Sehnsucht nach der DDR-Stasi kriegen

Wer einmal Sehnsucht nach der relativ beschaulichen Stasi der DDR bekommen möchte, der sollte in aller Ruhe verfolgen, wie die Gemeine Staatspolizei der BRD (auch BKA genannt) Menschen das Leben zur Hölle machen kann.

In „vereinigten“ Deutschland ist zusammen gewachsen, was schon für sich allein zum Kotzen war.

Sportler mit Herz

Die INSM ist eine Veranstaltung der Arbeitgeber aus der Metall- und Elektroindustrie, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Bürgern neoliberale und wirtschaftsfreundliche Reformen als Allheilmittel für die Probleme in Deutschland zu verkaufen. Sie hat es sich als Ziel gesetzt, den deutschen Sozialstaat wie er jetzt ist, komplett zu demontieren. So sprechen sich die INSM-Mitglieder gegen Arbeitslosenhilfe, gesetzliche Krankenversicherung und Kündigungsschutz aus. Universitäten sollen Studiengebühren erheben und untereinander konkurrieren. Überhaupt möchte die INSM den “Wettbewerb” als universellen Grundwert einführen – selbst wenn es um den Zusammenhalt unter Bürgern geht. Deutschland soll ein Arbeitgeberparadies werden. Arbeitnehmer sollen möglichst dumm, rechtlos und arbeitswillig gehalten werden, die Einnahmen der Unternehmen sollen möglichst groß ausfallen. Ein INSM-Mitglied, Peter Oberender, will sogar den Organhandel legalisieren, damit Arbeitslose sich so ihren Lebensunterhalt finanzieren können. Da sie als Arbeitgeberorganisation über sehr viel Geld verfügt ist es der INSM möglich, sehr viele Fürsprecher für ihre Ziele zu kaufen. Sie finanziert mittlerweile eine Journalistenschule in Köln und bezahlte der Serie “Marienhof” viel Geld dafür, damit in den Dialogen für die Ziele der INSM geworben wird. Auch viele Einzelpersonen werden bezahlt. Dazu gehören Wissenschaftler, Politiker und prominente Sportler. Letztere soll der bald verliehene Preis überzeugen, für die Ziele der INSM einzutreten. Selbst der Handball-Nationaltrainer Heiner Brand wird dafür bezahlt, INSM-Propaganda abzulesen. Wir, ein Netzwerk kritisch denkender Blogger, wollen die Nominierten dazu bewegen, den Preis nicht anzunehmen und dadurch ein öffentliches und deutliches Zeichen gegen den radikalen Neoliberalismus, sprich Sozial- und Bildungsabbau, zu setzen! Daher sind eure Unterschriften gefragt!

Hier geht es zur Online-Petition

via 6und8zig

Zur allgemeinen Videoüberwachung

Ein ehemaliger Chef des Auslandsdienstes der Stasi (DDR) spricht im BRD-Staatsfernsehen (ARD) über den derzeitigen Stand der Videoüberwachung in der BRD.

Aktueller Nachtrag: Heise Online meldet den aktuellen Stand des Überwachungswahns. Überwachungskameras verfolgen Personen in Menschenmengen automatisch.

Via Fefe

Endlich ein Konto: Abzocker!

Immer wieder aufschlussreich, wie in der BRD aus der immer größer werdenden Masse der Armen noch der letzte, eigentlich dringend benötigte Pfennig Eurocent herausgepresst werden soll. Mit jeder Not, die mit der Armut einher geht, kann noch ein windiges Geschäftchen gemacht werden — so etwa auch mit der Not, dass jemand Probleme hat, ein Konto zu bekommen.

Da gibt es zum Beispiel eine etwas windige Firma namens handydirect24.de, die mit unverlangter Massenmail eine tolle „Dienstleistung“ bekannt macht. Für die Leute ist es natürlich eine „Dienstleistung“, für klar denkende Menschen hingegen ist es die Abzocke in Reinkultur. Dem Problem, dass jemand kein Konto hat, wird mit vollmundigen Versprechern Versprechungen entgegen getreten:

Werden Sie endlich wieder ein Teil der Gesellschaft mit einem eigenen Konto

Klar, damit wird man „Teil der Gesellschaft“. Und ohne Konto ist man das nicht.

Aber von solchen Aussagen im Stile der Boulevardjournaille und dem wirklich stümperhaften Webdesign einmal abgesehen: Man bekommt dort eine ganz tolle „Dienstleistung“, die in den AGB auch zutreffend beschrieben ist:

endlich-ein-konto.de bietet auf dieser Webseite lediglich eine Dienstleistung an. Der Vertrag selbst wird mit der jeweiligen Bank geschlossen […] Für die Bereitstellung und Zusendung der Vertragsunterlagen berechnen wir Ihnen einmalig und inclusive MwSt. 14,90 Euro. Diese sind vorab, direkt nach Bestellung auf unser Konto zu überweisen. […] Die Entscheidung zur Eröffnung des Kontos liegt allein bei der Bank. endlich-ein-konto.de kann und darf hierfür keine Garantie geben. […]

Das heißt auf gut Deutsch Folgendes: Diese windigen Geschäftsleute schicken einem ein paar Vertragsformulare zu, die man auch bei jeder Bank in die Hand gedrückt bekommen kann. Aber anders als die Bank, die solche Wische kostenlos hergibt, lassen sich diese „Dienstleister“ dafür 30 Mark in den Arsch blasen. Natürlich soll die jemand, der mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Konto hat, an die Gauner überweisen, bevor er auch nur den kostenlos verfügbaren Zettel in den Händen hält. Wie er ohne Konto eine Überweisung hinkriegen soll, bleibt das kleine Geheimnis dieser geschäftstüchtigen Abzocker.

Und wahrscheinlich ist es auch Teil des „Geschäftsmodelles“. Schließlich wurden in den AGB auch an die zu erwartenden Zahlungsprobleme gedacht:

[…] Kommt der Kunde in Zahlungsverzug und können wir keinen Zahlungseingang spätestens 7 Tage nach Bestellung feststellen, sind wir berechtigt, den Kunden anzunahmen. Die Kosten pro Mahnung betragen 10,- Euro. […]

Besonders „hübsch“ hierbei die kleine, aber recht gerissene Formulierung: „Die Kosten pro Mahnung„. Mit drei Mahnungen für die Zusendung von wertlosem Papier kommen das schnell fast 50 Euro Schulden zusammen, wenn das Opfer der Kunde dieses „Dienstleisters“ nicht dafür zahlt (oder nicht dafür zahlen kann), dass er Vertragsformulare zugesendet bekommen hat, die nicht zu einem Vertrag mit einer Bank geführt haben.

So wird aus der zunehmenden Armut und der Not der Menschen doch noch einmal eine richtige Einnahmequelle. Das Geld treiben dann schon fragwürdige Inkasso-Unternehmen ein, die natürlich ihrerseits auch noch einmal etwas aufschlagen für ihre „Dienstleistung“.

Wer arm ist, wird gern auf dieses Angebot verzichten. Mit Geld kann man wirklich Besseres anfangen… :mrgreen:

Nachtrag: Unbedingt den Schriftverkehr zwischen Sozial Gangbang und diesem „Dienstleister“ mitlesen —  damit nicht nur hier in den Blogkommentaren Widerspruch erfolgt, sondern auch direkt durch den „Dienstleister“. Es gibt eine Mail an den Betreiber, die in klarer Weise vom „Dienstleister“ beantwortet wurde. In diesem Schriftverkehr wurde zumindest nicht widersprochen, dass das hier beschriebene „Geschäftsmodell“ die erbrachte „Dienstleistung“ zutreffend wiedergibt. Ich finde es übrigens — das nur als Randbemerkung — sehr bemerkenswert, dass die in dieses Geschäft involvierte Kreditanstalt niemals mit Namen genannt wird. :mrgreen:

Kurz verlinkt (22)

Fremdenhass wird nicht besser dadurch, dass er in ein quietschbuntes Flash-Gimmick gekleidet wird, in dem ein Ziegenbock lustig Ausländer wegkickt und die Vertreter des Rechtsstaats gleich hinterher, und freudige Luftsprünge macht, wenn ein Spieler den Ausländeranteil an der Gesamtzahl erfasster Vergewaltigungen richtig errät.

Was man heute beim Alarmschrei lesen kann, ist einfach nur noch zum Schreien…

Kurz verlinkt (21)

„Wundersame Terroristenvermehrung“ bei Alarmschrei.de — ein recht genauer Einblick darin, wie in der BRD von Ermittlungsbehörden Terroristen erzeugt werden, wenn es einfach nicht genug davon gibt, um den gerade zu erbauenden Unrechtsstaat damit zu rechtfertigen.

Wie man in Deutschland verdächtig wird

Manche Menschen glauben ja immer noch, dass der zunehmende Datenhunger der verschiedenen polizeilichen und geheimdienstlichen Behörden in der BRD etwas relativ harmloses sei, von dem nur wenige Menschen betroffen sein werden. Und die p’litische Kaste der BRD tut mit hinterfotzigen Lügen und Fehlinformationen alles dafür, dass möglichst viele Menschen in dieser Illusion bleiben. Wer immer noch blind seinen Führern vertraut, der sollte einmal einen Blick in das Journalismus-Surrogat des Focus im Internet werfen:

Die Internetnutzer hatten sich auf der Webseite des Bundeskriminalamts über die linksextremistische „Militante Gruppe“ informiert, meldet der „Tagesspiegel“. 417 Surfer sind ins Visier der Beamten geraten, 120 kennt das BKA bereits mit Namen. Sie hatten in einem bestimmten Zeitraum einen Fahndungsaufruf nachgelesen. […]

Oder kurz zusammengefasst: Für die Bullen in der BRD ist man bereits dann verdächtig, wenn man sich auf offiziellen Websites der Polizei über eine aktuelle Fahndung informiert. Und dieser Verdacht ist dann groß genug, um mit dem polizeilichen Mittel der Anforderung der Einwahldaten vom Zugangs-Provider aus der IP-Adresse mal eben die Person ermitteln zu lassen. Und solchen Behörden sollen jetzt noch weitere Kompetenzen gegeben werden, damit sie hier in aller Ruhe eine neue Gestapo aufbauen können!

Das kann wirklich jeden treffen. Und. Es schafft Umstände, unter denen Menschen jedes kritische Wort und jedes Sich-Informieren als Gefahr betrachten müssen, in das Visier der neuen Gestapo nach Schäubles Geschmack zu kommen.