„Faith“ spammt für tixuma.de

Hallo, ich habe unter http://www.tixuma.de/?ref=xxxx einen Dienst gefunden, der seinen Usern Provisionen für die Benutzung seiner Suchmaschine bezahlt. Vielleicht ist das ja was für dich. Die Teilnahme ist kostenlos und Du kannst Dir nebenbei etwas dazuverdienen. Bei Angabe des Gutscheincodes PRK7VA3E bei der Registrierung erhälst Du zusätzlich ein Startguthaben von 2,00 Euro. Beste Grüße, Faith

Hallo, „Faith“,

ich habe in diesem Blog deinen „hübschen“ Kommentar nebst Link zusammen mit dieser tollen Ref-ID (die sicher stellen soll, dass du an diesem Klick etwas verdienst) im Spamfilter gefunden. Darin schreibst du, das jemand mit der tollen Domain tixuma (punkt) de Geld für beinahe Nichtstun zu verschenken hat und dass das alles total kostenlos und toll ist und dass man sich einfach für ein bisschen rumklickern so ein bisschen Geld verdienen kann. Denn Geld wächst ja bekanntlich einfach so auf Bäumen, und bei tixuma (punkt) de haben sie so einen Baum im Garten stehen. Und obwohl das alles total kostenlos ist, wolltest du in deiner recht unverschämten und widerwärtigen Instrumentalisierung dieses Blogs als Litfaßsäule auch noch einen so genannten „Gutscheincode“ für ein „Startguthaben“ angeben, der mit dieser Veröffentlichung ungefähr so geheim und exklusiv ist wie die extragroße Schlagzeile der offen ausliegenden Bildzeitung am Kiosk. Dein gnadenlos dümmlicher Versuch ist allerdings nicht durch den Spamfilter gekommen, so dass es hier mit deinem Verdienst nichts geworden ist. Aber ich habe mir mal den Spaß erlaubt, von deinem tollen „Kommentar“, der ohne jeden Bezug zum kommentierten Text daherkam, einen Screenshot zu machen, bevor ich ihn im virtuellen Orkus runterspüle. So kann jeder sehen, zu was für Methoden das mutmaßliche Geschäftsmodell auf dieser tollen Website namens tixuma (punkt) de einige (oder vielleicht sogar etliche) seiner User zu bringen scheint. Ich glaube zwar nicht, dass Kommentarspam dort explizit empfohlen wird (denn diese wäre ja ein illegales Mittel des Marketings), aber ich bin mir sicher, dass die Linksetzung im Internet mit so einer Ref-ID dort wärmstens empfohlen wird, und da dabei gewiss mit einem bisschen (oder vielleicht auch einem bisschen mehr — solche Schneeballsysteme machen ja zurzeit große Versprechungen) mühelosem Geld gewunken wird, kommt so ein lichtscheues Gesindel wie du, „Faith“, eben auf die wenig hirnverwurzelte Idee, irgendwelche Blogs, Foren und Gästebücher mit so einem gnadenlosen Scheiß zuzuspammen. Und das finde ich bemerkenswert genug, um es hier einmal zu erwähnen. Sonst kommt noch jemand auf die Idee, dass man es bei tixuma (punkt) de mit so etwas wie einem seriösen Geschäftspartner zu tun haben könnte.

Ich hoffe, du hast mit deiner gierigen und saublöden Spam an anderen Stellen genau so wenig Glück wie hier und suchst dir fortan eine weniger kalte, ehrlose und widerwärtige Art aus, um an ein bisschen Geld zu kommen.

Geh bitte sterben!
Dein Wutblogger

Und nein, solche Spam mit integrierter Ref-ID und dem Versprechen von Geldgeschenken entsteht niemals für ein einigermaßen seriöses Unternehmen. So etwas ist typisch für irgendwelche Schneeballsysteme.

Warnung vor iway24.de

Nur ein ganz kurzer Hinweis:

Wer glaubt, dass man bei iway24 (punkt) de eine kostenlose Mailadresse bekommt, sollte vielleicht noch einmal ein bisschen recherchieren. Es müffelt dort aufdringlich. Ja, es stinkt beim Reintreten.

Und dann doch lieber woanders hin!

Terrorist, komm an Bord!

Zitat aus der rbb-Website:

Da regt sich ganz Deutschland über Sinn oder Unsinn sogenannter Nacktscanner an deutschen Flughäfen auf – und niemand bemerkt, dass an anderer Stelle eine wesentlich größere Sicherheitslücke klafft! KONTRASTE hat aufgedeckt, dass sich potentielle Terroristen mit einem Datendiebstahl per Funk mühelos Zugang auf das Flughafengelände verschaffen können. Eine beängstigende Vorstellung. […]

Keine Personalkontrollen dagegen an vielen Eingängen für das Flughafenpersonal, dabei ist hier die Sicherheit besonders gefährdet, wie KONTRASTE nachweist.

Im Zentrum des Sicherheitslecks stehen die Chipkarten der Flughafenmitarbeiter. Sie lassen sich per Funk heimlich auslesen. Terroristen, die diesen Abhörvorgang beherrschen, kommen am Hamburger Flughafen mit den geklauten Daten ohne persönliche Kontrolle direkt zum Rollfeld und können eine Bombe an Bord eines Flugzeugs schmuggeln, erzählt uns ein Mitarbeiter.

Na denn, guten Flug ihr nacktgescannten Opfer. Das man euch zum technokratischen Freimachen vor den Augen irgendwelcher Bullen nötigt, ist vollkommen sinnlos und bedeutet keine Spur zusätzlicher Sicherheit. Aber es hat den großen Vorteil, dass ihr euch schon einmal daran gewöhnt, dass dieser ominöse Begriff von „Würde“ gegenüber dem Staat und seinen Bütteln nicht die geringste Bedeutung hat in eurer Deutschen Demokratischen Bananenrepublik. Und das ist ja auch ein Signal. Und zwar ein gewünschtes.

Karsten Nohl, Chaos Computer Club „Das System auszuhebeln ist einfach, was uns sehr überrascht hat, weil es als Sicherheitssystem vermarktet wird und sehr verbreitet ist. Wir waren schlicht schockiert, überhaupt keine Hürden zu finden, die wir hätten überwinden müssen.“

Die beiden Computerspezialisten Henryk Plötz und Karsten Nohl geben ihre brisante Entdeckung Ende Dezember an die Sicherheitsbranche weiter. Seitdem müsste der Flughafen also Bescheid wissen. Bis heute aber wird an den Personalzugängen unzureichend kontrolliert. Dabei könnte sich längst auch anderswo herumgesprochen haben, dass das Zugangssystem nicht mehr sicher ist.

Das ist einem BRD-P’litiker sowas von scheißegal! Hauptsache, er sieht unter irgendeinem fadenscheinigen Grund nichts weiter als eine Möglichkeit, die Menschen in der BRD an die totale Entwürdigung und an die Überwachung bis hin zur Entblößung zu gewöhnen. Alle Menschen. Am besten immer und überall.

„Ich habe ja nichts zu verbergen…“ — mit diesem Spruch geht es in den Gestapostaat 2.0, aber rasend schnell. Man sollte jedem Idioten, der diesen Spruch auf den Lippen führt, einfach die Klamotten vom Leib reißen, damit er mal wieder etwas bemerkt.

Hartz IV + Willkür = Mordversuch

Zustände in der BRD:

Jahrelange Zwangsarbeitslosigkeit, Stellensabotagen, Verweigerung von Nahrung und medizinischer Versorgung trotz Diabetes, Verdacht auf unterlassene Hilfeleistung, Nötigung, Strafvereitelung, Verursachung und Behinderung eines Notarzteinsatzes, Verschwendung von über € 40.000 Arbeitslosengeld, Datenmissbrauch, versuchte Entmündigung zur Vertuschung, Aufklärungsverweigerung, belügen des Bundestages, Aussetzung des Grundgesetzes, usw.

Weiterlesen bei Suboptimales

Zahlen Sie nicht!

Na, auf eine Spam reagiert oder auf irgendeinen Werbelink geklickt, um auf einer Website zu landen, die total nutzlose Angebote machte? Auf Websites, die so tolle Namen wie etwa downloadkoenig (punkt) com (nur ein einziges Beispiel) tragen? Und dafür auch noch eine Anschrift eingegeben? Und jetzt kommen die bösen Briefe, dass sie damit einen Vertrag eingegangen sind (und manchmal sogar explizit auf ihr Widerrufsrecht verzichtet haben sollen) und sie sollen ganz viel Geld zahlen? Und wenn sie das nicht tun wollen, denn wird ihnen die Lohnpfändung, Zwangsvollstreckung, Kontopfändung an die Wand gemalt?

Zahlen Sie nicht! Bleiben Sie stur! Lassen Sie sich nicht von Inkasso- oder Anwaltsbriefen unter Druck setzen! Der Trick ist, Leute mit Mahnungen so einzuschüchtern, dass sie zahlen, ohne es zu müssen. Die rechtlichen Begründungen, warum Sie angeblich zahlen sollen, sind allesamt unsinnig.

Bitte hier weiterlesen! Und in jedem Fall das Geld behalten!

Und in Zukunft bitte auch daran denken, dass kein Anbieter kostenloser freier Downloads auf die Idee kommen wird, von Ihnen eine Anschrift einzufordern. Das machen nur Verbrecher.

SPD für Änderungen bei Hartz IV

DPA- Meldung und Wirklichkeit…

Berlin/dpa. SPD-Politiker aus Bund und Ländern haben sich ebenso wie Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers für Änderungen bei Hartz IV ausgesprochen.

Berlin/APD* — SPD-P’litiker aus Bund und Ländern haben, ebenso wie Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers festegestellt, dass das desaströse Wahlergebnis der letzten Bundestagswahl der Anfang immerwährender Opposition und wachsender gesellschaftlicher Bedeutungslosigkeit sein könnte und fürchten daher um ihre Privilegien, Macht und Pfründe. Deshalb habe sie etwas gefordert, was sie in den Jahren ihrer Regierung nicht einmal ansatzweise probiert haben, nämlich Änderungen an den fälschlich als „Hartz IV“ bezeichnetem Gesetzpaket zur Massenverarmung der Menschen in der BRD und zur Schaffung eines staatlich subventionierten Elendsarbeitsmarktes. Dass es ihnen dabei nicht einmal ansatzweise um persönliche Verantwortung, sondern ausschließlich um die Sicherung ihrer Privilegien, Macht und Pfründe durch eine eigens für die Journaille inszenierte Volksverdummung geht, belegten sie durch die Tatsache, dass sie keinerlei kognitive Dissonanz verspürten, wenn es darum geht, die Brandstifter als eine seltsame soziale Feuerwehr darzustellen, die fordert, dass andere den Brand löschen.

Der stellvertretende SPD- Fraktionsvorsitzende Hubertus Heil forderte in der «Welt am Sonntag», die Leistungen für Kinder und Alleinerziehende zu verbessern.

Auch Hubertus Heil hat es noch nicht gelernt, sich zu schämen.

«Das steht ohnehin an», sagte Heil mit Blick auf das bevorstehende Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Gleichzeitig warf er Rüttgers vor, kurz vor der Landtagswahl in NRW wieder den «Sozial-Schauspieler» zu geben.

Deshalb begründet er das Blendwerk solcher Forderungen nicht etwa mit irgendeiner Einsicht, sondern schlicht damit, dass völlig absehbar ist, dass eine Teilmaßnahme zur Massenverarmung von Kindern und ihren Eltern demnächst von der Karlsruher P’litikkorrekturkammer kassiert werden wird. Um diese Schamlosigkeit nicht so deutlich erscheinen zu lassen, wurde sie zusammen mit einer größeren Schamlosigkeit verabreicht, indem der Sozialschauspieler Hubertus Heil Rüttgers eine Sozialschauspielrei vorwarf.

Thüringens Wirtschafts- und Arbeitsminister Matthias Machnig (SPD) erklärte, jede Reform müsse sich daran messen lassen, ob und welchen Beitrag sie zur Lösung der gesellschaftlichen Probleme geleistet hat. «Eine Diskussion über eine Weiterentwicklung der Hartz-IV-Gesetze ist notwendig.» Auch der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD, Johannes Kahrs, sprach sich für eine Reform aus. «Es handelt sich um lebende Systeme, die muss man auf ihre Lebenswirklichkeit überprüfen.» Auch er warf dem NRW-Ministerpräsidenten Populismus vor.

Allenthalben spricht man in recht dehnbaren Chiffren mit viel sozialem Gewaltstrech davon, dass die rot-grünen Gesetze zur Massenverarmung ja daran gemessen werden müssen, welchen Beitrag sie zur Lösung der gesellschaftlichen Probleme geleistet hätten. Dass die rot-grüne, von den Arschlöchern Schröder und Fischer vorangetriebene Massenverarmung und Entrechtung der davon betroffenen Menschen auf einem mit Zwangsmitteln gefüllten, staatlich subventionierten Elendsarbeitsmarkt eine wichtige Mit-Ursache der Probleme ist, wird im Blendwerk dieses kalten und schamlosen Gefasels verschwiegen.

Rüttgers hatte der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» gesagt: «Die Vorschriften der Hartz-Gesetze sind nicht stimmig.» Weitgehenden Korrekturbedarf sieht Rüttgers bei den Regelungen für Alleinerziehende und Kinder. Die Regelsätze stehen derzeit beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe auf dem Prüfstand. Ein Urteil wird im ersten Quartal erwartet. Nach einem Bericht der «Rheinischen Post» (Samstag) will die Bundesregierung die Hartz-IV-Sätze für Kinder noch vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Mai neu berechnen.

Jürgen Rüttgers (CDU) hatte den Journalisten vor der Wahl jene Worte in die Mikrofone gesprochen, die nach der Wahl keine Bedeutung mehr haben.

Zustimmung erhielt Rüttgers vom stellvertretenden Unions- Fraktionschef Michael Fuchs (CDU). «Wenn Jürgen Rüttgers nicht nur fördern, sondern auch fordern will, sollte man darüber reden», sagte er der «Welt am Sonntag». Wenn man aber über Hartz IV verhandeln wolle, müsse das Ganze auf den Prüfstand, damit eben nicht nur gefördert, sondern von den Transferempfängern auch gefordert werde.

In dieser allzu gewöhnlichen Volksverarschung bekam Rüttgers breite Unterstüzung durch die Komplizen in seiner mafiösen Bande. Alle dabei in den Mund genommenen Worte zeichnen sich durch eine bemerkenswerte Unverbindlichkeit aus. Wenn das Spektakel in NRW vorbei ist, wird das Geschwafel vergessen. Angesichts der Unmöglichkeit einer Abwahl dieser oppositionslosen Liste der totalitären Mitte, die unter verschiedenen Parteinamen antritt, kann nur noch auf gezielte Schüsse gehofft werden.

*APD — Allgemeiner Presse-Dekontamination

Du haftest für deine Internetmitnutzer!

Im Lawblog findet sich heute ein wichtiger Hinweis für alle Menschen, die ihren Computer zusammen mit ihren Kindern, Ehepartnern, Lebensabschittsgefährten oder anderen Menschen teilen und die damit eventuell recht hohe persönliche Kosten durch eine Abmahnung für Urheberrechtsverletzungen riskieren:

Das bloße Verbot, keine Musik aus dem Internet downzuloaden und an Internet-Tauschbörsen teilzunehmen, genüge zur Vermeidung von Rechtsverletzungen durch die Kinder nicht, wenn dies praktisch nicht überwacht und den Kindern freie Hand gelassen werde. Daher sei die Anschlussinhaberin letztlich als verantwortlich anzusehen und hafte für die Urheberrechtsverletzungen.

Mein Tipp, um nicht etwa in einer WG oder gar in der eigenen Familie eine heimische Spitzel-Infrastruktur etablieren zu müssen, die jedem Nutzer eines Computers ständig auf die Finger schaut: Alles über Tor routen und damit die eigene IP-Adresse (die hier wegen der Inkompetenz des Gerichtes tatsächlich einmal mehr als Beweismittel durchging) anonym machen. Einmal ganz davon abgesehen, dass der Datenverkehr dabei derart zähflüssig wird, dass niemand Lust auf gewaltiges Leechen bekommt, hat das auch den Vorteil, dass die dennoch auftretenden, kleinen Verstöße gegen die Vermarktungsansprüche der Contentindustrie niemals zu einer Abmahnung oder Strafverfolgung führen können. So wird man wenigstens nicht selbst zum Opfer der gegenwärtigen Taktik der Contentindustrie, immer wieder einmal eine Einzelperson herauszupicken, zu ermitteln und drakonisch zu belangen, auf dass sich auch eine ordentliche Angst in der BRD ausbreite und die Menschen zum erwünschten Wohlverhalten konditioniere.

Mit dieser einfachen technischen Maßnahme kann man es vermeiden, dass noch der persönlichste und intimste Lebensbereich von einer Atmosphäre des gegenseitigen Misstrauens zerfressen wird, wie es die Richter vom OLG Köln in ihrem zurzeit noch nicht rechtskräftigen Urteil wünschen.