Die „Freiheit“ der Journalisten

Viele Journalisten stellen nicht das zur Debatte, was die Gesellschaft bewegt, sondern das, was die Gesellschaft ihrer Meinung nach bewegen sollte. Ausdruck der Publizistenideologie ist die als Ethos kostümierte Auffassung, man dürfe doch X oder Y kein Podium bieten. Wem ich ein Podium biete, sagen viele Journalisten, entscheide ich selbst. Die Folge ist eine immer größer werdende Kluft zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung.

Peter Glotz

Nein, die Journalisten sagen das nicht einmal, sie bekommen es gesagt. Manchmal mehr, und oft weniger direkt, auf dass ihnen auch schnell die Schere im Kopfe wachse:

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1 Kommentar

  1. War es jemals anders?

    Das Imperialistische US-System hat das mittlerweile gut im Griff – Jeder Chef hat noch ’nen Chef 😉

    Nach WWII wurde über den US-Geheimdienst massiv in Deutschland eingegriffen, auf mehreren Ebenen. Kultur, Buchdruck (und Verbote), Film, Rundfunk usw. und natürlich auch in den Journalismus. Es wurden gezielt Leute angeworben usw.

    Alles (leider) nix neues! 😦

    Schau Spiderman und du siehst ein naives Zerrbild der Realität des Journalismus – von oben herab, verfälschend, sensationshaschend, unterdrückend etc.


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