Wer seine Kinder liebt, hält sie von der Kirche fern!

„Meine schlimmste Erinnerung ist die von dem Tag, als ich meine erste Menstruation bekam“, sagt Graf. „Da haben mich vier Ordensschwestern in das Zimmer vom Pfarrer gezerrt und mich aufs Bett geworfen. Jede hielt mich an einer Gliedmaße fest. Dann wurde mir ein Besenstiel eingeführt.“ Als die damals Elfjährige vor Schmerzen schrie und weinte, habe ihr eine der Schwestern auf den Mund gespuckt und ihn danach mit einem Pflaster zugeklebt.

DerStandard.at — Opfer kirchlichen Missbrauchs: „Hölle kann nicht schlimmer sein“

Und nein, das sind keine Einzelfälle. Wirklich nicht. Und es ist auch nicht nur Vergangenheit. (Für die, die es ohne Suizid überlebt haben, ist es sowieso gegenwärtig genug.) Wirklich nicht. Und nein, das wird auch nicht anders, wenn jetzt mal ein halbwegs erträglicher Pope immerfort in die Kameras löchelt. Und nein, es ist auch in anderen christlichen Gemeinschaften oft ausgesprochen übel für Kinder, wenn es auch nicht überall zu offenem sexuellen Missbrauch kommt und sich die Folter auf systematische Angstmache, Einschüchterung und Prügel „beschränkt“ — ganz nach biblischem Vorbild.

Je höher die Moral, desto widerlicher die Menschen.

Advertisements

Rechtsfreier Raum Kinderpsychiatrie

Schläge, Beruhigungsmittel, Einzelarrest – seine Kindheit beschreibt Karl-Heinz Großmann als Hölle auf Erden. Mit 13 Jahren kam er als gesunder Junge in die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Marsberg. Diagnose: Debilität, also Schwachsinn.

Jahrelang war er Gewalt durch das Pflegepersonal schutzlos ausgeliefert, wurde mehrmals in dieser Zeit missbraucht, durch eine Nonne. Karl-Heinz Großmann hat darüber fast 50 Jahre geschwiegen – bis heute.

Auch Wolfgang Petersen kann seine Zeit in der Kinderpsychiatrie nicht vergessen. Als Neunjähriger war er lebhaft, gab oft Widerworte. Das reichte aus, um ihn vom Kinderheim in die Psychiatrie nach Schleswig zu verlegen. Schläge durch Pfleger waren auch hier an der Tagesordnung. Sie pressten ihn in eine Zwangsjacke, drückten ihn unter Wasser. Wenn sich Petersen oder Großmann beschwerten, hagelte es weitere Strafen. Und es hieß: „Euch Idioten glaubt ja eh keiner.“

Leider nur noch wenige Tage in der Mediathek des WDR verfügbar, dank der Qualitätsjournalisten, die Papier bestempeln und eine Pflicht zur „Depublikation“ mit Lobbyarbeit durchgedrückt haben. So dass es in diesem Fall nicht nur bei einem Vergessen bleibt. Was — auch nach Meinung ihres Arschloches von Verleger ihrer bevorzugten Zeitung — vergessen werden soll, sei hier in einem Screenshot konserviert.

Gruß auch an alle ganz großen „Kinderfreunde“ — zumindest solange es um den emotionellen Unterbau der Zensurwünsche fürs Internet geht — in der classe politique!

Nein, ihr Arschlöcher!

Screenshot evangelisch.de -- Worte finden: Kirche bittet Heimkinder um Verzeihung

Nein, ihr Herzmörder, Jesusverkäufer, Kinderquäler, Gewaltfreunde, Judasjünger, Heuchler, Lügner, Bimmelschwinger, weinsaufenden Wasserpreiser, Großräuber, staatstragenden Bibeldreher, Schwarzseelen, Lichtverneiner, Widerlinge, Religionsmafiosi, Witwenfresser, Todeshändler, Hoffnungshändler, Himmelsversperrer in eurem rechtsfreien Raum, der euch jede Gewalt ermöglicht! Ihr, die ihr an den Geldströmen zu Babylon wohnt, beim breiten Fluss des Geldes, das noch von euren zerschlagensten Opfern staatlich mit steuerlichem Zwang¹ eingezogen und in eure Taschen gespült wird — kurz: Ihr herrgottsriesengroßen Arschlöcher von der evangelisch-lutherischen Kirche!

Dafür verzeihe ich euch nicht.

Vielleicht verzeihe ich euch einmal in einer besseren Zeit, in der ihr friedlich mit einem Andenken aus Hanf um den Hals am Baume baumelt und mit eurem einst so unersättlichen, aufgedunsenen Fleisch die Raben füttert; diese Raben, die im Vergleich zu euch so licht und hell scheinen. Aber so nicht.

Und die Bildunterschrift im Artikel eures Lügenblattes: „Ehemalige Heimkinder wollen gehört und verstanden werden. Außerdem kämpfen sie für Entschädigungen“ — ein widerwärtiger, menschenverachtender Hohn, der mich erbrechen macht!

Ich will nicht von euch gehört und verstanden werden. Was glaubt ihr bis ins Mark zynischen Judasjünger eigentlich, wer ihr seid? Von euch gehört werden? Als gequälter Mensch mit euch Menschenquälern auch nur ein Wort reden wollen? Ein Wort aus Hanf vielleicht, aber nicht eines aus meinen Lippen! Ihr habt euch nicht durch verängstigtes Wimmern, nicht durch gequältes Schreien und nicht durch Suizide von Kindern erweichen lassen. Ihr habt jahrzehntelang systematisch vertuscht. Ihr habt euch schützend vor die Täter gestellt und sie weitermachen lassen. Auf allen Ebenen. Mit aller Gewalt. Weil sie euer Werk getan haben, ihr Teufel! Da ist nichts zwischen euren Ohren, was noch hören könnte. Da ist nichts von euch getan, was man „entschädigen“ könnte. Ihr gehört — wie jeder andere gemeingefährliche Verbrecher, dessen kriminelle Energie unerschöpflich zu sein scheint und dessen Selbstverblendung inappellabel ist — an einen Ort, an dem ihr niemanden mehr schaden könnt. Um die friedliebende und lebensbejahende Mehrheit der Menschen vor euren unheiligen Machenschaften und vor eurer Menschen- und Lebensverachtung zu schützen.

Und jetzt stellt ihr euch am Sonntag hin und bittet die paar Menschen, die sich noch nicht zum Freitod entschlossen haben, um Entschuldigung. Am besten vor den Kameras des Fernsehens und der Journaille, damit sich diese ganze Mühe auch gelohnt hat, dieser betroffene Gesichtsausdruck, so lange vorm Spiegel eingeübt…

Nein! Euer für die von euch angewendete Gewalt so nützliches Geseier von Vergebung kenne ich schon von dem Pfaffen, der fest zum Kinderzerbruchheim gehörte. Und wer nicht genug Angst vor Gott hatte, kriegte halt eine gelangt.

Fahrt in die Hölle, die ihr anderen Menschen bereitet habt und die ihr ihnen immer noch bereitet! Am besten jetzt!

Oder aber: Hört jetzt damit auf, mit euren schamlosen, teuflischen Lügen an den Speireflex eurer Opfer zu appellieren und tut endlich aufrichtige, echte Werke der Reue! Zum Beispiel überall dort, wo ihr jetzt in euren angeblich „sozialen“ Einrichtungen die Neuen Armen der BRD, die weitgehend entrechtet und euch hilflos ausgeliefert sind, ohne jede Hemmung ausbeutet, um das Geld für ausgebildete Fachkräfte einzusparen — da kommts euch aber sehr entgegen, dass die Fachkräfte deswegen in den Gängen des Arbeitsamtes sitzen und auch noch für einen Euro als Quasisklaven zu euch rübergeschoben werden. Und dann lasst ihr denen von einem eurer Dreckssozialarbeiter auch noch erzählen, wie wichtig Arbeit für ein gesundes Empfinden des eigenen Wertes ist. Klar doch! Nichts hat sich an euch verändert, ihr eisblauen Seelengefrierfächer! Wohltäter nennt ihr euch, Arschlöcher könnt ihr bleiben, Halleluja! Ein Lob dem Herrn der Selbstgerechten! Herrgottsgroße Arschlöcher.

Wie gut ists für eure Ruhe beim Fressen und Zerstören, dass ihr so genau wisst, dass eurer Gott nicht mehr einen zünftigen Feuerregen auf euerart Blaspheten runterlässt; wie gut ists doch für euch, dass ihr so genau wisst, dass Heuchler wie ihr nicht mehr umgehend wie in Apg. 5, 1ff tot umkippen. Nur euren Schäfchen sagt ihrs nicht, die sollen ruhig noch ein bisschen Angst vor eurem Gott haben, damit ihr ihnen dieses von euch geschaffene „Problem“ mit eurem Hokuspokus lösen könnt. Ist ja ein gutes Geschäft für Schwarzlichtseelen wie euch!

Zieht auch diese schamlose Show morgen noch ab und macht damit die Werke eures wirklichen Vaters, die Werke Satans, noch etwas voller, als ihrs schon getan habt! Und schaut euch genau an, wer so alles davon entzückt ist! Wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier.

Übrigens: Der beste Moment für einen Austritt aus der Kirche ist jetzt.

Quelle des Screenshots: www.evangelisch.de

¹Nein, ich meine damit nicht die so genannte Kirchensteuer.

Kinder in Haft

Kinder in Haft ist eine Seite über Kinder, die in psychiatrischen Anstalten einsitzen. Wir distanzieren uns von Antipsychatrie-Gruppen, die im Rahmen von Scientology oder anderen Sekten agieren. Ebenso sind wir nicht kommerziell. Hier wird nichts verkauft. Hier werden nur seriöse Sachen geschrieben, wir haben mit Werbung, Religionsgemeinschaften oder Sekten nichts zu tun. Wir wählen bewusst eine kostenlose Website, um unsere nicht-kommerzielle Einstellung zu zeigen (allerdings sagen wir auch, dass wir nicht viel Geld haben). Bei kostenlosen Webseiten gilt: Ignorieren Sie die Werbung! Ignorieren Sie Werbung immer! Hier haben Sie immerhin den Vorteil, dass die Werbung nur alle drei Stunden in einem neuen Fenster aufblinkt – wegklicken.

Neu in den Links auf dieser Site: Kinder in Haft.

Nachtrag: Die Website ist schon wieder verschwunden. Ich empfehle den Seitenmachern, hier auf WordPress.com ein Blog aufzumachen und das Material dort unterzubringen — hier habe ich noch keine willkürlichen Zensurakte erlebt, und lästige Reklame gibt es auch nicht.