballsystemen; Menschen, die gegen die Zustände im Wikimedia Deutschland e.V. protestieren; alle Kinos; das Womblog mit Informationen über politische Bewegungen in Lateinamerika; Satire mit Zielrichtung Abmahnanwälte; Menschen, die harmlos, kreativ und satirisch auf technische Fehler in einer Website hinweisen; Menschen, die Vogeldarstellungen auf einer Satireseite benutzen; YouTube; alle Programmierer und Anwender von Freier Software; Anwender von Yahoo; Menschen, die die von der GEZ eingezogene Gebühr eine GEZ-Gebühr nennen; alle Google-Anwender; alle Programmierer und Nutzer von Computerspielen; Journalisten; alle Anwender der ehemaligen Plattform Google Video; das INSM-Watchblog; kritsche Verbraucher; Künstler, die sich kreativ mit der Boulevardpresse und ihrer Agitationsform auseinandersetzen; Computerspielespieler; Satiriker, die der Media-Markt-Reklame eine gebührende Antwort geben; politische Blogger; immer wieder Blogger; Dokumente, die die tödliche Verzweiflung eines jugendlichen Mörders und Selbstmörders beleuchten und der offiziellen und in den Massenmedien transportierten Darstellung offen widersprechen; Menschen, die die Zustände in der Innenstadt einer deutschen Großstadt nicht hinehmen wollen; und… und… und… und tausende, ja zehntausende weiterer derartiger Stimmen, die verschwinden gemacht oder doch zumindest eingeschüchtert und existenziell bedroht wurden, nur damit sie verschwinden mögen, aber die dabei so still und fern waren und sind, dass ich sie nicht bemerkt habe und nicht bemerken kann… dieses völlig unwichtige Scheiß-kino.to, das die aus Gewinnerzielungsabsicht generierten künstlichen Welten der Contentindustrie zur Untenhaltung und Ablenkung kostenlos konsumierbar machte, ist in alledem die entbehrlichste Site des Internet, und es wird morgen schon unter anderer Adresse wiederkommen, einfach, weil man viele wegen der objektiven Ödnis ihres Daseins nach etwas Trost, Bewusstlosigkeit und Bespaßung strebende Menschen so leicht mit Abofallen und Malware überrumpeln kann… und ihr werdet es auch in drei Monaten schon vergessen haben, ganz genau so, wie ein Aasfresser morgen den Kadaver nicht mehr kennt, der gestern noch seine Atzung war… ich würde dieses kino.to sofort gegen fünfzig mittlerweile verschwundene, persönliche Blogs eintauschen, die mir das Internet einmal zum wärmeren und erträglicheren Ort gemacht haben, als noch nicht jedes menschliche Miteinander im Netz ein sozial optimierter Geschäftsvorgang sein sollte… und in alledem unvergessen bleibt mir, und hoffentlich nicht nur mir, welche Menschen (angebliche Vertreter irgendeines Volkes, zu dem ich allerdings nicht gehöre und von dem ich keinen Menschen kenne, der zu diesem Volk gehört) ein willkürlich und (da immer noch in Kraft, immer noch jederzeit) unkontrollierbar missbrauchbares Internetzensurgesetz in Rechtskraft gesetzt haben, weil diese reich geborene Fotze sehr zum Nutzen ihrer geldmächtigen Freunde dreist und politisch kindesmissbrauchend in die Welt gelogen hat — aber das mit Lügen, das tut sie ja immer noch. Wo die „Meinungsfreiheit“ in der BRD bleibt? Ach, ich erklärs mal für Kinder.

Euroweb

Dieser Beitrag muss leider ohne Namensnennung bleiben, da das deutsche Recht contra Meinungsfreiheit ist, noch immer. Noch immer kann jeder dahergelaufene Depp andere kostenpflichtig abmahnen. Unser Recht ist einzig und allein Pro-Deppenabzocker/Abmahner. Schade eigentlich. Aber leider ist das die Realität. Der kleine Mann, die kleine Frau, wird von derlei Rechtssystem geknechtet. Und unsere Politiker gucken lachend zu, weil sie es gut finden, wenn die freie Meinung, auch im Web, nicht funktioniert. Freie Meinung ist nur eine Proganda. Sie tun so, als ob sie existent wäre.

Die Welt ist Scheiße: Keine Überschrift in Bezug auf Ungenannte Firma vs. Nerdcore

Moment mal, Euroweb, das war doch diese Klitsche, die es unter Einsatz ihres Geldes und ihrer Juristenphalanx irgendwie immer hinbekommen hat, dass alle kritischen TV-Berichterstattungen über die Verkaufpraktiken der Vertreter dieser Klitsche aus den Videoplattformen verschwanden, so dass man nichts dergleichen mehr hier einbinden kann. Diese Klitsche, deren Vertreter irgendwelchen Mittelständlern stets ein „kostenloses Webdesign als Referenzkunden“ aufdrängelten — aber bitte ganz schnell hier unterschreiben, ein einmaliges Angebot ists — und das mit einem nicht gerade preisgünstigen Vertrag fürs Webhosting verbanden. Und diese Klitsche, die statt der aus YouTube und Konsorten weggedrängelten Videos mit kritischer Berichterstattung jetzt dafür sorgt, dass sich bei YouTube und Konsorten allerlei Jubel- und Werbevideos für diese Klitsche finden lassen. Damit auch ja ein ausgewogenes Meinungsbild vorherrscht. Ja, diese Klitsche war es und ist es, dieses Euroweb — dessen lukratives Geschäftsmodell auch gern unter Firmierungen wie „Webstyle“ oder anderem Schall und Rauch läuft. Am besten, man liest sich mal ein bisschen rein

Schade übrigens, dass die kritischen Beiträge des öffentlich-rechtlichen Rundfunks der BRD in Sachen Euroweb jetzt allesamt auf Drängen der Verlegermafia aus den Websites des öffentlich-rechtlichen Rundfunks der BRD entschwunden sind. Ist es nicht immer schön, zu sehen, wem es Nutzen ist und wem es Schaden ist, was so an kranken Ideen auf Druck der Lobbyverbände in heitere Lach- und Sachp’litik verwandelt wird?! Gelöscht wird, was den Besitzenden schadet. Ausschließlich.

Aktuelle YouTube-Sperre für die BRD

YouTube sperrt Musikvideos für Deutschland. Kein Aprilscherz, sondern nur die unersättliche Gier jener, die dafür Lizenzgebühren kassieren wollen (GEMA).