Und in den USA…

Und in den USA verteidigt jetzt die Nationalgarde die Freiheit, die Demokratie und die Menschenrechte gegen die Menschen, um „Frieden und Ordnung wiederherzustellen“, nachdem sich die Bewaffung der US-Polizeien nach einem der ganz normalen und im Regelfall ungeahndeten Polizistenmorde an einem Nig… ähm… Neg… ähm… Afroamerikaner als nicht mehr hinreichend erwiesen hat.

Ein Bulle fragt: Wo bleiben die Demonstrationen?

Wo bleiben die bundesweiten Demonstrationen und Protestmärsche? Ist das völlige Resignation, Fatalismus, Desinteresse? Ist es wirklich die Überzeugung der Mehrheit, dass die Aufgabe von Teilen unserer Bürgerrechte zur Abwehr einer abstrakten terroristischen Gefahr in Ordnung ist?

André Schulz, Bundesvorsitzender des Bundes deutscher Kriminalbeamter

Schon klar, Herr Schulz,

sie scheinen die Menschen in der BRD ja für sehr vergesslich und dumm zu halten. Die meisten Menschen in der BRD — und von denen vor allem die engagierteren — haben allerdings mitbekommen, was geschehen wird, wenn sie sich zu Demonstrationen und Protestmärschen hinreißen lassen: Sie bekommen bei ihren p’litisch vollständig wirkungslosen und deshalb formal legalen Aktionen von ihren werten Kollegen von der Schutzpolizei jenseits jeder Verhältnismäßigkeit die Fresse poliert, ätzende Substanzen ins Gesicht gesprüht und auch mal mit Wasserwerfern die Augen aus den Höhlen geschossen. Dass sie, Herr Schulz, sich jetzt so richtig extramutig vor Mikrofone von nichts hinterfragenden Scheißjournalisten hinstellen und nach den brutalen Übergriffen von BRD-Polizeibeamten in der letzten Zeit — wenn sie nichts davon mitbekommen haben, googlen sie doch einfach mal nach Stuttgart 21, Occupy, Freiheit statt Angst etc. — aus dem Ausbleiben von Gelegenheiten für ihre werten Kollegen von der Schutzpolizei zum Ausleben ihres praktisch niemals strafverfolgten Hangs zu sadistischen Schmerzgriffen und anderen Formen der Brutalität indirekt in Form einer rhetorischen Frage eine „demokratische“ Legimierung des polizeilichen und geheimdienstlichen Vorgehens im Rechtsfreien Raume ableiten, zeigt, was sie für ein Mensch sind: Einer, dem die simulierte Demokratie am besten schmeckt, wenn sie mit einer ordentlichen Portion Pfefferspray gewürzt wurde. Oder, um es mit deutlicheren Worten zu sagen: Ein Mensch, den bei seiner Nichtexistenz vielleicht noch seine Mutter oder ein vollkommen herzloses Arschloch vermissen würde, aber kaum ein fühlender Mensch. Dazu passt es nur zu prächtig, dass sie gleich die verdachtsunabhängige Überwachung aller Menschen in der BRD einfordern.

Möge ihnen überall die Verachtung zurückgegeben werden, die sie so überreich in ihren rhetorischen Brechmitteln ausstreuen! Zum Frieden. Mit einem Pack wie ihnen. Ist es zu spät.

Der Wutblogger
(dessen Identität für Ihresgleichen sehr leicht feststellbar sein dürfte…)

Es gibt nicht nur Gesetze: Ein Polizist muss auch mal ein Auge zudrücken können

So demonstriert man bei uns in Deutschland

Vermummte Chaoten verprügeln Frau

„Happy Slapping“ bei der BRD-Polizei?

Was genau in der Zelle geschah, das könnte ein Video zeigen. Die Frau hat angegeben, von einem der Beamten gefilmt worden zu sein, als sie auf der Pritsche lag. Die ermittelnden Polizisten wollen nun herausfinden, ob ein solches Video existiert. Die offizielle Polizeikamera habe nicht gefilmt. Nun sei man auf der Suche nach Handyaufnahmen, sagt der Polizeisprecher

Welt Online — München: Polizist schlägt gefesselte Frau krankenhausreif

Wer den bösen, verharmlosenden Begriff „Happy Slapping“ noch nie gehört hat, kann sogar in der Wicked Pedia darüber Aufschluss bekommen.

S21

In der Tat, bei den Demonstrationen gegen den Umbau des Hauptbahnhofes zu Stuttgart gab es einen schwarzen Block, dessen Auftreten organisiert und dessen Gewalttätigkeit maßlos war. Er war leicht an den schwarzen Polizeiuniformen zu erkennen.