Der kommende Krieg

Durch Welthandel und Technologie schrumpfe die Welt zu einem globalen Dorf, „das sich allerdings am Rande einer Revolution befindet. Während wir es mit einer immer stärker integrierten Oberschicht zu tun haben, sind wir gleichzeitig mit wachsenden explosiven Spannungen in den ärmsten Unterschichten konfrontiert.“ Auf solche Kriege bereitet sich die Europäische Union seit 1999 vor, als die europäischen Regierungschefs die Gründung einer eigenen Eingreiftruppe beschlossen.

Im Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (mit dem Lissabon Vertrag in Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik umbenannt) werden militärische und polizeiliche Zuständigkeiten zunehmend verwischt und Kapazitäten zur Bekämpfung von Aufständen aufgebaut

Nein, dieses Zitat stammt nicht von einer obskuren Verschwörungssite. Vielmehr war beim Deutschlandfunk der Zensor kurz pinkeln.

Da dieser Text — wie vieles in der BRD — wegen des von Presseverlegern durchgesetzten Zwangs zur „Depublizierung“ demnächst verschwinden wird, habe ich die Seite durch einen Screenshot archiviert. Die Internet-Spezialexperten beim Deutschlandfunk verhindern leider mit tollen Programmierkünsten eine Archivierung durch WebCite (es kommt — mutmaßlich wegen falscher HTTP-Header — dort nur Zeichensalat an). Der damit nebenbei eingestandenen Einschätzung dieser Websitemacher, dass der BRD-Staatsrundfunk nicht zitierfähig sei, mag ich nicht widersprechen.

Und jetzt hier weiterlesen: Ad sinstram: Rein in die Schulden

Sigmar Gabriels Geschwätz von gestern… #SPD

Ein gewisser Sigmar Gabriel im Wahlkampfmodus gab dem Deutschlandfunk am 11. August dieses Jahres ein Interview:

Capellan: Nun fragen sich viele Wähler, wie soll das gehen, wie soll Peer Steinbrück Kanzler werden, wenn man ganz auf Rot-Grün setzt. Die rot-grüne Mehrheit ist in weiter Ferne. Die Ampelkoalition wird von der FDP ausgeschlossen. Da gibt es auch große Differenzen zwischen FDP und Grünen. Bleibt die Große Koalition, die nach wie vor sehr beliebt ist in der Bevölkerung. Würden Sie eine Große Koalition eingehen?

Gabriel: Nein, weil große Koalitionen sind, gut für große Krisen und sind für Zeiten, in denen man sozusagen viele, viele Herausforderungen im Inland zu lösen hat.

Capellan: Haben wir keine große Krise?

Gabriel: Nein, wir haben Gott sei Dank keine große Krise. […]

Capellan: Wenn Sie die Große Koalition gewissermaßen ausschließen . . .

Gabriel: Ich glaube, dass sie einfach für Deutschland Stillstand bringt. Und wir sind im Wahlkampf, und deswegen geht es darum, wer diese Themen bearbeitet wissen will, der muss sich für die SPD als Sozialdemokrat, sage ich, wenn es gar nicht geht, dann wenigstens für die Grünen entscheiden. Alles andere wird diese Themen nicht nach vorne bringen.

Dieser Sigmar Gabriel sagte übrigens auch einmal: „Die Wahrheit vor der Wahl? Das hätten sie wohl gerne gehabt…“ und steht damit in der großen Tradition von Arschlöchern Sozialdemagogen wie Franz Müntefering, der sich in seinem Gerechtigkeitsempfinden wohl tief gekränkt fühlte, als er folgendes zum Besten gab: „Ich bleibe dabei: Dass wir oft an Wahlkampfaussagen gemessen werden, ist nicht gerecht“.

Eigentlich wäre an diesem ganzen menschenfeindlichen, intelligenzverachtenden, verlogenen, ethisch verrotteten und durch und durch korrupten Geschmeiß aus der SPD-Führung sogar der Strick verschwendet, an dem man es so schnell wie möglich aufknüpfen sollte!