BKA übt das Hacken von Rechnern

Heute einmal mehr eine vergnügliche Richtigdichtung einer aktuellen Heise-Meldung.

Nach der prinzipiellen Einigung zwischen den federführenden Ressorts der Bundesregierung über einen Entwurf für die Novelle des Gesetzes für das Bundeskriminalamt (BKA) und die damit verknüpfte Ausforschung von IT-Systemen […]

Nach den Entwicklungen, die angesichts der geballten computertechnischen Inkompetenz in der BRD-P’litikmafia gar nicht anders zu erwarten waren…

[…] zeigt sich die Wiesbadener Polizeibehörde nach eigenen Angaben gut gerüstet für die versprochenen neuen Befugnisse.

…muss die Neuauflage des VEB Horch & Lies in ihren öffentlichen Erklärungen so tun, als habe sie wenigstens ansatzweise die erforderlichen technischen Fähigkeiten, um diesen Dummfug in tägliche Schnüffeleien umzusetzen.

Das BKA sei derzeit mit „Hochdruck“ dabei, die entsprechende Spionagesoftware zu erstellen, erklärte der Chef der Einrichtung, Jörg Ziercke, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Die Neuauflage des VEB Horch & Lies erklärt nur aus diesem Grund, dass sie mit Hochdruck dabei ist, kompetente Verbrecher aus dem Umfeld der Spam- und Malware-Mafia anzuwerben, um wenigstens die Computer von Dummköpfen übernehmen zu können. Leider haben sich diese kriminellen Cracker bislang nicht dazu bereit gefunden, für die lächerliche Bezahlung im Staatsdienst der BRD tätig zu werden. Von daher ist zu erwarten, dass demnächst eine gewisse Amtshilfe des BND in Anspruch genommen wird, um wenigstens die Dummköpfe in Deutschland bespitzeln zu können. Denn…

Die deutschen Ermittler sind bislang selbst noch nicht in der Lage, die umstrittenen heimlichen Online-Durchsuchungen durchzuführen.

…im Moment sieht es da noch mau aus, und trotz aller Recherche bei Amazon und eBay hat noch niemand im Innenministerium das Buch „Hacking Trojans for Dummies“ auffinden können. Während das Ministerium des Inneren seine Inkompetenz hinter Ausschüssen und täglich gesäter Paranoia verbergen kann, müssen die Bundesbullen schließlich irgendetwas tun.

Entsprechende Schnüffelprogramme seien aber auch von anderen Ländern zu bekommen, die bereits Festplatten ausspähen, meinte Ziercke.

Wir blicken in eine völlig neue Phase der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit, meinte der Bundesbulle, …

Man könnte so jederzeit mit den verdeckten Durchsuchungen anfangen.

…und wenn die chinesische Staatsmafia uns ein bisschen entgegenkommt, können wir auch in der BRD jederzeit mit bewährten unterdrückerischen Methoden anfangen.

Genauere Angaben, wie die erforderlichen Trojaner auf Zielrechnern installiert werden sollen, machte er nicht.

Wie dabei technisch vorgegangen wird, wusste er allerdings noch nicht.

Zugleich ging der SPD-Mann weiter davon aus, dass das geplante Ermittlungsinstrument angesichts der strengen Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts nicht mehr als zehnmal im Jahr zum Einsatz kommen werde.

Aber dafür übte er sich in der allgemeinen Beschwichtigung, indem er in die Mikrofone sprach, dass es maximal zehn Menschen in der BRD geben kann, die so doof sind, dass man ihre Rechner auf diese Weise übernehmen kann. Dies ist eine Einschätzung, die beachtlichen Realitätssinn enthüllt.

Die Absprache zwischen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) und seiner Kollegin im Justizressort, Brigitte Zypries (SPD), hat derweil zu stark kontroversen Reaktionen geführt.

Die Ent-Täuschung nach dem p’litischen Mummenschanz zur medialen Profilierung der SPD hat derweil zur vertieften Einsicht in die Wirklichkeit geführt. Leider führt diese Einsicht noch nicht in die Volksbewaffnung und in den offenen Aufstand.

Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) sprach von einem Kompromiss und bewertete diesen als „pragmatisch und richtig“. Zugleich deutete er an, dass die auf Drängen der Bundesjustizministerin nicht in den Entwurf eingefügte Erlaubnis zum Eindringen von Ermittlern in Wohnungen zum direkten Aufspielen der digitalen Wanzen auf die Rechner Verdächtiger eventuell später erneut diskutiert werden müsse. Erst seien aber Erfahrungen mit reinen Online-Lösungen zu sammeln.

Während die nur notdürftig verkappten Stasi-Nazis aus dem braunen Flügel der CDU/CSU schon in die Zukunft einer totalen Überwachung aller Menschen schauen…

Entgegengesetzter Ansicht ist neben CSU-Politikern aus der bayerischen Landesregierung die Gewerkschaft der Polizei (GdP). Sie bewertete die gefundene Formulierung als „inkonsequent und unverständlich“.

…finden es Vertreter der NSCSU und der Scheißbullen völlig inkonsequent und unverständlich, dass nicht schon jetzt damit begonnen wird.

Damit werde der Schutz vor Terroranschlägen erschwert, fürchtete der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg. Der Zugriff auf Computer und andere IT-Geräte, der den Ermittlern nun lediglich über das Internet aus der Ferne erlaubt werden soll, sei gegenüber einer manuellen Installation kompliziert und zeitraubend.

Denn man betrachtet es im Allgemeinen als günstiger, wenn man heimlich bei den Leuten einbrechen und ihnen überall Wanzen installieren kann.

Mittlerweile sind weitere Einzelheiten des neuen Entwurfs für das BKA-Gesetz bekannt geworden.

Inzwischen wissen sogar schon einige P’litiker und Johurnalisten, was in dem Gesetzestext drin steht.

So lobte der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Dieter Wiefelspütz, dass sich das Papier genau an die Leitlinien aus Karlsruhe halte.

Dieses bekannte, hoch arrogante Arschloch Dieter Wiefelspütz etwa, das sogar dazu steht, dass es bei der Ausweitung der Volksbespitzelung gar nicht um die Bekämpfung von Terrorismus geht, lobt dieses Gesetz.

Schäuble konnte sich Agenturmeldungen zufolge zudem nicht mit seiner Forderung durchsetzen, dass etwa per großem Lauschangriff gewonnene Erkenntnisse aus der elektronischen Überwachung verdächtiger Wohnungen von der Polizei ohne Einschränkung an den Verfassungsschutz oder andere Geheimdienste weitergeben werden dürfen.

Schade ist es hingegen für den Innenminister, dass diese Erkenntnisse nicht völlig, sondern nur teilweise an die Geheimdienste gehen können. Aber immerhin ist dies eine weiterer Schritt zur langsamen Vereinigung polizeilicher und geheimdienstlicher Tätigkeit.

Dagegen hatte Zypries verfassungsrechtliche Bedenken erhoben. Nach der jetzigen Fassung kann das BKA nur bei Nachrichtendiensten anfragen, ob gegen Verdächtige etwas vorliegt.

Im Moment können sich die Scheißbullen nur anschauen, ob es schon geheimdienstliche Erkenntnisse über irgendwelche Menschen in der BRD gibt.

Die ARD berichtet zudem, dass der Abhörschutz für Berufsgeheimnisträger weiterhin im Unterschied etwa zu Seelsorgern der evangelischen oder katholischen Kirche nicht für Imame gelten soll.

Allgemeine Beachtung findet auch die weitere Aufweichung des Trennungsgebotes zwischen Staat und Religion, da wieder einmal besondere Privilegien für die Vertreter des Christentums eingebaut wurden.

Erfasst würden nur Geistliche der „öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften“. Der Zentralrat der Muslime wetterte gegen die „unsachgemäße Ungleichbehandlung“.

Gegen Bespitzelung geschützt werden nur Geistliche, die von der staatlichen Steuereintreibung abhängig sind und allein schon deshalb alles dafür tun werden, dass die BRD auch reich bejubelt werde. Wie sich ja schon im Tausendjährigen Reich gezeigt hat.

Nach ersten Stellungnahmen aus gut informierten Kirchenkreisen atmen besonders die Kinderficker aus der röm.-kath. Kirche auf, die jetzt weiterhin polizeilich unbeobachtet Maßnahmen zur Ausweitung kindlicher Leibespforten durchführen können.

Der Rechtsexperte der SPD-Fraktion, Klaus-Uwe Benneter, hat unterdessen Vorbehalte angekündigt: „Wir werden uns genau ansehen, ob der Gesetzentwurf mit den engen Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts übereinstimmt, und behalten uns einen Einspruch vor“, sagte er der Berliner Zeitung.

Bei der SPD tut man trotz dieses so genannten „Kompromisses“ so, als sei man in Wirklichkeit mit dem Herzen gegen diese fortschreitende Entrechtung der Menschen in der BRD. Aber wenn es um die Abstimmung geht, wird man natürlich zustimmen. Scheiß auf irgendwelche Bedenken mit diesem Grundgesetz, da hat so ein Vertreter der BRD-P’litmafia gar keine Zeit für.

Nicht zuletzt sei sicherzustellen, dass die rechtmäßige Anwendung des Gesetzes regelmäßig überprüft werde. Auch müsse klar sein, dass Betroffene im Nachhinein über die Durchsuchung ihrer Computer informiert werden.

Klar, genau wie man im Nachhinein informiert wird, wenn einem der Verfassungsschutz das Telefon abgehört hat. Ein ganz großes „Recht“ ist das, ich spucke vor Begeisterung. Vor allem, wenn man weiß, wie viel mit gutem Recht privaten Stoff man so an die Ohren widerlicher Scheißbullen gebracht hat. (In dieser Zeit habe ich regelmäßig mit zwei Menschen sehr persönliches Zeug besprochen, die sich hinterher zum Freitod entschlossen. Dass diese widerwärtigen staatlichen Voyeure da weghören, das halte ich für unwahrscheinlich. Vor allem, weil diese Scheißbullen zu meiner diesbezüglichen Frage nichts sagen wollten.) Schön, dass man das im Nachhinein noch hört. Wirklich schön. Wenn ich eine Waffe gehabt hätte, denn hätten diese beiden Schnauzbartträger ihre „Offenbarung“ nicht überlebt. So, wie diese die Staatsgewalt ausübenden Arschlöcher aufgetreten sind, hatte das „Recht“ eher den Charakter einer Demütigung, die übrigens noch dadurch ergänzt wurde, dass sie mich für die „Mitarbeit“ an ihrem Spitzelwerk anheuern wollten.

Vertreter aller Oppositionsparteien lehnten den Entwurf weiter entschieden ab. „Wir sehen uns in unserer kritischen Haltung zum BKA-Gesetz insbesondere auch dadurch bestärkt, dass der Bundesinnenminister zusätzlich den Spähangriff auf die Tagesordnung gesetzt hat“, bemängelte die Innenexpertin der FDP-Fraktion, Gisela Piltz. „Lauschen, spähen, Festplatten ausschnüffeln“, Schäuble und Zypries hätten mit diesem Ansatz die Grenzen des neuen, vom Bundesverfassungsgericht aufgestellten „IT-Grundrechts“ verkannt.

Ach, die FDP macht jetzt einen auf Bürgerrechte. Das macht sie immer gern, wenn sie irgendwo in der Opposition ist. In der Regierung vertritt sie dann eiskalt die Interessen von Apothekern und Ärzten gegen den Rest der Menschen in der BRD, und irgendwelche Menschenrechte sind ihr scheißegal, wenn es nur um gute Geschäftsmöglichkeiten geht.

Karlsruhe habe eindringlich davor gewarnt, durch die gebündelten Maßnahmen die Erstellung von Persönlichkeitsprofilen möglich zu machen.

Was für eine Warnung! Eine Warnung davor, dass man etwas möglich macht. Klingt toll, ist aber neblig und von p’litisch nützlicher, gummiartiger Konsistenz.

Petra Pau, Innenpolitikerin der Linken, sprach von einem „Kompromiss gegen die Bürger, gegen ihre Freiheitsrechte“.

Die Neuankömmlinge in der BRD-P’litmafia nutzen natürlich auch die Möglichkeit, sich als Alternative zum weitgehenden Abbau von Menschenrechten zu profilieren. Übrigens ist jeder Staat direkt gegen die natürlichen Rechte der darin lebenden Menschen gerichtet.

Die Netzbespitzelung sei „ein weiterer Baustein auf dem Weg vom demokratisch verfassten Rechtsstaat zum präventiven Sicherheitsstaat“.

KLEINE ABSCHWEIFUNG: Werte Frau Pau, ich kann ihren Worten kaum widersprechen. Niemand könnte diesen Worten widersprechen. Das liegt daran, dass sie ohne jeden Inhalt sind. Aber die klingen dafür doch echt wahnsinnig kompetent. Da könnte man doch echt denken, dass sie, werte Frau Pau, eine wahnsinnig kompetente Frau aus einer wahnsinnig kompetenten Partei sind.

Vielleicht erinnern sie sich noch an mich. Ich bin dieser stinkende Penner, mit dem sie sich vor etwa vierzehn Monaten sichtlich angewidert unterhalten haben. Sie wollten so gern achtlos verächtlich weitergehen, und sie hätten es gewiss getan, wenn nicht die Presse zugegen gewesen wäre, die ihnen mit den Objektiven der Kameras das für die p’litische Reklame so wertvolle Image auf die Stirn stempelt. Und dann waren sie spürbar überrascht, dass so ein Penner wie ich in vollständen Sätzen sprechen kann und sich gar nicht durch sozialtümelnde Phrasen vertrösten lässt, sondern einfach nur ein Lebensrecht für sich einfordert. Aber wahrscheinlich haben sie das schon vergessen. Es ist ja lange her, und sie haben bessere Gesprächspartner.

Aber vielleicht erinnern sich noch an einen Penner, der sie gefragt hat, was für ein Betriebssystem sie da eigentlich im Karl-Liebknecht-Haus benutzen. Und der angesichts ihrer gut gespielten Simulation von Kompetenz und Besorgnis in schallendes Lachen ausbrach, als sie einfach nur „Windows“ sagten. Herzlichen Glückwunsch, jetzt kann ihre ganze Partei so richtig gut mit dem Deppenangriff des Innenministeriums überwacht werden. Das wäre wirklich nicht nötig gewesen…

Die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth bezeichnete die Einigung als „Gift für den Rechtsstaat“. Die große Koalition versuche unbelehrbar, in Richtung Überwachungsstaat zu gehen.

Auch bei den Pädagogen und anderen Päderasten der Grünen übt man sich darin, so zu tun, als würde man eine völlig andere P’litik machen wollen. Wenn es dann mal wieder so weit ist, dass man in einer Regierungskoalition sitzt, dann wird es wieder „Unsere P’litik ist ohne Alternative“ (J. Fischer zum militärischen Einsatz im Kosovo) heißen. Ein geiles Wort aus dem Dunstkreis einer „Alternativpartei“, fürwahr.

Der Vorsitzende des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft eco, Michael Rotert, warnte, dass mit der geplanten Online-Durchsuchung auch „das Vertrauen der Computernutzer in die Sicherheit von Behörden-Portalen und Behörden-Software wie zum Beispiel dem Steuerprogramm Elster untergraben“ werde.

Wer seine Sinne noch beisammen hat, zahlt diesem Staat eh schon keine Steuern mehr.

Weiter monierte der Providervertreter, dass sich die Strafverfolger mit dem im Raum stehenden Vorgehen grundsätzlich derselben Methoden wie „kriminelle Hacker“ bedienen würden.

Ach komm, du Wirtschaftsvertreter, das ist doch wirklich nichts Neues.

Ein Tipp noch zum Schluss: Bitte auch im Parteibuch lesen und ruhig mal den vielen vielen Links folgen.

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4 Kommentare

  1. da kann ich nur noch eins sagen 😀

    zweitrechner und stecker ziehen – gegen online zugriffe kann man sich ganz einfach wehren 😀

  2. […] BKA übt das Hacken von Rechnern (Wut) Die Neuauflage des VEB Horch & Lies erklärt nur aus diesem Grund, dass sie mit Hochdruck dabei ist, kompetente Verbrecher aus dem Umfeld der Spam- und Malware-Mafia anzuwerben, um wenigstens die Computer von Dummköpfen übernehmen zu können. Leider haben sich diese kriminellen Cracker bislang nicht dazu bereit gefunden, für die lächerliche Bezahlung im Staatsdienst der BRD tätig zu werden. Von daher ist zu erwarten, dass demnächst eine gewisse Amtshilfe des BND in Anspruch genommen wird, um wenigstens die Dummköpfe in Deutschland bespitzeln zu können. Denn… […]

  3. [ Genauere Angaben, wie die erforderlichen Trojaner auf Zielrechnern installiert werden sollen, machte er nicht.]

    Wie dabei technisch vorgegangen wird, wusste er allerdings noch nicht.

    Computr-Bild kaufen und die Bundessicherheits-CD einlegen…..und fertig

  4. Sehr gut und sehr richtig ergänzt… gute Arbeit!


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