Der p’litische Journalist, das Arschloch

Der p’litische Journalist in der BRD ist einfach nur ein riesengroßes Arschloch, das sein ganzes Leben damit verbringt, Menschen am Denken zu hindern.

Seine von Rotationsmaschinen und Rundfunksendern verstärkte Tastatur ist für den Geist das, was Schießpulver für den Körper ist: Eine technisch ausgefeilte und recht sichere Mordmethode.

Der p’litische Journalist prägt eine bemerkenswerte Sprache, die alles sagt, wenn man nur genau hinhört.

Wenn Mitglieder einer p’litischen Partei zu einem Thema verschiedener Meinung sind und deshalb offen ihre Standpunkte darlegen, dann schreibt der p’litische Journalist: Die Partei ist zerstritten.

Wenn sich Mitglieder innerhalb einer p’litischen Partei zusammentun, um für ihre gemeinsame Meinung zu werben und zu argumentieren, wenn sie die dafür erforderlichen Kräfte bündeln wollen, dann schreibt der p’litische Journalist, wann immer es mehr als eine derartige Gruppe und damit offene Auseinandersetzung gibt: Die Partei steht vor einer Zerreißprobe.

Eine bessere Meinung hat der p’litische Journalist zu einer Partei, in der Mitglieder mit vom Vorstand abweichender Meinung aus im Allgemeinen nicht kommunizierten Gründen diese abweichende Meinung niemals äußern: Diese Partei ist geschlossen und einig, schreibt er, und sie ist somit vertrauenswürdig, um die vereinigte geschlossene Anstalt BRD zu regieren.

So versteht der p’litische Journalist die Demokratur: Meinungsverschiedenheit ist Streit, und Unterdrückung abweichender Meinungen ist Stärke und Kraft. Und so schreibt er auch jeden Tag, wenn er als p’litischer Journalist seinen Job als Schreibtischtäter macht.

Das gibt auch bei „demokratischen“ Entscheidungsfindungen.

Wenn in einer p’litischen Partei eine Führungsposition durch eine Abstimmung besetzt wird und es mehr als einen Kandidaten für diese Position gibt, dann nennt der p’litische Journalist diese Abstimmung eine Kampfabstimmung.

Wenn in einer p’litischen Partei eine Führungsposition durch eine Abstimmung besetzt wird und es gibt für die Mitglieder nur einen Kandidaten, bei dem sie ihr Kreuzchen machen können, dann nennt der p’litische Journalist das eine Wahl.

Der p’litische Journalist in der heutigen BRD hätte von der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei eines Adolf Hitler gar nicht so eine schlechte Meinung entwickelt. Zumindest hätte er nichts schlechtes darüber geschrieben, wenn er daran den gleichen Maßstab angelegt hätte, den er heute jeden Tag an die p’litischen Parteien in der BRD anlegt.

Die von von Milliardären aus der Verlegerbrut bezahlten p’litischen Journalisten in der BRD sind für die politische Bildung fast so wertvoll wie ein Fruchtzwerg. Man sollte sie in Papierform genießen, damit man etwas für die langen Winterabende hat — irgendwie muss man den Ofen ja ankriegen. An allem, was in der BRD in den letzten drei bis fünf Jahrzehnten mies gelaufen ist, an der gesamten Verdummung und Entsolidarisierung der Menschen, an der Umverteilung aller Güter von unten nach oben trägt der gewissen- und lichtlose Schreibtischtäter „p’litischer Journalist“ die größte Schuld, denn er hätte es besser wissen können, wenn er seine manipulativen Lügen zu Papier brachte und bringt. Er schreibt mit einem schönen abstrakten, technogläubigen Wort von „den Märkten“, um die ganze sich asozial bereichernden Dummköpfe, Kriminellen, Menschenfeinde und Demokratieverächter nicht beim Namen nennen zu müssen, aber wenns um einen Sündenbock geht, schreibt er mit der ergreifenden Sensibilität einer Schlagbohrmaschine von den „faulen Griechen“.

Damit auch jeder merkt, dass der p’litische Journalist in der BRD, dieser widerwärtige Schreibtischtäter, der von den Milliardären aus der Verlegerbrut bezahlt wird, keine Hemmungen hat, Rassismus anzufachen, wenns der p’litischen Agenda einiger Leute passt, die ihn mit viel zu geringen Lohn abspeisen.

Der der p’litische Journalist in der BRD tut es nicht wie sein verrotteter Kumpel aus den Volkszertretungen, er tut es nicht, weil der Scheck die Mittel heiligt. Er tut es aus zerstörerischer Lust und menschenfeindlicher Überzeugung.

Deshalb ist es wichtig, diesen lobotomierten Lemming bei jeder Gelegenheit die volle Verachtung zu zeigen. Und es ist wichtig, sich dieses Gesicht einzuprägen, falls es einmal eine Zeit nach der Revolution gibt, damit man solchen zerstörerischen Arschlöchern eine Krawatte aus Hanf um den Hals legt.

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4 Kommentare

  1. Ihr beschwert euch über Journalisten und die Zustände, aber zahlt trotzdem Steuern dafür?! Was ist das denn für ne Heuchelei?

    Antwort an alle Blogger, Demonstranten, Petitenten:

    https://localchange.wordpress.com/2012/09/05/an-alle-blogger-demonstranten-petitenten/

    • Nette Idee. Um die meisten Steuern kommt man nur nicht drumherum. Die Staatsmafia hat sich vor einem Steuerboykott wirksam dadurch geschützt, dass die meisten Steuern (Lohnsteuer, Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Tabaksteuer, Quellensteuer etc,) zwangsweise abgeführt werden und zwar von denen die am zahlreichsten sind und praktisch nur diese Steuern zahlen. Einkommensteuer zahlen effektiv nur wenige Reiche und die profitieren sowieso von diversen Schlupflöchern, systematische Steuerhinterziehung und diesem Unrechtssystem ohnehin, haben also gar kein Interesse an einer Steuerboykott. Schließlich wollen sie vom Staat das Geld der kleinen Leute.
      Die einzige Chance effektiv weniger Steuern zu zahlen ist knausern, also Konsumverzicht an allen Fronten, Tauschhandel und Sekundärwährungen, die nicht besteuert werden. Das lässt sich die Staatsmafia aber auch nur in homöopathischen Dosen gefallen. Sobald es ihre Existenz gefährdet ist auch da Schluß mit lustig.
      Ich denke echte (direkte) Demokratie ist die politische Schlüsselforderung. Auch da sind die Hürden enorm, aber es ist die einzige effektive politische Frage nach der Macht im Staat.

  2. […] Vergesst auf gar keinen Fall, nach der Revolution genug Galgen für die Schergen und Speichellecker der derzeit Herrschenden zu bauen, für die Arschlöcher, die sich Journalisten nennen! […]

  3. […] ein jornalist ist eben ein arschloch und einfach nur dein feind! Vieles von der popularität faschistischen gedankenguts geht direkt auf […]


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