Zum Jahrestag der Mordanschläge von Oslo und Utøya…

…muss ich einfach noch einmal an den damals spontan im Propagandareflex veröffentlichen, unsäglich dummen Kommentar des Qualitätsjournalisten Manfred Schermer von der Fuldaer Zeitung erinnern, der offenbar ohne jede Tatsachenkenntnis aus Versatzstücken, die im Kopfe des Schreibtischtäters schon fertig waren, zusammengesetzt wurde.

Damit auch niemals, niemals, niemals vergessen werde, welche Schablonen von Qualitätsjournalisten an das Tagesgeschehen angelegt werden, damit beim Leser auch die gewünschte Meinung entstehe! Oder, um es mit den flammenden Worten Manfred Schermers zu sagen:

Diesem feigen Terrorpack mit Großzügigkeit zu begegnen, hieße, ein Feuer mit Benzin löschen zu wollen

Bitte beim Lesen nicht vergessen, welche „Begründungen“ für die totalitäre Weltüberwachung namens PRISM, Tempora etc. vorgebracht werden. Ich hoffe, es dämmert!

Um die massenhafte Archivierung dieses entlarvenden Dokumentes zum tieferen Verständnis der Gegenwartsgeschichte bitte ich ausdrücklich. Der nächste Jahrestag kommt bestimmt. Der nächste mit den Gefahren des „islamistischen Terrorismus“ begründete Anschlag auf die verbliebenen Freiheitsrechte der Menschen in der so genannten „westlichen“ Welt kommt ebenso sicher.

NSU-Mordopfer sind doch selbst schuld…

Extremismus und Terror gehören zu den Gründen, warum eine Minderheit der Muslime nicht integrationswillig ist; das wiederum ist einer der Gründe für islamfeindlichen Extremismus und Terror.

Genau, ihr Qualitätsjournalisten von der Frankfurter Allgemeinen [Link auf eine dauerhaft archivierte Version des Artikels], die Mordopfer sind doch selbst schuld an ihrer (scheinbar recht wahllos ausgeführten) Ermordung! Mit einer derartigen „Argumentation“ kann man auch besser vergessen machen, in welchem polizeilichen und geheimdienstlichen Sumpf eine braungefärbte Mörderbande ein Jahrzehnt lang unbehelligt metzeln konnte, während Polizei und Journaille selbst dann noch von „Döner-Morden“ sprachen, als auch Griechen ermordet wurden.

Abofalle des Tages: Die Frankfurter Allgemeine

Hallo, ihr „Qualitätsjournalisten“ da hinten in Frankfurt,

euch müssen ja wirklich ganz schön die Leser davonlaufen. Und deshalb denkt ihr euch jede Menge Methoden aus, um eure industriell mit dem Weltbild der Herrschenden und Milliardäre bestempelten Bäume auch im Internetzeitalter an Käufer zu bringen — vermutlich, weil sich in eurer dunklen Hirnkrypta dünstelnd die Ahnung breit macht, dass das so genannte „Leistungsschutzrecht“ (ein Kompositum an dem alles falsch ist, denn es geht dabei weder um Leistung, noch um Schutz, noch um Recht) ein Schuss ins eigene Bein ist. Damit habt ihr ja durchaus recht. Früher habt ihr noch ganz offen versucht, Leute mit euren „Probeabos“ zu ködern, aber das scheint nicht so erfolgreich gewesen zu sein, und deshalb macht ihr das jetzt ein bisschen anders und bedient euch bei der Methodik von Abzockern und vergleichbar halbseidenen Zeitgenossenen.

Eure so genannte „Verlagsumfrage“, die ihr gleich um ein paar wertlose „Dankeschön“-Reklamegescheke und eine Äppel-Äppel-Ei-Fon-Verlosung angereichert habt, damit die nicht so ganz lesekompetenten Opfer eurer Masche auch wirklich ihre Anschrift und ihre Unterschrift draufgeben (Bilder zum Vergrößern anklicken)…

Titelblatt

Rückseite der Antwortkarte

Kleingedrucktes auf der Antwortkarte

…entpuppt sich beim Lesen nicht etwa als eine Umfrage im gewöhnlichen Sinne des Wortes, bei dem die Teilnehmer ein dreifaches „Dankeschön“ in relativ wertlosen Tinnef bekommen, sondern als…

[…] Für Ihre Antworten bedanken wir uns 3-fach:

1. Sie lesen 12 Wochen lang die F.A.Z. und die Sonntagszeitung zum Preis von nur 94,60 € und sparen dabei 35 %. Die Belieferung endet automatisch. […]

…der… ähm… hinter windigen Vorwänden etwas versteckte Verkauf eines Abos zum Preis von beinahe hundert Euro.

Ihr wisst sicherlich selbst, wie man so etwas nennt, wenn es im Internet betrieben wird: Abzocke. Oder etwas vornehmer: Abofalle. Ich sehe keinen Grund, an euch „Qualitätsjournalisten“, die ihr euch auf ein halbseidenes Geschäftsmodell am Rande des Betruges diversifiziert, einen anderen Maßstab anzulegen.

Ihr seid Abzocker.

Geht sterben mit euren bestempelten Bäumen!
Der wütende Blogger

Der p’litische Journalist, das Arschloch

Der p’litische Journalist in der BRD ist einfach nur ein riesengroßes Arschloch, das sein ganzes Leben damit verbringt, Menschen am Denken zu hindern.

Seine von Rotationsmaschinen und Rundfunksendern verstärkte Tastatur ist für den Geist das, was Schießpulver für den Körper ist: Eine technisch ausgefeilte und recht sichere Mordmethode.

Der p’litische Journalist prägt eine bemerkenswerte Sprache, die alles sagt, wenn man nur genau hinhört.

Wenn Mitglieder einer p’litischen Partei zu einem Thema verschiedener Meinung sind und deshalb offen ihre Standpunkte darlegen, dann schreibt der p’litische Journalist: Die Partei ist zerstritten.

Wenn sich Mitglieder innerhalb einer p’litischen Partei zusammentun, um für ihre gemeinsame Meinung zu werben und zu argumentieren, wenn sie die dafür erforderlichen Kräfte bündeln wollen, dann schreibt der p’litische Journalist, wann immer es mehr als eine derartige Gruppe und damit offene Auseinandersetzung gibt: Die Partei steht vor einer Zerreißprobe.

Eine bessere Meinung hat der p’litische Journalist zu einer Partei, in der Mitglieder mit vom Vorstand abweichender Meinung aus im Allgemeinen nicht kommunizierten Gründen diese abweichende Meinung niemals äußern: Diese Partei ist geschlossen und einig, schreibt er, und sie ist somit vertrauenswürdig, um die vereinigte geschlossene Anstalt BRD zu regieren.

So versteht der p’litische Journalist die Demokratur: Meinungsverschiedenheit ist Streit, und Unterdrückung abweichender Meinungen ist Stärke und Kraft. Und so schreibt er auch jeden Tag, wenn er als p’litischer Journalist seinen Job als Schreibtischtäter macht.

Das gibt auch bei „demokratischen“ Entscheidungsfindungen.

Wenn in einer p’litischen Partei eine Führungsposition durch eine Abstimmung besetzt wird und es mehr als einen Kandidaten für diese Position gibt, dann nennt der p’litische Journalist diese Abstimmung eine Kampfabstimmung.

Wenn in einer p’litischen Partei eine Führungsposition durch eine Abstimmung besetzt wird und es gibt für die Mitglieder nur einen Kandidaten, bei dem sie ihr Kreuzchen machen können, dann nennt der p’litische Journalist das eine Wahl.

Der p’litische Journalist in der heutigen BRD hätte von der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei eines Adolf Hitler gar nicht so eine schlechte Meinung entwickelt. Zumindest hätte er nichts schlechtes darüber geschrieben, wenn er daran den gleichen Maßstab angelegt hätte, den er heute jeden Tag an die p’litischen Parteien in der BRD anlegt.

Die von von Milliardären aus der Verlegerbrut bezahlten p’litischen Journalisten in der BRD sind für die politische Bildung fast so wertvoll wie ein Fruchtzwerg. Man sollte sie in Papierform genießen, damit man etwas für die langen Winterabende hat — irgendwie muss man den Ofen ja ankriegen. An allem, was in der BRD in den letzten drei bis fünf Jahrzehnten mies gelaufen ist, an der gesamten Verdummung und Entsolidarisierung der Menschen, an der Umverteilung aller Güter von unten nach oben trägt der gewissen- und lichtlose Schreibtischtäter „p’litischer Journalist“ die größte Schuld, denn er hätte es besser wissen können, wenn er seine manipulativen Lügen zu Papier brachte und bringt. Er schreibt mit einem schönen abstrakten, technogläubigen Wort von „den Märkten“, um die ganze sich asozial bereichernden Dummköpfe, Kriminellen, Menschenfeinde und Demokratieverächter nicht beim Namen nennen zu müssen, aber wenns um einen Sündenbock geht, schreibt er mit der ergreifenden Sensibilität einer Schlagbohrmaschine von den „faulen Griechen“.

Damit auch jeder merkt, dass der p’litische Journalist in der BRD, dieser widerwärtige Schreibtischtäter, der von den Milliardären aus der Verlegerbrut bezahlt wird, keine Hemmungen hat, Rassismus anzufachen, wenns der p’litischen Agenda einiger Leute passt, die ihn mit viel zu geringen Lohn abspeisen.

Der der p’litische Journalist in der BRD tut es nicht wie sein verrotteter Kumpel aus den Volkszertretungen, er tut es nicht, weil der Scheck die Mittel heiligt. Er tut es aus zerstörerischer Lust und menschenfeindlicher Überzeugung.

Deshalb ist es wichtig, diesen lobotomierten Lemming bei jeder Gelegenheit die volle Verachtung zu zeigen. Und es ist wichtig, sich dieses Gesicht einzuprägen, falls es einmal eine Zeit nach der Revolution gibt, damit man solchen zerstörerischen Arschlöchern eine Krawatte aus Hanf um den Hals legt.

Heiteres Focus-Online-Suchbild

Finden sie einen Unterschied zwischen zwei Versionen des gleichen Artikels, der so klein ist, dass Focus Online gar nicht erst extra auf diese Änderung hingewiesen hat!

Und dann beim Alarmknopf weiterlesen!

Offener Brief an Google

Werte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei Google,

ich muss eingangs eingestehen, dass ich die diversen Webdienste ihres Unternehmens nicht mehr so gern und häufig wie vor zehn Jahren nutze. Das liegt keineswegs an der Qualität, sondern mehr daran, dass Google nach weitgehenden Diversifizierungen eine Monopolstellung anstrebt, die mir nicht behagt.

Doch davon einmal abgesehen, erscheint mir auch die Qualität ihrer Dienste in immer größerem Maße fraglich — und es ist nur die Qualität, die ihren Diensten eine Nützlichkeit für die Anwender verschafft, ohne diese Qualität bleibt nur der Kadaver einer einst wertvollen Marke. Deshalb bin ich der Meinung, dass sie allein schon aus geschäftlichem Interesse alles daran setzen sollten, in Zukunft die größtmögliche Qualität aller Google-Dienste sicherzustellen.

Das ist der Grund für diesen offenen Brief. Sie haben im Moment ein Qualitätsproblem in ihrem Webdienst „Google News“. Es reduziert den Nutzen dieses Dienstes für die Menschen und hilft unseriösen Anbietern dabei, fragwürdige und in ihrer Hinterhältigkeit an betrügerische Machenschaften erinnernde Geschäftsmodelle zu betreiben — basierend auf der Irreführung der Nutzer ihres Dienstes „Google News“.

Der folgende Screenshot ist eine in „Google News“ dargestellte Meldung der Website des „Hamburger Abendblattes“ des Axel-Cäsar-Springer-Verlages:

Das Internet ist nicht schuld -- Nach Jahren der Euphorie hat das Internet dieser Tage einen ziemlich schlechten Ruf. Es gilt nun als das Medium der künstlichen Daueraufregung und als Instrument der Menschenjagd. Das Netz erzeuge eine oberflächliche, dümmliche Aggression, ...

Wie sie sehen können, befindet sich unterhalb der Überschrift ein von ihrem Bot eingelesener Teaser des Artikels. Es war übrigens genau dieser Teaser, der mich mit seinen vorsätzlich provozierenden und empörenden Behauptungen dazu brachte, einen Blick auf diesen Artikel werfen zu wollen.

Ihr Bot sieht allerdings beim „Hamburger Abendblatt“ einen anderen Inhalt als jeder menschliche Leser. Ein Klick bringt die folgende „Meldung“ des „Hamburger Abendblattes“ hevor:

Screenshot des angeblichen Artikels auf der Website des Hamburger Abendblattes

Sie können sicherlich erkennen, dass nicht einmal der Teaser der Meldung in der von ihren Bot indexierten Länge vorhanden ist. Dass ihren Bot gegenüber ein anderer Inhalt ausgeliefert wird als gegenüber jedem anderen Leser, ist evident.

Das allein ist übel genug. Übrigens haben sie selbst auf ihren Support-Seiten eine erfreulich eindeutige Haltung zu derartigen Machenschaften, an die ich sie gern einmal erinnern möchte, falls sie diese vergessen haben (Zitat Stand der soeben verlinkten Seite vom 8. Mai 2012, 16.40 Uhr):

Cloaking, irreführende JavaScript-Weiterleitungen und Brückenseiten

Cloaking

Cloaking bezeichnet den Versuch, Nutzer zu täuschen, indem Suchmaschinen und Besuchern unterschiedlicher Content oder unterschiedliche URLs bereitgestellt werden. Wenn Sie je nach User-Agent unterschiedliche Ergebnisse bereitstellen, wird Ihre Website möglicherweise als nicht vertrauenswürdig eingestuft und aus dem Google-Index entfernt.

Beispiele für Cloaking:

  • Für Suchmaschinen wird eine Seite mit HTML-Text bereitgestellt, während Nutzern eine Seite mit Bildern oder Flash-Elementen angezeigt wird.
  • Für Nutzer wird anderer Content bereitgestellt als für Suchmaschinen.

[…] Google ist bestrebt, seinen Nutzern wertvolle und relevante Suchergebnisse zu liefern. Daher lehnen wir Verhaltensweisen strikt ab, die darauf ausgelegt sind, Content lediglich für Suchmaschinen bereitzustellen oder Suchmaschinen zu manipulieren und Besucher zu täuschen, indem diese auf andere als die gewählten Websites geleitet werden. Google behält sich vor, gegen Brückenseiten und andere Websites vorzugehen, bei denen von irreführenden Praktiken Gebrauch gemacht wird – beispielsweise durch Entfernen dieser Websites aus dem Google-Index.

Das sind klare und eindeutige Worte, die so klingen, als wäre Google um den Schutz seiner Nutzer vor fragwürdigen manipulativen Praktiken bemüht. Wenn dieses Bemühen nicht nur eine unverbindliche Zusicherung einer Werbeagentur ist, sondern in der Gestaltung von Google-Webdiensten Wirksamkeit entfalten soll, wäre allein die hier an einem Beispiel belegte Vorgehensweise des „Hamburger Abendblattes“ Grund genug, das Webangebot dieser Zeitung umgehend aus den Google-Ergebnissen in der Newssuche und den Schlagzeilen bei Google News zu entfernen.

Damit ist es aber nicht genug, denn das „Hamburger Abendblatt“ betreibt die technische Manipulation zur Irreführung aller Google-Nutzer nur zu dem Zweck, damit ein auf Erwecken falscher Eindrücke basierendes Geschäftsmodell zu betreiben. Wer von der falschen Darstellung in der Newsübersicht angelockt wurde, steht folgendem Angebot gegenüber, wenn er den nicht einmal in Teaserlänger sichtbaren Text lesen möchte:

Screenshot vom Artikel des Hamburger Abendblattes

Um weiterzulesen, müssen mindestens 1,20 Euro bezahlt werden. Als Bezahlverfahren steht unter anderem ein in meinen Augen obskurer, von einer britischen Limited betriebener, anonymisierender Bezahldienst zur Verfügung, dessen Verfahren bei der Durchführung einer Bezahlung vermutlich auch den Vorschussbetrügern aus Nigeria und vergleichbarem Geschmeiß sehr entgegenkäme:

Screenshot Cash-Ticket

Da mein letzter Satz vielleicht etwas zu derb klingt, hier nur der Punkt 11.1 der Geschäftsbedingungen dieser obskuren britischen Limited:

11.1 Streitigkeiten betreffend Kaufgeschäfte, die Sie mit Ihrem Cash-Ticket durchgeführt haben, sind von Ihnen mit dem jeweiligen Webshop zu regeln. Wir sind nicht verantwortlich für die Qualität, Sicherheit, Gesetzesmäßigkeit oder irgendeinen anderen Aspekt der mit Ihrem Cash-Ticket bezahlten Produkte oder Dienstleistungen.

Das heißt, wenn ich es kurz in umgangsprachliches und somit leicht verständliches Deutsch übertrage: Wir bewegen das Geld und waschen ansonsten unsere Hände in Unschuld, ganz egal, wofür das Geld bewegt wird.

Natürlich, liebe Google-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, wissen auch die professionellen Suchmaschinen-Manipulateure beim Hamburger Abendblatt aus dem Axel-Cäsar-Springer-Verlag ganz genau, dass auf eine derartige Überrumpelung nur ein Bruchteil der von Google auf die Website gelockten Menschen so reagieren wird, dass Geld für die Ansicht eines Artikels, der nur wenig sagt, aber dafür aufdringlich nach einer Werbung für ein Buch schmeckt, bezahlt wird. [Link auf eine dauerhaft archivierte Version des Artikels in einer Ansicht für Mobilgeräte, in der er vollständig lesbar ist].

Deshalb haben sich die Macher der Website des Hamburger Abendblattes noch eine weitere Möglichkeit ausgedacht, wie sie die unter bewusster Vorspiegelung falscher Tatsachen herbeigelockten Besucherströme monetarisieren können. Sie blenden Werbebanner in eine Seite ein, die ansonsten im Wesentlichen aus Eigenwerbung und einer Aufforderung zum Bezahlen besteht:

Screenshot eines Werbebanners

Sicher, auf diese Weise kommen für die Macher des „Hamburger Abendblattes“ nicht die angestrebten 1,20 Euro für eine Artikelansicht zusammen, aber dafür läppern sich etliche Kleinbeträge zu einer mutmaßlich doch lohnenden Summe — die gezielte Manipulation der Google-Ansicht zur Irreführung der Leser zahlt sich also finanziell aus. Dass dabei Techniken angewendet werden, die sonst nur von halbseidenen Gestalten im Internet benutzt werden; dass Google-Nutzer offen hinters Licht geführt und in solcher Darbietung verachtet werden; all das kümmert die Macher des „Hamburger Abendblattes“ nicht weiter.

Werte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei Google,

ich komme nach dieser doch etwas lang geratenen Darlegung endlich zum Schluss und möchte noch einmal kurz das Wesentliche zusammenfassen, bevor ich eine Bitte an sie äußere, die auch im Interesse Googles liegt:

  • Die Website des deutschen Presseproduktes „Hamburger Abendblatt“ wendet gegenüber dem Google-Bot vorsätzlich manipulative Techniken an, um auf diese Weise Google-Nutzer über die dort angebotenen Inhalte irrezuführen.
  • Der Zweck dieser Irreführung ist der Versuch, Menschen für eine gegenüber dem Google-Bot als offen und kostenlos dargestellte Dienstleistung — die Veröffentlichung journalistisch erstellter Texte im Web — Geld abzunehmen.
  • Dass dieser Versuch nur bei einem Bruchteil der überrumpelten Leser zum Erfolg führt, wissen auch die Macher der Website des „Hamburger Abendblattes“, so dass sie sich zu einer zusätzlichen Monetarisierung der „Bezahl-oder-geh-weg-Seite“ durch eingeblendete Werbebanner entschlossen haben.
  • Die Auflistung derartiger „Inhalte“ in Ansichten bei „Google News“ bietet für keinen Nutzer einen Mehrwert, sondern ist im Gegenteil dazu geeignet, bei jedem Nutzer, der darauf stößt, einen bleibenden Eindruck von qualitativer Beliebigkeit und Gleichgültigkeit auf Seiten Googles zu erwecken. Dieser Eindruck beschädigt das Ansehen der Marke „Google“.

Bitte schauen sie sich das Vorgehen auf der Website des „Hamburger Abendblattes“ einmal genau an und nehmen sie, wenn sie zu ähnlichen Schlüssen gekommen sind, diese Website aus der Auflistung in „Google News“ heraus! Das Ergebnis dieser recht schäbig anmutenden Irreführung bietet dem Google-Nutzer keinen Mehrwert und ist zudem dazu geeignet, die Reputation Googles zu beschädigen. Das Entfernen derartiger Produkte führt jedoch auf der anderen Seite zu einer Verbesserung der Nützlichkeit von Google-Diensten für die Menschen.

Ich kann mir jedenfalls kaum vorstellen, dass sie zu einem anderen Schluss kommen können.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Der Nachtwächter

Kurz verlinkt

Für deutsche Medien ist die Vorstellung, das verhasste MfS habe einen Beitrag zur Friedenssicherung geleistet, eine Ungeheuerlichkeit, die offenbar zensiert werden muss.

Schnell beim Rechtsanwalt Markus Kompa weiterlesen, wie das BRD-Staatsfernsehen ZDF geschichtliche Ereignisse „kreativ“ erzählt, es lohnt sich!