Das Wegnehmen von Geld…

Meldung im ZDF-Videotext: Zypern will Auflagen für EU-Finanzhilfe nachverhandeln -- Zyperns Präsident Nikos Anastasiades ... versucht, die von Abgaben bedrohten Kleinsparer zu besänftigen. ... Gleichzeitig drängte er das zyprische Parlament, das Hilfspaket am Montag zu billigen. Dieses sei unverzichtbar, um das Land vor der Pleite zu retten

Das Wegnehmen des gesparten Geldes der relativ Besitzlosen und das Herausgeben dieses Geldes an eine alles korrumpierende und hoch kriminelle Bankenmafia nennt man in einem kleinen Staat mitten in der Europäischen Union jetzt alternativlos… nein… unverzichtbar. Und außerdem ist es doch gar nicht so schlimm. Und eben unverzichtbar.

Man stelle sich mal eine analoge Enteignung der unmenschlichen Bankhäuser vor. Oder besser nicht. Denn die sind ja auch unverzichtbar. Also flugs den Elenden mit staatlicher Gewalt ihr dürres Blut abnehmen, um es den Vampiren einzuimpfen! Schön, dass sich der vampiristische Charakter der Geldherrschaft einmal so deutlich die Maske aus der teuflischen Fratze reißt. Auch, wenn der Anblick dieses Scheusals ausgesprochen unschön ist. Zumindest sollte so jeder lernen können, wo seine Feinde sitzen und dass mit diesen Feinden kein Frieden möglich ist.

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1 Kommentar

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