Ein wenig Musik

„Pflicht“ von Magyar Energia.

Georg Kreisler: Kapitalistenlied

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Tschernobyl

…weil wir einverstanden sind.

ernst dichter: einverstandenStandardprojekt | Vimeo-Direktlink

Sozialgesetzbuch (Vollständige Zusammenfassung)

YouTube-Direktlink | Ursprünglich veröffentlicht im Album Die singende Maschine

Wem die GEMA wirklich nutzt

[via Hedonistische Internationale]

Google, YouTube und das angebliche Copyright

Mir ist beinahe die Galle explodiert, als YouTube zur Auffassung gekommen ist, dass eine obskure Verwertungsgesellschaft die Rechte an einem Stück von mir haben soll — und deshalb damit beginnen wollte, wegen dieser behaupteten und nicht bestehenden Rechte Reklame neben dem Video zu schalten, von der die obskure Verwertungsgesellschaft profitiert hätte.

Dass ich der Urheber dieses Stückes bin und wo ich es veröffentlicht habe, war sowohl im Video als auch im Beschreibungstext des Videos vermerkt. Darüber hinaus stammte sämtliches Bildmaterial von mir.

Es handelte sich hier um einen Akt reiner Willkür. Offenbar werden auf Seiten von YouTube bei einem derartigen Missbrauch durch die Rechteverwertungs- und Kopierindustrie nicht die geringsten Plausibilitätsprüfungen durchgeführt, sondern die Nummer wird einfach mit aller technokratischen Kälte durchgezogen.

Zwar ist der Hinweis — nachdem ich eine geharnischte Mitteilung an den Support geschrieben habe — inzwischen wieder still entfernt, aber zu so einer Geste wie auch nur einer mechanisch formulierten Entschuldigung ist Google in seiner Erscheinungsform als YouTube nicht bereit. Auch würde es mich brennend interessieren, auf welcher Grundlage es zu dieser Einordnung meiner marginalisierten Computer-Klangbastelei durch YouTube, Google oder einen obskuren Rechteverwerter kam, da ich gern dazu Stellung beziehen würde. Denn tatsächlich bin ich sogar dazu imstande, meinen Status als Urheber allein durch existierende Projektdateien und das verbaute Samplematerial nachzuweisen. Was diesem möglichen Nachweis gegenübersteht, das würde zu gern mal sehen, damit ich es nicht nur vermuten muss. Ohne es gesehen zu haben, bleibt mir nur die Annahme, dass es sich um eine völlig unbelegte Vermutung von Vertretern der geldherrschaftlichen Willkür handeln muss — und diese wird dann einfach von Google mit technischen Zwangsmitteln durchgesetzt.

Kommt, Google und YouTube — so geht das nicht. Das heißt: Es geht schon, aber glaubt nicht, dass jemand ein so gestaltetes „Angebot“ noch attraktiv findet. Wenn ich ich einen Mangel an autokratisch handelnden Typen in meinem Leben empfinde, dann gehe ich nicht zu einem Internet-Dienstleister, sondern in die „Volksrepublik“ China.

Die im Video verwendete Musik, alle Texttafeln und das am Ende eingeblendete Testbild stammen von mir. Wenn dieses Videowerk — ja, ich betrachte diese Aufarbeitung als Kunst — also bei YouTube demnächst verschwindet, liegt das nicht an vorgeschobenen Urheberrechten, sondern daran, dass YouTube (im Besitz von Google) nicht will, dass derartige Vorgänge auf YouTube sichtbar werden. Was das bedeuten kann, lässt sich etwa bei Frau Streisand erfragen.