Volkszertreter auf Dienstreise

Wer einmal wissen möchte, wie sich die Volkszertreter der BRD auf Dienstreise im Ausland zu verhalten pflegen, der muss unbedingt einen Blick in das ehemalige Nachrichtenmagazin werfen. Zunächst muss dafür gesorgt werden, dass beim Dienst der Spaß nicht zu kurz kommt, sonst artet eine derartige Reise noch in Arbeit aus:

Vor Reiseantritt habe Krüger „wiederholt“ darauf hingewiesen, „dass das Programm bitte nicht mit inhaltlichen Terminen zu überfrachten sei und genug Zeit zur freien Verfügung bleiben möge“ […] Für die Golden Gate Bridge, Fisherman’s Wharf oder eine Tour mit der Cable Car braucht man eben Zeit. […]

Und da eine der Abgeordneten dieser Delegation sich zuvor den Fuß gebrochen hatte, bedurfte die kleine Gruppe aus der p’litischen Kaste der BRD noch eines Rollstuhles. Dieser wurde zwar in wenigen Stunden von den US-Diplomaten vor Ort besorgt, erfüllte jedoch nicht die hohen Ansprüche einer herrischen Parlarment-Arierin, da er auf äußerst anstrengende Weise mit Muskelkraft von der Stelle bewegt werden musste. Nun hätten sich ja die parlament-arischen Kollegen schön im Rollstuhlschieben abwechseln können, wie es unter solchen Umständen unter zivilisierten Menschen wohl gang und gäbe wäre, aber so ein Volkszertreter, der von den Menschen in der BRD immer härteren und mörderischeren Einsatz in der Arbeit und in der Bettelei um Arbeit fordert, der fasst ja selbst nicht einmal die kleinste Mühe an. Das führte dann zu der folgenden, aus parlamentarischen SPD-Munde den US-amerikanischen Diplomaten mit lautem Ton entgegengebrachte Forderung:

Wir brauchen einen Neger, der den Rollstuhl schiebt.

Na, immerhin hat er nicht Nigger oder Bimbo gesagt. Sonst wäre es eine noch trefflichere Darstellung von Vertretern der deutschen Gosse gewesen.

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1 Kommentar

  1. „Noch Fragen, Kienzle?“
    „Nein, Hauser“

    Ironischerweise wurden die Cable Cars in SF per Bürgerentscheid vor der Demontage gerettet und sind heute ein Wahrzeichen von SF. Die gleichen Politmafiosi, die sie heute bewundern, hätten sie damals ohne mit der Wimper zu zucken über die Köpfe der Bürger hinweg abgerissen.
    Ein Schelm der Böses dabei denkt …


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