Der Messias ist gestorben

Wenn man nur in den von Google News aufbereiteten Meldungen sieht, was die Journaille der BRD, dieses Sprachrohr der Milliardäre und sonstigen gesellschaftlichen Krankheiten, zu einem rassistischen Arschloch schreibt, das alles in allem erfreulicherweise, wenn auch ein paar Jahre zu spät, besoffen aus der Rechtskurve getragen wurde, denn möchte man kotzen:

Hoffnung, Messias, Mozart - daran lässt Haider die deutsche Journaille denken!

Ein Messias, eine Hoffnung, so der „Focus“ in seiner Schlachtzeile, dass man fast an die Passionszeit und den gekreuzigten Verlierer Jesus aus Nazaret denken muss. Und auch die „Welt“ ergibt sich in blinder Verherrlichung einer mordredenden Führergestalt und sieht sogar Parallelen zwischen diesem Stammtisch-Brüllhals und einem Mozart, der als Musiker doch deutlich andere Töne getroffen hat. Das alles zur Bejubelung der Entsorgung einer Leiche, die als Mensch wohl kaum jemand vermisst hätte, wenn es sie nicht gegeben hätte.

Aber solche Töne im Zerrspiegel der beflissenen (und ziemlich beschissenen) Bejubelung eines derartigen Widerlings helfen hoffentlich jeden dabei, den Tenor der sonstigen „politischen“ Berichterstattung dieser Milliardärspresse richtig einzuordnen.

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3 Kommentare

  1. Hauptsache ist doch:

    http://jena.antifa.net/cms/component/content/article/40-blog/707-nie-wieder-haider–

  2. […] Mal zu WUT und den Beitrag “Der Messias ist gestorben” lesen. Danach könnt ihr Euch fragen, was aus dem Journalismus geworden […]

  3. http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/news/article1820566.ece


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