Terrorist, komm an Bord!

Zitat aus der rbb-Website:

Da regt sich ganz Deutschland über Sinn oder Unsinn sogenannter Nacktscanner an deutschen Flughäfen auf – und niemand bemerkt, dass an anderer Stelle eine wesentlich größere Sicherheitslücke klafft! KONTRASTE hat aufgedeckt, dass sich potentielle Terroristen mit einem Datendiebstahl per Funk mühelos Zugang auf das Flughafengelände verschaffen können. Eine beängstigende Vorstellung. […]

Keine Personalkontrollen dagegen an vielen Eingängen für das Flughafenpersonal, dabei ist hier die Sicherheit besonders gefährdet, wie KONTRASTE nachweist.

Im Zentrum des Sicherheitslecks stehen die Chipkarten der Flughafenmitarbeiter. Sie lassen sich per Funk heimlich auslesen. Terroristen, die diesen Abhörvorgang beherrschen, kommen am Hamburger Flughafen mit den geklauten Daten ohne persönliche Kontrolle direkt zum Rollfeld und können eine Bombe an Bord eines Flugzeugs schmuggeln, erzählt uns ein Mitarbeiter.

Na denn, guten Flug ihr nacktgescannten Opfer. Das man euch zum technokratischen Freimachen vor den Augen irgendwelcher Bullen nötigt, ist vollkommen sinnlos und bedeutet keine Spur zusätzlicher Sicherheit. Aber es hat den großen Vorteil, dass ihr euch schon einmal daran gewöhnt, dass dieser ominöse Begriff von „Würde“ gegenüber dem Staat und seinen Bütteln nicht die geringste Bedeutung hat in eurer Deutschen Demokratischen Bananenrepublik. Und das ist ja auch ein Signal. Und zwar ein gewünschtes.

Karsten Nohl, Chaos Computer Club „Das System auszuhebeln ist einfach, was uns sehr überrascht hat, weil es als Sicherheitssystem vermarktet wird und sehr verbreitet ist. Wir waren schlicht schockiert, überhaupt keine Hürden zu finden, die wir hätten überwinden müssen.“

Die beiden Computerspezialisten Henryk Plötz und Karsten Nohl geben ihre brisante Entdeckung Ende Dezember an die Sicherheitsbranche weiter. Seitdem müsste der Flughafen also Bescheid wissen. Bis heute aber wird an den Personalzugängen unzureichend kontrolliert. Dabei könnte sich längst auch anderswo herumgesprochen haben, dass das Zugangssystem nicht mehr sicher ist.

Das ist einem BRD-P’litiker sowas von scheißegal! Hauptsache, er sieht unter irgendeinem fadenscheinigen Grund nichts weiter als eine Möglichkeit, die Menschen in der BRD an die totale Entwürdigung und an die Überwachung bis hin zur Entblößung zu gewöhnen. Alle Menschen. Am besten immer und überall.

„Ich habe ja nichts zu verbergen…“ — mit diesem Spruch geht es in den Gestapostaat 2.0, aber rasend schnell. Man sollte jedem Idioten, der diesen Spruch auf den Lippen führt, einfach die Klamotten vom Leib reißen, damit er mal wieder etwas bemerkt.

Schäuble tickt völlig ab

Zitat aus dem Videotext des BRD-Staatsfernsehens ARD, Seite 121, Stand vom 9. April 2009, 19.28 Uhr:

Schäuble will Waffen sichern

Innenminister Schäuble will Waffenschränke besser sichern lassen.

Um Amokläufe wie in Winnenden zu verhindern, wolle er „Behältnisse mit biometrischen Sicherungen so abschließen lassen, dass nur noch Berechtigte an ihre Waffe herankommen“, sagte Schäuble der „Rheinischen Post“. Außerdem gebe es „interessante technische Möglichkeiten“, mit denen man Kurzwaffen so sichern kann, dass nur noch der Berechtigte selbst mit ihnen schießen kann.

Bis zur nächsten Innenministerkonferenz Anfang Juni wolle er Ergebnisse haben.

Jetzt ist es endlich so weit: Der von Merkel und Münte wegen seiner erheblichen psychischen Probleme als prädestinierter Buhmann für die allgemeine Volksentrechtung in Amt und Würden gesetzte Innenminister der BRD, Wolfgang Schäuble (CDU), tickt völlig ab. Zeigte er früher schon als auffällige Symptomatik seines posttraumatischen Belastungssyndroms einen merkwürdigen Hang, zukünftige und durchaus verständliche Attentate auf gefährliche Irre wie ihn durch eine möglichst vollständige Überwachung aller Menschen in der BRD unter Verwendung der gegenwärtig verfügbaren Technik verhindern zu wollen, so ist er in seinem Realitätsverlust jetzt noch einen Schritt weiter gegangen. Unbeleckt von jeglicher Kenntnis über die Schwächen heutiger biometrischer Systeme will er so richtig sichere biometrische Schlösser an Waffenschränke anbringen, damit nicht noch einmal so ein Mordlauf wie in Winnenden passiert.

Vermutlich ist noch beim Aussprechen dieser tollwütigen Idee einem noch halbwegs funktionierenden Anteil seines Ödlandes im Kopfe ein- und aufgefallen, dass die in Winnenden benutzten Waffen gar nicht ordnungsgemäß eingeschlossen waren — was für ein Jammer für die tolle „Argumentation“! Aber der Berliner Bundesidiot ist ja nach vielen Jahren auf seinem Gruselkabinettsstuhl inzwischen recht geübt darin, den Wahnsinn zu verbergen, indem er immer größere Hervorbringungen seines Wahnsinnes ausspricht. Es steht zu vermuten, dass er gerade erst so eine moderne Digitalkamera mit „Lächelfilter“ gekauft hat, die nur dann ein Foto schießt, wenn die ins Visier der Kamera genommene Person einen halbwegs freundlichen Gesichtsausdruck zeigt, und da dachte er sich in diesem kaum noch zu rettenden Zusammenhang, dass so etwas auch an ein Gewehr gehört — hier allerdings nicht, um nur grinsende Opfer mit Geschossen zu perforieren, sondern um die Identität des Schießenden sicher zu stellen.

Man kann so langsam richtig erahnen, wie es im Kopfe dieses Irren arbeitet. Zum Glück steht nicht zu befürchten, dass die kommende Innenministerkonferenz solche Ausflüsse eines kranken Geistes in technische und p’litische Wirklichkeit umsetzen könnte. Und leider wird es auch in Zukunft im Berliner Reichstag keine Ministersessel geben, die verhindern können, dass p’litisch nützliche, aber gesellschaftlich gefährliche Geisteskranke wie Wolfgang Schäuble und Ursula von der Leyen auf ihnen Platz nehmen können — diese Aufgabe obliegt auch weiterhin den Menschen in Deutschland, die so etwas verhindern — oder, wenn dies einmal nicht gelingen sollte: stoppen — müssen. Leider macht die jüngere deutsche Geschichte da nur wenig Hoffnung, dass so etwas wenigstens dieses Mal gelingen könnte.