Wegen gewerbsmäßigen Betrugs verurteilt: Michael Burat

Michael Burat, vielen Lesern hier bekannt für seine Abzock-Klitschen Content4U GmbH und iContent GmbH, ist rechtskräftig wegen gewerbsmäßigen Betruges verurteilt worden — und das nicht etwa für seine im Internet ausgelegten Abofallen und seine zumindest in einigen Fällen völlig ohne jeden Grund zugestellten Rechnungen, Mahnungen, letzten Mahnungen, allerletzten Mahnungen, sondern für eine seiner älteren Betrugsnummern.

Michael Burat wurde vom LG Osnabrück wegen gewerbsmäßigen Betruges in 38 Fällen sowie wegen versuchten gewerbsmäßigen Betruges in 33 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Die Vollstreckung wurde zur Bewährung ausgesetzt […] Die Angeklagten haben 2004 und 2005 Firmen, Kommunen und Parteien abgemahnt, die in ihrem Internetauftritt die Möglichkeit einer e-card-Versendung vorsahen. Sie haben behauptet, dass sie unerwünscht per E-Mail eine e-card erhalten hätten. Diese Werbemails hatten sich die Angeklagten jedoch selbst zugeschickt, um die Betroffenen per Abmahnung durch den mitangeklagten Rechtsanwalt (jeweils 532,90 Euro Anwaltsgebühren, die zwischen den Beteiligten aufgeteilt wurden) zur Abgabe einer wettbewerbsrechtlichen Unterlassungserklärung aufzufordern

Herr Burat war eben schon immer sehr „geschäftstüchtig“. Nur für den Fall, dass ein Empfänger der Psycho-Erpresserbriefe von Burats Klitschen noch glaubt, dass es sich hier um seriöse Unternehmungen handeln könnte.

via Belugas Abzocker Blog

Ordnungsgeld gegen IContent GmbH verhängt

Mal eine gute Nachricht für alle, die einen der unverschämten Briefe der IContent GmbH (outlets (punkt) de) bekommen haben:

Die IContent GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Michael Burat, muss nach einem Beschluss des Landgerichts Frankfurt a.M. ein Ordnungsgeld in Höhe von 14.000 Euro zahlen. Die Firma betreibt kostenpflichtige Internet-Portale wie zum Beispiel www (punkt) outlets (punkt) de. Das Ordnungsgeld hatte der vzbv durchgesetzt.
(Beschluss des Landgerichts Frankfurt a.M. vom 21.08.2012, AZ: 2-03 O 556/00)

Der vzbv hatte gegen die Betreiberin der Internetseite www (punkt) outlets (punkt) de bereits in der Vergangenheit auf Unterlassung geklagt. Mit Urteil vom 17. Juni 2010 hatte das LG Frankfurt dem Unternehmen unter anderem untersagt, auf der Internetseite eine Klausel zu verwenden, wonach die Vergütung für die Dauer von zwölf Monaten im Voraus berechnet wird. Hiergegen verstieß das Unternehmen mehrfach, woraufhin jetzt das Ordnungsgeld festgesetzt wurde.

Quelle: antiabzockenet, via Belugas Abzocker Blog.

Outlets.de – Zeugen für Prozess gesucht!

Bitte weitersagen!

Rechtsanwalt Thomas Rader sucht für seinen laufenden Prozess gegen den Abzocker IContent GmbH nach Zeugen, Screenshots und Webarchiven für die Gestaltung der Website Outlets (punkt) de in der Zeit bis zum April 2010. Ideale Screenshots umfassen meiner Meinung nach den gesamten Bildschirm und beinhalten auch eine Anzeige von Uhrzeit und Datum, aber zusammen mit einer Zeugenaussage und dem Timestamp der Datei sollten die Beweismittel auch ohne solche Angaben verwendbar sein.

Wer mithelfen kann und möchte, möge bitte Kontakt mit der Kanzlei Rader aufnehmen.

Danke.

Wer nicht weiß, was Michael Burats Outlets (punkt) de für ein Angebot ist, schaue sich einfach mal deren „Geschäftsmodell“ in der Praxis an. Den Hinweis auf diesen Aufruf habe ich über Belugas Abzocker-Blog bekommen, eine für Betroffene und Interessierte sehr empfehlenswerte Lektüre.

Die Outlets.de-Abzocke

Wie die dreisten Erpresserbriefe aussehen, kann man sich hier auf Wut anschauen. Niemals bezahlen! Man kann wirklich bessere Dinge mit Geld anfangen, als es diesem Pack zu geben.

„Letzte Mahnung“ der iContent GmbH

Alle Bilder in diesem Artikel sind in Vorschauqualität, wer einen „gut lesbaren“ Scan des Briefes haben möchte: Einfach auf die Bilder klicken. Dass das immer noch mies lesbar ist, das ist nur der bescheidenen Druckqualtität dieses Serienbrief-Stalkings gedankt.

Vorab

Der im Folgenden kurz vorgestellte und in den Scans wiedergegebene Brief — er ist heute vormittag bei einem meiner Freunde angekommen — stellt vorsätzlich falsche Behauptungen auf, um Menschen dazu zu überrumpeln, grundlos hundert Euro zu bezahlen — ein „Geschäftsmodell“, das es in dieser Form ausschließlich in der Bundesrepublik Deutschland gibt. Bevor diese „Letzte Mahnung“ (es wäre ja schön, wenn da nichts mehr käme und man seine Ruhe vor diesen Stalkern hätte, aber es handelt sich nur um die Spitze des Kalletaler Dreiecks) ankam, gab es bereits eine Belästigung mit einer dreisten Betrugs-E-Mail mitten in die besinnliche Vorweihnachtszeit, die hier auf Wut! bereits dokumentiert wurde. Ich bitte um besondere Beachtung der Tatsache, dass die verwendete Mailadresse und die Postanschrift nicht zusammenpassten. Näheres zu diesem Thema habe ich bereits dort gesagt und werde es hier nicht wiederholen.

Wenn auch sie einen derartigen Brief einer Klitsche unter der Führung des Betrügers, Verbrechers und asozialen Arschloches Michael Burat — der hoffentlich demächst für seine älteren Betrugsnummern ein paar Jahre lang die Luft durch Gitter atmen wird — erhalten haben: Vergleichen sie das Schreiben einmal mit den ebenfalls hier dokumentierten „Letzten Mahnungen“ der Content4U-GmbH, lassen sie sich nicht in Angst versetzen und zahlen sie keinen einzigen Cent an diese Betrüger, die häufiger ihre Bankverbindung wechseln als ein Reinlichkeitsfanatiker seine Unterwäsche. Die Frage, warum solche namentlich bekannten Betrüger überall anders auf der Welt empfindliche Strafen bekommen, nur nicht in der Bundesrepublik Deutschland, diese Frage können sie ja mal ihrem nächsten Volkszertreter stellen, wenn er weitreichende und verdachtsunabhängige Bespitzelung aller Menschen im Internet fordert.

Aber ans Bezahlen der unbegründeten Forderung sollten sie nicht einmal denken. Es gibt bessere Verwendungen für Geld, als es solchem Geschmeiß zu geben, das sich mit den durch Mahnungs- und Inkassostalking erpressten und ergaunerten Millionen seinen verfeinerten Lebensstil finanziert.

Letzte Mahnung

So sieht der aktuelle Erpresserbrief aus:

Im Gegensatz zum angehängten PDF aus der oben schon erwähnten Bullshit-Spammail von Outlets.de hat es für den Druck nicht einmal für die „schöne“ grüne Farbe gereicht, so dass Fußzeile und Logo hellgrau erscheinen. Dass man so kaum lesen kann, welche Klitsche einen überhaupt mit diesem Anschreiben zum Lachen reizen will, scheint die Absender nicht weiter zu stören.

Hier nur ein paar kleine Appetithäppchen aus einem Text, der geschrieben wurde, Menschen einzuschüchtern:

Sehr geehrte/r Herr / Frau xxx,
die Rechnung xxxx-xxxxxxx vom 22.12.2011 wurde trotz Zahlungserinnerung vom 26.01.2012 nach wie vor nicht ausgeglichen.

Diese „Zahlungserinnerung“ ging ja auch definitiv an die falsche Mailadresse, wurde also niemals zugestellt. Dafür, dass der Ein-Euro-Jobber, der solche Strafarbeit von der Bundesagentur für Körper und Billgarbeit aufgelastet bekommen hat, nicht zum korrekten Abschreiben befähigt war, eine „Mahngebühr“ zu fordern, ist zum Brüllen komisch.

Die aufgeführte Entgeltforderung beruht auf einem mit uns abgeschlossenen Dienstleistungsvertrag über die Bereitstellung der Online- Datenbank http://www.Outlets.de. Sie haben sich nachweislich für dieses Dienstleistungsangebot unter Angabe Ihres Namens, Ihrer Anschrift und E- Mail Adresse eingetragen.

So so, „nachweislich“, da hat jetzt aber jemand ganz große Angst bekommen! :mrgreen:

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir im Sinne einer wirtschaftlichen Abwicklung unserer Vertragsverhältnisse den weiteren Einzug einem darauf spezialisierten Inkasso-/Rechtsanwaltsbüros übertragen werden. Dadurch entstehen Ihnen weitere Kosten und bei Vorliegen der rechtlichen Voraussetzungen weitere Nachteile, wie z.B. ein negativer Schufaeintrag.

Das einzige, was dadurch entsteht, ist ein anderer Briefkopf auf völlig gegenstandslosen Schreiben. Aber „schön“, wie hier subtil mit einem Eintrag bei der Schufa gedroht wird, um auch so richtig Angst auszulösen. Wie man so eine Drohung mit einem empfindlichen Übel nennt, steht im §240 StGB.

Ratenzahlungsvereinbarung ohne Mehrkosten

Oh, wie „freundlich“, dass man die unbegründete Forderung, die man nicht zahlen muss, ohne Mehrkosten abstottern darf…

Ratenzahlung ohne Mehrkosten

Woher diese geradezu göttlich anmutende Güte der gierigen Grützköpfe gekommen sein mag, solch gnadenhaften Vordruck beizulegen, den man nur noch ausfüllen und unterschreiben muss? Könnte es vielleicht an dem Text liegen, den man da unterschreiben soll?

Ich erkenne folgende Forderung der IContent GmbH, die an die ProPayment GmbH abgetreten wurde, in vollem Umfang an

Tolle Sache! So entsteht ein Schriftstück, in dem eine völlig unbegründete Forderung anerkannt wird und auch durchgesetzt werden kann. Wer das ausfüllt, unterschreibt und absendet, hat verloren.

Kleine Anmerkung am Rande: Nicht einmal zur Übertragung der Rechnungsnummer in das entsprechende Feld hat es beim Entwurf dieses Serienbriefes gereicht. Ganz so, als ob die Absender wüssten, dass sich die Mühe nicht lohnt, weil nur ein winziger Bruchteil der Opfer dieses Betruges so brotdoof ist, eine völlig unbegründete Forderung anzuerkennen.

Zu ihrer Information

Oh, schön, dass mir auch noch gesagt wird, worum es überhaupt geht. Die scheinen ja zu wissen, dass die meisten Menschen gar nicht wissen, worum es hier angeblich gehen soll.

Zu ihrer Information

Die aufgeführte Entgeltforderung beruht auf einem mit uns abgeschlossenen Vertrag über die Bereitstellung der Online- Datenbank http://www.Outlets.de. Auf Outlets.de finden Sie redaktionell aufbereitete Inhalte, Adressen und Tipps zum Thema Outlets, Fabrikverkauf & Schnäppchen. Sie haben sich nachweislich für dieses Dienstleistungsangebot unter Angabe Ihres Namens, Ihrer Anschrift und E-Mail Adresse eingetragen.

Genau, wir schließen alle jeden Tag überteuerte Verträge ab, ohne zu wissen, worum es überhaupt geht — und zwar, da ist es wieder, das Wort, „nachweislich“. Deshalb muss das auch noch einmal ausführlich gesagt werden.

Dass Verträge, die über das Internet geschlossen werden, grundsätzlich wirksam sind, hat der Bundesgerichtshof mit seiner Entscheidung vom 07. November 2001 Az : VIII ZR 13/01 entschieden.

Das ist doch nett, dass die Absender dieses Briefes völlig klar machen, dass jeder Empfänger dieses Briefes Zweifel am behaupteten Vertrag haben wird. Nicht geschlossene Verträge werden allerdings durch das zitierte Urteil kein bisschen existenter.

Den Anforderungen des Fernabsatzrechtes sowie der Preisangabenverordnung sind wir gerecht geworden, der Hinweis auf das Entgelt befindet sich klar und deutlich neben der Anmeldemaske […]

Deshalb schreibt ihr jetzt ja auch Leute an, die von eurer tollen Betrügersite noch nie etwas gehört oder gesehen haben. Denn ein Mensch, der noch bei Troste ist, würde nicht für eine Nulldienstleistung hundert Euro legen.

Zum Zwecke der Nachweisbarkeit Ihrer Anmeldung bei Outlets.de erfolgte eine Speicherung der IP- Adresse (physikalische IP-Adresse des Computers), des genutzten Betriebssystems sowie des genutzten lnternetbrowsers

Oh, wie schön. Rückt eure „Beweise“ doch mal raus!

Mit jedem Wort machen diese Betrüger deutlicher, dass es ihnen unter der Überschrift „Information“ nur um Einschüchterung geht. Sie spekulieren darauf, dass Menschen von der Wucht einer solchen Drohkulisse eingeschüchtert werden und beginnen, zu zweifeln und sich zu fragen, ob sie nicht doch eine derartige Anmeldung gemacht haben. Oder die Ehefrau. Oder ein Kind. Wenn nur zehn Prozent der Empfänger dieser Betrugsbriefe so überrumpelt werden, dass sie hundert Euro legen, hat es sich für diese widerwärtigen Betrüger gelohnt. Dass es dabei zu gegenseitigen Schuldzuweisungen in Familien und Wohngemeinschaften, vielleicht sogar zu handfesten Streits kommt, geht diesen Canaillen am Arsche vorbei. Die interessiert nur ihr Schnitt, und den machen sie mit der Angst, dem Unwissen und der Kraftlosigkeit der Menschen.

Anhand der protokollierten IP- Adresse sowie der ergänzenden Daten ist es den Ermittlungsbehörden möglich, die Adresse des Anschlussinhabers zu identifizieren.

Da haben wir hier aber ganz große Angst, dass ein offenkundiger Betrüger einen Strafprozess führen will und dabei eine nicht-vorhandene IP-Adresse persönlich zuordnen möchte… :mrgreen:

Zumal die Wahrscheinlichkeit, dass der Zugangsprovider mehrere Monate nach dem 1. Dezember 2011, an dem das behauptete „Vertragsverhältnis“ begann noch Daten über die damaligen Verbindungen herumliegen hat, mit jeder vergehenden Woche und jeder Bullshit-Letzten-Mahnung ein bisschen kleiner wird.

Um die Anmeldung Minderjähriger soweit wie mögl ich auszuschließen, haben wir schon aur der Anmeldeseite bei der Angabe des Alters alle Jahrgänge gesperrt, bei deren Eingabe eine Volljährigkeit nicht vorliegen kann.

Wow! Was für eine geile „Lösung“! Die solltet ihr euch mal patentieren lassen! :mrgreen:

Wenn sich ein Minderjähriger für ein Datenbankangebot der Outlets.de anmeldet, so muss er dafür ein auf sich unzutreffendes Alter eingeben . Diese Handlung kann im Hinblick auf eine Fälschung beweiserheblicher Daten gem. §269 Abs. 1, 2 StGB strafrechtlich relevant sein

Wenn ein Minderjähriger sich anmeldet, spielt das nicht die geringste Rolle, weil der Vertrag gar nicht erst zustande kommt. Er ist nämlich gar nicht erst geschäftsfähig.

Die Verletzung von Prüf- und Aufsichtspflichten kann außerdem zu Schadensersatzansprüchen gegenüber den Erziehungsberechtigten führen, die einen Internetzugang für ihre Kinder bereitstellen

Klaro! Aber auch nur, wenn die Kinder was anstellen und Schaden anrichten (das ist doch die Bedeutung des Wortes Schadensersatz) — und nicht, wenn ein paar schmierige Betrüger lustig Urteile und Gesetze „zur Information“ zusammenkleistern, um nach Möglichkeit jeden Menschen vor Angst zahlen zu lassen.

Dieses Schreiben kommt natürlich ohne Unterschrift direkt aus einem ziemlich abgenudelten Drucker. Die Scans sprechen für sich. Es sieht im Original sogar noch ein bisschen schäbiger aus.

Je nach persönlicher Organisation sollte man es abheften oder wegwerfen. Für Geld gibt es bessere Verwendungen. Schriftverkehr mit den Halunken lohnt sich nicht, die wissen genau, dass sie im Unrecht sind — es sind ja asoziale Betrüger — und antworten einfach immer mit den gleichen schwachsinnigen Textbausteinen. Wer etwas gegen den Betrug tun möchte, sollte die als Bankverbindung genannte Bank anschreiben; eine Formulierungshilfe gibt es hier im Blog. Nur wer danach noch den Nerv hat, noch mehr zu machen und sich von eher sinnloser Mühe nicht entmutigen lässt, sollte Strafanzeige bei der nächsten Staatsanwaltschaft erstatten. Wegen Nötigung, gewerbsmäßigen Betrug und allen weiteren Straftatbeständen, die sich im Verlaufe der Ermittlungen ergeben. Vielleicht freut sich auch das Finanzamt über einen Hinweis, denn die in den Betrugsbriefen geltend Außenstände sind auch dann zu versteuernde Einnahmen der betrügerischen Firma Outlets.de, wenn sie noch eingetrieben werden.

Ich freue mich schon auf den nächsten Brief dieser Halunken!

iContent und Content4U haben viel gemeinsam

Diese beiden Betrugsfirmen mit nahezu identischem Geschäftsmodell unter der Herrschaft des gleichen Geschäftsführers versenden nicht nur heitere Bullshit-Rechnungen an aus dem Internet abgegriffene Mailadressen mit völlig unbegründeten Forderungen, um später erschröcklich formulierte Mahnungen und noch später ebenso erschröckliche Brieflein von Inkasso-Klitschen mit großtönenden Firmierungen folgen zu lassen, sie haben offenbar auch die gleichen Probleme dabei, ein Konto bei einer deutschen Kreditgesellschaft länger als ein paar Wochen zu behalten.

Sollte bei der unbegründeten Rechnung, die mich vor gut einem Monat zum Lachen brachte, das Geld noch auf ein Konto der Frankfurter Volksbank überwiesen werden, so ist jetzt als Bankverbindung die…

Ausschnitt aus der betrügerischen und unbegründeten Rechnung

…WireCard Bank AG angegeben. Offenbar haben die Kreditinstitute, die dieser betrügerischen Abzockerfirma aus der BRD-typischen organisierten Internetkriminalität zuvor ein Konto zur Verfügung gestellt haben, eine gewisse Angst um ihren Ruf bekommen.

Nun, ich glaube, Herr Burat kann sich jetzt erstmal beruhigen. Die WireCard-Bank hat zumindest keinen guten Ruf zu verlieren, wie jeder selbst durch eine einzige Minute mit Google oder einer anderen Suchmaschine in Erfahrung bringen kann. (Das hier ist nur ein Beispiel von vielen.) Um so lustiger wäre es, sollte es tatsächlich doch dahin kommen, dass selbst die schon sehr anrüchige WireCard-Bank irgendwann nicht mehr in Verbindung mit dem lichtscheuen Pack um Herrn Burat gesehen werden möchte… :mrgreen:

An den Zugriffszahlen auf dieses Blog kann ich sehen, dass dieses Wochenende wieder ein Serienbrief der Inkasso-Klitsche „Deutsche Internet Inkasso DIG“ für angebliche Forderungen der Content4U GmbH herausgegangen ist. Allen Empfängern rufe ich zu: Ruhe bewahren, nicht einschüchtern lassen, keinen Cent bezahlen und wenns geht, auch noch die Banken aus der Bankverbindung anschreiben. Von der Justiz des Staates BRD ist nichts zu erwarten, denn es ist p’litisch gewünscht, dass die BRD ein Paradies für Abzocker und Betrüger bleibt. Wohl dem, der dort lebt, wo solche Schurken wie jeder normale Verbrecher behandelt werden! Also: Nicht einschüchtern lassen. So lange nicht mit einem Postzustellungsauftrag ein gerichtlicher Mahnbescheid ins Haus kommt, muss man gar nichts tun. (Und sollte es wider Erwarten zum Versand von Mahnbescheiden kommen, muss man nur durch Setzen eines Kreuzchens widersprechen.) Schriftverkehr mit diesen Betrügern, die genau wissen, dass sie Betrüger sind ist sinnlos und bestenfalls etwas für Freunde absurden Theaters oder realdadaistischer Dichtung. Den dreisten Brief der Schurken je nach persönlicher Organisation wegwerfen oder abheften und schon auf den nächsten Brief freuen, der vermutlich in sechs bis acht Wochen an einem Donnerstag oder Freitag im Briefkasten stecken wird. Mehr kommt nämlich nicht.

Wohl dem, der nicht in der BRD lebt!

Na, kommt einem der vielen Opfer der Content4U GmbH, von outlets.de oder einer der vielen weiteren Firmierungen dieser BRD-Abzocker-Mafia das folgende „Geschäftsmodell“ vertraut vor:

Erstens hatte die Betreiberfirma der Website durch die Nutzung von sogenannten Brückenseiten und durch irreführende Werbung die Verbraucher zur Annahme verleitet, dass die Software auf der Website zum kostenlosen Download verfügbar sei. In der Folge schlossen die Verbraucher unwissentlich ein zweijähriges Abonnement ab. Die zweite unlautere Geschäftspraktik bestand im Senden von Zahlungserinnerungen, mit welchen den Verbrauchern erhebliche Mehrkosten — z. B. für Gerichtsverfahren und Anwalt — angedroht wurden und somit ein psychischer Druck auf jene Verbraucher ausgeübt wurde, die nicht bereit waren zu zahlen. Als dritte unlautere Praktik wurde schließlich beanstandet, dass durch das Verhalten des Unternehmens der Verbraucher von der Ausübung seines Rücktrittsrechts abgehalten wurde. […]

Die Behörde hat ferner bestätigt, dass es keine Hinweise darauf gibt, dass Estesa Ltd gegen Verbraucher, die zu Opfern dieser unlauteren Geschäftspraktiken wurden und nicht gezahlt hatten, gerichtlich vorgegangen sei.

Was passiert, wenn jemand in der BRD solche Geschäfte macht, weiß jeder Leser dieses Blogs angesichts der ermüdenden Regelmäßigkeit dieses Themas: Im p’litisch gewünschten Paradies für Abzocker und Betrüger werden diese Canaillen richtig reich damit.

Tja, wohl dem, der nicht in der BRD lebt, sondern in vielleicht Italien, wo solchen Verbrechern empfindliche Strafen drohen — der in dieser Beschreibung benannten Klitsche namens italia (strich) programmi (punkt) net wurde zum Beispiel für diese betrügerische Geschäftemacherei eine Strafe von anderthalb Millionen Euro auferlegt.

In der BRD hingegen, da werden diese Betrügereien von Leuten, die nicht besonders schwierig zu ermitteln sind, noch jahrelang ohne nennenswerte Konsequenzen weiterlaufen, während irgendwelche Innenminister meinen, dass man die Internetkriminalität doch jetzt endlich durch „Internetpolizisten“ und die verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung bekämpfen muss.

Die gleichen P’litiker, die immer so beflissen vom „Rechtsfreien Raum“ Internet labern, sorgen dafür, dass in der BRD lebende Menschen im Internet nahezu entrechtet sind, wenn sie darauf hereinfallen, dass ihnen jemand in bewusst irreführender Absicht ein „kostenloses“ Angebot verspricht, das jede Menge Kosten verursacht. Und ansonsten wird weiterhin mit zweierlei Maß gemessen.

Herr Burat ist doch kein Betrüger…

…und die Bundesrepublik Deutschland bleibt auch weiterhin wie p’litisch gewünscht ein Paradies für derartige asoziale Widerlinge und die Gefängnisse füllen sich mit anderen, ganz bösen Menschen, die „kleine“ Geldstrafen fürs Schwarzfahren aus dem gleichen Grund nicht bezahlen können, aus dem sie schon schwarzgefahren sind.

Mit Staatsanwaltschaften wie in Potsdam, die Verfahren gegen gewerbsmäßige Betrüger wie Michael Burat (Content4U, Outlets.de und viele weitere Betrugsnummern im Internet) einstellen, brauchen wir die Gerichtsbarkeit doch eigentlich nur noch, um Schwarzfahrer hinter Gitter zu bringen:

Die Staatsanwaltschaft Potsdam vermischt also Seiten und Urteile von unterschiedlichen Firmen, erklärt dass auf allen Startseiten der Hinweis gegeben sei, dass Kosten anfallen. Ja und auf welcher Seite aus der Feder des Herrn Michael Burat sind die Kostenhinweise gleich unterhalb des Anmelde-Buttons??? Wir kennen keine.

Ich erspare Ihnen lieber Leser und liebe Leserin die weiteren Begründungen. In jeder wird wild durcheinander von Seiten und Firmen immer nur das für den Angeklagten beste Beispiel herausgenommen, selbst dann wenn es im Zusammenhang gar keine solchen gibt.

Lesen in Belugas Abzocker-Blog: Michael Burat ist kein Betrüger!