Das erfreuliche Feuerwerk

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Marktkonforme Hartz-IV-Phobokratie

Eine Putzkraft aus der Klinik Warburg in Westfalen hat erzählt, sie habe zehn Stunden zusätzlich im Monat arbeiten müssen und dafür keinen Lohn erhalten. Aus Angst um ihren Arbeitsplatz habe sie sich nicht beschwert. Zwei Frauen, die im Krankenhaus Meiningen in Thüringen Böden wischten, Toiletten reinigten und Betten frisch bezogen, wollten erst gar nicht antworten auf die Frage, ob sie alle Stunden bezahlt bekämen. Weil sie Angst hätten, bei wahrheitsgemäßen Aussagen ihre Stellen zu verlieren

Der Kampf gegen die „Minijobs“

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Arbeitstherapie lohnt sich

Die Mauern, hinter denen die so genannten „Grundrechte“ enden, ermöglichen offenbar richtig gute Geschäfte für Leute ohne Scham und Anstand:

Der Oldtimer Mercedes SSK sieht rassig aus. Schwarz lackiert mit silbernem Kühler, knallrote Ledersitze, ein Lenkrad aus lackiertem Holz. „Fully working“, „voll funktionsfähig“ – aber nur 45,7 Zentimeter lang. Edel-Modellautos wie dieser Mercedes sind begehrte Sammlerobjekte. 2007 wurde das gute Stück aus der Produktion von Hubert Haderthauer in Kalifornien für 35200 Dollar (damals 26269 Euro) versteigert.

Hubert Haderthauer ist nicht irgendwer. Er ist zum einen verheiratet mit der bayerischen Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU). Und er ist zum anderen Psychiater und Beamter, nämlich Leiter der Landesgerichtsärztlichen Dienststelle am Landgericht Ingolstadt. Also solcher erstellt er psychiatrische Gutachten zur Schuldfähigkeit von Angeklagten […]

Und dabei stieß sie schließlich auf einen, der ihr erzählte, er habe lange Zeit im Bezirkskrankenhaus Straubing, einer geschlossenen psychiatrischen Klinik, für einen „Hungerlohn“ von rund 200 Euro im Monat in der therapeutischen Modellbauwerkstatt gearbeitet. Man habe Modellautos hergestellt für eine Firma SAPOR, die einem Herrn Haderthauer gehörte, der sie 1989 auch gegründet habe. Was unglaublich klingt, stellt sich nach stern-Recherchen in weiten Teilen als wahr heraus: Der psychiatrische Gerichtsmediziner Dr. Hubert Haderthauer ließ rund 15 Jahre lang als Mitgesellschafter der Firma SAPOR von Psychiatriepatienten Modellautos fertigen, die anschließend auf dem freien Markt auch zu seinen Gunsten weiterverkauft wurden

Zum ganzen Artikel auf stern.de, aber unbedingt auch den Blogartikel von Ursula Prem lesen!

Blaue Karte dem so genannten „Fachkräftemangel“

Es ist ja wirklich bitter, wenn qualifizierte Arbeit auch angemessen entlohnt wird, wie gut also für unseren Bundespudel Hans-Peter Friedrich, wenn man mit einer „blauen Karte“ Billiglöhner der Informatik in die BRD holen kann. Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sehen dann so aus:

Jetzt hab ich für teuer Geld (für mich und den Staat) Info [m. Anm.: Infomatik] studiert, hab 4 Jahre Werkstudent gemacht, was ja schon sehr selten ist (bei uns an FH einer von ca. 80 Abgängern), das einer überhaupt Werkstudent ist während dem Studium. Und nu bin ich seit einem Jahr auf Jobsuche weil mir immer fix 28k-32k [m. Anm.: um die 30.000 Euro Jahresgehalt] angeboten werden. Selbst ein Dachdecker hat nach Tarif 2010-2011 rund 29,5k [m. Anm. 29.500 Euro Jahresgehalt] bei 40h nach zwei Jahren Berufsausbildung. Das können die sich mal schön in ihre Fascho-Ärsche stecken. Eher würd ich die Strassen fegen oder Popkorn im Kino verkaufen als typisch deutsche, faschistische Arbeitgeber noch reicher zu machen. Ich will für diese Arbeitgeber-Junta in Berlin so wenig Steuern zahlen wie geht und wenn ich dafür mein leben lang ALG2-Empfänger bleibe.

Es kann aber durch aus sein, dass das SozAmt bei mir erlaubt, dass ich mich auch in der Schweiz bewerbe und mir die Reisekosten da hin erstattet. Das machen die nämlich nur noch bei Leuten die länger arbeitslos sind. Das muss der Amtsleiter wirkürlich entscheiden. Wie pervers ist das denn, teure Ausbildung gehabt, keinen Job in DE gefunden und dann an die Schweiz abgegeben, nur damit ein Arbeitsloser weniger zu versorgen ist. Und dann machen die faschistischen Mitte-Parteien auf Blaue Karte.

Kommentar von „pioneer3001“ im Forum von Heise Online zur Meldung über den „großen Erfolg“ der „Blauen Karten“

Gute Nacht und sterbe sanft, Deutschland! Grüß deine Bestatter aus der großen Koalition der alternativlosen Mitte namens CDUSPDCSUFDPGRÜNETC mit ihren Taschen voller Korrumpat.

Prof. Harald Lesch über das perfekte Verbrechen

Schlecker ist pleite!

Mit Schlecker ist in Deutschland ist unter großer Anteilnahme aller Medien der Millionäre wieder einmal eine Unternehmung pleite gegangen, weil die dort arbeitenden Menschen viel zu viel Geld verdient haben. Dass diese überbezahlten Leute sich nicht schämen…