Der deutsche Adel zur direkten Demokratie…

Na, wer hätte von Vertretern eines Packs, das immer noch davon lebt, dass ihre Vorfahren einst das Land mit Gewalt, Mord, Verblendung, Trug und Raub ausgebeutet haben, zum Thema der unmittelbaren Demokratie etwas anders erwartet als Aussagen wie die folgende?

Ingeborg Prinzessin zu Schleswig-Holstein: Ich stimme mit Nein. Politiker können besser als wir Bürger über sehr komplexe Fachfragen entscheiden.

(Anlass einer solchen Stellungnahme ist die Werbung im gegenwärtigen Referendum in Hamburg. Mit solchen Aussagen soll den Stimmvieh klar gemacht werden, dass es auch weiterhin blind seinen Führern vertrauen soll und keinen Einfluss auf das politische Geschehen anstreben soll. Als wenn da nicht genug manipuliert wird.)

Denn stimme mal schön mit Nein, du Nachfahrin einer vampiristischen Clique! Nipp dabei nochmal neckig an deinem Champagner und hör dir an, wie dir der Geldadel von heute berichtet, wie er von der ganz besonderen „Fachkomptenz“ der Bestochenen P’litiker profitiert! Und denn nipp nochmal an deinem Champagner und schmeiß dein verblödetes Schwippslächeln in die Kamera und sag „P’litiker können besser als wir Bürger…“ — nipp lieber nochmal an deinem Champagner bei diesen Worten, du adelige Fotze mit deinem Gehirn voller Hohlraumversiegelung und Verwesung, und feiere dabei still, dass man hierzulande Adel niemals bei einer Revolution einen Kopf kürzer gemacht hat! Und denn setz fort, jetzt schon so’n richtiges bisschen beschwippst, dass du noch nicht einmal mehr weißt, was „wir“ heißt! „…besser als wir Bürger über sehr komplexe Fachfragen entscheiden.“

Und sei froh, dass wir uns nie übern Weg laufen, du werbewirksames Miststück du — ich würde dich nämlich einfach zu Tode ohrfeigen. Dir eine Kugel in den Kopf zu schießen, könnte nämlich das Ziel verfehlen.

Eine fröhlichen Dank an den Leser dieses Blogs, der mir dieses Dokument der Zeitgeschichte zukommen ließ. Ich hatte — als Medienverweigerer — wirklich schon vergessen, wie enthirnt einem die Content-Fratzen des Boulevards entgegen kotzen.

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9 Kommentare

  1. Geiler Artikel, nur der „manipuliert“-Link funktioniert nicht, da er auf ein Bild innerhalb eines Thunderbird-Profiles verweist. Ansonsten, herrlich. 🙂

  2. […] Nicht nur geografisch sind Deutschland und Neuseeland meilenweit voneinander entfernt. Während die Polizei des sympathischen Inselstaats ein Gesetzeswiki aufgemacht hat, wurde hierzulande von der sogenannten Elite mittlerweile so viel Internetphobie abgesondert, dass schon eine Zitatsammlung lohnt. Aber vielleicht ist es ja auch gut dass wir solche Wikis nicht haben, denn der Pöbel hat ja eh keine Ahnung. […]

  3. der zweiteletze Link im Artikel – „manipuliert“ – verweist auf ein Bild auf deinem (?) Windows 9x/Me Rechner … korrektur wäre erwünscht 🙂 – das löschen dieses kommentars entsprechend auch 🙂

  4. Die „Fortsetzung“ unter http://demokratie.mine.nu/read__1-856-866:

    Beust reagierte: Es sei unerträglich, dass Dressel Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Namens diffamiere. „Das tut man nicht.“

    1. Herkunft und Name würden keine Rolle spielen, wenn die jeweilige Person nicht undemokratisch mit dem Arsch zum Fenster hinaus grüßen würde. Das macht „man“ auch nicht.

  5. oups, der obige Link wurde falsch verwurstet:
    http://demokratie.mine.nu/read__1-856-866
    (Vorschaufunktion wär nicht schlecht für WordPress)

  6. Was soll solch ein wutentbrannter Stuss? Und Gewalt – die war zwar Adelssache, als die Altvorderen dieser Huss sich ihren Reichtum zusammengeraubt haben: Aber in der Demokratie?
    Leider hat eine Mehrheit der Deutschen, als 1927 über die Abschaffung und Enteignung des Adels abgestimmt werden konnte, GEGEN die eigenen Inreressen abgestimmt: Nur darum gebärden sich manche Leute mit dem „VON“ vornweg immer noch feudalistisch, oftmals freilich ihre Subalternen noch ärger als die Chefität.
    Und: Wer berichtet freudig-erregt über eine sogenannte „Fürstin von T &T“? wer würdigt den „Bieselprinz“ aus Hannover immer noch als „Herzog“? Wer küsst dem gegenwärtigen Habsburger-Chef devot die Hand und murmelt ersterbend: „Küss die Hand, kaiserliche Hoheit“?
    Warum nennen, schreiben und sprechen wir sie nicht an mit ihrem Familiennamen, der nicht mehr bedeutet als „Hinz“ oder „Kunz“? die uncoole Glria HEIßT Fürstin, sie IST aber keine – es gibt sie halt einfach nicht mehr.
    Also bitte: Gelassen bleiben, sich nicht von dem übersteigerten Selbstbewusstsein und der Anmaßung solcher Leute überfahren lassen.

  7. ganz schön gehässig. dabei hat die arme inge doch einfach keine ahnung und gibt die verantwortung an die politik weiter. wenigstens gibt sie das zu. das traut sich mancher wichtig-schwafler nicht ;-D

  8. Linkes Pack gehört an den Galgen!

    Gruß ein Adliger Deutschlands!

    • Sollte dieser Kommentar wirklich von einem „Adeligen Deutschlands“ stammen bzw. einer der sich dafür hält, denn der Adel ist seit 1919 faktisch abgeschafft, dann ist dies bezeichnend für eine gewisse vor-1919-ewiggestrige Gesinnung wie die des Kartätschen-Prinzes, der sein Volk zusammenschießen liess als es 1848 Demokratie forderte: gewaltbereit, menschenverachtend und dazu noch feige.
      Deutschland du kannst stolz sein auf deine edlen „Adeligen“ ;->


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