Leseempfehlung

Ich habe ja in den letzten Jahren das eine ums andere Mal einen Text zum früheren Wikimedia Deutschland e.V., der jetzt als Wikimedia Fördergesellschaft mbH firmiert, und zu seinen Spendensammelaktionen zum Jahresende unter Verwendung gezielt irreführender Angaben geschrieben — etwa am 13. November 2009, am 23. November 2011 und am 3. Januar 2012. Ergänzend hierzu empfehle ich die Lektüre von Das Wikimedia-Experiment, Folge 1 von RA Markus Kompa:

In ersten Jahren versuchten die Leute von Wikimedia e.V. erfolglos, den zunehmend guten Namen der Wikipedia auf andere Weise zu versilbern, etwa mit der Herausgabe einer „gedruckten Wikipedia“ oder einer „Wikipedia-CD“ bzw. „DVD“, was bei einer Internet-Enzyklopädie schon ein bisschen einfältig war […] Nachdem das Spendenaufkommen in den letzten Jahren unerwartet hoch ausfiel, wussten die neureichen Wikimedianer gar nicht, wohin damit. Die Wikipedia-Datenbank organisierte sich selbst, die Autoren arbeiteten kostenlos. Im Wiki-Umfeld schwirrten jedoch allerhand Leute, die plötzlich ihren eigenen Bedarf am Wikimedia-Schatz entdeckten.

Bitte unbedingt bei RA Markus Kompa weiterlesen — und die Angabe, dass es sich bei diesem Text um die Folge 1 handele, gibt eine „erfreuliche“ Aussicht, dass da noch mehr kommen wird.

Kurz verlinkt

Für deutsche Medien ist die Vorstellung, das verhasste MfS habe einen Beitrag zur Friedenssicherung geleistet, eine Ungeheuerlichkeit, die offenbar zensiert werden muss.

Schnell beim Rechtsanwalt Markus Kompa weiterlesen, wie das BRD-Staatsfernsehen ZDF geschichtliche Ereignisse „kreativ“ erzählt, es lohnt sich!