Der gewollte „Pflegenotstand“

Schon lange werden Pflegekräfte gnadenlos verheizt. Kanonenfutter. Die Realität läßt viele KollegInnen verzweifeln, versagen und ausbrennen. Schöne Dinge lernt man in der Ausbildung. Doch wozu? Wie sollen die von der fallpauschalisierten Hektik des real existierenden Alltags gehetzten SchwesterInnen und Schwestern noch Maßnahmen wie Basale Stimulation, Kinästhetik und vieles mehr unterbringen? Selbst für ein pflegerisches Gespräch ist die Zeit recht mager, und im Hinterkopf tickt erbarmungslos das Zeiteisen und erinnert daran, was alles gerade liegenbleibt: Papierkram. Checklisten. Dokumentation. Ach ja, und andere PatientInnen ja auch noch so nebenbei.

Weiterlesen beim Ulf! Und dabei nicht vergessen, dass die Träger dieser Elendsverwahrungen in der BRD vor allem die Kirchen sind — ja, die, die so gerne einen ganz anderen Eindruck in ihren Hochglanzprospekten erwecken.

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