Oh, diese armen Bundestagsabgeordneten

Wenn es mal die Parlament-Arier trifft, dann sieht das mit der Überwachung und der Nutzung möglicherweise trojanifizierter Computer natürlich ganz anders aus, als wenn „nur“ die menschliche Verfügungsmasse in der BRD betroffen wäre:

[…] fürchten viele Abgeordnete, dass sie von irgendjemandem belauscht werden und sind zutiefst verunsichert, ob und wie sie noch vertraulich arbeiten können

Moment, ich muss erstmal durchatmen…

Oh, dieser Puls! Oh, diese Galle! Nochmal durchatmen…

Und dann schreien:

Endlich geht es euch mal genau so, wie es allen anderen Menschen in der BRD unter den von euch, ihr stinkenden, widerwärtigen Arschlöcher, aktiv geschaffenen Zuständen auch geht. Verreckt siechend langsam unter unendlichen, unbehandelten Qualen, ihr Menschenfeinde!

Plonck! (So hätte Bismarck geplonkt.)

Wer seine Kinder liebt, hält sie von der Kirche fern!

„Meine schlimmste Erinnerung ist die von dem Tag, als ich meine erste Menstruation bekam“, sagt Graf. „Da haben mich vier Ordensschwestern in das Zimmer vom Pfarrer gezerrt und mich aufs Bett geworfen. Jede hielt mich an einer Gliedmaße fest. Dann wurde mir ein Besenstiel eingeführt.“ Als die damals Elfjährige vor Schmerzen schrie und weinte, habe ihr eine der Schwestern auf den Mund gespuckt und ihn danach mit einem Pflaster zugeklebt.

DerStandard.at — Opfer kirchlichen Missbrauchs: „Hölle kann nicht schlimmer sein“

Und nein, das sind keine Einzelfälle. Wirklich nicht. Und es ist auch nicht nur Vergangenheit. (Für die, die es ohne Suizid überlebt haben, ist es sowieso gegenwärtig genug.) Wirklich nicht. Und nein, das wird auch nicht anders, wenn jetzt mal ein halbwegs erträglicher Pope immerfort in die Kameras löchelt. Und nein, es ist auch in anderen christlichen Gemeinschaften oft ausgesprochen übel für Kinder, wenn es auch nicht überall zu offenem sexuellen Missbrauch kommt und sich die Folter auf systematische Angstmache, Einschüchterung und Prügel „beschränkt“ — ganz nach biblischem Vorbild.

Je höher die Moral, desto widerlicher die Menschen.

Wir wollen nicht spekulieren, aber…

Die Emotionskochplatten der Fernsehsender werden hochgestellt, auch, wenn gar nichts an Informationen im Topfe ist.

Gar nicht auszudenken, was die journalistischen Hirnwaschmaschinen wohl mit gleicher Methodik, wenn auch für die meisten Menschen weniger durchschaubar, drauflos spekuliert hätten, wenn der Copilot nur ein Moslem gewesen wäre… und nach wie wenigen Minuten irgendein Scharfmacher, der alle Menschen in der BRD als Feind betrachtet, auf diesem Hintergrund und auf den Schwingen hochgekochter Irrationalität (der Fernsehzuschauer, nicht der Politiker-Arschlöcher) mit gut gespielten Affekten in der Stimme irgendeine Totalüberwachung und irgendeine Einschränkung von Grundrechten gefordert hätte. Aber dass Menschen an technik-gewordener Terrorangst und an der Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes und dem dann folgenden Hartz-IV-Terror der Jobcenter sterben, ist ja für die Propaganda nicht so ausbeutbar und wird deshalb eher verschwiegen.

Auf jedem Fernseher und jeder Zeitung müsste eine Warnung stehen: Vorsicht, Gehirn kann beim Waschen kleiner werden…

Direktlink zum Video

Die p’litisch gewünschten Zustände in den Jobcentern

Direktlink zum Video bei Vimeo, mit Downloadmöglichkeit

Kauflaune

Einzelhandel verliert an Kraft -- Deutschlands Kauflaune sinkt

Jedes Mal, wenn ich höre oder lese, wie einer dieser Schreibtischtäter der organisierten Menschenverachtung im Betrieb der Journaille die sich immer noch ausbreitende Armut unter den Menschen in der BRD als eine „sinkende Kauflaune“ bezeichnet, wächst mein Verständnis für Terrorismus und gewaltbereiten Einsatz für das eigene Existenzrecht. Die Möglichkeit zum friedlichen und respektvollen Miteinander wird von denen verneint, die als drei Handvoll Milliardäre die Inhalte der Presse bestimmen, nicht von mir.

Vergesst auf gar keinen Fall, nach der Revolution genug Galgen für die Schergen und Speichellecker der derzeit Herrschenden zu bauen, für die Arschlöcher, die sich Journalisten nennen!

Als in den Nuller Jahren der neue Faschismus kam

Als in den Nuller Jahren gleichsam laut wie schleichend der neue Faschismus kam, begann es damit, dass die Unterschicht nicht mehr bloß ökonomisch, über Besitz und Kaufkraft, definiert wurde, sondern mehr wie eine Rasse betrachtet wurde, die sich durch Fortpflanzung ausbreitet und deren Fortpflanzung unterbunden werden müsse, um diese Ausbreitung zu stoppen. In der Folge führte die Fortpflanzung der immer mehr werdenden Besitzlosen immer weniger dazu, dass die dabei entstehenden Kinder und ihre Eltern durch Sozialleistungen unterstützt wurden, und auch die Idee, dass diesen Kindern aus der Rasse der Unterschichtler ein Anrecht auf Bildung zustehe, weil sie eben Menschen und keine den Tieren gleich geachteten (also missachteten) niederen Wesen sind, fiel immer mehr in Vergessenheit. Die alten Errungenschaften des sozialstaatlichen Systemes, einst eingeführt, um eine sozialistische Revolution in der BRD zu verhindern und nach dem Verschwinden des Sozialismus als mögliche Alternative des gesellschaftlichen Miteinander p’litisch nutzlos und damit entbehrlich geworden, sie wurden langsam umgebaut in ein System finanzieller Anreize, deren Ziel vor allem die Förderung der Gebärwilligkeit einer besitzenden Rasse wurde. Die Steuererleichterungen, das Elterngeld und das voll auf Sozialleistungen angerechnete Kindergeld dienten und dienen in der Propaganda zur Abspeisung der Elenden immer noch als Vehikel, um die Illusion der menschenschützenden Sozialstaatlichkeit der BRD zu befördern, sind aber immer mehr zu Instrumenten geworden, von denen ein Mensch umso mehr profitiert, je mehr er besitzt bzw. je größer sein Einkommen ist. Eine weitere Radikalisierung dieses Sozialrassimus steht bevor.

Das nützliche hungernde Kind

Mein Zitat des Tages, ohne Anmerkung, weil ich gar nicht so viel essen könnte, wie ich gerade kotzen möchte:

Beim G-8-Gipfel im Juli flog die UN-Hilfsorganisation aus Werbezwecken arme afrikanische Kinder ein, damit die Ehefrauen der angereisten Toppolitiker diese mit Brei füttern konnten. Dies berichtet die ansonsten recht zahme, dem staatlichen schwedischen Entwicklungshilfedienst Sida angehörende, Zeitung „Omvärlden“ am Dienstag.

tagesspiegel.de [via]