Endlich ein Konto: Abzocker!

Immer wieder aufschlussreich, wie in der BRD aus der immer größer werdenden Masse der Armen noch der letzte, eigentlich dringend benötigte Pfennig Eurocent herausgepresst werden soll. Mit jeder Not, die mit der Armut einher geht, kann noch ein windiges Geschäftchen gemacht werden — so etwa auch mit der Not, dass jemand Probleme hat, ein Konto zu bekommen.

Da gibt es zum Beispiel eine etwas windige Firma namens handydirect24.de, die mit unverlangter Massenmail eine tolle „Dienstleistung“ bekannt macht. Für die Leute ist es natürlich eine „Dienstleistung“, für klar denkende Menschen hingegen ist es die Abzocke in Reinkultur. Dem Problem, dass jemand kein Konto hat, wird mit vollmundigen Versprechern Versprechungen entgegen getreten:

Werden Sie endlich wieder ein Teil der Gesellschaft mit einem eigenen Konto

Klar, damit wird man „Teil der Gesellschaft“. Und ohne Konto ist man das nicht.

Aber von solchen Aussagen im Stile der Boulevardjournaille und dem wirklich stümperhaften Webdesign einmal abgesehen: Man bekommt dort eine ganz tolle „Dienstleistung“, die in den AGB auch zutreffend beschrieben ist:

endlich-ein-konto.de bietet auf dieser Webseite lediglich eine Dienstleistung an. Der Vertrag selbst wird mit der jeweiligen Bank geschlossen […] Für die Bereitstellung und Zusendung der Vertragsunterlagen berechnen wir Ihnen einmalig und inclusive MwSt. 14,90 Euro. Diese sind vorab, direkt nach Bestellung auf unser Konto zu überweisen. […] Die Entscheidung zur Eröffnung des Kontos liegt allein bei der Bank. endlich-ein-konto.de kann und darf hierfür keine Garantie geben. […]

Das heißt auf gut Deutsch Folgendes: Diese windigen Geschäftsleute schicken einem ein paar Vertragsformulare zu, die man auch bei jeder Bank in die Hand gedrückt bekommen kann. Aber anders als die Bank, die solche Wische kostenlos hergibt, lassen sich diese „Dienstleister“ dafür 30 Mark in den Arsch blasen. Natürlich soll die jemand, der mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Konto hat, an die Gauner überweisen, bevor er auch nur den kostenlos verfügbaren Zettel in den Händen hält. Wie er ohne Konto eine Überweisung hinkriegen soll, bleibt das kleine Geheimnis dieser geschäftstüchtigen Abzocker.

Und wahrscheinlich ist es auch Teil des „Geschäftsmodelles“. Schließlich wurden in den AGB auch an die zu erwartenden Zahlungsprobleme gedacht:

[…] Kommt der Kunde in Zahlungsverzug und können wir keinen Zahlungseingang spätestens 7 Tage nach Bestellung feststellen, sind wir berechtigt, den Kunden anzunahmen. Die Kosten pro Mahnung betragen 10,- Euro. […]

Besonders „hübsch“ hierbei die kleine, aber recht gerissene Formulierung: „Die Kosten pro Mahnung„. Mit drei Mahnungen für die Zusendung von wertlosem Papier kommen das schnell fast 50 Euro Schulden zusammen, wenn das Opfer der Kunde dieses „Dienstleisters“ nicht dafür zahlt (oder nicht dafür zahlen kann), dass er Vertragsformulare zugesendet bekommen hat, die nicht zu einem Vertrag mit einer Bank geführt haben.

So wird aus der zunehmenden Armut und der Not der Menschen doch noch einmal eine richtige Einnahmequelle. Das Geld treiben dann schon fragwürdige Inkasso-Unternehmen ein, die natürlich ihrerseits auch noch einmal etwas aufschlagen für ihre „Dienstleistung“.

Wer arm ist, wird gern auf dieses Angebot verzichten. Mit Geld kann man wirklich Besseres anfangen… :mrgreen:

Nachtrag: Unbedingt den Schriftverkehr zwischen Sozial Gangbang und diesem „Dienstleister“ mitlesen —  damit nicht nur hier in den Blogkommentaren Widerspruch erfolgt, sondern auch direkt durch den „Dienstleister“. Es gibt eine Mail an den Betreiber, die in klarer Weise vom „Dienstleister“ beantwortet wurde. In diesem Schriftverkehr wurde zumindest nicht widersprochen, dass das hier beschriebene „Geschäftsmodell“ die erbrachte „Dienstleistung“ zutreffend wiedergibt. Ich finde es übrigens — das nur als Randbemerkung — sehr bemerkenswert, dass die in dieses Geschäft involvierte Kreditanstalt niemals mit Namen genannt wird. :mrgreen:

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27 Kommentare

  1. […] Damit wirbt endlich-ein-Konto.de. Die Zielgruppe ist klar, es geht um Menschen, die kein Girokonto besitzen. Wer heute kein Konto besitzt, hat oft zuvor ein Konto besessen und dies aus verschiedentlichen Günden verloren. Es dürfte sich also bei der Zielgruppe um Menschen am Existenzminimum handeln, überschuldet, wenig Fachkenntnis und aussichtslose Lebenssituation. […]

  2. Ich hab diese Unterlagen bestellt und da war ehrlich gesagt, nichts anstössig.
    Unterlagen sind umgehend gekommen und Konto wurde trotz EV, die ja in der Schufa steht, eröffnet.
    Das Konto wird auch tatsächlich kostenlos geführt.
    Kann also wirklich nur positiv sprechen.
    Die 14,90 finde ich okay für eine Dienstleistung. Ich würde auch nicht umsonst arbeiten…ihr?

  3. Ist ja wie in Verbraucherschutzforen hier: Kaum wird ein offensichtlich nur der Abzocke dienliches „Angebot“ näher beleuchtet, findet man schon Kommentare darüber wie gut doch alles gelaufen ist. Ich setz noch einen drauf:

    „Mahngebühren von 10 Euro pro Mahnung find ich voll fair. Schließlich kostet das ja alles Geld und Porto und so und das muss ja auch bezahlt werden.“

  4. @Daniel
    Nett dein Kommentar, aber warum sollte ich nicht schreiben, das es bei mir gut gelaufen ist?
    Was ich nicht verstehe, das alle immer nur das negative sehen.
    Ein Dienstleister bietet hier etwas an und wenn man das Angebot annimmt, muss man eben auch dafür bezahlen.
    Warum sollte es im Internet anders sein als sonst?
    Ich denke eher, man sollte nicht alles gleich von der negativen Seite sehen.
    Hat der Verfasser dieses Beitrags den Service genutzt, bevor er kritisch schreibt?
    Wahrscheinlich nicht, denn leider ist mittlerweile die Mentalität so, das erstmal geschrien wird. Alles ist schlecht und keiner versteht mich!!!!
    Also nochmals…ich hab das Angebot angenommen und bei mir ist alles super gelaufen. Konto hab ich bekommen und zu meinem Vorteil spare ich sogar dabei…die Gebühren fürs Konto.
    Das kann auch schnell bis 10.- Euro im Monat sein…schon drüber nachgedacht?

    Gruss Berlinboy

  5. Wer wirklich glaubt, dass er einem „Dienstleister“ Geld für etwas geben muss, was er bei der Bank kostenlos kriegt — zum Beispiel so einen Antrag auf Kontoeröffnung –, darf das auch gern weiterhin tun. Er sollte nur nicht glauben, dass so etwas andernorts für eine gute Idee gehalten wird…

    Die Gebühren fürs Konto wären auch gespart worden, wenn es zum direkten Vertrag mit der Bank gekommen wäre. Und darüber hinaus hätte man fünfzehn Euros zum Verprassen.

  6. Ehrlich gesagt verstehe ich den Sinn des beitrages hier nicht. Soll hier ein Unternehmer kaputt gemacht werden? Ich denke der Beitrag hier geht schon sehr nah an übler Nachrede, oder?

    Ich muss auch kein Paket Zucker im Sparmarkt kaufen, wenn ich ihn bei Aldi günstiger bekomme.
    DSL Anschluss von der Telekom…warum? Es gibt andere Anbieter, die sind günstiger.
    Verliert die Telekom deshalb ihre Daseins-Berechtigung? Leute, fangt mal an zu überlegen und beschäftigt euch mit den tatsächlichen Problemen in unserem Land.
    Das Spiel heisst ANGEBOT und NACHFRAGE!
    Aber schön zu sehen, wieviele Menschen hier die Welt verändern wollen…am besten alles umsonst haben wollen, nichts dafür tun zu müssen.

  7. Wenn sich der Sinn dieses Beitrages nicht erschließt, hat er vielleicht keinen. Ich habe keinen Bock, alles noch einmal in den Kommentaren zu wiederholen.

    Das „Spiel“ mag Angebot und Nachfrage heißen. So ein rechtes Spiel ist es nicht, deshalb wird es auch so wenig spielerisch und dafür mehr kämpferisch betrieben. Deshalb muss hier die Nachfrage auch künstlich erzeugt werden. Zum Beispiel mit unverlangt zugestellter Massenmail — oder neudeutsch, mit Spam. (Wahrscheinlich haben diese windigen Geschäftemacher noch ein paar Tricks mehr zur künstlichen Erzeugung der Nachfrage für etwas, was niemand braucht auf Lager, aber davon habe ich nichts mitbekommen.) Die dann auf ein Angebot verweist, das bei nüchterner Betrachtung seiner Natur überflüssig wie ein Kropf, aber dafür teuer ist.

    Es geht hier keineswegs um einen Preisvergleich von Banken, das Bild von verschiedenen Discounter-Ketten ist eine recht hinkende Metapher. Es geht auch nicht darum, dass hier jemand alles umsonst haben will. (Ich habe schon alles umsonst.) Aber es geht sehr wohl darum, dass sich irgendwelche unnützen Mittler in den Weg stellen, um Menschen etwas gegen Geld zu verkaufen, was es umsonst gibt. Damit sich auch genug Leute finden, die das machen, wirbt man eben mit nicht so ganz koscheren Methoden und preist das in einer Weise an, die beim flüchtigen Lesen etwas missverständlich ist.

    Aber alles das habe ich schon geschrieben — und du hast auch etwas dazu geschrieben, Überlassen wir es doch den Lesern dieses Beitrages, der an „üble Nachrede“ grenzt, sich ein Urteil darüber zu bilden. Die Website des „Unternehmers“ steht ja jedem zum Gegenlesen offen und ist hier sogar verlinkt, daher kommen übrigens auch alle meine Zitate. Hier heißt das „Spiel“ nicht Angebot und Nachfrage, sondern einfach nur Lesen, Lesen, Lesen — und das wird jeder können, der hier liest.

  8. Bei mir tauchte ein ähnlich überzeugter Kommentar auf. Ich kann mir nicht helfen, der Verdacht liegt nahe, dass die Verteidigung dieser, zumindest überflüssigsten, Dienstleistung Deutschlands, stets von der gleichen IP kommt, :-)), ich kann mich aber auch täuschen *lol*

  9. Angebot und Nachfrage besteht im Übrigen auch im Geschäft der Kredithaie, die für nicht vermittelte Kredite Provisionen von Kunden kassieren, die den Kredithai ohnehin als letzten Ausweg aus einer finaziellen Notlage sehen.
    Vielleicht hat Berlinboy damit ja auch schon Erfahrungen gesammelt? Der Vergleich mit der Telekom hinkt übrigens. Vergleichbar wäre das Tätigkeitsfeld von endlich-ein-konto.de vielleicht mit einem, der Holz in den Wald schleppt, um es dem analphabeten Förster für 14,90 zu verkaufen, während Grossmutter 5 Minuten wegschaut und so diesen Schwachsinn nicht verhindern kann, … oder so :-))

  10. Sorry, aber mir fällt echt dazu nichts mehr ein…ich hoffe ihr lauft nicht wirklich alle immer so negativ eingestellt durch die Welt, dann habt ihr garantiert schon verloren.
    Wenn das alles überflüssig ist, warum beschäftigt ihr euch denn dann damit und macht hier auch noch kostenlos Werbung für endlich-ein-konto.de ?

    Wenn ich etwas für überflüssig halte, dann beschäftigt mich das garnicht.
    So nochmal, ich habe den Service in Anspruch genommen, weil ich in unserer Stadt kein Konto bekommen habe. Ich hab bei 6 Banken angefragt, keine wollte mir ein Konto eröffnen.
    Durch den Service online hab ich jetzt endlich wieder ein eigenes Konto und da bin ich stolz drauf. Und die 14,90 Euro haben mir nicht weh getan. da gibt es andere Anbieter, die ich wirklich für unseriös halte. Die nehmen nämlich Kosten weit mehr als 50.- Euro.
    Ich denke jedenfalls, wenn man eine Dienstleistung in Anspruch nimmt, dann muss man eben dafür auch zahlen. Selbst Verbraucherzentralen nehmen einen Beitrag für ne Dienstleistung oder Auskunft und das ganz gewaltige Summen. Warum also zur Verbraucherzentrale gehen, wenn man die Infos auch irgendwann durch eine andere Person gratis bekommt?
    So das war mein letztes Statement dazu, weil ich merke, das es euch nicht um den Service geht, sondern einfach nur meckern, meckern, meckern.
    Wieso bietet von euch denn keiner an, Antragsunterlagen gratis zu verschicken, statt nur über andere zu meckern??? Bin ich mal gespannt, wer das jetzt macht von euch?

  11. Geld, Geld, Geld, … Schade, dass ich den Tonfall dieser, meiner Worte in diesem Medium nicht wiedergeben kann! Manche Leute lechzen ja geradezu danach, ein Angebot zu bekommen, Geld für Unfug auszugeben und das auch noch als tolle „Dienstleistung“ kund zu tun. Naja Schafe haben ja auch ein lebensrecht. Allerdings verstehe ich dich, berlinboy, auch ein bißchen (weil du kein Konto bekommst). Fast alle Banken, die gierig nach dem großen Geld sind, sind ziemlich perfide, da sie u.a. die kleinen Einkünfte partout nicht haben wollen. Zwei Beispiele sind mir sehr persönlich bekannt und nachweisbar: Die Kasseler Sparkasse verlangt seit 01.01.07 12€/Quartal für Einkünfte die kleiner als 750 € sind. Somit muß z.B. ein alleinstehender HartzIV-Empfänger 48 € pro Jahr für seine Kontoführung (ja auch per Internet geführtes Girokonto) von seinem fürstlich bemessenen Satz berappen. Der mir bekannte Fall, ist schon 30 Jahre Kunde dieser Bank, und zwar bei zeitweise sogar sehr gutem Verdienst und einem Aktiendepot. Plötzlich muß der 4 Euro im Monat für seine Online Kontoführung zahlen! Wie hoch war nochmal die letzte (und bisher einzige) Erhöhung von HartzIV? Zwei Euro. Im Monat. Da fehlen mir die Worte.
    Hier kann man die entsprechenden Konditionen immer noch nachlesen –> http://www.kasseler-sparkasse.de/sbkonto.
    Das zweite, allerdings etwa 5 Jahre alte Beispiel kommt von der Spardabank (auch in Kassel), wo man den gerade arbeitslos gewordenen Kunden einfach nicht haben wollte (trotz großer Werbung für kostenloses Girokonto). Der war gerade arbeitslos geworden und hatte ein respektables Arbeitslosengeld1. Damals gab es HartzIV noch nicht. Als das Ausfüllen (er lieferte Angaben, eine Angestellte füllte aus) der Antragsdokumente an die Stelle kam, wo nach seinem Arbeitgeber gefragt wurde und er keinen vorweisen konnte, wurde er mit dem Angebot hinauskomplementiert sich doch doch erneut zu melden, wenn er wieder arbeit hätte. Einfach nur widerlich. Was ist denn, wenn der erste Fall seine Bank verläßt (weil er sich die 48 €/a unmöglich leisten kann) und wie der zweite Fall eine Bank aufsucht, die ihn nicht haben will? Ich glaube nicht, dass es sich bei den beiden Fällen um Einzelfälle handelt! Vielleicht ist es dir, berlinboy, ja ähnlich ergangen. Aber dann muß man nicht einen im Rudel mitheulenden Wolf loben, sondern dem gesamten Rudel an anderer Stelle nach dem Leben trachten. Das wäre effektiv.

    Jemand hat einmal sinngemäß gesagt: „Eine Bank zu gründen erfordert mehr kriminelle Energie als eine Bank auszurauben“. Wie wahr, wie wahr.

    Zum Glück kommt zur Zeit Bewegung in die globale Geldwelt: Als Gegengewicht zur Weltbank und Internationalem Währungsfond (über diese Schweineinstitutionen muß man sich nicht weiter auslassen) entsteht in Südamerika gerade die Bank des Südens, zunächst bestehend aus 5 Mitgliedstaaten mit Chavez als Initiator. Bravo, linke Staaten Südamerikas!

  12. Bleibt am Schluss die Frage, warum diese wunderbar sozial eingestellte Bank nicht allen Lesern namentlich bekannt gemacht wird? Liegt es vielleicht daran, dass Berlinboy oder der Betreiber von endlich-ein-konto.de Angst haben, jemand könne den Vorteil einer kostenlosen Information nutzen?
    Wobei wir bei dem eigentlichen Thema wären, um das es dem Blogautor m.E. geht, nämlich das Anklagen einer Ellenbogengesellschaft, in der der eine dem anderen das Schwarze unterm Fingernagel nicht gönnt, wenn es nichts gekostet hat.
    Ob Banken Gebühren nehmen oder nicht, steht hier ebenso wenig zur Debatte, wie die Tatsache, dass man in gewissen Situationen nur schwer ein Konto bekommt. Es geht einzig darum, dass genau diese Menschen in derartigenSituationen für einer derart lapidare Information 30 Mark zahlen müssen. Man sucht sich also ein Klientel, dem ohnehin das Wasser bis zum Hals steht und das kaum andere Alternativen hat.
    Diese Praxis wurde vom Autor angeprangert, und es ist gerechtfertigt nachzufragen. Wer sich die grössten Problemfälle unserer Gesellschaft als Kunden sucht, und sein Geld derart aggresiv einzutreiben versucht (Erinnerung, 10 Euro Mahngebühr sind > 67% des Gegenstandswertes, dass soll seriös und von der Verbraucherzentrale geduldet sein? ), der muss sich dann auch mal was anhören.
    Würde die Information frei ins Internet gestellt, wäre Menschen einfach geholfen worden. Damit verdient man dann zwar kein Geld, es gibt aber auch noch andere Werte, wie z.B. Menschlichkeit, Nettigkeit, Hilfsbereitschaft. Alles nicht zwingend, ich weiss, aber ebenso wenig ist es zwingend, zu Leuten, wie denen von endlich-ein konto, nett zu sein.

  13. Die Bank die ein kostenloses Konto offeriert nennt sich n____bank.de und wirbt all abendlich im TV. 🙂

  14. Ist klar Camillo. Ich kann lesen und manchmal auch verstehen. Aber ich mußte das ´mal loswerden, denn, wo es keine Ursache gibt, gibt es keine Wirkung. So ist es nun einmal ein Systemproblem, in dem alles miteinander zusammenhängt.
    Mensch in präkerer Situation wird trotzdem zur Kontoführung gezwungen (ARGE, Vermieter, etc.) –> Bank gibt kein Girokonto –> windiger Vermittler macht´s plötzlich möglich.
    Ich würde gerne ´mal die Vertragsunterlagen lesen, die man nach Zahlung dieser 14,90 € erhält. Ich vermute, dieser Betrag inklusive den 10 € Mahngebühr sind nicht die wirkliche Geschäftsgrundlage dieser Leute. In deren Text ist die Rede von namhaften Banken. Warum soll eine solche Bank plötzlich die Kontoeröffnung bewilligen, wenn sie sich vorher dagegen gesträubt hat? Ganz einfach: Sie trägt kein Risiko. Deshalb wäre es auch interessant, die Verträge zwischen diesem Wohltäter und den Banken einzusehen. Für mich lässt das nur den Schluss zu, dass der Vermittler weiter so vorgeht wie in seiner AGB aufgeführt. Wenn du den vereinbarten Betrag innerhalb von 7 Tagen nicht zahlst, bekommst du eine saftige Strafe aufgebrummt. In der Seite des Vermittlers gibt es Kommentare von glücklichen Kunden. Wahrscheinlich in der Anfangseuphorie geschrieben; „juchhu ich habe endlich ein Konto“. Interessant wären die Kommentare nach einer gewissen Zeit mit einhergenden Erfahrungen aber ich vermute, dass diese dort niemals erscheinen werden.

  15. Die Kommentare auf seiner stümperhaften Seite
    sind für mein Gefühl alle von ein- und derselben Person verfasst wurden

    Sie sind stilistisch ähnlich – und wiederholt
    taucht z.B. ein- und derselbe Rechtschreibfehler auf

    Der Betreiber dieses Geschäftsmodels ist für mich ein übler Gauner,
    der mit dem Leid von Menschen Kasse machen will.

    Glaubt jemand, dass hinter einer derart dilletantischen Webseite
    ein Unternehmen steckt, dass mit großen Banken nicht nur zusammen arbeitet,
    sondern „für den besonders guten Kontakt“ sorgt?

    Und die posiitiven Einträge hier stammen ebenfalls von ihm/Mitarbeitern (oder was weiß ich) –

    und es wird auch hierauf wohl wieder eine Antwort von diesen Abzockern kommen.

    Jede Wette, niemals hat auch nur eine Person durch diese(n) Menschen ein Konto bekommen –

    Weiß jemand, wo man
    oder eher von wem man
    solche Seiten/inhalte/die Art der Werbung
    auf Legalittät überprüfen lassen kann?

    Lieber Herr „Ich-besorge-jedem-sein-Konto“

    …willst du jetzt wieder unter anderem Namen schreiben,
    dass dies alles so nahe der üblen Nachrede ist
    oder du einer der glücklichen Kunden dieses Unternehmens bist?

    Dein Geschäftsmodel ist übel – du solltest dich schämen!

    ..aber dies wirst du natürlich nicht tun

  16. Und ein Nachtrag:

    Wenn die „Geschäftsleute“ in ihrer AGB so vollmundig
    (verlogen wollte ich nicht schreiben) behaupten:

    … allerdings ist uns bisher kein Fall bekannt, wo die Kontoeröffnung abgelehnt wurde.

    Warum zahlt der Kunde dann nicht allein für die erbrachte Leistung ….nämlich nachdem man ihm ein Konto vermittelt hat und nicht davor und unabhängig davon?

    Weil es Abzoker sind, die nicht die Liestung erbringen, die sie versprechen
    und außerdem glauben die Macher selbst nicht an ihr Bauernfängergeschreibsel, weshalb sie ein Satz später schreiben:

    Bei Ablehnung durch die Bank kann der gezahlte Betrag nicht zurück erstattet

    werden, da wir unsere Dienstleistung erfüllt haben.

    Wie jetzt?

    Ich denke, es klappt immer?

    Ach neee, ist klar – man selbst wird dann garantiert der erste Fal sein,
    bei dem es nicht funktionierte… zu schade

    …na ja..wir haben unsere Lestung erbracht,
    indem wir dir armen Schlucker Geld abgeknöpft haben

    Und weil unser schenheiliges Angebot so toll ist
    berechenen wir ab sofort:

    Für die Bereitstellung und Zusendung der Vertragsunterlagen berechnen wir Ihnen

    einmalig und inclusive MwSt. 24,90 Euro.

  17. Hatte auch gerade eine Werbemail bekommen und mir die Seite mal angesehen.

    Fakt ist, mit der Not der Leute wird noch verdient. Wer wenig hat, dem nimmt man noch mehr.

    Diese Firma hier ist ja nicht mal Vermittler oder kann was garantieren. Darum würde ich die 24,90 nicht ausgeben. Jeder hat selbst 2 Beine und kann die Banken abklappern oder Anträge online stellen.
    Ausserdem gibt es eine Selbstverpflichtung fast aller deutschen Banken, JEDEM ein Konto auf Guthabenbasis zu geben. Ohne wenn und aber.
    Viele Kundenberater wissen davon aber scheinbar nichts oder wollen es nicht wissen, daher kommt es natürlich immer noch häufig zu Ablehnungen wegen schlechter Schufa.

    Mein Tipp: Ablehnung schriftlich geben lassen, kopieren und gemeinsam mit einer schriftlichen Beschwerde an die Beschwerdestelle der Bank schicken. Jede Bank hat eine.

    Zu dem Thema findet man auch Etliches über google, einfach mal suchen.

    Ich hab übrigens bei der Berliner Volksbank ohne zu zucken ein Konto bekommen, inkl. Telefon -u. Onlinebanking. Trotz EV, unzähligen Schufaeinträgen und ca. 90.000 Euro Schulden.

    Sich einfach persönlich bemühen!

  18. Hallo zusammen, es ist doch nur normal, wenn sich jemand sein Wissen bezahlen lässt. Was hilft es mir, wenn ich weiss, dass es ein Konto bei negatver Schufa gibt, jedoch nicht wo. Wieviele Absagen muss ich erst bekommen bevor ich die richtige Bank erwischt habe. Wieviel Zeit und Geld würde das denn kosten!! Lieber einen normalen Betrag bezahlen und die Sache läuft. Genausogut kann ich mich vor Gericht selber vertreten (kostet nix). Spätestens wenn die Verhandlung in die Hose gegangen ist bin ich schlauer und nehme mir einen Anwalt für die nächste Instanz, die dann noch teurer wird. Umsonst arbeitet keiner mehr, warum auch.

  19. Ja klar, Klaus, passt schon…

  20. Naja vielleicht sollte sich man einfach kundig machen bevor man sich auf solch einen Kack einlässt,Wenn hier einige Möchtegern Doktoren sich,auf so einen Scheiß einlassen zeugt das von absoluter Dummheit.Bitte verzeiht mir .Aber wer heutzutage ein Konto ohne Schufa braucht fährt einfach in die Schweiz,oder kann sich die Internetseite so einer Bank heraussuchen.Irgendwann findet man eine passende Seite.Bei mir war es die Postfinanz.Geht auf dem Postwege mit einer notariell beglaubigten Unterschrift,oder man fährt selber hin.Fakt ist das Leute in Not,selber dran Schuld sind,wenn Sie abgezockt werden,weil Sie sich an einen Strohhalm klammern der sowieso bricht.
    Mein Ratschlag ist ,wenn es nicht mehr geht alles runterfahren,d.h. auch von Besitztümern trennen.Tut man das zeitig genug,bleibt einem genügend Zeit das beste für sich rauszuholen.Klammert man sich zu lange an seine beschissennen Statussymbole bekommt man den Arsch versohlt und muss dann auf solchen Seiten herumheulen,“wie arm bin ich doch dran“.Ich kann es nicht mehr hören.
    Liebe Leute wacht auf und erkennt dieses beschissene System was euch prägt.Hört auf die Bildzeitung zu lesen .Je eher ihr das begreift,desto früher geht es euch wieder besser.

  21. Hallo (liebe!) User…
    ist ja nett hier zu lesen. Ich bin übrigens Betreiber der genannten Webseite und ich bin weder Berlinboy noch Klaus noch sonstwer…!!!
    Für mich stellt sich gerade die Frage, wer sich hier auf welches Niveau herunterlässt.
    Den Schreibern hier geht es doch nur darum, mich, als Betreiber, zu beleidigen, als Gauner darzustellen oder sonst was.
    Wer von Euch hat diesen Service genutzt, um wirklich Erfahrungswerte widerzugeben? Keiner, stimmts!
    Na Ihr seid ja richtige tolle Menschen. Urteil ohne Erfahrungswerte!!!!
    Hab mal ne Frage, worauf Ihr bestimmt wieder ganz schlaue Antworten habt.
    Warum kosten Barüberweisungen(die jeder ohne Konto machen muss) denn soviel Gebühren(bis zu 7.-Euro)? Na, weil man weiss das Personen ohne Konto darauf angewiesen sind und man diese nur abzocken will?
    Klar könnte ich die Bank nennen, die das Konto eröffnet, aber warum sollte ich? Dann würde ich ja schnell zum Hartz4 Empfänger werden, da hab ich kein Bock drauf.
    Also, aufwachen und nicht immer nur andere verurteilen, dann klappt es auch mal wieder im Leben! Ideen umsetzen!
    Und noch was, warum sollte ich keine Mahngebühren nehmen. Wer gibt Menschen ohne Konto das Recht, eine Bestellung auf der Webseite zu machen und diese dann nicht zahlen zu müssen? Genau das ist der Grund, warum diese Personen kein Konto haben. Sind doch ehrlich gesagt selber schuld, wenn Sie weiter so machen.

    In diesem Sinne, schönes Wochenende!
    Andi

  22. Widerlich, was hier an Jubelpersern rumläuft. Werdet ihr wenigstens anständig für eure Propaganda bezahlt? Könnt ihr das Gewissen beim Pförtner abgeben? Oder seid ihr alle Angestellte beim „hach-so-generösen“-norisbank-Vermittler? Ist das vielleicht sogar eine Manifestation einer multiplen Persönlichkeit? Hebt doch mal die Arme und zählt gegen, wieviele Gehaltschecks ihr bekommt? Weniger als n/2? Zeit für die Couch…

    Und zum Thema Mahngebühren: Lest euch mal in der einschlägigen Fachlitaratur schlau. Zum Beispiel zum Thema „unternehmerisches Risiko“. Und zum Thema „Urteile zu Mahngebühren“. Und dann freut euch über jeden Uninformierten, der euch das Geld in den Rachen stopft.

    Bong Bong

  23. Nachtrag: Irgendein Parser hat meine Ironie/Sarkasmus-Tags gefressen, weite Teile des vorherigen Kommentars waren mit ebensolchen gekennzeichnet. Nur damit mich keiner falsch verstehen können will oder kann.

    Bong Bong

  24. ich habe leider auch überwiesen ,und zwar 29,90euro ,das war am 17.01.2008 ! bis zum heutigem tag nichts gehört .na ja , dummheit muss wohl bestraft werden !
    kirsten

  25. Das nennt man Lehrgeld – jedenfalls wenn man was draus lernt.

  26. achtung !!!!!!
    ich kann jeden nur vor diesem vogel warnen !!!!! werde gegen diesen betrügerverein strafantrag stellen.

  27. Hallo Kirsten Müller,
    vorsichtig mit solchen Äusserungen.
    Wenn Sie das Einschreiben nicht beim Postamt abholen, ist das nicht unser Verschulden. Wir hatten sogar per Email nach einer evtl. neuen Zustelladresse angefragt. Keine Reaktion von Ihnen.
    Wir haben alle Bestellungen verschickt, aber leider gibt es Personen, die sich nicht trauen ein Einschreiben abzuholen. Dann aber zu behaupten, man hätte nichts bekommen ist eine grosse Frechheit. Vielleicht stellen wir ja auch einen Strafantrag wegen Unterstellung und übler Nachrede.
    Sie können immer noch eine aktuelle Adresse mitteilen, setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung.


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