Der falsche Weg

Die BRD-Propagandaorganisation „Deutsche Kinderhilfe“, die einen systematischen p’litischen Kindesmissbrauch betreibt, um über diesen Hebel eine weitere Entrechtung der Menschen in Deutschland durchzusetzen, wurde auf ihrer Internet-Präsenz auf gewiss unerwünschte Weise inhaltlich richtiggestellt. Zurzeit sind die Inhalte dort nicht mehr verfügbar.

So sehr mich dieser Akt des Widerstandes mit Sympathie erfüllt, gebe ich den Saboteuren doch zu bedenken, dass ein solcher Schritt sehr leicht von der Propaganda der Unterdrücker instrumentalisiert werden kann. Nun können die Gegner der gegenwärtigen Zensurbestrebungen nicht mehr nur als Freunde der Kinderficker, sondern auch noch als kriminelle Hacker hingestellt werden — es würde mich überraschen, wenn die neubraune Kampfjournaille der totalitären Mitte diese Steilvorlage nicht schnell zu verwandeln suchte. Insbesondere war es eine ganz schlechte Idee, beim Defacement einen Link auf Fefes Blog zu setzen. Auf diese Weise wurde eine wichtige Sammelstelle sonst marginalisierter Nachrichten für die Diskreditierung durch die Feinde des freien Internet freigegeben — und kaum jemand da draußen weiß, dass unter einem Hacker jemand zu verstehen ist, der uns die großartige dietlibc geschenkt hat, für die depperten Leser der Bildzeitung und Zuschauer des BRD-Fernsehens ist ein Hacker schlicht ein Krimineller. Das war wirklich ganz mies, bei aller Sympathie, ganz ganz mies. Eine eigene Stellungnahme hätte für den Zweck des Protestes völlig ausgereicht.

[Man könnte fast denken, die waren es selbst…]

via Republikflucht, ab.ge.bloggt.org.