Wer hetzt?

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Die übliche Psychohetze aus Presse und Glotze

Die gesamte agenturzentral gleichgeschaltete Presse und Glotze in der BRD hetzt gegen Tsipras und Griechenland… und dann stellt sich heraus, dass es dieses Angebot eines Investitionspaketes niemals gegeben hat. Aber was in den Köpfen der Zeitungsleser und Fernsehzuschauer hängen bleibt, das ist die gleichgeschaltet und mit aller Gewalt der Lüge in diese Köpfe gestanzte Lüge.

Ich bin ein verdammt schlechter Prophet, aber ich wage zu prophezeien, dass die Merkel-Regierung und Bankster-Kryptokatur der EU alles dafür tun wird, die gegenwärtige — und übrigens nach üblichen europäischen Maßstäben „demokratisch“ gewählte und zudem lobenswerterweise um die Einhaltung ihrer Wahlversprechen bemühte — Regierung Griechenlands abzusetzen. Und in der nächsten Sonntagsrede ist dann wieder von den europäischen Werte die Rede. 😦

Die Bildzeitung mit Schlips, besser bekannt unter dem irreführenden Namen „Die Welt“, bereitet als springersche Hirnkanone für Idioten, die sich nach eifrigem Aufpassen in der Schule für gebildet halten, schon einmal die Psychen auf den kommenden Putsch in Griechenland vor:

Setzt sich der Ministerpräsident durch, werden alle Narren Europas – von Podemos in Spanien bis zur Front National in Frankreich – ihre Stunde schlagen hören und den Kontinent in ein ideologisches Zeitalter zurückdrängen, das uns neue zerrissene Jahre beschert

Selbstverständlich handelt es sich nicht um eine Ideologie, wenn auf Gedeih und Verderb die Gewinne von Banken über das Leben von Menschen gesetzt werden müssen… :mrgreen:

So, und jetzt bei den NachDenkSeiten weiterlesen!

Σας ευχαριστούμε

Griechenland werde sein Vetorecht zur Blockierung des vorgeschlagenen Handelsabkommens nutzen – zumindest, wenn es in seiner jetzigen Form bestehen bleibt, sagte Georgios Katrougkalos, Vize-Chef des Innenministeriums […] „Ich kann Ihnen versichern, dass ein Parlament mit einer Syriza-Mehrheit dieses Abkommen niemals ratifizieren wird. Und das wird ein großes Geschenk nicht nur für die Griechen sondern für alle Europäer sein“

Das sind also die P’litiker, vor deren Wahl die anderen P’litiker in der EU die Menschen in Griechenland so peinlich-antidemokratisch gewarnt haben. Ich verstehe…

Gruß auch an Angela Merkel!

Die Nichtwahlempfehlung der Geldherrschaften

Was sind das eigentlich für Leute, die in Griechenland in die Regierung gewählt wurden und die so fürchterlich sein müssen, dass etliche Politiker und Politikerinnen aus der Europäischen Union sogar versucht haben, den Menschen in Griechenland zu erzählen, dass sie doch ja etwas anderes wählen sollen? Zum Beispiel eine durch und durch korrupte Kaste, die dann hätte weiterregieren können?

Syrizas erste Sparaktion:
Griechische Regierung schafft Minister-Limousinen ab

[…]

„Minister brauchen keine Staatskarossen“, sagt der Minister der griechischen Zeitung „To Vima“, auch er selbst werde für Dienstfahrten künftig seinen Privatwagen nutzen, ein alter MG Cabrio

Ah, ich verstehe! Die sind ja wirklich extrem gefährlich:mrgreen:

Ein Schritt in die richtige Richtung

Der ehemalige stellvertretende Innenminister Leonidas Tzanis hat Selbstmord begangen. Er wurde am Donnerstag in seinem Haus in Volos tot aufgefunden und soll sich einem Bericht von Kathimerini zufolge erhängt haben. […] Tzanis’ Name fand sich auf einer öffentlichen Liste von 36 Personen des öffentlichen Lebens, gegen die die Finanzstrafbehörde SDOE wegen Korruption, Steuerflucht und Steuerhinterziehung ermittelt […] Der Jurist hinterläßt eine Frau und zwei Kinder.

Aber leider erhängen sich korrupte Mitglieder der classe politique zurzeit nur in Griechenland, und auch dort viel zu wenige. In der BRD würde in solchen Fällen nicht einmal ermittelt, da reichen die (an sich wahrhaft mafiös genug wirkenden) Ehrenworte der Koffermänner völlig hin.

Wenn man alles Geld den Banken gibt

Die Lage in griechischen Krankenhäusern wird wegen der Finanzkrise immer dramatischer. Es fehlt am Nötigsten: Medikamente, Gips und sogar Klopapier. Aus fast allen Kliniken kommen Hilferufe. Das griechische Gesundheitssystem bricht zusammen. „Die griechischen Politiker streiten sich im Fernsehen darüber, wie das Land regiert werden soll und wir haben hier keinen Gips“, sagt ein Arzt des Krankenhauses der Ostägäisinsel Chios. Die Verwandten der Patienten müssen selbst Gips kaufen, damit die Ärzte gebrochene Arme und Beine behandeln können […]

Noch dramatischer ist die Lage für Herzkranke und Menschen mit Gefäßverengungen. Die größte Klinik in der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki führt seit Tagen keine kardiologischen Untersuchungen und Operationen mehr durch. Stents (Gefäßstützen) können nicht mehr implantiert werden, weil die Lieferanten ohne Barzahlung kein Material schicken, sagen mehrere Ärzte. Das Krankenhaus habe kein Geld mehr, um die Stents zu kaufen. „Hier herrscht Chaos. Mit Menschenleben kann man aber nicht spielen“, klagen Ärzte.

stern.de — Dramatische Lage griechischer Kliniken: Keine Medikamente, keine Katheter, kein Klopapier

Aber Hauptsache, die Banken sind gerettet, nachdem sie in windigen Geschäften mit Schwindelzetteln die Früchte der Arbeit anderer Menschen verzockt haben! Rettungsschirm?! Wer noch ein Herz in der Brust hat, bekommt von diesem gnadenlos zynischen Wort einen unwiderstehlichen Kotzreiz. Wo ist eigentlich das Gericht, vor dem die Verantwortlichen sich verantworten müssen? Ach, nirgends…

Papademos soll EZB-Vize werden

Diese ehemalige Meldung der Tagesschau ist heute genau 10 Jahre alt. Leider kann ich sie aus den üblichen Gründen nicht direkt verlinken¹, deshalb hier ein nicht durch Link belegbares Zitat aus meinem Archiv der alten Tagesschau-Meldungen:

Papademos soll EZB-Vize werden

Die EU-Finanzminister haben sich auf den Griechen Loukas Papademos als designierten Vizepräsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) geeinigt. Der derzeitige Präsident der griechischen Nationalbank soll am Montag beim Außenministerrat in Luxemburg offiziell benannt werden.

[…] Papademos galt als erste Wahl

Der Grieche Papademos galt als erste Wahl der europäischen Notenbanker. Der 54-jährige Wirtschaftsprofessor gilt als außerordentlich erfahrener Geldpolitiker und Kenner der amerikanischen Notenbank, da er für die Federal Reserve Bank in Boston gearbeitet hatte. Zudem wird ihm zu Gute gehalten, das früher von zweistelligen Inflationsraten und einer schwachen Währung geplagte Griechenland mit seiner strengen Geldpolitik auf den Weg in die Euro-Zone gebracht zu haben […]

Hach, das waren noch Zeiten…

¹Was ich davon halte, dass die von allen Menschen mit der so genannten „Rundfunkgebühr“ bezahlten Inhalte dieser Volksverdummungsanstalten einfach aus dem Netz verschwinden gemacht werden, kann sich hoffentlich jeder denken. Zudem werden hier auch wichtige Quellen für die Beurteilung p’litischer Entwicklungen vernichtet, und das alles nur, damit die „Qualitätsjournalisten“ der Baumbestempler ein künstliches, willkürlich zum Gesetz gemachtes Alleinstellungsmerkmal bekommen. Zum Schaden aller Menschen.