Oh, diese armen Bundestagsabgeordneten

Wenn es mal die Parlament-Arier trifft, dann sieht das mit der Überwachung und der Nutzung möglicherweise trojanifizierter Computer natürlich ganz anders aus, als wenn „nur“ die menschliche Verfügungsmasse in der BRD betroffen wäre:

[…] fürchten viele Abgeordnete, dass sie von irgendjemandem belauscht werden und sind zutiefst verunsichert, ob und wie sie noch vertraulich arbeiten können

Moment, ich muss erstmal durchatmen…

Oh, dieser Puls! Oh, diese Galle! Nochmal durchatmen…

Und dann schreien:

Endlich geht es euch mal genau so, wie es allen anderen Menschen in der BRD unter den von euch, ihr stinkenden, widerwärtigen Arschlöcher, aktiv geschaffenen Zuständen auch geht. Verreckt siechend langsam unter unendlichen, unbehandelten Qualen, ihr Menschenfeinde!

Plonck! (So hätte Bismarck geplonkt.)

Polizeistaat BRD

Ein Staat, in dem sich die Polizeien so sicher jeden Verstoß gegen Recht und Verfassung (in der BRD: Grundgesetz) herausnehmen können und in ihrem „rechtsfreien Raum“ so sicher fühlen können, dass sie in solchen Rechtsverstößen keine Grenze beachten; ein Staat, in dem die Polizei sich die kriminelle Installation einer verfassungswidrigen Software auf dem Rechnern von Verdächtigen leisten kann, ohne dass es jemanden auffällt; ein Staat, in dem die Polizeien alle Mittel an der Hand haben, um Beweise nach Gutdünken und völlig unkontrollierbar zu fälschen — so einen Staat nennt man im allgemeinen Sprachgebrauch einen „Polizeistaat“.

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Polizeistaat.

Dass die Bundesrepublik Deutschland ein Polizeistaat ist, wird vermutlich nicht nur p’litisch zugelassen, sondern sogar p’litisch gewünscht.

Und so lange die Menschen in der Bundesrepublik Deutschland so grenzdebil bescheuert sind, dass sie ihre Demonstration gegen untragbare Zustände auch noch bei der Polizei anmelden, wird sich daran gar nichts ändern.

Die Verschleierungen krimineller und sogar verfassungswidriger Funktionen im geleakten Bundestrojaner machen deutlich, dass es sich nicht um einen „Unfall“, sondern um hinterhältig geplantes und vorsätzliches Vorgehen geht. Das vorsätzliche Brechen der Vorgaben im Urteil des Bundesverfassungsgerichtes ist ein Offizialdelikt (zum Beispiel Hochverrat), das von der Generalbundesanwaltschaft untersucht und verfolgt werden müsste. Es gibt für den weiteren Verlauf zwei Möglichkeiten:

Entweder die Generalbundesanwaltschaft eröffnet kein Untersuchungsverfahren und zeigt damit allen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland und in der gesamten Welt, dass die Bundesrepublik Deutschland eine Bananenrepublik und eine Ochlokratie ist, in der das geltende Recht nur für einen bestimmten (den zu knechtenden) Teil der Menschen Bedeutung hat, während sich Polizei und P’litik in einem rechtsfreien Raum bewegen.

Oder es wird pro forma ein Verfahren eröffnet, um den Menschen Sand in die Augen zu streuen und sie einzulullen, aber dieses Verfahren wird so geführt, dass niemand für eklatante und offenbare Rechtsbrüche zur Rechenschaft gezogen wird, so dass den wacheren Menschen klar wird, dass die Bundesrepublik Deutschland eine Bananenrepublik und eine Ochlokratie ist, in der das geltende Recht nur für einen bestimmten (den zu knechtenden) Teil der Menschen nachteilige Auswirkungen haben kann, während Polizeien und P’litik schadlos davonkommen. Bestenfalls wird ein unbedeutender Handlanger der Form halber „bestraft“ und hat nicht allzuviel unter seiner „Strafe“ zu leiden.

In diesen Fällen empfehle ich die Lektüre des Artikels 20, Absatz 4 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland. Eine Anmeldung des Widerstandes gegen die kriminelle Bande bei der ebenfalls bis ins Mark korrumpierten Polizei erübrigt sich.

Oder aber, es kommt zum ersten Mal seit Jahrzehnten zu empfindlichen Konsequenzen, sogar zu Haftstrafen und einer Verwirkung der grundgesetzlich gegebenen Rechte für Menschen, die die Bundesrepublik Deutschland systematisch in den Zustand einer Bananenrepublik und einer Ochlokratie überführen. Ich glaube zwar nicht daran, dass das ohne Druck geschieht, aber ich fände es wirklich wünschenswert. In jedem Fall besser ist es, wenn die Menschen in Deutschland deutlichen Druck ausüben, damit sich endlich einmal eine korrupte Bande P’litmafia vor einem Gericht verantworten muss und damit endlich einmal ein Zeichen gesetzt wird, dass die Zerstörung Deutschlands Konsequenzen für die Zerstörer hat.

Dieser Druck wird gewiss keine Wirkung entfalten, wenn er bei der Polizei angemeldet wird und in ignorierbare Bahnen gelenkt wird.

Es handelt sich um systematische Staatskriminalität.

Bayerntrojaner Now!

ijure.org über die illegale Überwachung von Menschen durch staatlich installierte Schnüffel- und Schadsoftware vom LKA Bayern:

[…] hat das Bayerische Landeskriminalamt den PC eines seiner Mandanten über Monate hinweg mit einem Spionage-Trojaner illegal ausgeforscht. Alle dreißig Sekunden, so Rechtsanwalt Schladt, hat die staatliche Überwachungs-Software ein Bildschirmfoto des Browser-Inhalts geschossen und die Screenshots heimlich über das Internet an die Ermittlungsbehörden übertragen — zu Unrecht, wie jetzt das Landgericht Landshut festgestellt hat […]

Wer jetzt aber glaubt, dass angesichts eines Urteiles die Stasi-2.0-Allüren von BRD-Behörden aufhören würden, hat sich getäuscht, denn…

Die parellel zu der Browser-Überwachung durchgeführte Überwachung der Skype-Telefonie ließ das Landgericht hingegen unbeanstandet.

…was übers Internet gesprochen wird, darf weiterhin belauscht und mitgeschnitten werden. Leider geht aus der Dokumentation dieses Vorganges nicht hervor, wie die von staatlichen Crackern erstellte Schadsoftware auf den Rechner des damit observierten Menschen kam — und es bleibt leider auch unklar, auf welche Weise die Skype-Gespräche belauscht werden konnten. Skype könnte durchaus in seinem Design ein paar vorsätzlich eingebaute Schnittstellen für die Überwachungswünsche von Polizeien und Geheimdiensten haben, es handelt sich um eine äußerst fragwürdige Software.

Übrigens kann ich jedem Menschen in der BRD nur empfehlen, ein anderes Betriebssystem als Microsoft Windows zu verwenden, wenn er nicht möchte, dass seine persönliche Kommnunikation von irgendwelchen „Zwischenstellen“ belauscht wird.