Eine Stimme aus der Hartz-Kommission

Habt ihr euch schon einmal gefragt, was für Leute bei großen BRD-Gewerkschaften im Vorstand sitzen? Es sind solche Leute wie diese Frau Isolde Kunkel-Weber, die sich 2012 folgendermaßen über ihre Mitwirkung an Hartz IV äußerte (Vorsicht, es ist in seiner inappellablen Selbstgerechtigkeit und Menschenverachtung teilweise wirklich eklig!):

Solchen apparathaften Löchinnen habt ihr es mit zu verdanken, dass es einen staatlich subventionierten Elendsarbeitsstrich für billige Verschleißkörper und damit staatlich offensiv gefördertes Lohndumping in der BRD gibt. Fühlt euch weiterhin gut von euren „Gewerkschaften“ vertreten, ihr Ausbeutlinge!

Sehr schön — und das ist das Erwähnenswerte in dieser schamlosen Selbst­gerechtigkeit — macht sie aber deutlich, dass „Hartz IV“ nicht auf Herrn Peter Hartz und auf die Arbeit dieser Kommission zurückgeht, sondern vollständig dem p’litischen Gestaltungswillen der Scheiß-SPD und der Scheißgrünen entsprach und — gemäß Aussagen der Frontfressen in der Scheiß-SPDimmer noch entspricht. Aber damals hat die werte Frau Isolde Kunkel-Weber nicht ihren Mund medienwirksam aufgemacht und fernsehöffentlich ihre satanischen Griffel in Unschuld gewaschen, als eine rot-grüne Regierung ihre verbrecherischen Gesetze mit dieser Kommissionsarbeit „begründete“.

Übrigens: Die ebenfalls kurz erwähnten Mindestlöhne, die gerade den SPD-Mitgliedern als Inbegriff sozialdemokratischer Ideale hinphantasiert wurden, damit sie auch ja der Großen Scheiße¹ zustimmen und ihren herzverrotteten Parteivorstand mit vom Bundesgauckler unterschriebenen Minister­ernennungs­urkunden ausstatten, sind eine reine Volksverarschung. So lange es die fast unbezahlte Quasi-Zwangsarbeit von Hartz-IV-Empfängern gibt, so lange sich hier Fürsprecher der totalitären Ausbeutung des Menschenmaterials hinstellen und sogar die Hartz-IV-Ausweidung bei lebendigem Leibe einfordern können, ohne dass sie sich dafür als Volksverhexer vor Gericht verantworten müssen, so lange wird ein Mindestlohn nur dazu führen, dass mies bezahlte Elendsarbeit von den Ausbeutern in noch mieser bezahlte, unter völliger Entrechtung ausgeübte, mit Staatsgewalt und existenziellen Drohungen erzwungene Elendszwangsarbeit umgewandelt wird. Wer allen Ernstes meint, dass Mindestlohn und Hartz IV eine tolle Kombination sind, kann auch gleich für die direkte Wiedereinführung der Sklaverei einstehen.

Direktlink zum Video

¹“Große Scheiße“ ist mein Wort für die so genannte „Große Koalition“.

Tschernobyl

Herr Hans-Joachim Seppelt, Qualitätsjournalist!

Erinnern sie sich noch an ihren manipulativen und vorsätzlich volksverdummenden Kommentar vom „größten Sportbetrug aller Zeiten“ in den ARD-Tagesthemen vom 22. Oktober letzten Jahres? Ja, Herr Sportjournalist? Gut, dann lesen sie mal hier weiter, wie man im Sportbetrieb die Vertuschung systemischen und systematischen, vom Staat BRD offensiv mit Geld und Forschung geförderten Dopings jetzt als Datenschutz betrachtet

Ich erwarte voller Desinteresse ihren nächsten in den Tagesschemen vom Teleprompter abgelesenen Text zur Simulation von Selbstreflexion und zur Fortsetzung der geschäftsfördernden Sedierung der Zuschauer; ich erwarte voller Widerwillen die nächsten Milliarden Euro, die mit Zwangsmitteln von jedem Menschen in der BRD weggenommen und für die Übertragungsrechte an irgendwelchen als Sportereignisse getarnten Dauerwerbesendungen der Sponsoren bezahlt werden. Nächstes Jahr ist Fußball-Geldmeisterschaft, da wird man bei ARD und ZDF wieder in die ersten Sitze reihern…

Grüßen sie die Junkies, wenn sie die Gegenwart mal wieder rhetorisch in die Vergangenheit verschieben, sie gutbezahlter Hirnficker, sie! Und gehen sie sterben mit ihrem Glotzgift, Herr Sportjournalist!

Niemand hat jemals etwas gewusst?

Die classe politique der BRD tut so, als sei sie völlig überrascht über die Totalüberwachungsambitionen der US-Geheimdienste. Und im nächsten Schritt ist das alles wegen 9/11 und der propagandistisch wohl meistmissbrauchten Opfer eines schweren Verbrechens? Dies ist eine ZDF-Dokumentation aus dem Jahr 1996, deren miese Qualität und Tonaussetzer nicht daran hindern sollten, einmal reinzuschauen — die gute Dreiviertelstunde ist durchaus erhellend, wenn man sie den geüten Lügen der geübten Lügner gegenüberstellt:

Mit Gruß aus Alzheim von ihrer CDU, SPD, CSU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen.

Dank an Bio für den Hinweis!

Bullshit-Inkasso: Es geht wieder los…

Suchbegriffe -- mit einem einzigen Thema: Solvenza 24 GmbH

Wie ich gerade an den hierher führenden Suchbegriffen und leicht anziehenden Zugriffszahlen sehen kann, sendet die Inkasso-Klitsche Solvenza 24 GmbH wieder ihre Briefe raus, in denen „Geben sie uns grundlos Geld, oder wir machen ihr Leben kaputt“ drinsteht. Was von der Inkasso-Klitsche Solvenza 24 GmbH zu halten, kann man hier auf Wut nachlesen — dabei bitte ich um Beachtung dafür, dass die roten Texte so genannte Links sind, die hier im Regelfall auf ältere Texte, Quellen und weiterführende Informationen gehen. Ich bitte darum, dass darauf auch geklickt wird. Viele bange Fragen klären sich dann von allein.

Die relativ geringen Zugriffszahlen deuten darauf hin, dass nicht ganz so viele Briefe versendet wurden. Ob das ein Versuch ist, mit einem geringeren Volumen an Serienbriefen die Aufmerksamkeit im Internet zu reduzieren, oder ob da in den nächsten Tagen noch einmal eine richtig große Flut wie in der Vergangenheit kommt, weiß ich im Moment nicht.

Für die Menschen, die nicht wissen, was sie jetzt machen sollen, kann ich nur wiederholen, was ich immer wieder gesagt habe: Unbegründete Bullshit-Mahnungen einfach wegwerfen. Es ist leider nicht verboten, einfach einen Brief zu schreiben, selbst wenn er dreist, einschüchternd und psychisch erpresserisch formuliert ist. Mit dem Geld lassen sich viele schönere Dinge anstellen, als einer widerwärtigen und madenhaften Abzocker-Mafia den verfeinerten Lebensstil zu finanzieren.

Nur ein eventueller gerichtlicher Mahnbescheid bedarf einer Reaktion. Jeder kann mit einem ausgefüllten Vordruck zum Amtsgericht gehen und einen Mahnbescheid zustellen lassen, die Forderung wird dabei nicht überprüft. Sollte es dazu kommen, muss in jedem Fall innerhalb der Frist widersprochen werden. Hierzu ist einfach nur das entsprechende Feld anzukreuzen und der Brief ans Amtsgericht zurückzusenden. Dass die völlig unbegründeten Forderungen vor Gericht belegt werden können, ist angesichts der einschüchternd und substanzlos formulierten Bullshit-Forderungen auszuschließen.

Also: Keine Panik. Es sind schöne Sommertage, die genossen werden wollen…

Solvenza 24 GmbH: Anderer Name, gleicher Beschiss

Die halbseidene, sich am Rande der organisierten Internetkriminalität bewegende Inkassoklitsche DIG Deutsche Internetinkasso GmbH, die der gleichfalls halbseidenen, sich am Rande der organisierten Internetkriminalität bewegenden Deutschen Zentralinkasso darin folgte, für angebliche Abos auf Nulldienstleistungen erpresserisch und verängstigend formulierte Inkasso-Briefchen zu versenden, hat inzwischen eingesehen, dass ihre Firmierung ein bisschen zu verrucht ist und schon bei den einfachsten Google-Suchen genauen Aufschluss über das verachtenswerte und sich am Rande der organisierten Internetkriminalität bewegende Geschäft gibt.

Das hat allerdings nicht dazu geführt, dass die Unternehmung DIG Deutsche Internetinkasso GmbH aufgelöst wird — ganz im Gegenteil, mit einem frischen, neuen Namen wird von vorne begonnen. Was sich in kommenden, einschüchternd und erpresserisch formulierten Inkassobriefen als Solvenza 24 GmbH bezeichnen wird, ist nichts weiter als ein neuer Name für die alte Nummer. Namen gibt es schließlich viele zur Auswahl

Und auch, wenn Solvenza 24 GmbH im Briefkopf steht: Briefe mit dem Inhalt „Zahlen sie ohne Grund hundert Euro (oder mehr), weil sie angeblich irgendwann einmal eine Dienstleistung im Internet in Anspruch genommen haben, oder wir machen ihr Leben kaputt“ sind es nicht wert, dass man sich mit ihnen beschäftigt; sie gehören in die passende Ablage. Besonders passend dafür ist übrigens die runde Ablage, die man gemeinhin als Papierkorb bezeichnet. Bezahlen sollte man unbegründete Mahnungen und Rechnungen niemals, egal, wie verängstigend sie formuliert sind! Es gibt bessere Verwendungen für hundert Euro, als das Geld einer kriminellen und arschlochhaften Bande zu schenken. Wer etwas mehr gegen diese Unverschämtheit tun möchte, als nur den lächerlichen Brief wegzuwerfen, schreibe bitte einfach die im Brief genannte kontoführende Bank an und bitte sie darum, die Geschäftsbeziehung mit diesem Geschmeiß zu beenden. Im Gegensatz zu den Verbrechern legt ein Kreditinstitut einen gewissen Wert auf seinen Ruf, so dass diese Vorgehensweise in aller Regel zur Kündigung von Konten führt. Eine kleine Formulierungshilfe gibt es hier im Blog. Das tut diesem Pack wegen der falschen Überweisungen an der einzigen Stelle weh, an dem dieses Pack noch etwas fühlt: Am Geldbeutel voller geraubten und erpressten Geldes.

Nur, wer eine Extraportion Nerven oder ein bisschen Spaß an solchen Dingen hat, geht damit zur Staatsanwaltschaft, erstattet seine Strafanzeige wegen gewerbsmäßigen Betruges und nimmt mit großem Missvergnügen wahr, dass die Ermittlungen einfach eingestellt werden. Was ich dazu zu sagen habe, habe ich schon 2011 gesagt und wiederhole es hier nicht noch einmal.

Vor 10 Jahren: Illegale Waffen als Kriegsgrund und -hindernis

Gegen die Verkalkung der Menschen in Alzheim!

Das Folgende ist eine Meldung der Website der ARD-Tagesschau vom 14. Oktober 2002, 16:51 Uhr, die ich wegen der von der Verlegerlobby erzwungenden Depublizierung von Tagesschau-Inhalten leider nicht verlinken kann. Ich zitiere die Meldung ungekürzt und unverändert aus meinem Archiv:

Illegale Waffen als Kriegsgrund und -hindernis

Die Angst vor irakischen Massenvernichtungswaffen sind der Hauptgrund der USA, den Sturz Saddam Husseins mit allen Mitteln zu betreiben. Experten halten es für sehr wahrscheinlich, dass im Irak tonnenweise Bio- oder Chemiewaffen gelagert sind.

Die angeblichen irakischen Waffenprogramme sind Hauptargument der USA. Laut UN-Resolution von 1991 darf das Land keine Atomar-, Bio- oder Chemiewaffen besitzen oder entwickeln. Besonders heikel: Der Irak hat möglicherweise noch immer Raketen, die bis ans Mittelmeer reichen — und mit B- oder C-Waffen bestückt werden können. Davon sollen reichlich im Irak vergraben worden sein.

Unbestritten ist unter Experten zwar, dass die konventionelle militärische Macht des Irak mit der katastrophalen Niederlage im Golfkrieg 1990/1991 gebrochen wurde. Für seine Nachbarn ist das Land in dieser Hinsicht nur noch eingeschränkt eine Bedrohung. Die Anstrengungen des Irak, sich atomare Waffen zu verschaffen, sind zwar belegt, derzeit gelten die Möglichkeiten des Landes in diesem Bereich allerdings als gering.

Tödliches Kampfgas gebunkert?

Anders schätzen Experten aber die Gefahrensituation bei biologischen und chemischen Waffen ein. Chemische Kampfstoffe hat der Irak in großen Mengen produziert und im Krieg gegen Iran sowie gegen die kurdische Minderheit im eigenen Land auch mit verheerenden Folgen eingesetzt. Noch immer ist unklar, ob wirklich alle chemischen Waffen nach dem Golfkrieg unter der Aufsicht von UN-Inspekteuren vernichtet wurden. Mehrere Tonnen des extrem gefährlichen Nervengases VX sollen noch im Irak lagern.

Auch die Arbeiten an biologischen Waffen sollen erheblich intensiviert worden sein. Dass der Irak mit biologischen Waffen wie Anthrax und Botulismus (Beulenpest) experimentiert hat, ist sicher. Seitdem die UN-Inspekteure 1998 das Land verlassen mussten, fließen die Informationen über die B- und C-Waffen allerdings noch spärlicher.

Restbestände an Raketen

Mit der Niederlage 1991 hat der Irak auch den größten Teil seiner Trägersysteme für chemische und biologische Waffen verloren. Die bis nach Israel reichenden Scud-Raketen gelten bis auf möglicherweise wenige Exemplare als vernichtet. Allerdings soll der Irak wieder Systeme wie Kurzstreckenraketen, Bomben oder unbemannte Flugkörper besitzen, mit denen über geringere Entfernungen auch biologische und chemische Waffen eingesetzt werden könnten.

Der Sturm auf Bagdad wird kein Spaziergang

Abseits der Spekulationen: Trotz der stark reduzierten Kampfkraft der irakischen Armee dürfte auch bei einem Angriff einer US-Streitmacht oder einer alliierten Truppe ein schneller Erfolg nicht sicher sein. Von 70.000 bis 250.000 Soldaten ist die Rede, deren Einsatz im Pentagon erwogen werde. Im Golfkrieg 1991 waren rund 170.000 US-Soldaten im Einsatz, mit den Einheiten der Verbündeten waren es etwa eine halbe Million Mann. – Der Irak seinerseits unterhält noch immer das drittgrößte stehende Heer der Welt: 424.000 Soldaten hat Saddam Hussein unter Waffen. Mit Reservisten kommt er auf mehr als eine Million Mann.

Weiteres Problem der Amerikaner ist das Fehlen einer breiten Anti-Saddam-Allianz – wie sie 1991 bestand. Auch die prowestlichen islamischen Staaten haben ihre Ablehnung einer militärischen Intervention im Irak immer wieder deutlich gemacht. Auf die Unterstützung Saudi-Arabiens etwa wird die US-Regierung kaum zählen können.

„Flugzeugträger“ Katar

Für einen Angriff auf den Irak stehen die im Golfkrieg aufgebauten Militärbasen in Saudi-Arabien nicht zur Verfügung, da sich die Regierung in Riad bisher nicht innerhalb des islamischen Lagers isolieren will. Im letzten Golfkrieg hatte das Land den Alliierten als Stützpunkt für Luftangriffe gedient. Sollte Riad bei seiner Haltung bleiben, müsste der neue Feldzug von alternativen Stützpunkten aus – etwa in Kuwait oder der Türkei – beginnen. Im Emirat Katar wurde der Stützpunkt Udeid Air Base inzwischen zur neuen Einsatzzentrale der US-Militärs in der Region ausgebaut.

Wie es in Wirklichkeit mit den Massenvernichtungswaffen im Irak aussah, wussten damals schon die Waffeninspekteure der Vereinten Nationen unter Chefinspektor Hans Blix. Erwartungsgemäß hat sich vom tonnenweise vorgeschobenen „Kriegsgrund“ der USA und Großbritanniens (übrigens als Mitglied der Europäischen Union soeben mit einem Friedensnobelpreis mitausgezeichnet) nichts im Irak gefunden. Aber so ein vor den Augen lebendig verbrannter 9/11-Opfer hinkonstruierter „Kriegsgrund“ klingt ja viel „besser“ als ein schlichtes „Saddam Hussein ist ein von uns selbst bis an die Zähne aufgerüstetes, gefährliches Arschloch mit für uns zu großen politischen Führungsambitionen im Nahen Osten, und in seinem Land fließt unterm Boden der schwarze Schlamm, mit dem wir die Motoren unserer Verbrennungswirtschaft am Laufen halten“.

Möge niemals in Vergessenheit geraten, dass die ARD-Tagesschau in ihren empörend nachgerichteten Nachrichten im Großen und Ganzen die staatlich und wirtschaftlich gewünschte Propaganda wie ein Papagei in die Ohren und Hirne der Zuschauer transportiert! Und sonst fast nichts.