Warum sollte das Bundeskriminalamt…

BKA-Präsident Jörg Ziercke räumt vor den Medien ein, dass der Name von Sebastian Edathy auf der Liste aus Kanada erst von der Polizei in Nienburg dem SPD-Politiker zugeordnet wurde. Von dort sei das BKA dann informiert worden, woraufhin er selbst Staatssekretär Fritsche im Bundesinnenministerium unterrichtete.

Warum sollte das Bundeskriminalamt auch von selbst tätig werden, wenn ein Bundesp’litiker (mit auch noch recht seltenem und charakteristischem Namen) möglicherweise kriminell geworden ist und entsprechende Indizien vorliegen? Da kann die Liste ruhig seit Oktober 2011 beim BKA vorliegen, um so etwas kümmert sich dort keiner…

Quelle des Screenshots: Internet

Da nenne mich nochmal jemand Verschwörungstheoretiker

Da sage noch einmal jemand, ich sei ein Verschwörungs­theoretiker (also: nicht ganz dicht in der Rübe), wenn ein ehemaliger Innenminister des BRD-Bundeslandes Niedersachsen so etwas von sich geben kann:

„Das sind bisher Verdächtigungen, die aus meiner Sicht keinerlei Grundlagen haben“, sagte Niedersachsens früherer Innenminister Heiner Bartling gegenüber NDR.de. Er vertraue nun auf die Ermittlungen des Landeskriminalamtes. Er hält es durchaus für möglich, dass Edathy angesichts seines Vorsitzes im NSU-Untersuchungsausschuss „Opfer einer Retourkutsche“ geworden ist. Edathy habe sich bei seiner Arbeit sowohl Feinde aufseiten der rechten Szene als auch aufseiten der Ermittlungsbehörden gemacht.

Ich wiederhole noch einmal das Wichtigste, damit es auch wirke: Ein ehemaliger niedersächsischer Innenminister, der ja ein bisschen was über die Zustände bei Polizeien und Landesgeheimdiensten wissen muss, spekuliert offen in das Mikrofon eines Journalisten hinein, dass ein Bundestagsabgeordneter gezielt mit Kompromat belastet worden sein könnte, weil Polizeien und Geheimdienste als Rache für die Arbeit des NSU-Untersuchungsausschusses eine kleine, böse Intrige durchziehen.

Keine weiteren Fragen!

Willkommen im Polizeistaat BRD.